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Blogroll die 2te
Bericht als kostenlose Werbung?
Sonntag, 9. Juni 2013, 17:53 Uhr unter Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Bildschirmfoto 2013-06-09 um 17.25.37Komisch, ein Beitrag über die Wiedereröffnung der Alten Mainmühle. Ein bisschen mutet der Bericht “Weingarten im Hochwasser” eher wie kostenlose Werbung für das Touristen-Gasthaus an der Alten Mainbrücke an. Dass vier Tage Verdienstausfall für den Chef  spürbar sind, mag sein, dass er zu den stark vom Hochwasser betroffenen Betrieben in Würzburg gehört, mag angesichts des super Hochwasserschutzes in unserer Stadt auch sein. In Anbetracht dessen, was aber deutschlandweit los ist, wo das Hochwasser eine echte Katastrophe ist, wo Menschen Hab und Gut verloren haben und um ihre Existenz bangen, ist der Beitrag doch eher peinlich. Für die Mainpost vor allem. Das Afrika-Festival musste abgebrochen werden, die Basarbetreiber haben massive Ausfälle zu beklagen, weil der Umsatz einen wesentlichen Teil ihres Jahresverdienstes darstellt. Der Mainmühlenwirt wird sicher nicht groß renovieren müssen, vor den Trümmern seiner Existenz steht er auch nicht, ich darf auch annehmen, dass er in irgendeiner Weise versichert ist. Sein Weingarten unterhalb der Brücke kann schnell wieder aufgebaut werden, am Weindorf hat er seine Laube, er jammert also auf sehr hohem Niveau, es geht im Grunde “nur” um Verdienstausfall. Am Stadtstrand musste über Nacht auch alles abgebaut werden, hier war aber tatsächlich auch die ganze Einrichtung bedroht, das miese Wetter dürfte hier für viel höhere Ausfälle gesorgt haben. Bei mir als Würzburger wird Herr E. nicht auf großes Mitleid hoffen dürfen, ich gehe auch trotz Mainpost-Werbung nicht mehr in die Alte Mainmühle, weil man fränkisches Essen in Würzburg besser und vor allem billiger bekommt. Mein Schäuferle mit Kloß für fast 16€ wird mein einziges Essen dort bleiben. Die Aussicht auf den Balkonen ist zwar toll, mehr aber auch nicht. Und der Brückenschoppen, naja, ich brauche es nicht.

Was sich aber einmal mehr bewährt hat, ist der mobile Hochwasserschutz. Wenn ich da die Bilder aus Passau oder Dresden sehe, können wir doch heilfroh sein, dass wir unsere Stadt fast komplett schützen können. Der Restaurantbetrieb in der Alten Mainmühle kann schließlich seit Freitag weitergehen, weil die Kanalisation wieder Abwässer aufnimmt. Wären seine Räume zerstört, er hätte Mitgefühl verdient, so wird er es mit Blick auf die unzähligen echten Hochwasseropfer verkraften können. Der Fischimbiss Krebs ein paar Meter mainabwärts hätte sich mehr Grund zum Jammern.

Foto: Bildschirmfoto Mainpost.de, 09.06.2013, 17.25 Uhr.


Feministischer Schwachsinn
Samstag, 8. Juni 2013, 12:35 Uhr unter Alltag, Total bescheuert, Uni / Schule.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Dass “Bürgerinnen und Bürger”, “Freundinnen und Freunde” oder “Genossinnen und Genossen” inhaltsarme Politikerreden – und natürlich Politikerinnenreden – unnötig aufblähen, aber nicht inhaltsreicher machen, daran ist wahrscheinlich nichts mehr zu ändern. Dass Genus und Sexus – grammatisches Geschlecht (bedingt durch den Artikel) und natürliches Geschlecht (Männlein oder Weiblein) – nicht zwangsläufig identisch sein müssen, ist bei den Sprachpanschern nicht angekommen, die sich das einst ausgedacht haben, das ist aber auch für die Sprachgerechtigkeitsfanatiker heute nicht nachvollziehbar, die mir erzählen wollen, Gendern sei reine Gewohnheitssache. Selbst vor der Bibel hat die “gerechte Sprache” nicht Halt gemacht.

