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Dittsche, 16. Kalenderwoche 2010 |
Dienstag, 27. April 2010, 1:25 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Der Imbiss wird komplett renoviert, Ingo steht in Latzhose und Unterhemd im Imbiss und macht Großputz, weil die Verrauchung der letzten Woche ihre Spuren hinterlassen hat. Dittsche kann überhaupt nicht fassen, was hier außerhalb seiner Gewohnheit alles vor sich geht, nichts ist mehr muggelig, Dittsche erinnert sich an den Morlock-Eierfallerjökull, dass der Hühnergrill abgeraucht ist, interessiert ihn nicht, der Schwelbrand auch nicht. Ein Kaltgetränk bekommt Dittsche dennoch, das Präser über der Virine gefällt ihm nicht, Dittsche erwartet aber, dass aus dem Imbiss ein Weltladen wird. Ein Fremder ist da, ein Fummler, Herr Jan hilft Ingo mit den Elektroinstallationen. Wenigstens das Geräusch ist gewohnt, alles andere ist so, als wäre nachts plötzlich der Lichtschalter auf der anderen Seite. Das Bier perlt über, Dittsche verschweinigelt die Folie und freut sich, dass Ingos Erregung sich in Grenzen hält. Das Bier perlt deutlich hörbar.
Die Sonne ist uns böse und hat den Vulkan auch wildgemacht. Protobenranzen sind verantwortlich, irgendwelche Orkane auf der Sonne drauf. Die Sonne grollt mit uns und auch der Mond ist jetzt elektrisch. Auf dem Mond sind Eiskrater, wenn die Protobenranzen diese treffen, wird der Mond elektrisch. Mit dem Grillator könnte es sich genauso verhalten haben: Ingos Griller ist abgeraucht, biddä, biddä, für Dittsche ist es sonnenklar, dass das selbst ein Kosmos wird. Wenn der Griller heiß wird wie die Sonne mit den Protobenranzen, kann Ingo die eisgekühlten Hähnchen aus der Truhe holen und physikalisch das Kalte und das Warme verbinden. Wenn er zehn Hähnchen auf die Stange zieht, könnte Ingo einen Hähnchenkicker bauen, ganz im Ernst könnte er aber das Eiskraterprinzip anwenden und das Hähnchen wird zwischen Nord- und Südpol, zwischen Maul- und Popol, wie ein Planet auf der Stange gedreht. Der Mann im Mond hatte auch mal Beine wie die Hähnchen, die nächste Parallele, Dittsche stützt sich auf ein Lied, nur weil ein Lied so heißt, müsse das noch lange nicht stimmen, unterbricht ihn Ingo.
Das eingefrorene Hähnchen wurde vom Grillator befeuert, dadurch sind die Hähnchen aufgeladen worden. 500 Watt am Tag machen die Hähnchen, Ingo verkauft lieber Magnetwurst. Die Protonen gehen ran, die Hähnchen werden elektrisch wie beim Vulkan. Wenn er ein eingefrorenes aufgeladenes Hähnchen aus der Truhe holt, kann Ingo das noch als Legebatterie benutzen und irgendwas daran anschließen. Wenn er das Hähnchen vorher mit Lichtschutzfaktor 50 einbuttert, wird es auch noch schön braun und Ingo kann das Hähnchen noch verkaufen. Wenn das Hähnchen dann alt ist, könne Ingo das eh nicht mehr verkaufen. Dass sie alt sind, zeigt die verschrumpelte Haut, auch wenn Ingo gar nicht damit einverstanden ist.
Dittsches Bier perlt hörbar aus dem Innersten, er schlägt vor, für den Griechen Benefizgyros in der Muggelecke anzubieten, weil der Grieche kein Geld mehr hat. Den Erlös kann er dem Griechen überweisen, weil der 8,4 Milliarden Euros braucht. Von Ingo wird der Grieche nichts bekommen, Dittsche ärgert das. Der Grieche hat uns Lieder gebracht, muggelige Hackbällchen, karierte Bänder an der Wand, der Grieche ist ein Klassiker und hat Olympia erfunden. Wenn wir den Griechen das viele Geld geben, muss Schäuble das drucken lassen, weil wir ja kein Geld haben. Woher sollen wir das auch sonst nehmen? Mit dieser Theorie ist Ingo ganz und gar nicht einverstanden.
Einen Haufen Ärger machen die Maulwürfe, weil die so große Haufen machen. Dittsche war bei Giovanni in der Parzelle, wo noch zwei Typen rumhängen, denen Giovanni aber zur Vorraussetzung gemacht hat, dass sie die Maulwürfe vertreiben, wie es im Gesetz steht. Hügel abtragen, Haufen abtragen, mehr nicht. Da der Maulwurf unter Naturschutz steht, darf man ihm nicht mal eben eine mit der Kohlenschaufel überziehen. Dittsche hat sich gedacht, dass man dem Griechen eine Chance geben könnte: Er vertreibt den Maulwurf mit ordentlich Tzatziki in den Löchern, weil der Knoblauch die anekelt. Dazu kann er auf seiner Souflaki spielen und Sirtaki tanzen, Ingo widerspricht aber, weil er weiß, dass Souflaki kein Musikinstrument ist, sondern ein Fleischspieß. Diddl, Aki und Itis, Diddlitis, Balalaika, Ballackleika, Dittsche schmeißt alles durcheinander und hält Ballack jetzt für einen Russen. Die Griechen singen ihre Lieder, vom Mädchen von Piräus und solche Sachen, dann verschwinden die Maulwürfe, weil sie das nicht mögen. Er haut dann ab in andere Länder, zu den Schweizern, zu den Holländern, ganz egal, in Holland kann er sogar schöne Muster in den Strand machen.
Jan hat den Ofen repariert, Dittsche interessieren dessen Ausführungen aber nicht, Dittsche neidet Ingos Küchenhilfe dessen Job, vielmehr weiß er von Mister Spock zu berichten, den es als Vulkanier nach Island zieht, wo er die spitzen Ohren auf Eisenbahnschienen legt, um die Verschiebung der Kontinentalplatten zu erlauschen. Essen gibt es heute nicht im Imbiss, Dittsche interessiert Herrn Jans Meinung zu Assauers neuer Alten, während Ribéry eine neue Neue hatte, jetzt aber wieder die alte Alte hat, während eben Assauer eine neue Alte hat. Dittsche ist selbst erstaunt, was er sich da ausgedacht hat, es fliegt ihm so zu. Das 1-5 des HSV kümmert Herrn Jan wenig, da der Werder-Fan ist, Dittsche wendet sich wieder Ingo zu, mit Werder-Fans gibt er sich mal lieber nicht ab.
Der Krötenmann sorgt auch für eine gewissen Muggeligkeit und bringt zwei Bretter für den Imbiss, ehe er sich seine verdiente Verperlung abholt. Dittsche will gleich auch noch ein Bier, Kröti darf rauchen, weil es kein Essen gibt und Schang Pütz, der Hobbymann, schlägt mit 74 zurück, so sehr, dass die Supernanny, die dicke Wittler und Richter Alexander Hold, das ganze Programm, einpacken können. Dittsche weiß einiges zu berichten: Tipp 331 befasst sich mit “Leidenschaftliches und fruchtbares Liebesleben ohne Viagra” und jetzt wird er nochmal Papa. Dittsche geht davon aus, dass es von der Geburt Fotos geben wird. Hobbytipp 332 wird dann das Durchschneiden der Nabelschnur, wenn er das Kind abisoliert. So ganz taufrisch ist der Schang nicht mehr, aber vernünftiges Abnabeln hat er schon mal vorbereitet. Mit einer Käthe-Kruse-Puppe. Die weichen Puppen von Käthe Kruse haben einen Schlauch am Bauch, mit einem Seitenschneider, einer Rohrzange oder einem Abisolierer führt er das dann vor, Dittsche spielt diese Sendung schon einmal gedanklich durch. Hobbytipp 333 verrät dann sicherlich, wie man aus Walnüssen Babyschuhe macht. Die Schalen taugen prima als Babyschuhe, einem Baby bleibt das unbenommen, ob die rund sind und eiern, weil die sowieso noch nicht laufen können.
Dass man mit “Dittschen” auch meint, Geld an die Wand zu werfen, interessiert Schildkröte nicht. Er hat Feierabend.
Dittsche macht jetzt Sommerpause und spricht erst wieder am 17.10.2010 zu uns. Ein halbes Jahr ohne den Meister. Entsetzlich.
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Dittsche, 15. Kalenderwoche 2010 |
Sonntag, 18. April 2010, 23:45 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 1 ]
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Chefvisite. Dittsche ist so heiß wie ein Vulkan und Ingo wird sich bald an ihm verbrennen, Lady Samba ist er auch noch. Die Titel-Auswahl ist das wichtigste, das weiß Dittsche von Dieter Bohlen, das ausbleibende Geräusch seines Bieres lenkt ihn aber ganz vom Thema ab. Dittsche singt den Eierfallerjökull weg, die reine Bedrohung, die schon dem HSV zum Verhängnis wurde. Der Bleianteil in der Aschewolke ist auf die Spieler des HSV übergeperlt, deshalb hatten die Blei in den Beinen und haben alles verspielt. Schwere Beine, Blei in den Beinen, Vulkanbeine. Auch Schumi kam nicht vom Fleck, an allem ist der Vulkan auf Island schuld, selbst die Schumiletten sind vom Eierfallerjökull beeinflusst, weil sie nicht mehr den Grip haben wie früher. Feuerwehrmänner legen Feuer, Müllmänner produzieren Müll, Dittsche ist in großer Sorge. Schon der Atzetheke hat vor ein paar Tauend-Millionen Jahren in seinem Maya-Kalender aufgeschrieben, wann die Welt untergeht. Nosterdam oder so, Nostradamus hat es gewusst, Roland Emmerich auch, 2012 geht die Welt unter. Ingo nimmt das in Dittsches Augen zu sehr auf die leichte Schulter, die feinstaubliche Sache ist mit Brom und Silicium und dem ganzen Programm in der Luft, für Dittsche sind das die Vorboten und der Avatar-Storch war auch ein Vorbote.
