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Blogroll die 2te
Mit der Nazikeule gegen ein Konzert
Donnerstag, 28. März 2013, 15:25 Uhr unter Kultur, Politik.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Ich bin kein Fan von Frei.Wild aus Südtirol, ich kannte die bis letztes Jahr nur von T-Shirts einiger Schüler und alten Konzertplakaten in Südtirol, was ich auf Youtube gesehen habe, hat mir vom Stil nicht gefallen, weil ich schnelles Gschrubb nicht sonderlich mag. Allerdings fand ich es unlängst merkwürdig, wie die Band erst für den Echo nominiert wurde, dann aber hektisch von der Nominiertenliste gestrichen und ausgeladen wurde, weil zwei andere, völlig unbekannte Bands gedroht hatten, der Veranstaltung fernzubleiben, da Frei.Wild rechtsextrem seien. Es reichte in der Berichterstattung stets ein Verweis auf das Lied “Südtirol”, um daran festzumachen, dass Frei.Wild nationalistische und rechte Tendenzen zeige. Zeige. Jetzt war “Südtirol” lange das einzige Lied, das ich von denen gekannt habe, weil ich sehr gerne in Südtirol bin und mir das beim Surfen natürlich schnell aufgefallen ist. Ausgerechnet in dem Lied aber rechtes Gedankengut zu erkennen, ist schon mit viel Ignoranz verbunden. Da aber der Sänger der Band eine Neonazi-Vergangenheit hat, muss an dem Vorwurf etwas dran sein. Er steht dazu und sieht das als großen Fehler, es reicht aber vielen, ihm das einfach nicht abzunehmen, fertig ist die Nazi-Band, mit der keiner etwas zu tun haben will. Ich fand das Einknicken der Echo-Veranstalter etwas merkwürdig, schließlich ist vor einer Nominierung bekannt, welche Musik eine Band spielt, vorher dürfte das also keinem obsolet vorgekommen sein. Mich interessiert der Echo nur so viel wie Curling bei olympischen Winterspielen, deshalb habe ich mir meinen Teil gedacht, da die Argumentation doch sehr oberflächlich blieb und von anderen (Medien) wenig hinterfragt einfach der Vorwurf aufgeschnappt worden, die Band sei rechts.

Vorgestern habe ich nun in der Mainpost gelesen, dass Simone Tolle, unterfränkische Landtagsabgeordnete der Grünen, einen offenen Brief an das Ehepaar Strohofer geschrieben hat, die am Autohof in Geiselwind die Eventarena betreiben und Konzerte veranstalten. In diesem Brief bläst sie ins gleiche Horn wie die aufrechten Mitbewerber beim Echo, sie fordert darin aber die Strohofers auch auf, die Konzerte Ende April zu überdenken (Heißt das etwas anderes, als diese abzusagen?), weil die völkisch-nationalen Texte der Band rechtsextreme Kreise ansprächen. Die Band hetze gegen Andersdenkende, diese Aussage sieht sie ausgerechnet in dem Lied “Südtirol” bestätigt und zitiert zu diesem Zweck folgenden Vers:

Südtirol, du bist noch nicht verlorn, in der Hölle sollen deine Feinde schmorn.

Aus dem Zusammenhang gerissen wird noch ein weiterer Vers zitiert, ein Extremismusforscher will in diesen Zeilen eine „harte Absage an eine offene, heterogene, moderne Gesellschaft“ erkannt haben, zum Beweis wird dann noch Lied aus der rechtsradikalen Vergangenheit zitiert, um die öffentliche Abkehr der Band und seines Sänger endgültig als unglaubwürdig und rechts abzustempeln.