Genderismus

Auch in diesem Schreiben steht im ersten Absatz recht wenig Information, aber der Lesefluss wird durch die nervige Nennung der männlichen und weiblichen Berufsbezeichnung erheblich gestört. Im Oktober habe ich mich zu diesem Thema schon gefragt, ob man nicht folgerichtig in Zukunft eine/n Bürger/innen/meister/in wählen müsste. Auslöser war damals ein Werbeplakat der SPD, auf dem der Genderwahn in die Hose/ in den Rock gegangen ist, weil es einfach schwer und vor allem schwerfällig ist, so zu formulieren. Im Jahr 2013 müssen wir in Deutschland – und auch in anderen Ländern Europas – scheinbar immer noch ein bisschen gerechter sein, weil sich Feministinnen (oder heißt es gar Feministinnen und Feministen?) immer noch mehr als von den Männern unterdrückte Opfer sehen, je mehr sie gleichberechtigt sind. Waren Frauen vor Jahrzehnten noch tatsächlich benachteiligt, hat die Frauenbewegung Vieles bewegt und zum Glück auch erreicht. Das, was aber heute im Sinne einer sogenannten Sprachgerechtigkeit passiert, erscheint überflüssig und mitunter richtig lächerlich. Wer sich beim obigen Schreiben des Landesamtes auf den Schlips getreten fühlte, wenn dort nur von “Beamten”, “Richtern” und “Arbeitnehmern” die Rede wäre, hat zum Glück keine anderen Probleme. Vielleicht ist das auch ein wirkliches Luxusproblem im 21. Jahrhundert, wenn sich bestimmte Gruppen in ihrer Opferrolle suhlen, auch wenn sie längst nicht mehr “Opfer” sind. Was passiert denn mit einer Opfervertretung, wenn es die Daseinsberechtigung plötzlich nicht mehr gibt? Die können sich doch nicht einfach auflösen. Richtig, können sie auch nicht. Wollen sie auch nicht. Und daher wird halt munter über -Innen, -_innen und kurze Sprechpausen gestritten, um sprachlich am Ende sogar die zu berücksichtigen, die nicht wissen, ob sie Mann oder Frau sind. Die von der Natur gegebene Ordnung von Mann und Frau muss ja völlig aufgehoben werden, damit jeder Mensch in seine Rolle hineinwachsen kann. Ganz Gerechte kämpfen sogar für Unisex-Klos. Irgendeine Minderheit lässt sich sicher immer finden, die man – und natürlich auch, ganz schlimm, “frau” – sprachlich mit irgendeiner albernen Wendung berücksichtigen könnte.

Die generisch männliche Form beinhaltet auch die weibliche Form. Punkt. Auch ganz ohne Fußnoten. Ansonsten wurde mir während meines Germanistik-Studiums Blödsinn erzählt. Das hat der erweiterte Senat der Uni Leipzig nur nicht begriffen, dort fühlten sich die Damen und vielleicht auch die Herren offenbar ganz besonders gerecht, weil man den normalen Sprachduktus umdrehte und die Grundordnung der Uni umformulierte, um den mehrheitlich weiblichen Dozenten gerechter zu werden. Einen “Herr Professorin” scheint es nun doch nicht zu geben, wie teilweise irrtümlich bzw. missverständlich berichtet wurde, aber die Erklärung der Uni Leipzig

“In dieser Ordnung gelten grammatisch feminine Personenbezeichnungen gleichermaßen für Personen männlichen und weiblichen Geschlechts. Männer können die Amts- und Funktionsbezeichnungen dieser Ordnung in grammatisch maskuliner Form führen.”

klingt trotzdem doof, wenn nicht gar dämlich, wenn erlaubt werden muss, dass Männer auch den Titel “Professor” führen könnten. Sie dürfen sich demnach aber auch “Herr Professorin” nennen, wenn dies die normale Bezeichnung sein soll. Und das Suffix -in macht aus dem generisch geschlechtsneutralen Professor nun wirklich eindeutig eine Frau. Sind solche unbeholfenen Versuche, eine noch gerechtere Gerechtigkeit herzustellen, nicht eher ein Armutszeugnis für die Frauenbewegung? Da kann das eine Leipziger Professorin noch so sehr als Notwehr empfinden und  sich nicht angesprochen fühlen, wenn die generisch männliche Form mit einer Fußnote versehen ist und klargestellt wird, dass Männer und Frauen gemeint sind, dieses Unterfangen ist lächerlich. Man stelle sich nur vor, eine andere Uni würde das Rumgendern ganz abschaffen, genau mit dem Hinweis auf den Unterschied zwischen Genus und Sexus. Wahrscheinlich würden sogar Claudia Roth und Renate Künast mit nackten Brüsten neben den Femen-Furien rumrennen und für Gleichberechtigung in der schlimmen Männer-Macho-Welt demonstrieren.

