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Blogroll die 2te
Nicht vergessen, immer genau hinzuschauen!
Sonntag, 11. März 2012, 12:44 Uhr unter Straßenverkehr, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Manchmal frage ich mich wirklich, ob Polizisten nicht ausgelastet sind und auch mal aus Langeweile Strafzettel verteilen. Seit bald 14 Jahren wohnen wir bzw. meine Eltern hier im oberen Frauenland, meistens steht auch eines unserer Autos draußen auf der Straße, meines steht seit drei Jahren fast jedes Wochenende und in den Ferien dort und noch nie hat sich jemand daran gestört und die Polizei hat hier oben schon des öfteren Strafzettel verteilt, weil Autos mit den Rädern auf dem Gehsteig gestanden waren, ohne jemanden zu behindern. Unsere waren davon aber noch nie betroffen. Gestern nun hatte sowohl mein Bruder als auch ich ein Ticket für 15€ an der Windschutzscheibe hängen, weil wir zwischen 12.20 Uhr und 12.25 Uhr mit den rechten Reifen auf dem Gehweg gestanden waren.

Das heißt jetzt für die Zukunft: Ich parke nicht mehr mit den Rädern auf dem Gehweg (= mit den Rädern auf dem grauen Bordstein), sondern ich stelle mein Auto so wie auf dem Foto ab, dass es komplett auf der Straße steht, da dies offenbar erlaubt ist, ich halte nämlich so auch den Abstand von mindestens fünf Metern zur Händelstraße ein. Sollte ich dann auch wieder einen Strafzettel bekommen, darf mir der pflichtbewusste Polizist die Parkregelung höchstpersönlich erklären, denn ein Parkverbotschild steht hier nirgends.

Etwas verarscht fühle ich mich allerdings, da der Strafzettelvordruck ein “Hochachtungsvoll” neben dem Namen der ausstellenden Beamtin vorsieht. Unter eine 6 schreibe ich schließlich auch nicht “Einen schönen Tag noch”. Aber was mich tröstet: Am gestrigen Samstag um 12.20 Uhr habe ich mit den Füßen auf dem Couchtisch ferngesehen, Kaffee getrunken und gefaulenzt, während draußen zwei Polizisten wegen einer Reifenbreite auf dem Bordstein anhalten mussten und zwei Strafzettel geschrieben haben. In diesem Sinne, “Einen schönen Tag noch!” (S.E.)


Respekt!
Samstag, 4. Februar 2012, 14:44 Uhr unter Straßenverkehr, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Es war ja nicht der erste Laster, der an unserer guten, alten Alten Mainbrücke “hängen geblieben” ist, es wird auch nicht der letzte gewesen sein. Wie kann man nur so hohl sein, an den vielen Schildern unbeeindruckt vorbeizufahren?

Danke an Vogel für das Foto. Ein schönes Bild findet man auch hier, bei Würzburg erleben.

Hat mal wieder das Navi gesagt, dass man da langfahren kann, oder? “Naiv” ist ein Anagramm von “Navi”, fällt mir gerade auf.