Erst betrifft es die Flieger, dann wird die Menschheit dran glauben müssen, wenn der Vulkan ausbricht. Ingo ist der Meinung, das wäre doch jedem scheißegal, wenn er nicht gerade nächste Woche in Urlaub fliegen will. Der blaue Storch hat auch Staub abbekommen, wenn der andere Vulkanbursche auch ausbricht, dann ist die Kacke am Dampfen. Dittsche hat sich seine Gedanken gemacht: In dem Staub ist Erz und der amerikanische Cowboypilot hat über die Turbine erzählt, dass das Erz darin zu Glas wird und die Turbine zerstört. Eine Parallele hat er gefunden: Beim letzten großen Ausbruch haben die Flugsaurier zuerst Schicht gemacht und sind ausgestorben. Der Flugsaurier war ein Spritfresser und hat sich als Pflanzer und nur von Beeren ernährt. Die Gärung im Bauch hat dann Sprit (=Alkohol) entstehen lassen, durch das Auspupsen war er schneller, im Ausbrechen hat er das Erz aufgenommen und das Erz wurde zu Glas. Dittsche hält das für einen umgekehrten Glasbläservorgang, im Vogel ist dann ein Glaspfropf entstanden und der Flugsaurier ist pleitegegangen, weil die Dinos runtergegangen sind.
Der Chef von Air Berlin will eine Klage anstreben, weil die Flieger nicht starten können, Dittsche weiß aber nicht, wen die überhaupt verklagen wollen. Die Bundesregierung kann Air Berlin schlecht verklagen, weil die Merkel selbst zu Fuß fahren musste, letztlich müsse Air Berlin die Natur und Gott verklagen, Air Berlin könnte ja, Dittsche hat die Lösung, Gottes Stellvertreter, den Papst verklagen. Ganz aus dem Häuschen ist er deswegen. Ingo findet das alles aufgeplustert.
Der polnische Lokomotivführer in Giovannis Gartenparzelle ist wieder da und macht komische Geräusche. Der Pole sieht aus wie das Asche-Monster, unter dem Eis in Island lebt ein großer Morlock, der Husten hat. Ingo weiß nicht, was ein Morlock sein soll. Dittsche bastelt aus der Bild-Zeitung ein Monster und rotzt durch das Loch, das er in die Bild gerissen hat. Ingo ist sich der Gefahr nicht bewusst, Dittsche regt sich darüber sehr auf und schimpft den Ingomann, weil es auch in Ingos Sicherheitsinteresse sei, wenn die Erde nur ein Popel in einem riesigen Morlock-Monster sei. Vielleicht lebt der Morlock unter dem Eis in Island, als er sich gemuggelt hat, wurden die Erdteile auseinandergerissen und über die Millionen Jahre hat er reinen Gefrierbrand bekommen, jetzt hustet der Morlock, nichts anderes passiert momentan, schließlich ist es in Island auch ziemlich kalt. So sieht das aus.
60 Jahre ist die ARD alt, Leute wie vom Raumschiff Orion bräuchten wir jetzt, mit solchen Raumschiffen, mit einem Overkill. Dittsche zeählt eins und eins zusammen und hat den Durchblick. Er will doch nur Durchblick für seine besten Freunde Ingo und Kröti. Bifi ruft die Wurst zurück, weil Eisenspähne in der Eisenwurst sind: Für Ingo wäre die Eisenwurst eine Idee. Mit einem Magnet könnte Ingo die Würste auf dem Grill drehen und müsste sie nicht mehr anfassen, de Würste könnte man mit einem Magnet essen, damit man sie nicht mehr anfassen muss.
Dittsche hat auch DSDS geschaut, der Mehrzad aus Hamburg hat gewonnen, der Typ mit dem Hut, auch wenn der andere Typ auch einen Hut aufhat. Der Moderator hätte so rumgeschrien, dass der Gewinner so tolle Chancen hat, während der andere zurück ins Straflager muss. Im Imbiss dampft es ganz merkwürdig, Jens und Ingo sind irritiert, Dittsche ist fix und fertig, weil er den Morlock im Imbiss vermutet. Ingo kontrolliert seine Kühlung, Kröti verlässt lieber mal den Imbiss, nur Dittsche hält die Stellung und bleibt bei Ingo und dem Asche-Monster-Morlock. Der Maya-Kalender hatte Recht, Ingo ruft bei der Feuerwehr an und meldet die Rauchentwicklung. Dittsche schreit in den Anruf rein und ist gar nicht zu beruhigen, er will Bier dagegen antrinken, um die Apokalypse abzuwenden.
Die Feuerwehr wird jemanden schicken, Ingo und Dittsche sollen den Imbiss verlassen, Dittsche rettet sein Bier aus dem Imbiss, der schon völlig verraucht ist. Biddä! Biddäää!
Eine Weltfolge.
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Dittsche, 14.Kalenderwoche 2010 |
Sonntag, 11. April 2010, 21:45 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 1 ]
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Chefvisite. Der Meister spricht wieder zu uns.
Dittsche ist völlig aufgedreht und rollt seine Pfandflaschen in einem Shopping-Pneu in den Imbiss. Eine Weltidee von Dittsche, ein Einkaufsreifen. Den Reifen legt er erstmal auf die Vitrine, im Nachhinein wird er geschimpft, weil er den Reifen auf der Straße gefunden hat. Der kleine rollende Freund ist Dittsche schon sehr ans Herz gewachsen, er muss den Reifen nur ein bisschen anstupsen, dann rollt er von alleine und transportiert die Flaschen, die Dittsche nicht tragen muss. Etwas größere Gegenstände kann man auf Pfirsichdosen lagern, dann drohen Brote nicht herauszufallen. Dittsches Breitreifen reicht für größere Gegenstände, aus der Zeit des Rhönrandes stammt Dittsches Erfindung. Die Leute sind früher durch die Rhön gefahren, als es noch keine Eisenbahn gab, er transportiert heute seine sieben Sachen damit. Der Harzer bewegt sich mit dem Roller durch sein Gebirge, der Eifeler mit speziellen Go-Karts. Ingo mag nicht ganz glauben, dass das Rhönrad deshalb Rhön heißt, weil das aus der Rhön kommt, er vermutet einen Herrn namens Rhön, der dieses Gerät geschaffen hat. Das Hamsterlaufrad war seiner Zeit weit voraus, den Goldhamster gibt es seit genau 80 Jahren, vorher war er in der Erde verpusemuggelt und noch kein Goldhamster, weil damals alles noch schwarz-weiß war und Heesters war da schon 40 Jahre alt. Die schwarz-weiße Zeit war lange nach der Kreidezeit, wo alles weiß war, so wie in der Steinzeit alles grau und in der Bronzezeit alles bronzefarben war. Ingo schimpft Dittsche für diese blöde Theorie, Dittsche ist aber vom Schwarz-Weiß-Hamster überzeugt, weil er vom 80. Geburtstag des Goldhamster in der Bild gelesen hat. Die Natur spielt sowieso verrückt: In England gibt es ein Schaf, das seine Wolle einfach abwirft, sodass man keine Scherereien mehr damit hat. Dittsche glaubt aber, dass das Schaf hormonelle Veränderungen durchmacht und in den Wechseljahren ist. Wenn die Leute in den Wechseljahren sind, muss auch ein Tapetenwechsel her. Von Hitzewallungen hat Dittsche nichts gehört, aufsteigende Hitze kennt er nur vom Ballonfahren und Dittsche glaubt, dass Frauen erstmal ihre Haare abwerfen, wenn sie in den Wechseljahren sind, weil das bei Frau Karger auch so gewesen ist, als sie ihm die Tür aufgemacht hat: Frischere Farben hatte sie an sich, die Haare ähnelten dem Schaf aus England, auch wenn er die Haare gar nicht gesehen hat, weil ein Handtuch drüber war.
Dittsche hat Frau Karger auch beruhigt, dass drei Millionen andere Frauen ebenfalls nachts rausmüssen, wenn der Wecker klingelt, damit sie das Sensodyne-Band anlegen, damit der Knochen ausgedünnt wird. Dittsche erzählt von “Let’s dance!” auf RTL, Ingo kennt keinen der Tänzer, Dittsche erzählt weiter vom Sensodyne-Band und den Wechseljahren, damit das Bein durchlüftet wird. Camilla hat kein solches Bein, sie hat Borkenbeine, die leichter brechen, daher hat sie in einer Hasenkuhle eingefädelt und sich das Bein gebrochen, weil sie keinen Petrolischuh anhat. Dittsche bemitleidet den Mann, bei Frau Karger saß ein Schwarzer im Wohnzimmer, vielleicht ein Kongoler, aber es war kein Schwarzer, sondern Herr Karger ganz in schwarz, überall. Er hat eins und eins zusammengezählt, dass das wohl mit der Verpuffung zu tun haben könnte. Es geht Karger den Umständen entsprechend, in der Zeit des Gebens bemüht sich Dittsche als Schornsteinfeger und wollte den Kamin reinigen. Seine Boccia-Kugeln hat er sich von Giovanni wiedergeholt, die Kugeln wollte er in Reihe schalten und vom Schornstein auf dem Dach hat Dittsche den Kamin saubergemacht, um die Gefahr abzuwenden, den Schacht freizumachen und den Schornstein warm zu halten, damit der blaue Storch dort kein Nest baut. Der Storch ist ein reiner Avatar, ein lebendiger 3D, der aus dem Kino rausgeflogen ist und nicht mehr in den Film zurückfindet, weil der nur noch in wenigen Kinos läuft.