Ganz toll, Frau Tolle. Wenn Sie sich schon nicht die Mühe machen, selbst über die Band, dieses Lied und seinen Hintergrund nachzudenken, dann stricken Sie daraus nicht auch noch absurde Vorwürfe, die Sie im Zweifel ebenfalls nur aufgeschnappt haben. Auf der Seite der Landtagsfraktion werden Sie als “bekennende Unterfränkin” bezeichnet und sind offenbar in irgendeiner Weise ebenfalls stolz auf ihre Heimat. Das sind Südtiroler in ganz besonderer Weise, die angesprochenen Feinde sind in solchen Liedern die Faschisten, die nach 1922 alles unternommen haben, um das deutschsprachige Südtirol italienisch zu machen. Die Nachwirkungen dieser Italianisierung durch Ettore Tolomei sind bis heute überall zu sehen und zu spüren. Damals wurden Ortsnamen ins Italienische übersetzt, Tiroler Familiennamen durften nicht mehr geführt werden, Kinder mussten im Kindergarten Italienisch sprechen, selbst deutsche Inschriften auf Grabsteinen wurden verboten, damit das bis 1919 zu Tirol gehörende Südtirol italienisch wird. Fahren Sie mal nach Südtirol, die wenigsten Menschen fühlen sich als Italiener, sie lieben ihr Südtirol und haben sich so über Generationen hinweg ihre besondere Identität bewahrt, die eben auch Frei.Wild in dem von Ihnen zitierten Lied besingt. Dass das rücksichtslose Vorgehen der Faschisten Mussolinis tiefe Spuren bei der deutschsprachigen Bevölkerung Südtirols hinterlassen hat, kann man den Menschen dort nicht verdenken. Oder doch?

Und wenn dann noch ein NPD-Funktionär zitiert wird, um die eigene Argumentation zu stützen, zeigt das endgültig, dass Sie zwar brav alles nachgeplappert haben, sich aber offenbar nicht einmal die Mühe gemacht haben, auf die offizielle Webseite der Band zu schauen. Dort wehrt sich die Band nicht nur vehement gegen den dreisten Versuch der NPD, die Echo-Absage für die eigene Propaganda auszuschlachten, Fans der Band haben auch lautstark gegen diese Vereinnahmung durch die Rechten und die Verunglimpfung als rechte Band demonstriert, da sie selbst ja auch in dieses Milieu geschoben wurden.

Der Sänger steht ganz offen zu seiner rechten Vergangenheit, er bereut sie und die angesprochenen Extremisten sind auf Konzerten unerwünscht oder werden gar nicht erst reingelassen. Wenn Sie sich nur ein bisschen Mühe gemacht hätten, selbst etwas über die Band in Erfahrung zu bringen, ehe Sie die Strohofers mahnend fragen, ob sie sich über die Hintergründe im Klaren seien, wären Sie vielleicht auch auf diese Seite gestoßen, in der sich die Band ebenfalls sehr deutlich von extremistischem Gedankengut distanziert. Ihr Parteifreund Joschka Fischer hat als junger Mann Steine auf Polizisten geworfen, war er deswegen als Außenminister immer noch ein Radikaler? Ich glaube nicht. Ihm hat man verziehen.

Bedauerlicherweise hat auch die Mainpost den offenen Brief als einzige Grundlage ihres Berichts herangezogen, selbst recherchiert wurde nur noch in Geiselwind, wo man Herrn Strohofer befragte. So wird das Gerücht schön weiterverbreitet, ohne dass jemand mal kritisch nachfragt, ob an den Nazi-Vorwürfen wirklich etwas dran ist. Stattdessen wird munter die Nazi-Keule mitgeschwungen. Schlimm. Im neuen Lied “Schlagzeile groß – Hirn zu klein” nehmen Frei.Wild gegen die Verunglimpfung deutlich Stellung.

Hauptsache, Rapper bekommen für ihr schwulen- und  frauenfeindliches Gegrunze Integrationspreise.


Die bööse bööse kleine Hexe
Freitag, 1. Februar 2013, 13:22 Uhr unter Alltag, Kultur.
Von: Alex
[ Kommentare: 4 ]

Unsere Jugend muss ganz grausam gewesen sein, meine Generation ist offenbar nur knapp daran vorbeigeschrammt, völlig verwahrlost und verroht zu einem Barbarenvolk zu werden, das wieder in alte Muster verfällt, weil wir Bücher gelesen haben, die nicht systematisch bereinigt und politisch korrekt gleichgeschaltet wurden, um unsere an sich kranken Naturen zu schützen. Efraim Langstrumpf darf ja schon länger kein “Negerkönig” mehr sein, weil “Neger” scheinbar für zu viele Menschen mit dem gemeinen Schimpfwort “Nigger” gleichbedeutend ist und daher ebenso als Herabwürdigung oder Beleidigung gesehen wird. Pippis Papa ist jetzt in den Neuauflagen des Lindgren-Klassikers ein Südseekönig. Wohlgemerkt nur in Deutschland, die Schweden haben nicht solche Probleme wie manchereiner bei uns. Wie weit soll das gehen? Werden auch die Filme mit Pippi bald überpiepst oder neu synchronisiert? Vielleicht darf dann Klein Erna auch nicht mehr erzählen, dass ihr Papa bei den Negers ist und alle verhaut, wenn er wieder zurück ist?