Mit dem Fahrrad durch Würzburg
Sonntag, 30. Oktober 2011, 13:17 Uhr unter Straßenverkehr, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Turnusgemäß kommt in der Mainpost mal wieder das Thema “Radfahren in Würzburg” auf das Tableau und ebenso turnusgemäß darf auch der ADFC seinen Senf dazugeben und in gleicher Weise wird wieder einmal auch offenbar, dass es unglaublich schwer sein muss, Rücksicht aufeinander zu nehmen oder sich an Verkehrsregeln zu halten. Zugegeben, als Radfahrer hat man es in Würzburg schwer, da Radwege einfach mal ins Leere führen und das an Stellen, wo man danach schon in Schwierigkeiten geraten könnte, wenn man sich nicht auskennt. Ein Beispiel: Fährt man von der Rottendorfer Straße kommend in die Stadt, kann man am Rennweg endlich auf einem Radweg fahren, ehe der Radweg an der Husarenstraße schon wieder endet und ziemlich eigenwillig auf den Rennweg mündet, just vor dem Oeggtor, wo die Straße sowieso verengt wird und entgegenkommende Autofahrer ständig die Vorfahrt missachten, was die Aufmerksamkeit der Autofahrer nicht unbedingt auf einen Radfahrer fokussiert. An den nächsten Kreuzungen geht das munter so weiter und die geschilderten Probleme sind sicher nicht nur meine, sondern die vieler Radfahrer, ganz gleich, aus welchem Stadtteil sie kommen. Das Radwegenetz ist in der Tat nicht gut, wenn auch nicht so schlecht, wie es oftmals gemacht wird: Eigene Spuren gibt es, nur eben nicht in der engen Innenstadt, zum Hubland kommt man auf einem von der Straße abgegrenzten Radweg, der aber immer wieder zugeparkt wird, wie es in der Seinsheimstraße oder Erthalstraße nur zu oft vorkommt. Alles ist nicht schlecht, aber vieles eben verbesserungsfähig; wo aber auf den teilweise engen Straßen in der Stadt noch Platz für einen Radweg sein soll, weiß ich nicht. Die Ausschilderung für Radtouristen hat sich zwar in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, am Main entlang die Stadt zu passieren bringt aber auch angesichts der zahlreichen Baustellen manche Schwierigkeit mit sich. Das teilweise unzureichende Radwegenetz ist das eine Problem, das andere ist die reichlich künstliche Aufregung, weil derzeit verstärkt auch Verkehrsverstöße von Radfahrern geahndet werden.

Wenn sich der ADFC jetzt erzürnt und sogar von einer “Hatz” auf Radler spricht, verstehe ich das nicht. Ob man unbedingt gegen Radler einschreiten muss, die auf den Gleisen in der Sanderstraße in die Innenstadt fahren, kann man bezweifeln, weil Ausnahmeregelung für Radfahrer oftmals wirklich hilfreich wären und unnötige Umwege in der Praxis kaum durchsetzbar sind; dass Rotlichtverstöße von Radler mehr überwacht werden, kann ich nur unterstützen, nachdem mir erst letzten Sonntag fast einer ins Auto gefahren wäre und ich dafür noch einen Mittelfinger und einen Scheibenwischer gesehen habe. Auch Vorfahrtsregeln kann man einhalten, ohne dafür die schlechten Radwege als Entschuldigung heranzuziehen. Und gegen die Richtung in den Berliner Ring zu fahren, ist genauso dämlich wie das Durchschlängeln im Stau, wenn es sowieso eng ist.


Auf diese Weise habe ich auch noch selten Radfahrer in der Sanderstraße fahren sehen. Wirklich klug ist das nicht.