Hans kommt in den Imbiss und schimpft über den Reifen, den Dittsche bei ihm mitgenommen hat, weil er den vermisst und von einer Frau auf einen Typ mit Bademantel hingewiesen wurde. Von der Sorte gibt es ja nur einen. Über Dittsche Einkaufs-Pneu-Idee kann er nur spotten, als Hans seinen Reifen identifiziert, landet der Reifen mal wieder auf der Theke.
In China gibt es ein Ehepaar mit einem ganz ganz dicken Mädchen, in China ist es nicht erlaubt, mehr als ein Kind zu haben, deswegen könnte sie so tun, als hätten sie zwei Kinder, weil das Kind so viel wiegt wie zwei Kinder. Der Öltanker aus Australien hat Dittsche auf eine Idee gebracht: Dort wurden Bakterien ins Meer gekippt, die das Öl auffressen und weil Öl fettig ist. Wenn jetzt das Mädchen die Bakterien isst, fressen die das Fett und das Mädchen wird schnell wieder ein hübsches schlankes Kind.
Hans unterstellt Dittsche, einer der Hamburger Autoabfackler zu sein, was diesen regelrecht auf die Palme bringt. Dittsche soll den Reifen zurückgeben und Hans das Bier ausgeben, Dittsche will aber nicht das Bier bezahlen. Dittsche hat wohl unter der Plane gewühlt, weil der Container verschlossen und abgedeckt war. Hans war auch schon Leidtragender, als Dittsche Weihnachtsbäume bearbeitet hat.
Schildkröte ist nicht auf Dittsches Seite, Dittsche soll nicht lügen und die Klappe halten, Schildkröte hat nämlich Feierabend.
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Dittsche, 10.Kalenderwoche 2010 |
Sonntag, 14. März 2010, 22:46 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 3 ]
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Chefvisite in der Eppendorfer Grillstation. Der Meister hat sich wieder seine Gedanken gemacht.
Schumi ist wieder da, der Motorheld, der auf der ganzen Welt verspricht, was er hält. Dittsche ist glücklich, obwohl der HSV 2-4 gegen Leverkusen verloren hat. Gewonnen hat der Titan nicht, aber die Verpuppung über mehrere Jahre muss sich erstmal wieder lösen, weil er von Rot auf Silber umgestellt wurde. Dittsche ist daher so sehr in die Glückseligkeit hineingespült worden, dass das Schumiversum wieder hergestellt worden ist, dass er völlig aus dem Häuschen ist. Ingo schaut sich “so was” nicht an, was Dittsche gehörig stört. Es ist für Dittsche ein reines Faszinonuggelum, weil Superhirn Ross Braffn alles neu erfunden hat und auch in den Reifen noch ein paar Zehntek drinstecken. Schwarze Löcher, Zeit, das ganze Programm. Ross Braffn hat Reifen erfunden, mit denen das Rennen schneller vorbei geht. Als Schumi ausgestiegen ist, hat Niki Lauda, der Österreicher mit ohne Ohren, ein Kommentater, zwar wichtige Sachen gesagt, aber Schumi hat einen gemuggelten Anzug aus Luftsilber. Dittsche wurde sich dessen bei einer Wissenschaftssendung bewusst. Es ist ein Transmitteranzug, der Strom transmittert. Reinen Strom, mit dem das Auto fährt. Schumi hat so glücklich ausgesehen wie der Koreaner, der sein Kissen geheiratet hat. Dittsche möchte gerne seinen Bademantel heiraten, wofür er von Ingo ausgelacht wird. Dittsche ist mit seinem Mantel verlobt. Schumi ist ein Wandler, ein Stromriese, der mit seinem Anzug aus seiner eigenen Energie Strom wandelt. Sein Anzug ist der Antrieb für das ganze Auto und aus reinem Silber gehäkelt. Wenn er sich in sein Auto setzt, passiert eine Dynamose im Auto. Wie am Fahrrad geht das über ein Kabel, weil die ja nicht mehr tanken dürfen, fährt Schumi jetzt mit Eigenstrom. Das Auto fährt, die Dynamose gibt über ein Kabel den Strom an den Anzug, von dort geht das wieder ins Auto. Schumi ist ein Hybrid geworden, allein durch die Tauschung mit dem Fahrrad. Schumi ist eine Batterie. Er nimmt den Kriechstrom auf und transmittert den an seine Räder, was funktionuggelt. Tanken darf er ja nicht.
Dittsche lässt sich von Ingo Alufolie geben und hält mal wieder seine Schumilette über die heilige Vitrine, was Ingo fuchsteufelswild macht. Dittsche wickelt seinen Fuß mit Alufolie ein und hat jetzt einen Transmitter- oder Hybridfuß. Ingo soll sich gewahr werden, wie Dittsche Strom mit einer Dynamose erzeugt. Das Bein wird erwärmt, er wird ein Wandler und wundert sich über braune Flecken am Boden, das Abriebsilber am Boden. Aber der Silberpfeil-Energietauscher-Anzug funkionuggelt. Er wird warm. Schildkröte kommt vom Rauchen und verspottet Dittsches Luftsilberanzug. Auch Jens, der Gast, findet das witzig. Zu dritt wird Dittsche nun verspottet, was Dittsche an seine Grenzen stoßen lässt.
In Thüringen gibt es 40 Löcher in der Erde, in Berlin wurden 660 Millionen Reichsmark verbuddelt gefunden. Das könne kein Zufall sein. Die Löcher hat Indiana Jones gebuddelt, der in Berlin war. Auf der Suche nach irgendwas hat er zu buddeln begonnen, hat das Geld aber weggeschmissen, als er erfahren hat, dass das nichts mehr wert ist. Kevin Costner mit dem Golf und dem Indianer-Cowboy-Film hat ihm gesagt, er solle mal in Thüringen buddeln, weil und Costner deutsche Wurzeln hat, die Indiana Jones finden soll. Ingo kann Dittsches Begeisterung nicht teilen.
Als Silber-Robot könnte er sich in die Fußgängerzone stellen. Kargers sind das Stichwort: Die Leitungen werden jetzt saniert, weil Frau Karger in der Zementwindel aus dem Bad getragen wurde. Diese Woche wurde mit der Renovierung begonnen, Dittsche bleibt die Bezahlung erstmal unbenommen, er ist ein Glückspilz. Ein Gückspils hält er zudem in der Hand, das er immer bei Ingo bekommt. Karger ist zur Beobachung erstmal weg, er hat nach der Badgeschichte etwas die Nerven verpusemuggelt und ist beim Arzt. Dittsche wehrt sich aber gegen Ingos Androhung, er werde Karger mal unter die Erde bringen. Dittsche überwacht die Renovierung als Quasi-Hausmeister und fand ganz interessant, was der Fliesenleger so gemacht hat, gerade bei der Eckenproblematik. Wenn der um ein Rohr herumkacheln muss, z.B. um ein Katzenklo, das festgekackt ist, nimmt der Kachler eine Zange und bricht das passend aus. Dittsche hat das auch mal probiert und wollte das Bad vervollständigen, als der Fliesenleger weg war. Er wollte die Eckenproblematik ebenfalls mit der Kneifzange lösen, hat es anfangs auch nicht hinbekommen, aber nach ein paar Kartons hatte er es raus. Mit dem Fliesen-Gebrösel hat er ganz romantisch ein Moxaik gelegt. Mosaik ist in Afrika, ärgert sich Dittsche. Mit der Silikonspritze hat sich Dittsche dann ausgetobt und über der Badewanne “Er ” und “Sie” und “Warm” und “Kalt” geschrieben und wollte es ganz schön machen.
Schildkröte kann Dittsche keine Farbe besorgen, er hat Feierabend.
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Dittsche, 9.Kalenderwoche 2010 |
Sonntag, 7. März 2010, 22:47 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Chefvisite, bloß nicht stören!
Lärmend kommt Dittsche in den Imbiss und gibt Schildkröte nur den Ellenbogen, weil er die Hände voller Schnee hat. Seit über drei Monaten schneit es in Hamburg, aber Ingo will Dittsches Schnee nicht und schon gar nicht auf der Vitrine, dabei ist Dittsche überzeugt, dass Ingo mit dem Schnee saubermachen kann. Der Schnee ist nur ein Gastschnee und gar nicht mehr für uns gedacht. Eigentlich soll der nach Schweden, weil er gelb gesprenzelt ist, was Ingo total ekelhaft findet. Die Naturproblematik wird aber Dittsche fast zum Verhängnis, da er den gelben Schnee auf die Glasplatte legt.