Auf jeden Fall hat der Korrekturwahn der vorsorglich Betroffenen jetzt auch Otfried Preußlers “Die kleine Hexe” erreicht. Als die kleine Hexe im Wald Fasching feiert, ist ihr Rabe Abraxas ganz gespannt und will wissen, “ob es auf ihrer Fastnacht auch Neger, Chinesen und Eskimos geben werde” (S.93). Diese Passage soll jetzt umgeändert werden, schließlich ist das Wort “Neger” in den Augen vieler Menschen unerträglich geworden. Warum, das werde, das will ich aber auch nicht verstehen, weil die stets um irgendeine Gerechtigkeit bemühte Begriffefieselei immer größere und absurdere Ausmaße annimmt. “Nigger” ist ein fieses Schimpfwort, das ich selbst verachte, weil es eine fiese und herabwürdigende Beleidigung ist. Dass man “Neger” in den letzten Jahren in die gleiche Ecke gerückt hat, finde ich lächerlich, dass es aus Kinderbüchern verschwinden soll, noch mehr. Jedes Buch ist schließlich ein Kind seiner Zeit, daher muss man in diesen auch nicht rumpfuschen, selbst wenn dort Wörter vorkommen, die heute vielleicht nicht mehr ganz so geläufig sind. Lange dauert es sicher nicht, ehe auch die anderen Klassiker der Jugendliteratur durchforstet und nach einem empörten Aufschrei bereinigt werden, wie Jacques Schuster in seinem Kommentar vermutet. “Negerküsse” und “Mohresköpfe” dürfen wir ja auch nicht mehr essen, der “Sarotti-Mohr” ist seit einiger der “Sarotti-Magier der Sinne”. Wer hat das eigentlich losgetreten, dass “Mohr” und “Neger” böse sind?

Darüber hinaus werden in “Die kleine Hexe” auch gleich andere Begriffe getilgt, weil man beim Thienemann Verlag zwar etwas vom Sprachwandel mitbekommen haben will, sich aber offenbar der Tatsache verweigert, dass weniger gebräuchliche Worte auch durchaus erhalten und bewahrt werden können, da es keinem Kind schadet, im Zweifelsfall auch mal nachzufragen, was ein Wort bedeutet. Schuhe werden jetzt poliert und nicht mehr gewichst, Eltern könnten schließlich entsetzt schauen, wenn ihr Kind fragt, was “wichsen” bedeutet. Aber wer bei “Schuhe wichsen” ans Onanieren denkt, dürfte sowieso ein größeres Problem haben. Und wenn in “Die kleine Hexe” jemand eine gewichst bekommt, bekommt er eben eine Ohrfeige. Dies sollte man aber auch nochmals generell überdenken. Könnten sich die Streithähne nicht in einem Schlichtungsgespräch mit einem Mediator zusammenfinden? Der Türke mit Fez und Pluderhose passt also ebensowenig in das politisch krampfhaft korrekte Weltbild wie ein als Chinese, Hottentottenhäuptling, Menschenfresser oder Eskimo – auch ein inzwischen verpöntes Wort – verkleidetes Kind. Und was passiert mit der “Muhme Rumpumpel”? Wird die böse Gegenspielerin der kleinen Hexe zur “Tante Rumpumpel”, damit auch das letzte Kind nicht wie der Ochs vorm Berg steht, wenn ein Wort fremd erscheint? Will der Verlag restlos alle veralteten Begriffe tilgen?

Zurück zu den Negern, Chinesen und Eskimos bei der Fastnacht im Jugendbuch: Die Ursache dieses Mal war ein Mitarbeiter im Referat “Migration” – “Ausländer” ist ja abwertend und betont das Fremdsein, weshalb ich als Tourist auch im “Gästebüro” nach Zimmern frage und nicht mehr im “Fremdenverkehrsamt” – bei der Heinrich-Böll-Stiftung, die – wie sollte es im Fall von Sprachgerechtigkeitswahn auch anders sein?! – den Grünen nahe steht. Dieser hat das Buch gelesen und war verstört, er hat natürlich sofort Ausgrenzung, Rassismus und ähnliches gewittert und umgehend den Verlag angeschrieben, der natürlich noch umgehender reagieren musste und sowieso eine Neuauflage geplant hatte. Mit Änderungen.