Was ist es da anderen Ländern einfach, die kennen in ihren Sprachen bei den Artikeln kein “der”, kein “die”, kein “das”. Aber vielleicht haben die dafür auch richtige Probleme…


Echte Liebe kennt nicht nur die Biene Maja
Freitag, 31. Mai 2013, 14:56 Uhr unter FC Bayern, Fußball, NM / International.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Langsam nervt diese Marketing-Kampagne der Dortmunder richtig. “Echte Liebe” hier, “Echte Liebe” dort, ganz so, als ob der BVB allein von der Liebe seiner Fans zum Verein lebt. Es scheint regelrecht so, als seien die Dortmunder Fans die einzigen, die ihren Club wirklich lieben, auch wenn er verliert. Gerade in den letzten Wochen seit Bekanntgabe von Mario Götzes Wechsel zum FC Bayern wird dieses scheinheilige Image mehr als strapaziert, vor und nach dem CL-Finale wurde nochmals richtig nachgelegt. Hier die armen Malocher beim Arbeiterverein, die schwer schuften und ihre ganze Liebe dem Verein widmen, dort die Erfolgsfans beim superreichen Schnöselclub.

Zum allem Überfluss hat Strahlemann (aber nur, wenn er gewinnt) Jürgen Klopp dem Guardian ein Interview gegeben, das von Sponsor Puma arrangiert wurde, aber für Klopp sicherlich nur eine Herzensangelegenheit war. Um die englischen Fans im Vorfeld des deutschen CL-Finales in Wembley auf seine Seite zu ziehen, vergleicht er die Bayern erst mit den Bond-Bösewichtern, dann zieht er noch den Vergleich mit Real Madrid, weil sich die Bayern bei seinem Verein wie im Supermarkt bedienten, nur weil sie das Geld dazu haben. Im Vergleich dazu müsse Dortmund jedoch seriös und vernünftig arbeiten. Genug Spieler sind schon weg, der Wechsel von Götze sei ein Schock gewesen und Klopp drückt auf die schwarz-gelbe Tränendrüse. Selbst ich hatte feuchte Augen. Hat denn unser einstiger TV-Bundestrainer vergessen, dass vor einem Jahr Marco Reus für fast 20 Millionen Euro zum BVB gekommen ist? Er hatte wie Götze eine Ausstiegsklausel, der BVB kam und natürlich ist der Gladbacher Reus nur zu Dortmund gekommen, weil er schon als Säugling in BVB-Bettwäsche geschlafen hat. Und mitten im Gejammer von Joachim Watzke wegen Götze und vielleicht auch Lewandowski wagen es die Leverkusener Verantwortlichen, sich über das Dortmunder Verhalten zu beschweren, weil die den fast sicheren Wechsel des Bremers Sokratis an den Rhein noch verhindert haben. Sauerei! Sokratis spielt bald in Dortmund, natürlich auch nur, weil er dort von der echten Liebe der Fans besser leben kann. Mit Marco Reus hat Dortmund den Gladbachern den besten Spieler wegverpflichtet, aus Nürnberg kam Gündogan natürlich nur wegen der viel tolleren Fans, die ihren Verein so richtig echt lieben. Heuchelei ist das, was Klopp, Watzke und Co. da machen, nichts anderes. Sie machen es nicht anders als die Bayern, auch die Dortmunder haben schließlich schon angekündigt, in den nächsten Wochen mehrere große Transfers zu tätigen. Natürlich kommen ausschließlich Spieler, für die der BVB die “echte Liebe” ist, denen auch die Tränen kommen, wenn sie an Kagawa und Götze denken, und die auch Herzattacken beim nächsten Spielerwechsel weg vom BVB bekommen wie Jürgen Klopp. Geld? Nicht doch, nicht beim BVB. Die haben zwar das Geld aus dem Götze-Transfer und die Millionen aus der CL, aber zum BVB kommen die Spieler nur aus echter Liebe.