Der ADFC will eine “Hatz” erkannt haben, statt Razzia-ähnlicher Methoden sollten lieber die Ursachen behoben werden. Alles so schön einfach in der Theorie, wenn man Ursachen aufzeigt, aber die Argumentation hinkt trotzdem, selbst wenn mancher Verstoß tatsächlich nicht tragisch ist und die Ursache leicht zu beheben wäre. Man kann aber auch nicht von einem Autofahrer erwarten, dass er wie selbstverständlich in Einbahnstraßen auf Radfahrer achtet. Genau das aber erwarten offenbar viele. Umgekehrt auf Autos achten? Wozu? Die Münzstraße ist da ein gutes Beispiel. Wenn Radfahrer bergab auf dem Gehweg fahren und Fußgänger oder Autofahrer gefährden, die aus ihrem Grundstück kommen, kann das nicht einfach übergangen werden, da leider auch mir als leidenschaftlichem Radfahrer die Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit vieler Radfahrer auffällt, und dafür fehlt mir dann auch das Verständnis. Eine Verallgemeinerung ist immer gefährlich, davon halte ich auch nichts, ich würde mich persönlich auch sehr ärgern, wenn ich als braver Radfahrer zur Kasse gebeten würde, aber gerade in der Fußgängerzone ist Rücksicht oftmals ein Fremdwort und auf der Alten Mainbrücke ist Schieben im dichten Gedränge auch mal sinnvoller, genau das passiert aber nur zu selten. Man kann sich bei diesem Thema ähnlich streiten wie beim Rauchverbot, es wird immer zwei Meinungen geben, aber etwas naiv einfach Rücksicht einzufordern ist eben schwerer als Regeln durchzusetzen und leider ist es eben auch so, dass bei vielen erst Strafen dazu führen, dass sich jemand ändert. Wer würde sein Verhalten ändern, wenn er belehrt und mit der Aufforderung mehr Obacht zu geben wieder entlassen würde? Eine fehlende Beleuchtung kann auch nicht durch Flutlichtmasten am Straßenrand ersetzt werden. Wenn täglich etwa 600 Parkverstöße bestraft werden und im Vergleich dazu etwa 30 Strafen gegen Radler ausgesprochen wurden, ist das wirklich keine Hatz, und das Radlerprivileg, gegen Verkehrsregeln verstoßen zu dürfen, gibt es trotz gegenteiliger Meinungen nicht.

Der ADFC betreibt ja gerne Lobbyarbeit für die Radfahrer, was ja auch völlig in Ordnung ist, die Argumentation bezüglich einer möglichen Helmpflicht ist aber ähnlich albern und wenig nachvollziehbar wie das Klagen über eine “Hatz”, der sich viele gerne anschließen, wenn man sich die Kommentare unter den verlinkten MP-Artikeln anschaut. Rücksicht nehmen ist für viele leider viel zu schwer, es schimpft sich ja so leicht auf die anderen.


Blindes Dummes Vertrauen ins Navi
Dienstag, 9. November 2010, 14:31 Uhr unter Lästereien, Straßenverkehr.
Von: Alex
[ Kommentare: 6 ]

Immer wieder lustig, ich war schon enttäuscht, dass es lange keine Meldung mehr in den Nachrichten gab, schließlich gibt es genug Autofahrer, die dem Navi nach links und rechts folgen, selbst wenn sie das Ziel schon geradeaus vor Augen haben. Jetzt war es wieder soweit. In Forchheim ist ein Autofahrer in die Wiesent, ins Bächla, gefahren, weil er blind seinem Navi vertraute. Ein Bekannter wollte ihm helfen, verließ sich ebenfalls auf sein Navi und landete ebenfalls im Bächla. Dümmer geht’s eigentlich nimmer, die Polizisten haben wahrscheinlich gedacht, sie werden verarscht.

Manchmal habe ich das Gefühl, ich würde besoffen besser fahren als andere nüchtern. Ich werde es trotzdem nicht ausprobieren.


Unterbelichtet!
Montag, 11. Oktober 2010, 21:50 Uhr unter Lästereien, Straßenverkehr.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Wenn die Nacht finster ist und man selbst dumm wie diese Nacht finster ist, dann wird es spätestens dann bedrohlich, wenn der Tank leer ist und man beim Befüllen mit dem Reservekanister nichts sieht. Eine Möglichkeit, um mehr zu sehen, wäre eine Taschenlampe. Das wäre aber zu klug und auch zu einfach. Fehlt diese Lampe allerdings, sollte man nicht unbedingt versuchen, der Unterbelichtung mit einem Feuerzeug zu begegnen. Was dann geschieht, kann dann jeder sehen. Aber damit nicht genug. Ein Feuer kann man ausblasen, zumindest ist das bei einer Kerze so. Die drei jungen Herren, die auf der B13 bei Eibelstadt erst mit offenem Feuer getankt haben, wollten das Feuer aus dem Tank mit dem Fahrtwind löschen, haben das Feuer aber erst recht angefacht und anschließend zuschauen müssen, wie ihr Opel vollends ausbrennt.