Die krampfhafte Euphemismen-Sucht macht aus unserer Sprache mehr und mehr eine “Trottelsprache”,Jan Fleischhauer bringt es in seiner Spiegel-Kolumne auf den Punkt und zeigt den Verbesserungsirrsinn am Streit um die tatsächliche Herkunft des Wortes “Eskimo”, die man ja jetzt “Inuit” nennen muss, um sie nicht herabzuwürdigen. Er hinterfragt auch gleich die Verwendung von “Hexe” und verweist auf die ganze vorsorgliche Rücksichtaufnahme. Wem gegenüber eigentlich? Der Verdacht, es könnte jemanden stören, reiche oft schon aus, um den sprachlichen Großputz zu starten. Ein ernsthafter Umgang mit Literatur sieht anders aus, in der FAZ wurde völlig richtig hinterfragt, warum Kinder- und Jugendliteratur nicht in gleicher Weise ernst genommen werde wie selbst mäßige Werke der Erwachsenenliteratur, die man nie in gleicher Weise anrühren würde.

Schade, dass man hier krampfhaft in den Klassikern herumfuhrwerken muss. Schade auch, dass Menschen, die dieses vorsorgliche Getue kritisieren, schnell – und zwar ganz schnell – als Rassisten gebrandmarkt werden:Denis Scheck hat in der ARD (Druckfrisch) den “politisch korrekten Sprachexorzismus” kritisiert und auf Orwells “1984″ verwiesen, wo die Vergangenheit systematisch umgeschrieben und auf diese Weise ausgelöscht wurde. Weil er sich in dem Fernsehbeitrag mit schwarzer Theaterschminke das Gesicht angemalt hatte, wurde die Rassismuskeule herausgeholt, weil das in den USA (!) rassistisch sei. In den USA kann man auch Sturmgewehre kaufen.


Stramu Würzburg 2012
Donnerstag, 1. November 2012, 19:47 Uhr unter Kultur, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Ebenfalls schon eine ganze Weile her ist das diesjährige Stramu, immerhin schon am ersten September-Wochenende war das in diesem Jahr. Bei schönstem Wetter bin ich in die Stadt runtergefahren und habe mir ein paar Künstler angeschaut, ganz bewusst bin ich zu Nump aus Kitzingen, die am oberen Markt ein Unplugged-Konzert gegeben haben. Ganz anders klingen sie, aber grandios gut.

Hätte ich an dem Wochenende bloß mehr Zeit gehabt… Aber wenn die Jungs nächstes Jahr wieder beim Stramu spielen, die sind akustisch echt ein Erlebnis, vor allem dann, wenn man sie als Metal-Rampenschweine kennt. Echt tolle Künstler.

Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle PSiRC, deren Akrobatik-Nummer ich am Unteren Markt bestaunt habe. Echt toll, was die beiden mit einfachsten Mitteln geboten haben.

Auf hoffentlich mehr Zeit beim Stramu 2013.


Mein U&D 2012
Donnerstag, 1. November 2012, 19:33 Uhr unter Kultur, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Wahrscheinlich wurde noch nie zuvor so spät ein kurzer Rückblick auf das U&D geschrieben, aber besser spät als nie. Und hier sind in den letzten Monaten ganz andere Sachen auch liegen geblieben, weil ich keine Zeit, keine Lust, keine Ideen hatte oder einfach nicht bloggen wollte. Jetzt ist genau der richtige Moment, denn seit gestern sind Tilman & Co. in Island und halten bei Iceland Airwaves Ausschau nach neuen tollen Bands und Künstlern.