Überhaupt ist der Vergleich mit Real eine Unverschämtheit, weil nicht Bayern München musste vor etwas mehr als einem Jahrzehnt durch Bürgschaften und zugedrückten Augen gerettet werden, es war der BVB, der sich finanziell mehr als übernommen hatte. Nach dem CL-Titel 1997 und dem größenwahnsinnigen Börsengang ging es noch größenwahnsinniger und weder seriös noch vernünftig steil bergab, der glückliche Meistertitel 2002 war nur noch ein kurzes Aufbäumen. Da wurden Mega-Transfers getätigt und mit Geld herumgeworfen, als gäbe es kein Morgen. Hat nicht damals sogar der FC Bayern den Dortmundern geholfen, den Kopf gerade noch aus der Schlinge zu ziehen? Real darf sich bis heute hoch verschuldet über Wasser halten, mal eben wurde dem Club für teures Geld das Trainingsgelände abgekauft. Die Steuerschulden in Spanien? Nebensache. Das Land NRW ist auch bei Dortmund großzügig gewesen. Bayern München hat diese Probleme nie gehabt und darf sich jetzt solche Vorwürfe aus Dortmund anhören? Ein Witz. Es soll doch jeder am besten vor seiner eigenen Haustüre kehren, vor allem dann, wenn man selbst keine Spur besser ist. Dortmund ist genauso ein Unternehmen wie der FC Bayern, bei beiden geht es um Profit, neben dem Sportlichen. Beim BVB sogar noch deutlich mehr, schließlich ist man das seinen Aktionären schuldig. Oder nicht? Haben die nur aus echter Liebe Aktien gekauft. Beim derzeitigen Kurs scheint das sogar so zu sein.

Die schwarz-gelbe Folklore-Attacke scheint aber auch in manchen Journalisten-Hirnen Wirkung gezeigt zu haben: bei Plasbergs “hart aber fair” wurde es schon vor der Sendung mehr als unsachlich, “Festgeldkonto schlägt echte Liebe – was lehrt uns der Bayernsieg?” wurde da blöder als blöd als Thema  formuliert. Die blasen da ins gleiche lächerliche Horn, obwohl sich beide Clubs heute auf Augenhöhe begegnen, was seriöse Vereinsführung angeht. Mitten im hoch verschuldeten Fußball-Europa haben letzten Samstag zwei deutsche Clubs das CL-Endspiel bestritten und die Schulden-Clubs aus Spanien, Italien und England zuvor locker abgehängt. Eine großartige Tatsache. Stattdessen wurden in der peinlichen Sendung alte Klischees bedient und das Bild vo einem Klassenkampf überstrapaziert, den es gar nicht gibt. Im Gegenteil.

Dieses folkloristische Getue um die echte Liebe ist Fan-Marketing vom Feinsten, ganz so, als gäbe es das nur beim BVB und schon gar nicht beim FC Bayern, wo sich ja nur Erfolgsfans tummeln. Welcher echte Fußballfan liebt nicht seine Mannschaft? Und Erfolgsfans hat Dortmund nicht weniger als die Bayern, gerade nach den letzten beiden Jahren. Erfolg macht immer attraktiv. Oder warum hatten Stuttgart und Hoffenheim zwischendurch plötzlich so viele “Fans”? Die gibt es überall. Das musste mal gesagt werden. Und die passende Antwort hat der FCB ja am Samstag gegeben! Der ruhmreiche FC Bayern ist wieder CL-SIEGER!!!!!!


Angelegt, reingelegt
Dienstag, 28. Mai 2013, 12:55 Uhr unter Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Seit Anfang Mai liegt der Fischimbiss Krebs wieder am Mainkai zwischen dem Alten Kranen und der Alten Mainbrücke, ich habe mich daher sehr gefreut, in den Pfingstferien mal wieder frischen tollen Fisch zu essen. So richtig geklappt hat es aber noch nicht, standen wir doch mehrmals vor verschlossener Tür.

Foto 25.05.13 14 29 09

Am Pfingstsonntag nach dem Marathon hatten wir Heißhunger auf Fisch, aber es war geschlossen. Gut, dachten wir, irgendwann muss er sich ja auch mal ausruhen. Unter der Woche hatten wir dann Erfolg. Es gibt zwar keine Meefischli mehr, weil das nur noch Züchtungen aus Polen sind, auf die der Koch – und ich auch – gerne verzichtet. Er hat uns dafür ähnlich zubereitete Weißfischfilets versprochen, wenn demnächst die Schonzeit vorbei ist. Das selbstgemachte Weckle mit Forellen-Matjes war großartig, auch der Lachs von J. war großartig. Für diesen tollen Geschmack mache ich um jeden Fischweck von der Nordsee einen großen Bogen!