Durch das Erdbeben in Chile hat sich die Erdachse verschoben, Dittsche ist sich darüber gewahr geworden, als er darüber nachgedacht hat. Er hat immer noch kein Bier und vermisst den Schnee, mit dem er seine Theorie erläutern wollte. Das Geräusch zum Bier passt und die Erdachse ist geneigt: Der Gastschnee ist für Schweden, durch die Verschiebung der Erdachse kommt der jetzt bei uns runter. Warum der schwedische Schnee gelb sein soll, leuchtet Dittsche recht exklusiv ein, Ingo versteht es jedenfalls nicht. Und weil der Schnee in Schweden gelb ist, haben sie Gelb in der Fahne. Es bliebe aber jedem Land unbenommen, sein Land nach dem Schnee zu benennen, sonst hätte Mexiko ja gar keine Fahne.
In England haben sie ein Auto erfunden, das mit Kaffee fährt. Mit 35.000 Mogge. Dittsche wundert das gar nicht, schließlich haben die auch schon den Teewagen erfunden. Das Bier verperlt nicht nur, es verluftet und macht den Meister sprachlos. Der Kaffeewagen funktioniert aber nicht, Dittsche hat es an Giovannis Auto ausprobiert. Der weiß aber noch nichts von seinem Glück. Ingo kann es nicht fassen, dass Dittsche Kaffee in Giovannis Auto gekippt hat. Das zweite Bier macht ein komisches Geräusch, wie früher ein Mieder.
Sarrazin ist Dittsches nächstes Thema, seit dem Wochenende duscht er sowieso kalt, weil der Boiler seit Freitag kaputt ist. Mit der Wasserleitung und dem Boiler hat sich eine Problematik eingestellt, Dittsche weiß aber nicht ganz genau, welche: Kargers bekommen ein neues Bad, Kargers haben Ärger miteinander und Dittsche verdächtigt Karger und Boris Becker, mit der Machete ein Pokerturnier überfallen zu haben. Beide brauchen Kohle, Karger hat Ärger mit seiner Frau: Am Mittwoch haben sie noch zusammen mit Dittsche Länderspiel geschaut, weil Dittsches Fernseher nicht mehr geht, da er ihn wahlweise als Aquarium zweckentfremdet hat, und in einem leutseligen Moment hat Herr Karger zu seiner Frau gesagt, sie sähe aus wie Maradona, der dicke amerikanische Rollmops, der gerade im Fernsehen mit Zigarre zu sehen war, weil sie an einem Blätterteigröllchen mit Schoko nuggelte.
Tsching-Tschang-Tschong ist chinesische Medizin für Dittsche, er hat Heidi Klums Beinverlängerung missverstanden, Ingo erklärt Dittsche, dass das nur digital am Computer verlängert wurde. Das interessiert Dittsche aber nicht, er will das Prinzip an einer Riesen-Currywurst demonstrieren, darf dabei aber nichts schmutzig machen: Mit Tsching-Tschang-Tschong macht er die Wurst auseinander und will etwas einfügen. Alles ganz einfach. Dittsche will Frau Kargers kurze Beine verlängern, mit einer Gipsdiät. Ein eingegipstes Bein müffelt, die Wurst auch und Dittsche will die Wurst nicht mehr, weil das Heidi Klums Bein ist. Angeschrieben bekommt er diese trotzdem. Mit einer Fungi-Packung will das Gipsbein dünn machen und den Prozess mit einem Härter beschleunigen, damit das Fett rauskommt und in den Nässeschutzbunker gedrückt wird.
Dittsche hat Frau Karger ein Wellnetz-Paradiso gebaut. Mit Härter, Moltofüll und Windeln wollte er das tun, er hat aber wohl den falschen Härter benutzt und Frau Karger in der Badewanne einzementiert, sodass sie mit der Wanne aus dem Badezimmer herausgeholt werden musste. Daher geht bei Dittsche auch das warme Wasser nicht.
Griechenland ist pleite, niemand macht sich Gedanken, wie die dort ihre Schulden abbauen, außer Dittsche. IKEA baut jetzt Fertighäuser, allerdings haben sie eine Problematik, sie verkaufen keine Grundstücke dazu. Die könnten jetzt Griechenland helfen und Fertiginseln anfertigen, damit Griechenland Geld verdienen kann: IKEA gibt die Inseln, Griechenland das Meer und dann haben beide was davon. Der Schwede gibt uns den Schnee, da kann er doch den Griechen auch helfen. Die Insel könnte man auf dem Auto mitnehmen, Ingo ist fassungslos. Mit der nächsten Schnapsidee will Dittsche für Griechenland beim Grand Prix auftreten, schließlich kann das jeder: Der Schegga bei Bohlen kann gar nichts und grinst immer nur. Wie Dittsche. Mamamacita, mamamacita, wie Metaxa und Ouzo Amore geht Dittsche das nicht mehr aus den Ohren. Schildkröte ist von Dittsches Gesinge genervt. Er hat Feierabend.
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Dittsche, 07. Kalenderwoche 2010 |
Mittwoch, 24. Februar 2010, 19:21 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Dittsche ist zurück, neun Wochen lang heißt es sonntags um 23.15 Uhr im WDR wieder “Chefvisite” und der Meister spricht zu uns, wie er die Welt mit seinen eigenen Augen sieht.
Eine reine Verschneiung. Es schneit nicht, es ist schon geschnitten, in Hamburg hört es einfach nicht auf zu schneien. Die Primärware gibt ein feines Geräusch von sich, das Kleid, das niemals Feierabend macht, ist für Dittsche sein großes Gestreiftes. Ingo glaubt aber, dass Dittsches Bademantel Feierabend macht, wenn er auseinanderfällt. Dittsche hat für diesen Angriff auf sein “kleines Schwarzes” in der Männerversion kein Verständnis. Erstklassige Wollware sei das, ausgefranst wäre er bemägelt Ingo. Der Franz hat den designt, meint Dittsche. Franz Branntwein aus Franzland, aus Französien hat das erfunden, da wo die ganzen Modeschauen sind. Der Specknacken hat seinen Ursprung in der Tierwelt: Die Verspeckung, die Verpelzung der Menschen hat stattgefunden, um sie zu schützen. Ein Eisbär geht nicht nackt wie ein geschorener Pudel aus der Höhle, sonst würde er frieren.
Tiger Woods hat eine reine Ohrensexbeichte abgelegt. Seine Wahrheiten hat er seiner Mutter nähergebracht. Im übertragenen Sinne hat er den Menschen mitgeteilt, dass es ihm leidtut. Der Begriff “Ohrenbeichte” stört den Ingomann, Dittsche bliebe es aber unbenommen, das zu wiederholen, wenn das doch in der Zeitung stand. Tiger Woods ist seiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten, er war bei dem Gespräch heller und hat die Mutterfarbe angenommen. In der Genetik kommt er aus einer Gegend, wo man sich nicht so schnell vermehrt, deshalb wurde es ihm in die Wiege gelegt, sich zu vermehren. Wahrscheinlich ist er ein Eskimo und kommt gar nicht aus Amerika, Dittsche fällt es wie Schuppen aus den Haaren, er kommt stattdessen aus der Taiga, das zeigt ja schon der Name. Ingo ist fassungslos und fragt, wie er “Tiger”. T-a-i-g-a buchstabiert Dittsche. Und Woods? Taiga und dann Wutz. W-u-t-z. Tiger, wie der Tiger, schreibt man das, belehrt Ingo den etwas überforderten Dittsche. Eistiger, Säbelzahntiger, das ganze Programm, Dittsche ist nach dieser Information völlig aus dem Häuschen, weil auch das bestens in seine Theorie passt. Er ist ein reiner Eskimo, von denen es nur noch ganz wenige gibt. Und deshalb will der Eskimo mehr Eskimos herstellen. Dittsche lässt mal wieder sein Bier überlaufen und sabbert die Vitrine voll, die er abwischen muss. Den Vorwurf, er könne nicht mit Bier umgehen, lässt er nicht auf sich sitzen. Im Namen Tiger Woods ist auch der Beruf schon enthalten, von den Eskimos hat er auch sein Talent. Wenn er beim Angeln ein Loch ins Eis geschlagen hat, ist ihm dabei langweilig und der kleine Tiger rollt den Hundefisch, einen Rollmops, auf das kleine Loch im Eis zu. Tiger Woods hat das Eskimoleben zu einer großen Weltmeisterschaft herausgeholt.
Die Mutter hat die Ohrenbeichte abgenommen, war dabei aber einkaufen. Wie das zusammenpasst, hat Dittsche wahrscheinlich selbst nicht verstanden. Dittsche hat sich aber überlegt, dass das mit dem Namen und dem Beruf ja bei uns genauso ist. Fischer, Müller, Schneider, passt alles. Fischer heißen Fischer und der Herr Müller müllert. Wir sind ein verbrotetes Volk, das als erstes dagewesen sein muss, weil der Meier gar keinen Käse machen muss, wenn es kein Bro gibt, auf das man den Käse drauflegen kann. Der Nistelroy nistelt und ist ein König, ein Roi. Ein Nestkönig, ein Zaunkönig im Strafraum, das Tor, der 16er, alles sieht im übertragenen Sinn aus wie ein Nest, in dem aber – laut Ingo – kein einziger Vogel reingeht. Ohne Ablöse ist der Spieler gekommen. Wer Arbeit sucht, wird diese auch finden, behauptet Dittsche, was Ingo sutzen lässt, da diese Aussage ausgerechnet von Dittsche kam. Nistelroy ist für den HSV nicht zu alt, im Jugendwahn wurde der Bordarzt auf dem Traumschiff entlassen. 84 war der Bordarzt, für Dittsche nicht zu alt für ein bisschen Husten auf dem Schiff. Herr Kaiser von der Versicherung ist der neue Bordarzt, behandeln kann er die Patienten nicht, aber er kann ihnen immer die richtige Versicherung verkaufen.