Zum zweiten Mal nach 2011 ging das Umsonst & Draußen in diesem Jahr schon am Donnerstag los, dieses Jahr konnte ich leider nicht dabei sein, weil ich arbeiten musste. Also fing mein U&D 2012 ganz klassisch am Freitagabend an, mit der offiziellen Eröffnung im Kunst- und Kaffeezelt, weit abseits der ganz großen Bühne. Dort gratulierte OB Rosenthal den Machern des Festivals zum Jubiläum, den Glückwünschen und Dankesworten kann ich mich nur anschließen, da das Festival eine wunderbare Einrichtung ist. Und unbezahlbar. Zum 25. Mal haben es Ralf Duggen & Co. geschafft, ein tolles, vielfältiges Musikfest auf die Beine zu stellen, das keinen Eintritt kostet und großartige Musik bietet, auch wenn es zwischendurch immer wieder sehr eng war. Ein anderes Festival in Würzburg bekommt da sehr viel mehr Unterstützung, obwohl Eintritt verlangt wird und die Musikauswahl sehr einseitig ist.


Christian von Nump

Wie jedes Jahr habe ich viele Leute getroffen, für mich persönlich neue Bands wie Vladiwoodstok gesehen, auch wenn das auf den Mainwiesen schon alte Hase sind. Nump aus Kitzingen waren wie immer großartig, ihr neues Album Eruption habe ich mir dort gleich gekauft. Das EM-Spiel gegen Griechenland haben wir in größerer Rune geschaut, faszinierend, wie viele Menschen am Ende auf einer vielleicht etwas zu kleinen Leinwand doch alles mitbekommen haben. Eine prima Sache, dass die Übertragung kurzfristig noch organisiert wurde. Am Sonntag gab es für mich kein U&D mehr, ich musste dann doch wieder zurück ins Fichtelgebirge, aber auch an dem einen intensiven Tag habe ich genug nette Leute getroffen, ich musste dann nur vor Max Prosa “flüchten”, das ist mir in bester Stimmung dann etwas zu viel Heulsusengenöle, zu viel Hype und ganz bestimmt nichts für meinen Geschmack. Aber so ist das ja immer auf dem U&D.

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Vielen Dank an dieser Stelle an alle Organisatoren für ein tolles Festival, tolle Musik und überhaupt. Ich freue mich aufs nächste Jahr.


Der Tod und das Mädchen
Sonntag, 14. Oktober 2012, 18:52 Uhr unter Kultur, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

In der neuen KuZu-Kellerbühne im Theater Chambinzky inszeniert Manfred Plagens, einer der Fußballverrückten vom Kellerduell, Ariel Dorfmans Schauspiel Der Tod und das Mädchen. Premiere ist am kommenden Freitag um 20.00 Uhr, der Eingang befindet sich seitlich.

Weitere Aufführungen findet statt am 20., 21., 24., 25. und 26.Oktober, nach einer kurzen Pause geht es im November weiter, vom 01.11. bis 04.11. und vom 08.11 bis 11.11.2012. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr, sonntags bereits um 19.00 Uhr.


Würzmischung #58 / Andy Sauerwein
Sonntag, 22. April 2012, 22:43 Uhr unter Kultur, Vespa, Würzburg, Würzmischung / Podcast.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Das Jahr ist bald vier ganze Monate alt und wir halten weiterhin unseren guten Vorsatz für 2012, regelmäßig zu podcasten. Und: Ralf und ich arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Wunschgäste nach und nach vors Mikrofon zu bekommen. Seit mehr als zwei Jahren haben wir es versucht, gestern hat es nun endlich geklappt, unser Local Hero, der Jazzkabarettist, Comedian, Scherzkeks, Aida-Gaststar, Hochzeitsmusiker und Vespafahrer Andy Sauerwein war zu Gast in der Würzmischung #58, eine gute Stunde lang haben wir mit ihm über seinen beruflichen Werdegang, den teils mühsamen Weg nach oben und viele lustige Erlebnisse im Zusammenhang mit seinem Beruf geredet und dabei sehr viel Spaß gehabt. Kotzende Bräutigame und abgedrehte Jazz-Musiker tragen hier einen wesentlichen Teil bei.

Da Andy auch seit vielen Jahren eine Vespa fährt, mussten wir uns natürlich auch dieser Leidenschaft widmen, schließlich fährt nicht jeder einen Roller, der rosten kann. Und jeden Plastikrollerfahrer grüßen wir natürlich auch nicht, selbst wenn da “Vespa” draufstehen sollte. Da Andy auch bloggt, sei an dieser Stelle nicht nur auf seine Künstlerseite hingewiesen, sondern eben auch auf den Blog, in dem ebenfalls manch lustiges Erlebnis nachzulesen ist.