Leider standen wir auch am Samstag wieder vor einer verschlossenen Tür, ein Schild mit Öffnungszeiten wäre vielleicht ganz hilfreich, um nicht immer wieder umsonst den Umweg zum Main zu machen. Ein paar Fish and Chips hätte ich schon sehr gerne mal wieder gegessen.


Suche Umputzmann für Akkupunktmassage
Montag, 20. Mai 2013, 18:57 Uhr unter Lästereien, Total bescheuert, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Nachdem der Akku meiner GoPro beim gestrigen Marathon nicht die volle Distanz durchgehalten hat, sollte er vielleicht mal hier in der Amalienstraße vorbeischauen.

akkupunktur

Sollte es aber unerwartet Ärger geben, weil mit einem Akku punktiert wird, kann ja ein Umputzmann bestellt werden, weil mir die Fassade des Hauses sowieso nicht so gut gefällt.

Umputzmann
aus der Main-Post vom 18.05.2013

Dittsche würde sagen, es handelt sich hier um eine reine Fremdwörterproblematik.


Zurück vom 13. iWelt Marathon Würzburg
Sonntag, 19. Mai 2013, 14:30 Uhr unter Sport, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Sehr schön war es wieder. Zum 13. Mal schon war Würzburg Austragungsort des iWelt Marathons, wie in den letzten Jahren schon durfte ich als Fahrrad-Begleiter mitfahren. Auch in diesem Jahr habe ich den erstplatzierten Mann begleitet, Mulu Deresa hat sich schon ganz früh an die afrikanischen Halbmarathon-Läufer drangehängt und ist in der ersten Runde ein sehr hohes Tempo gelaufen. Nach einer Stunde, vier Minuten und ein paar Sekunden hatte er die Hälfte der Distanz geschafft, dieses Tempo konnte er allerdings nicht durchhalten. Völlig erschöpft ist er nach knapp 2 1/2 Stunden im Ziel angekommen.

marathon2013

Ralf hat sich das Laufspektakel wie in den letzten Jahren von außen (mit Bildern) angeschaut, ich habe ihn nur nicht entdeckt. Ich habe auch meine GoPro am Fahrradlenker montiert und wollte ein Zeitraffervideo vom kompletten Rennen machen, der Akku hat aber nur 1.36h gehalten. Mal schauen, was sich aus dem Filmmaterial machen lässt, eine komplette Runde habe ich ja aufgezeichnet.

Eine sehr schöne Veranstaltung mit neuer Streckenführung. Allerdings fand ich es sehr schade, dass wir nicht mehr über die Alte Mainbrücke fahren/ laufen, das ist schon ein toller Anblick, auf den Dom zuzufahren.


Heimlich, still und leise – Die halbe Million
Dienstag, 14. Mai 2013, 18:00 Uhr unter Intern / Blogosphäre.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Und ich habe es erst Tage später mitbekommen, weil ich in Dresden unterwegs war… Am 03.05. um 23.13 Uhr war heimlich, still und leise der 500.000. Besucher auf meiner Seite, vorausgesetzt, der Zähler von blogcounter.de hat seit 2006 zuverlässig gearbeitet. Seit dem 22.06.2006 läuft dieser Blog unter WordPress, seitdem ist das Plugin aktiv. Mit sinkender Blogfrequenz und steigender Facebook-Beliebtheit ist zwar die tägliche Zugriffsrate gesunken, der Blogpakt mit Ralf gilt aber auch weiterhin.

500.000

 

Danke an alle, die hier regelmäßig lesen. Am 01.07. wird mein Blog dann immerhin schon acht Jahre alt.


