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	<title>Würzburcher &#187; Alltag</title>
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	<description>Würzburg, Fußball, Politik &#38; überhaupt</description>
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		<title>Fränkisch-spanischer Meisterdieb</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 21:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Total bescheuert]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Bildqualität ist leider ziemlich schlecht, aber im Alten Hafen lag heute dieses Boot mit dem tollen Namen El Lude. Ob der einstige spanische Meisterdieb Eleuterio Sánchez Rodrígez gemeint ist, den auch Michael Holm besungen hat? Auf jeden Fall habe ich seitdem das Lied in den Ohren!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bildqualität ist leider ziemlich schlecht, aber im Alten Hafen lag heute dieses Boot mit dem tollen Namen <em>El Lude</em>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9199" title="El Lude" src="http://www.wuerzburcher.de/wp-content/uploads/2010/08/El-Lude.jpg" alt="" width="450" height="299" /></p>
<p>Ob der einstige spanische Meisterdieb <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eleuterio_S%C3%A1nchez_Rodr%C3%ADguez" target="_blank">Eleuterio Sánchez Rodrígez</a> gemeint ist, den auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zJl7WYY90v0&amp;feature=related" target="_blank">Michael Holm</a> besungen hat? Auf jeden Fall habe ich seitdem das Lied in den Ohren!</p>
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		<title>&#8220;Abgefahrene Scheiße!&#8221; &#8211; Mit dem Auto durch Toledo</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 12:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Mietwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Toledo]]></category>
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		<description><![CDATA[In den 14 Jahren, in denen ich jetzt Auto fahre, habe ich noch nie etwas so Abgefahrenes gemacht, wie mit dem Auto durch die engen Gassen von Toledo zu unserer Unterkunft zu fahren. Mein Mietwagen, ein Peugeot 308, war nicht besonders breit, aber in manchen Gassen schien es, als würde er immer breiter. Zunächst war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den 14 Jahren, in denen ich jetzt Auto fahre, habe ich noch nie etwas so Abgefahrenes gemacht, wie mit dem Auto durch die engen Gassen von Toledo zu unserer Unterkunft zu fahren. Mein Mietwagen, ein Peugeot 308, war nicht besonders breit, aber in manchen Gassen schien es, als würde er immer breiter.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9169" title="toledo_auto1" src="http://www.wuerzburcher.de/wp-content/uploads/2010/08/toledo_auto1.jpg" alt="" width="450" height="337" /></p>
<p>Zunächst war diese Stelle die heikelste, als wir dann aber von einem Einheimischen den kürzesten Weg zum klassichen Aussichtspunkt erklärt bekommen haben, mussten wir uns durch diese Gasse zwängen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9170" title="toledo_auto2" src="http://www.wuerzburcher.de/wp-content/uploads/2010/08/toledo_auto2.jpg" alt="" width="450" height="298" /></p>
<p>Mit eingeklappten Außenspiegeln waren rechts und links nicht mehr als 2cm Platz und ich habe nur auf das Kratzgeräusch gewartet, das aber nicht gekommen ist. Nachdem wir diese Prüfung gemeistert haben, waren die Gassen überhaupt kein Problem mehr.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9171" title="toledo_auto3" src="http://www.wuerzburcher.de/wp-content/uploads/2010/08/toledo_auto3.jpg" alt="" width="450" height="298" /></p>
<p>Rechts und links 10cm fahren sich dann relativ locker und machen richtig Spaß. Richtig traurig habe ich mein Auto wieder abgegeben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9172" title="toledo_auto4" src="http://www.wuerzburcher.de/wp-content/uploads/2010/08/toledo_auto4.jpg" alt="" width="450" height="298" /></p>
<p>Was ich nach dem ersten Tag gelernt habe: Wenn ich &#8211; schließlich hatte ich ein spanisches Nummerschild und keinerlei Werbeaufdrucke auf dem Auto &#8211; fahre wie die Einheimischen, habe ich die wenigsten Probleme. Touristen machen freiwillig Platz, wenn man mit 30 durch die Gassen donnert oder im ersten Gang stark beschleunigt, zudem ist der Nervenkitzel größer und es macht irre Spaß, in den alten Gassen herumzukurven.</p>