Zum Download.


Paul McCartney on the run
Samstag, 3. Dezember 2011, 18:33 Uhr unter Kultur.
Von: Hank
[ Kommentare: keine ]

Am vergangenen Donnerstag gab Meister Paul McCartney sein einziges Deutschland-Konzert auf seiner aktuellen On The Run-Tour in Köln. Von 20.15 Uhr bis 23 Uhr begeisterte er 15.000 Fans in der ausverkauften Lanxess-Arena mit seiner gewohnt grandiosen Show, die aus einer bunten Mischung aus Beatles-Hits und Liedern aus der Solo-Karriere bestand.


Der Würzmischung-Adventsvierteiler 2011 – Folge 1: Rührung
Sonntag, 27. November 2011, 12:00 Uhr unter Kultur, Würzmischung / Podcast.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

“Die Schatzinsel”, “Lederstrumpf”, “Der Seewolf”, es lassen sich noch viele weitere Klassiker der sogenannten Weihnachtsmehrteiler aufzählen, die das ZDF lange Jahre um Weihnachten gesendet hat und Millionen vor dem Fernseher versammelt hat. Jetzt haben wir 2011 und versammeln Millionen vor dem Computer, denn heute, am ersten Advent, feiert die erste Folge unseres ersten Würzmischung-Weihnachtsvierteilers Welturaufführung. Ralf und ich haben keine Kosten und Mühen gescheut und versucht, Lebkuchen zu backen. Oder wie Ralf in der Vorschau geschrieben hat: Advent. Der Himmel ist erfüllt von honigsüßer Vorfreude auf Weihnachten, die Luft voll Duft von liebevollen Backwerk. Tausend Poeten Zungen beschrieben schon den Zauber dieser Zeit,  tausend Musen Herzen ergossen sich in Künstlerseelen. Dann kam die Würzmischung. In HD.

Wir wünschen euch viel Spaß mit der ersten Folge der Backmischung 2011, das nächste Türchen unseres exklusiven Adventskalenders öffnet sich am nächsten Sonntag um 12.00 Uhr. Wer nicht genug bekommt, weil jede Folge nur knapp 15 Minuten lang ist, kann sich unsere Weihnachtsbacksendungen der letzten Jahre anhören und anschauen.


Reise nach Neuseeland
Mittwoch, 16. November 2011, 12:41 Uhr unter Kultur, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

In der Würzmischung #54 haben Ralf und ich vor gut einem Monat schon erleben können, welch große Begeisterung Stefan Pompetzki für Neuseeland vermitteln kann. Am Freitag ist es nun endlich soweit, die lange vorbereitete Multivisionsshow, für die Stefan auch beim El-Mundo Festival in Judenburg/Österreich großen Beifall bekam, feiert in der Franz-Oberthür-Schule Premiere in voller Länge. Um 20.00 Uhr beginnt die Show, Karten (11€, ermäßigt 9€) gibt es im Neuseelandeck in der Sanderstraße, in der Mainpost-Geschäftsstelle in der Plattnerstraße oder eben an der Abendkasse, da live moderiert wird, bin ich davon überzeugt, dass Stefan noch mehr mit dem Neuseeland-Virus infizieren kann, wenn parallel zu seinen Berichten seine Fotos zu sehen sind und das Ganze von Musik untermalt wird.

Ein Teil des Eintrittsgeldes kommt der Deutschen Herzstiftung zugute, es lohnt sich also unbedingt. Ich freue mich auf den Abend. Kommet zuhauf!


Asterix un di Wengert-Scheer
Donnerstag, 3. November 2011, 14:27 Uhr unter Kultur, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Am Dienstagabend wurde der neue, der vierte Band der sehr erfolgreichen Reihe “Asterix uff Meefränggisch” im Rahmen einer kleinen Feier – “Release-Party” ist so ein doofes Wort – offiziell vorgestellt. Ehe aber die drei Autoren Dr. Gunther Schunk, Kai Fraass und Hans-Dieter Wolf die Bühne im Theater am Neunerplatz betraten, wurde das Publikum auf einen Abend im fränkischen Dialekt eingestimmt. Mittelfränkischer Blues und Würzburcher Mundart bereiteten auf die Lesung vor, bei der dann auch das Publikum einbezogen wurde. Das Würzburger “Häh?”, wie es auch wiederholt in den Sprechblasen zu lesen ist, mussten die gespannten Zuhörer ebenso laut gemeinsam lesen, wie das kürzere wissendere, aber immer noch unwissende “Häh?!”, das auch als “?!” im Comic erscheint. Das erstaunte “!”, das dem Ausruf “Ouu” entspricht, gehörte dabei auch zu unserem Text, was für manchen Lacher sorgte, wenn es an der falschen Stelle gelesen wurde.