Unser Lehrer Doktor Precht
Donnerstag, 9. Mai 2013, 19:59 Uhr unter Alltag, Politik, Uni / Schule.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Prechtmittel, das; -s

Ein Prechtmittel ist ein rezeptfrei erhältliches, homöopathisches, aber dennoch sehr starkes Hypnotikum  und dient eigentlich dem Zweck, sehr schnell einschlafen zu können. Das ZDF hat zu diesem Zweck das schwächer dosierte “Das philosophische Quartett” vor einem Fernseher mit Kaminfeuer eingestampft und Richard David Precht mit der scheinbar hipperen Sendung “Precht” auf den nächtlichen Sendeplatz gehievt. Ohne Lagerfeuer. Dort darf er in der Regel gebührenfinanziert ungestört und unwidersprochen rumpalavern vor sich hin philosophieren, es hört ihm in der Regel sowieso nur sein Gast zu.

Problematisch wird es allerdings, wenn Herr Precht vor Mitternacht in einer der unzähligen Talkshows auftaucht, um dort als vermeintlicher Experte seine gedanklichen Ergüsse auszubreiten. So war er am Sonntagabend bei Günther Jauch zu Gast, um zum derzeit so beliebten Thema “Notendruck, Sitzenbleiben – weg mit der alten Schule?” Werbung für sein kürzlich erschienenen Buch zu machen, in dem er – wie es der Zufall so will – sich seine eigene Traumschule zusammenspinnt. In “Anna, die Schule und der liebe Gott” rechnet er mit “dem Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern” (so der Untertitel des Buches) ab. Die Marschrichtung war mit dem Thema vorgegeben, und so durfte Precht munter seine Traumwandlereien zum Besten geben, wobei mehr und mehr deutlich wurde, dass Precht wahrscheinlich manchem Hirn- und Verhaltensforscher länger zugehört hat, dass er aber sehr wahrscheinlich seit seiner eigenen Schulzeit keine Schule mehr von innen gesehen hat und dort – an der Schule wohlgemerkt – niemals irgendwas gemacht hat, das an eine Art von Lehrtätigkeit erinnert. Die Uni zählt nicht. Würde er den Schulalltag kennen, er hätte sich seine Träumereien sparen können, da nicht nur Ursula Sarrazin manche Vorstellung Prechts zwar ganz nett fand, aber gleichzeitig die völlige Realitätsferne monierte. Immerzu verteufelte Precht die Schulen, die nur für Frust sorgten, weil Noten schließlich so grausam seien. Dass fleißige Schüler durchaus Erfolge haben und diese auch mit gutem Recht genießen, ist bei unserem Lehrer Doktor Precht nicht angekommen. Wie sollte er auch an solche Informationen kommen, er kennt ja offenbar nur vom Sitzenbleiben traumatisierte Schulversager. Er will andere Lehrer, andere Schulen, er will nicht nur eine Reform, sondern eine Revolution im Bildungssystem. Lehrer sollen Schüler nicht mehr mit irgendeinem Wissen langweilen und überfrachten, weil sie dadurch deren Entwicklung hemmen, sie sollen deren “Kreativität” fördern und in “Projekten” beobachten, um dann gemeinsam (!) Gutachten zu erstellen, die Fähigkeiten wie z.B. “Leistungsbereitschaft” würdigen, die Precht auch nicht weiter ausführte. Im jetztigen Schulsystem ist auf jeden Fall der Lehrer schuld, wenn das Kind schlechte Noten bekommt. Überhaupt scheinen alle Lehrer Dödel zu sein, die erst brav Lehramt studieren, dann aber merken, dass das nichts für sie ist, aber trotzdem weiter als Lehrer arbeiten. Der Einzelfall wird zur Regel. Danke auch dafür.

Precht erwartet von den Lehrern Kunststücke, die Menschen mit einem 24-Stunden-Tag nicht bewältigen können, es sei denn Lehrer verzichten in Zukunft nicht nur auf jede Form von Entspannung, sondern leben auch zolibatär und ausschließlich nur noch für die Schule, um Torben-Sebastian, Loius-Raphael, Henriette-Charlotte und Fabienne-Bernadette in ihren Talenten zu fördern und für die Universität fit zu machen, wo sie dann natürlich ohne Probleme auch Philosophie studieren können, wie das Herr Precht einst getan hat. Lehrer sollten, wenn man Precht folgt, in Zukunft am besten Maschinen sein, die man auf die “skills” ihrer Schüler perfekt abstimmt, die dann aber auch noch zaubern können, falls es mit den Traumtänzereien nicht wie erhofft und ersponnen klappt. So wie Precht vom Lehrer der Zukunft geredet hat, glaubt er wohl auch daran, dass David Copperfield wirklich zaubern kann, wenn für ihn alles so einfach klingt. An die Bezahlbarkeit seiner teilweise absurden Ideen hat er schon gar nicht gedacht, allein die Schilderung seiner Bildungsutopien rückt eine Realisierung dieser Ideen in weite Ferne.