Auch das dritte Bier perlt über und Dittsche tropft triumphierend alles voll. Ingo ist stocksauer und er droht Dittsche mit der Rückkehr der Serviette. Heini und Ingo wollen Dittsche sein Bier abnehmen, der verteidigt sein Bier aber mit Händen und Füßen.
Die Schlaglöcher beschäftigen Dittsche ebenfalls. An Fasching wurden in Münster zu viele Bonbons geworfen, die zu sehr kleben. Dittsche erklärt Busfahrer Heini seine neueste Entwicklung, wie dieser die Frostschäden auf der Straße überfährt und gleichzeitig ausbessert. Er braucht einen Spülkasten vom Klo über der zweiten Achse, von diesem geht ein Rohr mit einem Trichter auf die Straße, in den Wasserkasten kommen die klebrigen Bonbons, an der Kette zieht der Busfahrer, der Bonbonbrei läuft dann in die Schlaglöcher rein und die hinteren Reifen walzen den Brei platt und glätten die ausgebesserte Stelle. Besser als Teer sei das auch noch, weil sich die Erdtierchen zusätzlich über den Zucker freuen. Eine farbliche Störung sei zudem besser als eine Beschädigung am Auto.
Dittsche schmiert immer noch mit seinem Lappen auf der Vitrine rum, während er das wichtige Thema Olympia anspricht. Ingos Anannanasfrisur bringe einen Hauch von Südsee in den Laden, das sei ähnlich wie mit den Finninninnen. Wonn heißt die Amerikanerin, die gegen Maria Riesch gefahren ist, den Vornamen kennt er nicht. Von ihr glaubt Dittsche, dass sie gedopt ist, weil sie nach ihrer weinerlichen Pressekonferenz wie ein junger Gott gefahren ist. Die österreichischen Quarkwickel hätten ihr geholfen, Dittsche weiß, dass die Käsetierchen aus dem Lidl-Giftkäse ihr Werk verrichtet haben. Die Tierchen hat der Kachelmann aufgedeckt, der schon den Biber-Skandal im ZDF aufgedeckt hat, da der mit einem Wetterbiber zusammenlebt, weil der mehr PS hat. Daher weiß Kachelmann, dass Biber keine Nadelbäume isst. Der Biber mit mehr PS strampelt mehr und macht aus dem Quark Käse.
Der Krötenmann hat Feierabend, er will nicht seine Meinung sagen.
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Dittsche, 51. Kalenderwoche |
Sonntag, 20. Dezember 2009, 23:50 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 6 ]
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Chefvisite. Dittsche kommt mit einem Vogelhaus auf dem Kopf in den Imbiss und wird von Ingo ausgelacht. Dittsche ist der Entenvater und hat das Vogelhaus irgendwo abgebaut, wo er gemeint hat, dass es übrig war. Das Häuschen stand draußen und dort, wo er es mitgenommen hat, glaubt er, dass das zum Mitnehmen war. Das Bier perlt und er als Entenvater beschäftigt sich intensiv mit dem Klimaschutz. Ballack Obama war da, Merkel auch, nur Berlusconi nicht, weil der den Mailänder Dom in die Fresse bekommen hat. Über Sms hat er Merkel sein Ok gegeben, auch Dittsche setzt sich für den Klimawandel ein und fängt bei sich an. Der Chinese will das nicht, aber da Dittsche in der BamS den Gemüsekalender gesehen hat, lehnt er die Gurke aus Ingos Salaten ab, da diese eine reine Novemberfrucht ist. Blaubeeren gehören nicht in die jetzige Zeit und jeder, der davon ist, verändert seine Farbe wie der Fratzenmann in “Avatar”. Die Ente hat keine Lobby wie der Schwan oder der Storch, bisher gab es noch keinen Entenvater, jetzt schon. Den Adebar kennt man landläufig, der Storch wird niemals gefährdet. Der Schwan mit seinem langen Hals kommt auch gut weg. Vielleicht ist “Entenvater” sogar eine Behördenstelle, wenn bekannt wird, dass Dittsche sich um die Enten kümmert. Wenn er als solcher unterwegs ist, schützt er die Enten vor der Überalgung, die einsetzt, wenn sich der Mensch nicht an den Gemüsekalender hält. Wenn die Enten zu viele Algen fressen, kommen sie nach Polen und werde dort zu Entenbraten verarbeitet.
Wenn die Leute zu viel Gemüse essen, das nicht in die Zeit passt, werden sie blau wie in “Avatar”, Dittsche wiederholt das nochmal, der Chinese hat wahrscheinlich sehr viele gelbe Früchte gegessen.
Unter den Enten hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass Dittsche der “Entenvater” ist, er hat vorsichtig erst einmal einige Enten gegrüßt. Eine Stockente hat er mit nach Hause genommen, um sie vor den Polen zu schützen. Er will jetzt gleich noch eine mitnehmen, damit sich die andere nicht so alleine fühlt. Eine Babybadewanne vom Sperrmüll hat er mitgenommen, mit Milch gefüllt und die Ente hineingesetzt: Wenn die jetzt darin herumpaddelt, findet eine Verbutterung statt und aus der Milch wird Butter. Alles ist ein reiner Kreislauf.
Mit Giovanni war er unterwegs, dabei ist er auf das Vogelhaus gestoßen, in dem er einen Schlüssel gefunden hat. Ungewöhnlich früh macht sich Dittsche wieder mit seinem Vogelhaus auf den Weg und lässt Ingo und Schildkröte ziemlich verdutzt zurück. Schildkröte ist fassungslos, dass Dittsche auf einen Schwachsinn wie “Entenbutter” kommt, Ingo kann nicht glauben, dass Dittsche um diese Uhrzeit mit einem Vogelhaus auf dem Kopf in der Nacht herumirrt.
Die Sache vom Weihnachtsbaummarkt ist offenbar auch nicht ausgestanden, Ingo und Kröti wissen aber nichts darüber. Ingo sorgt sich, was Dittsche in 20 Jahren treibt, wenn die Gesundheit mal nicht mehr so mitspielt. Sein Äußeres ist immer gleich, er trägt immer die verranzte Hose, den Bademantel und die “Schumiletten” genannten Plastikschuhe, das Vogelhaus verwirrt aber beide.
Auf der Straße gibt es Tumult, Herr Hansen kommt in den Imbiss: Vokuhila, Bodybuilder-Hose und Bomberjacke und haut ordentlich auf den Putz. Olli Dietrich hat mal wieder seinen Türsteher-Zuhälter-Verschnitt ausgegraben. Hansen Telefon klingelt laufend, Dittsche hat offenbar Hansens Vogelhaus geklaut, der Schlüssel im Vogelhaus ist wichtig (ursprünglich, glaubte er, hat da wohl eine Elster gewohnt, der Schlüssel war ihm egal), weil Hansen etwas abholen muss. Hansen hat Dittsche mit dem Vogelhaus weggehen sehen und will von Ingo wissen, wo Dittsche wohnt.
Dittsche kommt wieder am 21.02.2010 und wünscht ein verperltes Weihnachtsfest.
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Dittsche, 50. Kalenderwoche 2009 |
Sonntag, 13. Dezember 2009, 23:45 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 6 ]
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Chefvisite. Dittsche kann nicht richtig laufen, unter seinem rechten Fuß klebt eine Kehrschaufel, eine selbstgebaute Verschienung, weil er sich wie Ivica Olic reinhängt und eine schwere Sportverletzung davonegtragen hat. In seiner Pfandtüte ist der dazugehörige Fegbesen, damit Schaufel und Besen nah beieinander sind, gegen die Schmerzen braucht er erstmal ein Bier. Dittsche hat sich geteipt, es bleibt ihm unbenommen, wie das aussieht, da er sich reinhängt. Ganz anders als der Kavin Johnson gestern gegen Dr. Eisenfaust. Das Bier wandelt und muggelt den Schmerz von seiner Sportverletzung, die er sich im Schlaf geholt hat: Der Fernmeldebesen im Bett, seine Öko-Fernbedienung, ist daran schuld. Der Fernseher hat zwei Tasten, die er mit dem Besen vom Bett aus bedienst. Ingo ist fassungslos. Wenn Dittsche beim Fernsehen einschläft , liegt dann der Femebe noch im Bett. Wahrscheinlich hatte er einen Traum. Einen Albtraum. Ehe er erzählt, nimmt er noch einen großen Schluck. Unten im Bett lagen nur Münzen, obendrauf lagen Scheinen, um es schön weich zu machen, Dittsche hat im Traum im Geld gebadet. Nur Millionen-Scheine, die ganz großen Scheine. Da lag er also, auf einmal waren Frauen da und saßen in Leder-Bottichen, die aussahen wie Mülltonnen. Im Bett mit den ganzen Moneten war Dittsche, die hübschen Frauen standen in den Leder-Tonnen Schlange. Das Hirn hat alles verpusemuggelt, weil er die Frauen alle schon einmal gesehen hat. “Dittsche-Wutz” haben die Frauen immer gesagt, Dittsche vermutet, dass die Frauen seinen Körper oder sein Geld wollten. Im Traum hat er dann wohl den Femebe genommen, der da noch lag, um die Frauen zu vertreiben und hat mit dem Besen auf seinen Fuß gehauen, wo immer ein weißer Ball zwischen gespreizten Zehen und Schumilette klemmt. Wie die Domino-Steine sind die Frauen nach dem Schlag in sein Bett gefallen. Eine der Damen hat eine Bleibeprämie eingefordert, plötzlich war das Frau Karger und stand im Bottich drin, als Dittsche gewahr geworden ist. Neben Frau Karger stand Bernhard Langer und hat böse geschaut.