So viel Dummheit sollte irgendwie prämiert werden. Wird es aber nicht. Die Herren haben die Nacht überlebt, andernfalls hätten sie zumindest große Chancen gehabt, einen Darwin-Award zu “gewinnen”. Bittere Geschichte. Bei den Herren war es echt zappenduster im Oberstübchen. Ach ja, besoffen war sie auch und eine gültige Fahrerlaubnis hatte auch keiner. So was gibts doch sonst nur bei “Mitten im Leben“, oder?

Sind die eigentlich mit dem Typen verwandt, der letztes Jahr im Januar in Karlstadt mit dem Auto im Main eingebrochen ist?


Ein schönes Verkehrszeichen
Donnerstag, 23. September 2010, 21:58 Uhr unter Straßenverkehr.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Während bei uns selbst Verkehrszeichen politisch korrekt bemalt werden, um nicht beispielsweise Frauen nachteilig oder klischeebelastet darzustellen und Rollen zu manifestieren, sind die Engländer in dieser Hinsicht viel gelassener und bilden auf den Schildern ab, was Sache ist.

Bei uns steht in der Nähe von Altenheimen das übliche Schild 101 “Gefahrenstelle” mit dem schriftlichen Hinweis “Altenheim”, wo ich mich schon immer wundere, dass dort nicht etwa “Senioren-Residenz” oder etwas dergleichen steht. In England haben die älteren Herrschaften einen Buckel und die Oma wird vom Opa hinterhergezogen. Das verstehen auch Analphabeten und Nicht-Engländer, die der englischen Sprache nicht mächtig sind.


Der Linksverkehr ist auch abgefahren
Donnerstag, 16. September 2010, 19:09 Uhr unter Straßenverkehr.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Nach der Zentimeter-Rallye durch Toledo hat Ende August die nächste Prüfung auf mich gewartet. Bei Dunkelheit sind wir in Southampton gelandet, bei Dunkelheit musste ich mich zum ersten Mal hinter das Steuer auf der rechten Seite setzen, um dann auf der linken Seite die knapp 70 Meilen nach Lyme Regis zu fahren. Ich habe es schlimmer erwartet, allerdings habe ich mich auf den ersten Kilometern wie kurz nach der Führerscheinprüfung gefühlt. Ich habe mich dann aber überraschend schnell ans Linksfahren gewöhnt und war froh, dass mein Lenkrad nicht links war. Nur ein einziges Mal bin ich beim Rechtsabbiegen auch auf der rechten Spur geblieben, aber auch nur kurz. Größere Probleme hatte ich die ganze Woche als Fußgänger, ich habe nämlich grundsätzlich in die falsche Richtung geschaut.

Am Ende der Woche hatte ich nur noch gelegentlich Probleme beim Schalten mit der linken Hand und beim Rückwärtsfahren. Über die linke Schulter schauen und dabei fahren, das kann ich einfach nicht, ich muss es jetzt ja auch nicht mehr können.

In die zahlreichen Kreisverkehre kann man gar nicht falsch abbiegen. Das größte Problem für uns Rechtsfahrer ist eher die Gewöhnung an die Vorfahrtsregelung. In der Regel geht es nämlich zweispurig rein und raus. Ordnet man sich links ein, signalisiert man damit den anderen, dass man bei der nächstmöglichen Ausfahrt wieder ausfährt, ordnet man sich rechts ein, muss man auch rechts blinken und hat dann aber auch Vorfahrt, wenn man – dann links blinkend – aus dem Kreisverkehr ausfährt. Wenn man – wie ich anfangs – ganz schüchtern außen fährt, ist das gar nicht so klug, weil man dann ganz schnell ein Auto auf sich zukommen sieht, in dem ein hupender und wild fuchtelnder Fahrer sitzt.

Dankenswerterweise hat mich M. hervorragend durch Südengland navigiert.