Natürlich wurde auch fernsehgerecht eine reformpädagogische Schule in Szene gesetzt, in der Lehrer und Schüler den individuellen Lernfortschritt preisen, in der natürlich auch alles ganz großartig und viel besser ist. Wie das abläuft, wenn das Fernsehen an eine Schule kommt, kann sich jeder selbst ausdenken.

Auf jeden Fall ist nichts mehr zeitgemäß, all unser Wissen stamme aus längst vergangenen Zeiten, der Stoff, die Lehrmethoden, die Lehrer, einfach alles müsse auf den Kopf gestellt werden. Bei dem Käse, den Precht über eine Stunde lang über Schulsysteme verzapfen durfte, sind bei mir irgendwann Zweifel aufgekommen, ob Precht überhaupt irgendein Schulsystem genauer kennt. Für alle Bildungsreformsüchtigen – ein schönes Wort, das ich hier aufgeschnappt habe – war er sicherlich an diesem Abend der Held. Mich hat er genervt und geärgert. Wie wahrscheinlich jeden Lehrer.

Wollen wir mal hoffen, dass die Sitzenbleiben-Sau bald wieder aus dem Dorf raus ist, durch das sie derzeit getrieben wird. Über das Thema an sich habe ich mich ja erst kürzlich hier ausgelassen.


Zufriedene Schadenfreude
Dienstag, 23. April 2013, 14:24 Uhr unter Politik, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Nachdem ich noch am Freitag unschlüssig war, ob ich wirklich zum Bürgerentscheid über die Blockrandbebauung am Platz’schen Garten gehen soll, bin ich am Sonntag doch ins Wahllokal in der Oberthür-Schule. Ich hatte mich bezüglich des Quorums geirrt, die Bürgerinitiative benötigte von 10% der wahlberechtigten Würzburger eine JA-Stimme, meine Zweifel, ich könnte mit meiner NEIN-Stimme zum Quorum beitragen, waren also unberechtigt und schlicht falsch.

Dass der Bürgerentscheid am Quorum gescheitert ist, finde ich prima. Die Tatsache, dass von den 102.379 Wahlberechtigten nur lediglich 15,74% (16.092) abgestimmt haben, dass von diesen aber 6608 Wähler ins Wahllokal gegangen sind, um wie ich mit NEIN zu stimmen, ist ein gutes Zeichen, auch für zukünftige Bauvorhaben, bei denen sich ein paar aufgebrachte Anlieger berufen fühlen, aus ihrem Gram über die verbaute Sicht ein Allgemeinanliegen zu konstruieren, um mit fadenscheinigen Argumenten auf Stimmenfang zu gehen. Ich bin richtig schadenfroh, dass es am Ende “nur” 789 Stimmen waren, die unseren Würzburger Wutbürgerchen gefehlt haben, um mit ihrer IG Paradiesgarten Erfolg zu haben. Ich bin aber auch froh über dieses Ergebnis, dass vielleicht zukünftige Nachbarschafts-Bürgerentscheid-Initiatoren länger darüber nachdenken, ihre Zeit, ihre Nerven und ihr Geld zu investieren, damit am Ende der Steuerzahler nicht für die gut 100.000€ aufkommen muss, die der Spaß die Stadt Würzburg gekostet hat. Für dieses Geld hätten Sinnvolleres anschaffen können. Erstaunlich finde ich, das nur am Rande, dass die Wahlbeteiligung und die Zustimmung im Steinbachtal nach dem Frauenland am höchsten war (21,59% Wahlbeteiligung, 13,33% der Wahlberechtigten dafür). Böse gefragt: Wohnen hier etwa die meisten Hauseigentümer, die Angst um den Wert ihrer Immobilien in der Gegend haben?