Bernhard Langer ist ein Golf-Titan, so wie Tiger Woods. Bernhard Langer ist dann weggegangen, Dittsche betreibt weiter Traumforschung und Traumdeutung, da Bernhard Langer in den Tümmler machen wollte und keine 40.000€ zahlen wollte. Plötzlich wurde Jens Lehmann aus Bernhard Langer, als er nochmal auf seinen Fuß schlug, ist er davon aufgewacht.
Stichwort “Tiger Woods”: Der ist mit der Sexualität ganz weit vorne. Pferde dürfen jetzt mit allen Medikamenten behandelt werden. Wenn jetzt ein gedoptes Pferd auf einem der Äcker Äpfel verteilt hat, auf denen Tiger Woods Abschläge übt, wird Tiger Woods passiv gedopt und bedampft. Dittsche macht die Golf-Ausholbewegung und leitet zu seiner nächsten Theorie über: Wenn man das immer übt, macht man quasi die gleiche Bewegung wie beim Tontaubenschießen. Mit der Ausholbewegung spannt man sozusagen seinen Piephahn, so dass Tiger Woods vielleicht gar nicht anders kann.
Knut kommt wieder einmal in den Imbiss und bekommt von Dittsche mitgeteilt, dass der jetzt ein reiner Pro-Fighter ist. Dittsche hat den Essensklappendieb gestellt, der durch die Essensklappe abehauen ist. Ein sehr kleinwüchsiger Mann muss das sein, Dittsche hat ihn erwischt, als er Briefkästen ausgeraubt hat.
Knuts gereinigten Teppich konnte er dem Essensklappendieb entreißen und hat ihn in den Wald gebracht. Knut ist geschockt. Dittsche musste am Weihnachtsmarkt Schulden abarbeiten, der Chef hatte ihm gesagt, entweder er arbeitet seine Schulden ab oder er besorgt neue Bäume. Gesagt, getan. In Knuts Teppich hat er die Bäume aus dem Wald transportiert, eine reine Zwischennutzung am Wochenende. 16 Bäume musste er ersetzen, ganz fertig geworden ist er aber nicht, weil der Mensch auch mal Ruhe braucht.
Dittsche ist ganz traurig, weil man die Großen laufen lässt und er mit gebrochenem Fuß und gebrochenem Herzen arbeiten muss und Schumi sieben Millionen dafür bekommt, dass er sich in einen Mercedes setzt. Dabei konnte Schumi wegen seines kaputten Nackens gar nicht anders als zu nicken. Schildkröte ist auch nicht auf Dittsches Seite, er hat Feierabend, da Dittsche zu allem Überfluss auch immer Scheiße baut.
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Dittsche, 49. Kalenderwoche 2009 |
Sonntag, 6. Dezember 2009, 23:46 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Chefvisi… Macht hoch die Tür, es kommt der Dittsche reingeschneit, Dittsche hat eine reine Nikolaus-Kleidung über seinem Bademantel, auch wenn es ein Weihnachtsmann-Kostüm ist. Ein Feierabend-Bierchen hat sich Dittsche verdient, er hat im Ernst gearbeitet, als Niggelaus. Giovanni hatte ihm den Job besorgt, unter dem flauschigen Bart wird ihm aber ganz muggelig, zudem muss das Bier irgendwie durch die Haare. Der Bart riecht offenbar etwas scharf, stellt Ingo fest. Nikolaus-Arbeit ist auch harte Arbeit, bei Giovanni am Weihnachtsmarkt-Stand war er nämlich, der dort Bohni-Maroni verkauft. So konnte Dittsche bei Givanni sein und hat gleichzeitig Geld verdient. Am Kinderkarussell wurden Weihnachtsbäume verkauft, der Chef dort wollte Dittsche als Weihnachtsniggelaus. Er hat leider etwas gemacht, was aber nicht so gut ankam. Der Mann vom Weihnachtsbaumverkauf musste nämlich mal weg, Dittsche sollte für das Rechte sorgen und hat einigee Einfälle einfließen lassen und in die Tat umgesetzt. Magnetismus war das Stichwort: Die alten Christbaumständer mit den vier Schrauben hatten es ihm angetan. Wenn die Bäume alt werden, nadeln diese kurz vor Ostern. Wären die Nadeln nun magnetisch, wenn man sie also metallisch macht, kann man die an den Baum anbaggern, vorher kleben sie an dem Holz dran. Mit Hammerschlagspray, also reinem Eisen wollte er den Baum silbern machen und hat einen Baum versucht zu entnadeln. Durch den Magnetismus sollten die Nadeln wieder hängenbleiben, als er sie eingefärbt hatte und an den Baum warf. Das war die Idee, die hat aber nicht geklappt. Ingo und Schildkröte lachen Dittsche aus.
Erst wollte er die Nadeln mit der Hand entnadeln, dann hat er aber mit einer Kneifzange versucht, die Nadeln abzurupfen. Auch das hat aber nicht geklappt. Bei der Nordmanntanne hat er es versucht, dann hat er es am Einnetzer ausprobiert und eine Klapptanne konstruiert. Eine Weltidee, weil sich der Baum dann viel einfacher transportieren lässt. Dittsche hat gesehen, wie Blindenstöcke und Zeltstangen funktionieren und sich gedacht, eine Tanne könnte ähnlich ticken. Eine Tanne hat keine Rinde, sondern hat eine Pelle, eine reine und weiche Haut. Saturn-Maßspannung ist das Stichwort: Er hat eine Tanne auseinandergesägt, bei der ersten hat das aber nicht geklappt. Wenn man den Baum ansägt, muss man schauen, dass die Pelle stabil bleibt, macht man das zweimal, kann man den Baum zusammenklappen und anschließend bequem wieder aufbauen. Man muss nur schauen, dass man das beim Aufstellen wieder richtig macht, ihm hat dafür aber das Material gefehlt. Bei Schildkröte kann man eine Öse und ein Häkchen kaufen, dann fällt der Baum nicht um.
Dittsche hat wohl noch gesungen und Mundharmonika gespielt. Monika war immer munter und hat das im Mittelalter erfunden, als sie auf einem Kamm gespielt hat: Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, du kannst ihn schön zusammenbauen. Der Baumverkäufer kommt in den Imbiss und beschwert sich energisch, weil sein Verkaufsstand aussieht wie Jurassic Park. Lauter Gerippe ohne Nadeln, dazu abgesägte Bäume. Dittsche hat offenbar Geschmack bewiesen und nur die großen teuren Bäume genommen, auf 250€ schätzt der Verkäufer den Schaden. Dittsche ist ganz kleinklaut und bietet ihm an, die Reifen aufzupumpen. Der Vorschlag kommt nicht so gut an. Er bietet Dittsche an, bis zum 23.12. den Weihnachtsmann-Kasper zu machen. Schon fühlt sich Dittsche als Berufstätiger. Ingo klärt den Mann über Dittsches Erfindungen auf, die das Leben vereinfachen sollen.
Ingo schimpft Dittsche, der immer noch nicht einsichtig ist. Er will mit seinem Fingerabdruck sein Bier bezahlen, weil man das jetzt kann, Ingo will aber Bares sehen. Die Kleinen fängt man, die Großen lässt man gehen. So wie Ikea und die Gänsebraten, die lebend gerumpft wurden. Die Feder kommen in die Sultan-Matratze rein, damit die schön muggelig wird, weil da noch Schmalz dran ist. Aus den Knochen werden dann die Möbel gemacht, weil das reines Luftholz ist. Herr Westphal hat sich ein Möbel gekauft, das “Gustav” heißt. Gustav Gans, das liegt für Dittsche auf der Hand. Seine Weltidee könnte auch bei Ikea stehen, aber er bekommt einen Anschiss und muss eine Woche arbeiten.
Schildkröte lacht Dittsche aus, er hat Feierabend.
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Dittsche, 47. Kalenderwoche 2009 |
Sonntag, 22. November 2009, 23:46 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Stand by your man… Chefvisite. Ganz forsch der Chef in den Imbiss, zunächst ist aber eine Verperlung gegen die Katastrophe fällig. Es kann kein Zufall sein, dass wir in einer Katastrophenzeit leben, es braut sich nämlich was zusammen, das zeigt auch der Boblaster 2012. Block basta? Ingo erklärt Dittsche, was ein Blockbuster ist, der versteht aber kein Woer. Der HSV hat verloren, alle Spieler sind krank und bald spielt wohl die A-Jugend, all das ist kein Zufall, weil wir Katastrophenzeit haben. Ingo macht sich keine Sorgen, dass gleichzeitig wieder ein Wettskandal aufgeflogen ist, Dittsche schon, da dem HSV ein klares Tor nicht gegeben wurde. Alles könnte ein abgekartetes Spiel sein, zumal in der Nachbarschaft einige Hunde verschwunden sind. Grund: Die chinesisch-italienische Wettmafia hat die Hunde geködert, sie bringen auf der Seidenstraße die Erlöse aus dem Wettskandal nach China, dort werden sie gekocht, weil dort ein Kochbuch mit 167 Hunde-Rezepten erschienen ist. Wenn man richtig wettet, kassieren sie richtig Geld, das machen sie, indem sie Pupsmannschaften bestechen, damit die dann gegen Weltklassemannschaften gewinnen. Die Wettbüros sind in China, Ingo weiß aber, dass die Hintermänner auf dem Balkan sitzen.