<p>&#8220;Abgefahrene Scheiße!&#8221; war übrigens mein Wortlaut, als ich mit dem Auto in die erste enge Gasse gefahren bin.</p>
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		<title>Weltkulturerbe-Trip</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 22:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Avila]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben Toledo haben wir auch Avila besucht. Die komplett erhaltene Stadtmauer mit 88 Türmen ist großartig. Sehr beeindruckend, bei Tag und bei Nacht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben Toledo haben wir auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%81vila" target="_blank">Avila</a> besucht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9126" title="avila_nacht" src="http://www.wuerzburcher.de/wp-content/uploads/2010/08/avila_nacht.jpg" alt="" width="450" height="298" /></p>
<p>Die komplett erhaltene Stadtmauer mit 88 Türmen ist großartig. Sehr beeindruckend, bei Tag und bei Nacht.</p>
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		<title>Transalp 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 21:17:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dolomiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine großartige Transalp war das. Ein toller Urlaub auch. Eine unserer Tagestouren von unserem Zielort Sexten aus hat uns an den Fuß der Drei Zinnen auf 2443m Höhe geführt. Jeder Meter bergauf war die Anstrengung wert. Unvergesslich. Ausführliche Etappenberichte folgen, morgen geht es für eine Woche nach Spanien&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine großartige Transalp war das. Ein toller Urlaub auch. Eine unserer Tagestouren von unserem Zielort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sexten" target="_blank">Sexten</a> aus hat uns an den Fuß der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drei_Zinnen" target="_blank">Drei Zinnen</a> auf 2443m Höhe geführt. Jeder Meter bergauf war die Anstrengung wert. Unvergesslich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9122" title="transalp" src="http://www.wuerzburcher.de/wp-content/uploads/2010/08/transalp.jpg" alt="" width="450" height="337" /></p>
<p>Ausführliche Etappenberichte folgen, morgen geht es für eine Woche nach Spanien&#8230;</p>
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		<title>Einkaufssprache</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 15:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lästereien]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim Bäcker, beim Metzger, in der Wirtschaft, ganz egal, wo Menschen etwas bestellen, die sprachlichen Gewohnheiten vieler Mitbürger ändern sich schlagartig, wenn sie entweder etwas wollen oder wenn sie darauf aufmerksam machen wollen, dass sie etwas bekommen. Da ruft dann plötzlich jemand unvermittelt &#8220;Ich bin des Schnitzel&#8221;, obwohl er weder paniert noch gebraten ist, oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Bäcker, beim Metzger, in der Wirtschaft, ganz egal, wo Menschen etwas bestellen, die sprachlichen Gewohnheiten vieler Mitbürger ändern sich schlagartig, wenn sie entweder etwas wollen oder wenn sie darauf aufmerksam machen wollen, dass sie etwas bekommen. Da ruft dann plötzlich jemand unvermittelt &#8220;Ich bin des Schnitzel&#8221;, obwohl er weder paniert noch gebraten ist, oder wahlweise &#8220;Des Bier bin ich!&#8221;, falls es sich um das bestellte Bier handelt, das an den Platz gebracht wird, dessen Zielperson aber nicht mehr bestimmt werden kann und mit der Frage &#8220;Wer bekommt denn das Bier?&#8221; gesucht wird. Hier ist aber auch die Frage &#8220;Wer hat denn das Bier bekommen?&#8221; völlig falsch, weil das Bier ja noch nicht seine Zielperson erreicht hat. Sehr beliebt an der Wurst, Käse- oder Bäckertheke ist die Verwendung des Konjunktivs. Schon bei der Frage der Fleischereifachangestellten (oder der Aushilfe auf 400€-Basis), wer denn der nächste ist, antworten viele &#8220;Des wär dann ich!&#8221;, weshalb ich schon öfters in Versuchung war, &#8220;ICH bin der nächste!&#8221; zu rufen, weil die anderen nur die Möglichkeit in Betracht ziehen, sie könnten die nächsten in der Reihe sein. Auf die weitere Standardfrage &#8220;Haben sie sonst noch einen Wunsch?&#8221; antworten viele sehr gerne mit &#8220;Des wär dann alles.&#8221; Ist es wirklich alles oder überlegen die dann noch, ob doch noch etwas dazukommt.</p>