Damit wir auch alle mitlesen konnten, wurde die jeweilige Seite groß an die Wand projiziert, im Anschluss an die Lesung, die auszugsweise durch die Geschichte von “Asterix un di Wengert-Scheer” hüpfte, gab es die Gelegenheit, sich sein neuerworbenes Exemplar von den drei Autoren signieren zu lassen. Übersetzt wurde “Die goldene Sichel” und des is jetz also di Vorgschicht vo unnere Drilochie: Wie alles begann – se schdorri biefor – na, wie’s hålt åågfånge håd, Donnerkeil!

Eine weitere Signierstunde findet morgen von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Romanbutik Hermke in der Valentin-Becker-Straße statt, die drei dun dann jedem, der wo’s måch, was nei in ihr neus Bändle schreib. Am Samstag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr geht es dann fei im Hugendubel weiter.


Würzmischung #53 – SingerDoktorSongwriter Dennis Schütze
Sonntag, 2. Oktober 2011, 17:20 Uhr unter Kultur, Würzburg, Würzmischung / Podcast.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Nach einer – wieder einmal – viel zu langen Pause haben Ralf und ich wieder eine Würzmischung gemacht und geloben gleich – wieder einmal – Besserung, dass es bis zur nächsten Nummer nicht ganz so lange dauert wie beim letzten Mal. Es sieht aber gut aus, dass wir das auch wirklich schaffen. Auf jeden Fall haben wir es endlich geschafft, mit Dennis Schütze, unserem Local Hero in der Würzburger Musikszene, einen Podcast aufzunehmen. Am Freitagnachmittag haben wir uns im Le Clochard getroffen und mit ihm über sehr viele verschiedene Themen gesprochen, u.a. auch über die siebte Staffel seiner Musik-Talkshow My Favorite Tracks, die am Dienstagabend mit Johannes Engels, dem Kulturmanager der Stadt Würzburg, beginnt.

Die Würzmischung #53 findet ihr hier, die MP3-Datei gibt es auch direkt hier. Die Tonqualität ist nicht immer optimal, weil der Verkehr in der Neubaustraße ziemlich viel Lärm macht.


Nimm Du die Muschi!
Freitag, 23. September 2011, 23:53 Uhr unter Kultur, Würzburg.
Von: Hank
[ Kommentare: keine ]

Seit letztem Freitag gehört die Bühne in der Heidingsfelder Kulturscheune (Weingut Anton Fesel) wieder der Theatergruppe Lachfal.de. Bis 15. Oktober führt das zwölfköpfige Ensemble jeweils freitags und samstags ihr aktuelles Stück Nimm Du die Muschi! auf, das – wie in den beiden Jahren zuvor – aus der Feder von Maria Carmen Warmuth stammt. Gemeinsam mit Dieter Hanke leitet sie seit dem Jahr 2000 die Theatergruppe und wirkt stets als Hauptdarstellerin mit.

Diesmal geht es um das Erbe eines vermögenden Verwandten, hinter dem die beiden verheirateten Töchter und der ledige Sohn von Mutter Grünwald her sind. Allen käme der vermeintlich nahe Geldsegen sehr gelegen. Das Testament hat jedoch einen Haken: Nur wer die über alles geliebte Muschi aufnimmt, ist erbberechtigt. Zwischen den beiden Schwestern entbrennt ein Kampf um die Katze, neben der laut Testament auch noch das Fräulein Schmitt in den Haushalt mit aufgenommen werden soll…

Wer Lust auf einen unterhaltsamen Abend bei einem Glas Wein in gemütlicher Atmosphäre hat, sollte sich baldmöglichst Karten für die restlichen Termine sichern. Der Eintritt ist zwar kostenlos, aber man darf die Mannschaft der Lachfal.de gerne finanziell durch eine Spende unterstützen, damit sie auch nächstes Jahr wieder für heitere Unterhaltung sorgen können.


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