Animiertes Ampelmännchen
Montag, 23. August 2010, 23:45 Uhr unter Straßenverkehr, Total bescheuert.
Von: Alex
[ Kommentare: 6 ]

In Spanien gibt es, wie hier in Ávila, nicht einfach nur ein rotes und ein grünes Ampelmännchen wie bei uns:

Toll, dass das Männchen sogar rennen kann.


“Abgefahrene Scheiße!” – Mit dem Auto durch Toledo
Freitag, 20. August 2010, 14:26 Uhr unter Alltag, Straßenverkehr.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

In den 14 Jahren, in denen ich jetzt Auto fahre, habe ich noch nie etwas so Abgefahrenes gemacht, wie mit dem Auto durch die engen Gassen von Toledo zu unserer Unterkunft zu fahren. Mein Mietwagen, ein Peugeot 308, war nicht besonders breit, aber in manchen Gassen schien es, als würde er immer breiter.

Zunächst war diese Stelle die heikelste, als wir dann aber von einem Einheimischen den kürzesten Weg zum klassichen Aussichtspunkt erklärt bekommen haben, mussten wir uns durch diese Gasse zwängen:

Mit eingeklappten Außenspiegeln waren rechts und links nicht mehr als 2cm Platz und ich habe nur auf das Kratzgeräusch gewartet, das aber nicht gekommen ist. Nachdem wir diese Prüfung gemeistert haben, waren die Gassen überhaupt kein Problem mehr.

Rechts und links 10cm fahren sich dann relativ locker und machen richtig Spaß. Richtig traurig habe ich mein Auto wieder abgegeben.

Was ich nach dem ersten Tag gelernt habe: Wenn ich – schließlich hatte ich ein spanisches Nummerschild und keinerlei Werbeaufdrucke auf dem Auto – fahre wie die Einheimischen, habe ich die wenigsten Probleme. Touristen machen freiwillig Platz, wenn man mit 30 durch die Gassen donnert oder im ersten Gang stark beschleunigt, zudem ist der Nervenkitzel größer und es macht irre Spaß, in den alten Gassen herumzukurven.

“Abgefahrene Scheiße!” war übrigens mein Wortlaut, als ich mit dem Auto in die erste enge Gasse gefahren bin.


Mama muss bei der Zeitung anrufen!
Donnerstag, 17. Juni 2010, 15:19 Uhr unter Straßenverkehr, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Der Artikel in der Mainpost ist schon lustig: Ein Abiturient hat auf der Talavera geparkt, um sich seine Prüfungsergebnisse abzuholen, er war allerdings nicht reif genug, die Parkverbotsschilder, die dort schon seit längerem die Sperre wegen des Kiliani-Aufbaus ankündigen, richtig zu lesen, und als er zurückgekommen ist, war sein Auto weg. Nicht mehr da. Abgeschleppt. Echt dreist, diese böse Stadt Würzburg.

Weil die Reifeprüfung manchmal auch Reifeprüfung heißt, hat der Bursche seine Mutter losgeschickt, die bei der Stadt und bei der Zeitung den Aufstand probt und sich beschwert, weil sie ihren Sohn natürlich voll und ganz versteht, da die Parkverbotsregelung auf dem Platz missverständlich sei. Irgendwie putzig, dass das jetzt so in der Zeitung steht.

“Ich habe aber gedacht…” hilft im Leben nach der Schule nicht immer weiter.


DU Arsch, du blöder!
Montag, 24. Mai 2010, 1:45 Uhr unter Straßenverkehr.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Ein wunderschöner Sonntagnachmittag, Sonnenschein, blauer Himmel, Pfingsten, morgen auch noch frei und trotzdem ist der Radweg am Main immer wieder ein Kampfplatz für Platzhirsche und vor allem Platzhirschkühe.