<p>Der Ausruf &#8220;Ich würde dann zahlen.&#8221; ist ebenfalls missverständlich, schließlich muss man ja immer zahlen. Meistens zumindest. Schon eigenartig, diese Metzgereifachsprache.</p>
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		<title>MacBook Pro kaputt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 20:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Samstag merke ich Tag für Tag mehr, wie sehr ich im Alltag von meinem Computer abhängig bin. Abhängig nicht im Sinne eines Internetjunkies, sondern ich bin wirklich auf die Kiste angewiesen. Meinen Unterricht ohne Rechner vorzubereiten. Grausam ist das. Zäh und mühsam sowieso. Folien per Hand erstellen, Klausuren und Schulaufgaben bei einem Kollegen, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Samstag merke ich Tag für Tag mehr, wie sehr ich im Alltag von meinem Computer abhängig bin. Abhängig nicht im Sinne eines Internetjunkies, sondern ich bin wirklich auf die Kiste angewiesen. Meinen Unterricht ohne Rechner vorzubereiten. Grausam ist das. Zäh und mühsam sowieso. Folien per Hand erstellen, Klausuren und Schulaufgaben bei einem Kollegen, der es mir erspart hat, alleine bis abends in der Schule zu sitzen. An die Daten ranzukommen wäre kein Problem, gingen meine alten PowerBooks, aber die geben nach zwei Jahren in der Kiste keinen Muckser mehr von sich. Nur noch das antike iBook geht, das aber ist mit dem Internet 2010 mehr als überfordert und kann über Firewire nicht mit dem MacBook verbunden werden. Blöd. Am schnellsten ist mein iPod Touch, ohne den ich völlig von der Welt abgeschnitten wäre. Bloggen ist allerdings auf der Mini-Tastatur ziemlich anstrengend.<br />
Offenbar hat sich die Grafikkarte am letzten Samstag verabschiedet, das MacBook Pro geht zwar an, der Bildschirm bleibt aber schwarz und auch ein externer Monitor kann nicht erfolgreich angeschlossen werden. Saublöd, zumal der nächste Apple-Service im schönen, aber etwas zu weit entfernten Kulmbach ist. Gestern habe ich dann meinen Rechner nach Würzburg geschickt, wo er heute ohne Expressversand angekommen ist, mein Bruder hat das gute Stück auch prompt zu Comacs gebracht, die den Fehler hoffentlich auf Kulanz beheben. Die Baureihe (zwischen Juli 2007 und September 2008) hat nämlich laut diverser Foreneinträge ein Problem mit der Grafikkarte und Apple verlängert in diesem Fall die Garantie. Ich hoffe, das trifft auch für mein MacBook zu, sonst habe ich ein Problem.<br />
Dafür habe ich mir heute einen iMac bestellt, damit mir so ein Scheiß nicht noch einmal passiert und ich nicht mehr auf einen einzigen Rechner angewiesen bin. Nicht einmal die WM kann ich derzeit am Schreibtisch schauen. Alles blöd ohne Computer: kein vernünftiges Schaffen, kein Facebook, kein Skype und auch keine WM.</p>
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		<title>Kamera-Experimente</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 20:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das sieht für den Anfang gar nicht so schlecht aus. Ich habe jetzt eine Stunde in der Dämmerung mit meiner neuen Spiegelreflexkamera, einer Nikon D5000, herumexperimentiert und das Ergebnis kann sich tatsächlich sehen lassen. Blöd, jetzt ist es zu dunkel draußen und zur Festung ist es mir jetzt doch zu weit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sieht für den Anfang gar nicht so schlecht aus. Ich habe jetzt eine Stunde in der Dämmerung mit meiner neuen Spiegelreflexkamera, einer <a href="https://www.amazon.de/dp/B0026IAZLI?tag=liveh8alltags-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=B0026IAZLI&amp;adid=0RTNNQSPQDPNSG275ZQR&amp;" target="_blank">Nikon D5000</a>, herumexperimentiert und das Ergebnis kann sich tatsächlich sehen lassen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-8873" title="kran" src="http://www.wuerzburcher.de/wp-content/uploads/2010/06/kran.jpg" alt="" width="450" height="298" /></p>