“In Indien” braucht man laut Dittsche nicht sagen, das ist doppelt-gemoppelt, man könne genauso “aus Tralien” oder “in Dien” sagen, er empört sich aber schnell, dass Ingo vom Thema ablenkt, und widmet sich wieder den Wettgeschichen-Fußballern. Die Hunde müssen erst nach Osnabrück, wo sie die Gewinne abholen, dann geht er nach China und wird dort verhackstückt, damit er nichts ausplaudert, wobei sich Ingo wundert, dass die Hunde plötzlich sprechen können. Dittsche ist sich sicher, dass man den Hunden dies ansehen könnte, Ingo verspottet Dittsche, dass Lassie bestimmt nicht dabei sei. Der Hund war früher ein reines Boten-Tier, deswegen beißt er heute noch den Briefträger, weil der seinen Job geklaut hat. Die von der Wettmafia sorgen jetzt dafür, dass sie ihren Gewinn an den Hund verposemuggeln, man kann denen ja nicht eine Satteltasche umhängen. Das Geld wird in Rohstoffe umgewandelt, z.B. in Silberspray, mit dem die Schnauze eingesprüht wird. Auf die gleiche Weise hat Goldfinger das Gold geschmuggelt. Platin, Wolfram, Gold, Silber, Briefmarken. Der Golden Retriever ist ein reiner Goldstaubträger, der Dackel bekommt Breifmarken aufgeklebt, die Haare wachsen daran vorbei und in China wird er einfach rasiert. Indien, Japan, Malaysia, in der Ecke da sind die Wettmafiosi unterwegs. Der Schäferhund transportiert Wolfram, da er näher am Wolf dran ist.
Und überhaupt: Hinter dem Kreditkartenskandal stecken die gleichen Leute, die Hunde treffen sich auf dem Weg nach China. Der Husky ist z.B. ein reiner Datenträger, ein Magnethund. Da er magnetisiert ist, muss man dem nur die Karte durch die Haare ziehen. Dass er ein Schlittenhund ist, bestätigt seine Theorie: Wenn die Karte durch das Lesegerät gezogen wird, ist das wie ein Schlitten. In China werden die Daten dann wieder rausgeholt:
Eines der Gerichte in dem Kochbuch ist “Hundepfoten”, so werden die Daten weitergegeben, ein anderes “Gedämpfter Hund”: Mit einem Bügeleisen und einem Zellstofftuch kann man den Staub wieder ausholen.
Queen Elisabeth hat eine Reisekrone für ihre Reisen, die nicht so schwer ist, was Dittsche auch zu Frau Karger gesagt hat. Wegen des Übergepäck, schlägt Schildkrötes Sohn vor, was Dittsche gefällt. Das Gleiche hat er mit Frau Karger ausprobiert. Mit einem Adventskranz, den sie unterschiedlich bestückt haben. Die neue Gardine mit Kordeln hat er ihr auch umgelegt, dann ist sie aufs Klo. Die Queen muss auf Reisen auch mal in eine Raststätte, wenn sie dabei die schwere Krone aufhat, kann sie nicht mehr aufstehen, mit der Reisekrone sollte ihr das nicht schwerfallen.
Der Ralph-Möller-Guttenberg-Vertrag wurde geschlossen. Guttenberg schickt Ralph Möller, der auch Arnold Schwarzenegger kennt, nach Afghanistan und Dittsche weiß, was er dort macht. Möller hat eine Tax-Fox, die können Sachen, die andere nicht können und Ralph Möller hat die Aufgabe, die Soldaten auszubilden, damit die Soldaten die Taliban durch Lässigkeit erschrecken können. Ein Bein auf den Panzer, locker bleiben und so und seine Tax-Fox besteht aus Jürgen Hingsen, einem Zehenkämpfer, der sich auf leisen Sohlen ganz schnell anschleichen kann und den Soldaten beibringen wird, wie man schon losläuft, ehe ein Schuss fällt. Auch Ernst August von Hannover wird dabei sein: Als Spezialkämpfer ohne Helm und Uniform ist er als reiner Miesepeter und Kellermantel unterwegs. Möller hat den Fuß auf dem Leopard, Hingsen rennt rum, der Taliban wundert sich und fragt den als Tourist getarnten Ernst August, der dem Taliban dann eine mit dem Schirm überzieht, wenn der schon weitergegangen ist. Das ist richtig raffiniert. Eigentlich sollte Frederick von Anhalt mit Ralph Möller in Afghanistan sein, der Mann von Sascha Gabor, daraus wurde aber nichts. Schildkröte ist das egal, er hat Feierabend.
Eine Weltfolge.
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Dittsche, 46. Kalenderwoche 2009 |
Montag, 16. November 2009, 0:04 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Chefvisite. Dittsche ist schon im Imbiss, Ingo und er stehen regungslos am Tresen und schweigen, Dittsche schaut betreten, Ingo auch. “Er war ein reiner Titan”, bricht Dittsche das Schweigen und stößt mit Schildkröte auf Robert Enke an, nicht ohne sich Gedanken über die Verperlung zu machen. Er trinkt den ersten Hobel auch gleich leer.
Ingo schneidet Kartoffeln, die Verwendung der Schalen bereitet Dittsche Kopfzerbrechen, weil Ingo diese wegwirft. Irgendwann kommen sie auf Pommes, deren Herstellung Dittsche genau kennt. Die Kartoffeln werden durch ein Gitter geruppelt und das ist in etwa wie beim Eiswürfel in Groß. Er nimmt an, dass der Film, den er damals gesehen hat, rückwärts abgelaufen ist, und stellt fest, dass er eineBestellproblematik hat, warum auch immer.
Er kommt wieder auf Verona zu sprechen, die jetzt Frauchen iszt. Er wusste erst nicht, was ein Frauchen ist, dann hat er gemerkt, dass Frau-chen gemeint ist und es eine Problematik gäbe wie beim Paten-Trollo. Falsch getrennt stand das in der Zeitung, gemeint war der “Patent-Rollo”, den es sicher auch bei Schildkröte im Baumarkt gibt. Verona ist jetzt also Frauchen und hat einen französischen Schnauzer. Das ist aber gar kein Hund, sondern eigentlich ein Schwein. Mit Geräte-Franjo ist sie bekanntlich abgeschmiert, jetzt muss sie die Kohle ranholen, daher hat sie sich ein Schwein geholt, das sie jetzt Gassi führt, um sich vor der Schweinegrippe zu schützen: Wenn sich jeder Mensch in Deutschland ein Schwein besorgt, ist der Mensch keine Notlösung mehr, sondern dann trägt das Schwein die Grippe spazieren, so wie der Hundeflo auf den Menschen geht, wenn er gerade keinen Hund parat hat. Das Schwein hat eine Borstigkeit auf dem Kopf, er vergleicht die Borsten mit Ingos Ruspeligkeit, den er im Verdacht hat, Ananassaft auf dem Kopf zu verteilen. Kommt die Grippe in die Nähe von Verona, springt die Grippe auf das Schwein und Verona kann dieses zurückgeben und sich ein neues holen. Dem Schwein hat Verona die Hundekleidung von kik angezogen, damit das aussieht wie ein Hund, um das Schwein zu tarnen. Sie erzählt dann, das sei ein seltener französischer Topfhund. Ingo spottet “Schweinehund”, was Dittsche aber sehr ernst nimmt.
Man hat, berichtet Dittsche, einen Apfel in der Natur gefunden, der nicht fault. Ingo zweifelt, ob dieser nicht genmanipuliert sei, Dittsche verwirft das aber, weil er noch mehr Sachen kennt, die nicht faulen, eine Flasche Bier zum Beispiel. Der Kern des Apfels hat immer zu tun, er kann daher gar nicht faul sein. Brett Pit ist auch nicht faul, Holz arbeitet schließlich immer und das Holzauge ist auch immer wachsam. Irgendjemand hat zu viel von dem Apfel gegessen, weil sie nicht weiter schrumpeln will, zu jedem Lied macht sie einen neuen Luck: Mal einen Cowboyhut, einen Bart, eine Gardine, sie will halt jung bleiben. Britney Piercing, die eine blonde, war mal, Lady Babba zieht jetzt nach, drum will Madonna da mithalten und hat einen reinen Toy-Boy, wie es in der Zeitung stand. Den zieht sie aus, schließt ihn an den Strom an und spielt mit dem. Sie kauft ja auch ihre Kinder in Afrika, drum hat sie einen Liebes-Terminator, weil sie zu gierig auf den Schrumpel-Apfel war, jetzt schrumpeln ihre Hände. Sie macht Besuche in Bradesien in Südamerika, um dort musikalisch tätig zu sein, das ist aber eine Ablenkung. In Sankt Paulo ist dann der Strom ausgefallen, weil Madonna den Toy-Boy aufgeladen hat. Nokio hat schließlich auch die Ladegeräte zurückgerufen, der Toy-Boy hat wohl ähnliche Probleme wie die Handys. Wen will Madonna besuchen? Dittsche analysiert die Fakten und hat die Lösung: Auf dem Weg nach Bradesien hat Madonna Margot Honecker in Chile besucht. Sie hat Margot Honecker im Indernee singen hören und will daraus ein Musical machen, Erich und ich, ErIch und ich. Eigentlich ist MAdonna aber noch ganz woanders und will sich von Schamanen helfen zu lassen. Madonna hat also zu viel Apfel gegessen und braucht jetzt die Indianer, damit sie sie heilen und wieder jünger machen. Sie will den Jopi-Indianer besuchen, die die verschrumpelten Hände küssen sollen; bei Heesters, der von denen seinen Namen hat, hat das auch geklappt, weil die Indianer alles drauf haben.