Da sind einmal die Fahrradgruppen, die zehn Personen + x stark sind, in denen die forschen Männer vorausfahren – natürlich nebeneinander, eine Unterhaltung ist schließlich nie verkehrt – und die noch lauter schnatternden Damen mit gepackten Körben auf dem Gepäckträger hinterherfahren, dabei aber noch mehr Platz in der Breite brauchen, was nicht immer unbedingt am Brauereisgaulsarsch liegen muss, um mal einen wunderbaren Begriff einerseits und eine kleine Unverschämtheit andererseits loswerden zu können. Kommt nun ein anderer Verkehrsteilnehmer zu nahe, sei es auf Füßen, auf Inlinern oder gar auf einem Mountainbike, auf dem sowieso nur Rüpel unterwegs sind, dann wird geschimpft, am besten derb und laut.

Der Radweg rund um Randersacker ist immer wieder zweigeteilt, die eine Seite für die Fußgänger, die andere für die Radler. Breit genug ist er, deutlich durch Schilder gekennzeichnet auch und doch denken viele, sie sind auf einem sehr breiten Radweg unterwegs, der durch eine durchgezogene Linie markiert, auf welcher Seite man Richtung Ochsenfurt fährt und wo man nach Würzburg gelangt.

Jetzt gibt es also die Situationen, in denen sich mehrköpfige Radgruppen begegnen, die gleichzeitig auch noch Fußgänger überholen müssen. Platz machen und hintereinander fahren, das kommt nicht in Frage. Man müsste hier ja die eigenen Revieransprüche zurücknehmen und anderen sogar den Vortritt lassen. Ausgeschlossen. Klingeln? Wenn überhaupt jemand klingelt, wird das gemacht, wenn man sich schon auf gleicher Höhe befindet und den Fußgänger oder Radfahrer mehr erschreckt als warnt und gerne auch zu Streitereien führt, wenn man höflich darauf hinweist, vielleicht etwas früher zu klingeln.

Die lustigste Situation hat sich aber mit den Platzhirschkühen einer etwa 15-köpfigen Radlergruppe, die sich sehr breit gemacht hat, zugetragen. Schön nebeneinander fahrend haben sie die rechte Seite, also den Radweg komplett blockiert, die entgegenkommenden Radfahrer, die auf dem Fußweg unterwegs waren und gerade die störenden Fußgänger überholen wollten, mussten auch nebeneinander fahren und zu allem Überfluss waren da noch zwei Mountainbiker, die mit recht hohem Tempo die Brauereigäule überholen wollten. “Du Arsch, du blöder!” war dann die nette Reaktion der einen “Dame” (hat sie den MTBikern hinterhergerufen), die wir dann auf Inline-Skates auch überholt haben, nur um kurze Zeit später auf dem Fußweg fast überfahren zu werden, weil eine Familie in der festen Überzeugung, auf dem Radweg unterwegs zu sein, die Spur auf dem Fußweg behaupten musste. Mit Kinderanhänger in James-Dean-Manier draufzuhalten ist obendrein sehr mutig blöd. Egal. Lustig ist das auf jeden Fall, und wer nur ein bisschen streitlustig ist, kann es morgen gleich nochmal probieren, schließlich ist Pfingstmontag und wieder schönes Wetter.

Morgen nehme ich aber mal das Mountainbike und ziehe mich in die Weinberge zurück.


Rush Aua!
Mittwoch, 19. Mai 2010, 14:35 Uhr unter Lästereien, Straßenverkehr, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Wer in fremden Sprachen nicht firm ist, sollte im Deutschen bleiben, das ist für viele schwer genug:


Bildschirmfoto: Main-Post

Wunderbar! Ramsauers Zeit ist gekommen, seit Raschauers Zeit abgelaufen ist. “menschenkind” empfehle ich, in Zukunft “zu Stoßzeiten” zu benutzen. “Stoßzeiten”, nicht “Stosszeiten”, falls es wieder einmal Probleme mit dem “ß” gibt, das es immer noch gibt. Vielleicht bauen sie im Schwarzwald demnächst nicht nur Kuckucks-, sondern auch Ochsenuhren. Wäre doch mal was… Da schnaubt dann zur vollen Stunde immer der Hourochse.


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