<p>Blöd, jetzt ist es zu dunkel draußen und zur Festung ist es mir jetzt doch zu weit.</p>
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		<title>Die Bahn verzichtet auf ihre dämlichen Anglizismen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 21:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bahn hat angekündigt, ihre teilweise mehr als beknackten Anglizismen abzuschaffen und stattdessen wieder deutsche und verständliche Begriffe zu verwenden, da die pseudoenglischen Bezeichnungen oft nicht einmal von englischen Muttersprachlern verstanden werden. Ein Service-Point lässt den Engländer oder Amerikaner nicht zwangsläufig erahnen, dass es dort eine Information geben könnte, warum eine Kurzparkzone &#8220;Kiss and Ride&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,678248,00.html" target="_blank">Die Bahn hat angekündigt, ihre teilweise mehr als beknackten Anglizismen abzuschaffen und stattdessen wieder deutsche und verständliche Begriffe zu verwenden</a>, da die pseudoenglischen Bezeichnungen oft nicht einmal von englischen Muttersprachlern verstanden werden. Ein Service-Point lässt den Engländer oder Amerikaner nicht zwangsläufig erahnen, dass es dort eine Information geben könnte, warum eine Kurzparkzone &#8220;Kiss and Ride&#8221; heißen muss, weiß wohl auch nur derjenige, der in einem Anfall von Kreativität geglaubt hat, damit würde die Bahn zeitgemäßer und internationaler. Ein Counter wird zum Schalter und Mieträder bekommt man nicht mehr unter &#8220;Call a bike&#8221;. Zweisprachige Hinweisschilder machen einen kompetenteren Eindruck als das völlig bescheuerte Denglisch, das sich in den letzten Jahren in unseren Alltag gedrängt hat. <a href="http://www.cdu.de/archiv/2370_30147.htm" target="_blank">Verständlicher ist das dann für alle Verbraucher</a>, für deutsche und für ausländische.</p>
<p>Die Telekom könnte sich dem Vorbild der Bahn gleich anschließen und ihrerseits die ganzen Tarife umbenennen, unter denen sich niemand etwas vorstellen kann.</p>
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		<title>Beinahe ein IKEA-Knockout</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 14:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[IKEA]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man mit Händen und Füßen reden muss, sollte man immer aufpassen, dass man andere nicht dabei verletzt. Ich weiß das, weil ich selbst gerne mal so rede. Dem Kunden bei IKEA, der mir gerade seinen Ellenbogen ans Kinn gehauen hat, war das aber nicht ganz bewusst. Ein Glaskinn habe ich offenbar nicht, sonst wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man mit Händen und Füßen reden muss, sollte man immer aufpassen, dass man andere nicht dabei verletzt. Ich weiß das, weil ich selbst gerne mal so rede. Dem Kunden bei IKEA, der mir gerade seinen Ellenbogen ans Kinn gehauen hat, war das aber nicht ganz bewusst. Ein Glaskinn habe ich offenbar nicht, sonst wäre ich zu Boden gegangen, schmerzhaft war die Aktion trotzdem, auch wenn dem Herrn das Ganze furchtbar peinlich war, weil sich seine ganze Familie mit ihm geschämt hat. Ich weiß nicht, wie oft er und seine Frau (!) sich entschuldigt haben. Lustig. Und er hat nicht meine Brille getroffen, das wäre bei dem Schwung wohl richtig fies gewesen.</p>
<p>An der Stelle möchte ich wieder einmal bemerken, welch großen Unterhaltungswert IKEA-Kunden haben. Unglaublich, wie viele sich dort streiten oder sonstige Probleme ausdiskutieren.</p>
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		<title>Eine Nacht auf der Talavera</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hank</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Während überall viele Narren Fasching gefeiert haben oder andere aufgrund der Kälte daheim vor dem Fernseher hockten, habe ich mir beim Abbau vom Zirkus Flic Flac in der vergangenen Nacht ein paar Kröten verdient; schließlich muss man als Ex-Student irgendwie über die Runden kommen, wenn man noch dazu auf Reisen gehen will. Die Besucher der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während überall viele Narren Fasching gefeiert haben oder andere aufgrund der Kälte daheim vor dem Fernseher hockten, habe ich mir beim Abbau vom Zirkus <a href="http://www.circusflicflac.de/" target="_blank">Flic Flac</a> in der vergangenen Nacht ein paar Kröten verdient; schließlich muss man als Ex-Student irgendwie über die Runden kommen, wenn man noch dazu auf Reisen gehen will.</p>