Peter kommt wieder einmal in den Imbiss und hat Hunger, was Dittsche wundert. Peter hat so lange gearbeitet, im Gegensatz zu anderen arbeitet Dittsche geistig, er wechselt auch gleich das Thema und weiß zu berichten, dass auf dem Mond Wasser entdeckt wurde. Ingo weiß nicht, was wir davon haben, wenn es auf dem Mond Wasser gibt, Dittsche kommt auf Ingos Kartoffeln zurück, die mit Mondwasser griffiger würden. 95 Liter Wasser wurden auf dem Mond gefunden, das ist genau eine Badewanne voll, wie er mit Giovanni ausgerechnet hat. Für Dittsche ist ganz klar, die Badewanne vom Mann im Mond wurde entdeckt. Jan Ullrich ist schon mit dem Rad zum Mond gefahren, Dittsche packt seine alte Theorie wieder aus, weil Peter erzählt, Reisen zum Mond sind teuer und man könne da nicht mal eben mit dem Rad hinfahren, weshalb ihn Mondgrundstücke eigentlich nicht interessieren. In 40 Jahren vielleicht. Peter geht wieder, das Grundstück auf dem Mond findet Dittsche aber gar nicht schlecht, als Nachbarn stellt er sich Mondmännlein vor, die Bräter auf dem Kopf haben. Unser Sonnensystem ist eine riesige Autobahn, der Mond ist eine reine Raststätte vor der Erde, die Leute vom Saturn und von der Venus halten nochmal eben vor der Erde, um ihr Raumschiff sauberzumachen, nachdem es dort jetzt Wasser gibt.
Der Eifel-Panter ist das Stichwort, Dittsche weiß natürlich, was da eigentlich Sache ist: Ganz unsaubere Fotos sind das in der Zeitung, eine reine Flüchtigkeit im Foto. Mike Tyson ist das in Wirklichkeit, der ist nämlich auch ein Schwarzer, angriffslustig und gierig. Der hat sich bei H&M ins Getümmel gestürzt, um Schimmschuh zu kaufen. Alle waren für einen Gierkauf dort und Mike Tyson hat dort einem Mann auf die Mütze gehauen, weil er ein wildes Tier ist und die gleichen Schuhe im Gierkauf haben wollte. Er hat einen ganz bestimmten Mann geschlagen, nämlich Andy Borg, dem Mann mit den Pumps. Ingo lacht sich tot, das interessiert Schildkröte aber gar nicht, weil er Feierabend hat, obwohl Dittsche ein Bild in der Bild-Zeitung gesehen hat. Die Bild-Zeitung heißt Bild-Zeitung, weil sie Bilder zeigt, noch besser wäre es, wenn sie daher Bild-Zeigtung hieße.
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Dittsche, 45.Kalenderwoche 2009 |
Sonntag, 8. November 2009, 23:48 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Chefvisite. Mahlzeit. Dittsche kommt völlig beseelt in den Imbiss und freut sich, im Bunde mit Kröti und Ingo der Dritte zu sein, nachdem er durch die hohle Gasse gekommen ist. Da wendet sich der Gast mit Grausen, jetzt so. Der erste Schluck geht auch durch die hohle Gasse und Ingo erkennt Schiller, den Goethe erfunden hat. Sherlock Holmes, James Bond, Schiller, alles Erfindungen. Und Schiller hat eben Goethe erfunden, der das ganze Programm Schiller in den Mund gelegt hat. Ingo bringe alles durcheinander, von der Glocke hat Dittsche noch nie was gehört und beharrt darauf, dass Schiller von Goethe ist, Mickey Maus und Donald Duck hatten schließlich auch Geburtstag, zudem ist heute der Tag der Putzfrau, was Dittsche Herrn Karger auch mitgeteilt hat, dem er empfohlen hat, seiner Frau etwas zu diesem Tag zu schenken. Ganz nebenei bemerkt er, dass er bei Karger Hausverbot hat.
Wir sehen jetzt die muggelige Geburt eines Babysterns. 250 Jahre Schiller, 330 Jahre Babystern, 20 Jahre Mauerfall, 40 Jahre Jens Lehmann, 106 Jahre Heesters, es ist die Zeit der Jubiläen und Dittsche kann sich noch gut daran erinnern, dass er die Plastikbomber aus Schwerin mit Plastiktüten behängt hat, als die die Alster unsicher gemacht haben.
Ingo sähe müde aus, den Kummer darüber will er mit einem neuen Hobel vertreiben und sorgt sich weiter um Ingos Schlafmangel, den er ihm unterstellt. Dumm, dick und krank werde man, wenn der Schlaf fehlt. Dittsche redet Ingo ins Gewissen, immer gut zu schlafen, damit er nicht den Imbiss abgeben muss und übernommen wird wie Opel von den Amis. Bloom und Voss bauen jetzt Kamelschiffe, weil die Araber das gekauft haben. Die Sachen gehen alle weg und Dittsche befürchte, dass ein Ami-Mann hinter der Theke steht, wenn Ingo mangels Schlaf nicht mehr kann. Ingo versucht Dittsche zu beruhigen und erzählt ihm vom Betrieb im Imbiss. Den Brillenbär aus der Zeitung vergleicht er mit Ingo, nur dass dem Bär die Haare ausfallen und er ein reiner Nacktbrillenbär geworden ist. Ingo müsse sich unbedingt was einfallen lassen, damit es ihm nicht ergeht wie dem Brillenbär. Alles komme zusammen, der Ami, der Bär, der Schlaf, Dittsche hat Angst vor der Zukunft, McNuggets will er nämlich nicht essen. Verone, die Frau von Geräte-Franjo, hat umgeschaltet und macht jetzt Werbung für eine Billig-Kleider-Firma, um der Magerfalle zu entgehen. Die Frau von Pit Brett ist hineingetappt, Verona passiert das nicht, die tut doof und wirbt für strammere Klamotten und Hunde-Kleider, von denen er ganz glücklich erzählt, weil Verona für ihn eine Vertrauensperson ist. Alle finden die Hundeausstattung so süß, dass sie die kaufen, nächste Woche dann gibt es Hunde. Zuglufthunde für die Tür, die man dann mit den Kleidern anziehen kann.
“20 Jahre Mauerfall” ist das Stichwort, Dittsche schlägt Ingo vor, etwas zum Thema anzubieten. Ehe er dem Ino-Mann seine Idee vorstellt, braucht er aber noch einen Hobel. Ingo solle umbauen, das Sortiment ein wenig verändern und alles ein bisschen aufmuggeln und wehrt sich gegen dessen Protest, weil wenigstens er sich Gedanken macht. Zu allem Überfluss hat der HSV auch noch 2-2 verloren. In der “Mauer-Woche” soll der Imbiss “VEB-Fleischkombinat Sandro” heißen, Ingo klänge viel zu amerikanisch, so wie Kaffee to-go bedeutet das in-go, reinkommen. Oder “Der dicke Robert”, kurz DDR, auf ein Schild schreiben und dieses vor den Imbiss hängen, um sein eigenes Kammerspiel rund um die Wende aufzuführen. Die Leute kommen dann in Scharen in den Imbiss und erleben Ernüchterung, weil es kurz vor dem Mauerfall nichts gibt. Die Frisur passe schon, es mangele ihm noch am Jeans-Anzug, einem Slipper und den weißen Socken. Der eiserne Thresen trennt ihn vom Kunden, in der Auslage sollte aber nichts außer drei Rotkohl und einer Schale Weißkohl liegen. Angesichts des VEB-Fleischkombinats (steht noch zusätzlich auf dem Schild) wundern sich die Leute, dass es kein Fleisch gibt, was VEB heißt, erschließt sich Dittsche nicht, zumal er auch noch GmbH auf das Schild schreiben will und Ingo Dittsche erklärt, warum nicht “VEB” und “GmbH” auf dem Schild stehen kann. Ein Schild “Heute noch nicht” muss allerdings noch angefertigt werden, ein weiteres mit “Heute immer noch nicht” ebenso. Beim Kunden entsteht eine Mangelerscheinung und mit einem Schild “Heute Mangelware” kündigt er die Ware an, an der es mangelt und dann gibt es lange Schlangen und alle kommen rein. Die Würste stapelt Ingo hinter dem Grill, die Frikadellen auch und der Krötenmann muss sich dann auf seinen Hocker stellen und verkünden “Ich bin heute zu ihnen gekommen…”. Weiter muss er nicht reden, die Leute jubeln dann und haben Reisefreiheit hinter den Thresen, wo sie sich Würste nehmen dürfen. Einheitsbrei kocht er natürlich auch.
Das Licht geht aus, Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions kommen in den Imbiss und singen Wind of Change. Eine absurde Szenerie, Schildkröte hat nicht einmal Feierabend.
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