<p>Die Besucher der letzten Vorstellung tummelten sich noch im Eingangsbereich, wo sich die sowohl freiwilligen als auch unfreiwilligen Helfer sammelten, um pünktlich um 22 Uhr mit den Abbauarbeiten zu beginnen. Berechtigterweise erkundigte sich der Zeltmeister, ob jemand Alkohol getrunken hat. Einer der Halloodris sah schon sehr verdächtig aus, wurde auch direkt angesprochen, konnte aber nicht lange damit überzeugen, dass er arbeitsfähig ist. <em>&#8220;Hauch mich mal an&#8221;</em>, meinte der Zeltmeister und es reichte für die Verabschiedung. Mit einem maulenden <em>&#8220;Hey sorry, es ist halt Fasching&#8221;</em> zog er ab.</p>
<p>Im Hauptzelt stand noch die warme Luft, besser gesagt der Mief, den einige Hundert Menschen in dem ohnehin beheizten Zelt hinterlassen. Auch die Kugel stand noch in der Arena, in der zum Schluss des Programms acht Motorradfahrer gleichzeitig kreisen ohne zu kollidieren. Nebenbei bemerkt war das Programm wieder sehr sehenswert. Da wir Hilfsarbeiter nicht von Geburt an wissen, wie man ein Zirkuszelt auf- bzw abbaut, waren den beiden Hilfsgruppe, in die wir eingeteilt waren (ca. 14), von den Zirkusarbeitern jeweils zwei Mann zugeteilt. Von den Angestellten sprechen die wenigsten Deutsch, aber sie kennen das Wort <em>Kollege</em>. Zunächst wurden die Sitzbezüge eingesammelt und in die Säcke gepackt, die man nur mit Mühe zu viert zum großen LKW schleppen kann. Beim Transport der jeweils Stühle &#8211; immer vier oder fünf aufeinander &#8211; fand ich auch bald die geeignete Technik, die mir beim Aufbau vielleicht auch manches erleichtert hätte. Die Bretter der Tribüne waren das Lästigste, weil mir beim Tragen dauernd Popcornreste oder Straßendreck durchs Gesicht gerieselt ist &#8211; schwer waren die Teile der oberen Ränge außerdem. Wenig spaßig war auch das Tragen der großen Treppen, wo man mit meiner Größe eher die Arschlochkarte hat. In der Zwischenzeit haben die Zirkusarbeiter auch schon alles entfernt, was an technischem Gelump in der Luft hängt oder unter Brettern verborgen lag.</p>
<p>Da das alles irgendwie flotter ging als beim Aufbau, habe ich mich um 01 Uhr schon bald im Bett gesehen. Nö, falsch gedacht. Das Gelände war mit lauter kleinen achteckigen Platten abgedeckt, die auch wieder in ihre Käfige wollten und kein Ende nahmen. Zwischendurch <em>durften</em> wir das große Vorzelt mit abbauen, auch wenn ich mir zunächst nicht vorstellen konnte, wie das funktioniert. Kleine Festzelte hab ich schon öfter aufgebaut, aber <em>das</em> war neu. Mit Wickeln, Pressen, Drücken und Zerren von über 30 Mann, darunter natürlich auch immer einige der Artisten, landete das Zelt am Ende in den riesigen Kisten sowie Schnee in meinem Nacken. Beim Verräumen der Platten hat mich doch tatsächlich einer der Deutsch sprechenden Arbeiter gefragt, ob ich wüsste, wo es hier was zu Rauchen gibt und ob ich rauche. Ich wollte schon sagen, dass er doch den nächsten Zigarettenautomat suchen solle, was er aber sicherlich nicht hören wollte. Er bohrte noch nach, ob ich nicht Freunde oder Bekannte hätten, bei denen er was bekommen könnte, womit ich ihm leider auch nicht dienen konnte. Immerhin war ihm bekannt, dass es hier in Bayern was das betrifft etwas strenger zugeht. Vielleicht hat er in Wetzlar, wo der Zirkus als nächstes sein Zelt aufschlägt, mehr Erfolg als bei mir.</p>
<p>Kurz vor 04 Uhr war dann &#8211; für mich dann doch überraschend &#8211; Feierabend. Zu dieser Zeit stand dann nur noch das Gerüst vom Hauptzelt mit Abdeckung und &#8211; nicht zu vergessen &#8211; noch viele blöde Bodenplatten. Der stets leichte Schneefall war auf jeden Fall &#8211; trotz der Kälte &#8211; angenehmer als das nasskalte Wetter beim Aufbau. Nun bin ich eine Erfahrung reicher, werde aber trotzdem nicht zum Zirkus gehen, nur als Zuschauer.</p>
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