Ein so sinnvolles demokratisches Instrument darf einfach nicht für solch überflüssige Anlässe missbraucht werden. Auch wenn Herr Jungbauer in seinem super Leitartikel schreibt, Demokratie gebe es nicht zum Nulltarif, daher sei das Geld nicht zum Fenster rausgeworfen worden, auf diese Weise darf Steuergeld nicht vergeudet werden, wenn es wie hier um eine Angelegenheit geht, die über den betroffenen Straßenzug hinaus nur noch sehr wenig Relevanz hat. Nur weil sich ein paar Anwohner gegen ein Bauvorhaben auflehnen, muss daraus kein Bürgerentscheid werden, auch wenn mit den fadenscheinigen Argumenten erstaunlich viele Unterschriften gesammelt wurden. Ich möchte nicht wissen, was den Leuten so erzählt wurde, damit die unterschreiben.


Soll ich? Oder soll ich nicht?
Freitag, 19. April 2013, 11:51 Uhr unter Politik, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 4 ]

wahlberechtigungIch bin eigentlich ein überzeugter Wähler und gehe immer zur Wahl, weil ich der festen Überzeugung bin, dass ich nur dann das Recht habe, mich zu beschweren, wenn ich daran teilgenommen habe und somit meine demokratische Pflicht wahrgenommen habe. Auch an den Bürgerentscheiden in Würzburg habe ich stets teilgenommen, weil das wichtige Fragen der Stadtentwicklung waren. Vor einigen Wochen aber lag die rosa Abstimmungsberechtigung zum Bürgerentscheid “Kein ‘Wohngebiet Platz’scher Garten” im Briefkasten, seitdem ringe ich mit mir, ob ich überhaupt hingehe. Dass ich das Anliegen des Bürgerentscheids ablehne, steht außer Frage, wie überflüssig ich den Bürgerentscheid und wie lächerlich ich die Argumente der Bürgerinitiative finde, habe ich bereits im Februar ausführlich gebloggt.

Die Bürgerinitiative hat nun kurz vor Ostern die ganze Stadt mit ihren Plakaten zugepflastert, die “Argumente” darauf, warum man am kommenden Sonntag mit Ja stimmen sollte, setzen aber manchem Stuss auf deren Internetauftritt noch die Krone auf:

Platzscher Garten Plakat

Das kleine Gartenareal als “Grüne Lunge” in der dicht bebauten Innenstadt zu bezeichnen, ist schon beinahe Volksverdummung. Keine 200 Meter Luftlinie entfernt ist der Ringpark. Durch eine Randbebauung verändert sich sicher auch kein Klima und die Talkessellage Würzburgs wird sich auch dann nicht ändern, wenn zwischen Benediktstraße und Rottendorfer Straße wieder ein Urwald gewachsen ist. Auch an der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren wird eine neue Wohnanlage wenig ändern und der Sauerstoff, den die paar Bäume im Benediktpark produzieren ist für unsere und zukünftige Generationen sicher nicht messbar, weil der Sauerstoff aus dem Ringpark ständig rüberschwappt.

Aber schön, dass auf dem Plakat auch steht, dass die Lebensqualität vieler Bürger Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen Weniger haben soll. In meinen Augen ist es nämlich eher so, dass die Lebensqualität Weniger Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen anderer hat. Wie ich im Februar schon geschrieben habe, scheint es mir so, als ob es hier vor allem unmittelbaren Anwohnern darum geht, vor der eigenen Nase eben kein neues Gebäude entstehen zu lassen, weil der Blick auf ein unbebautes Fleckchen Erde verständlicherweise schöner ist als die Wand eines Neubaus. In meinen Augen ist es allerdings eine Sauerei, aus diesem Nicht-Rechtsanspruch auf freie Sicht eine Angelegenheit zu machen, die scheinbar das Allgemeinwohl einer ganzen Stadt bzw. eines Stadtteils zu machen und hier mit Pseudo-Nachhaltigkeitsargumenten zu hantieren. Als ob der Nachhaltigkeitsgedanke heutzutage nicht schon genug strapaziert würde. Dass es um Privatgrund geht, der nie öffentlicher Park war und nie öffentlicher Park werden wird, wie einem immer wieder weisgemacht wird, sei mal dahingestellt. Träumen darf man ja, das ist gerade auf Wahlplakaten nicht unüblich. Aber wie Fakten zugunsten der Bürgerinitiative verdreht ”berichtigt” werden, sieht man in den Kommentaren dieses Mainpost-Artikel recht schön.

Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob ich am Sonntag nun wirklich zur Abstimmung gehen soll oder das ganze Affentheater einfach boykottiere, um auf diese Weise dazu beizutragen, dass das notwendige Quorum nicht erreicht wird. Mir persönlich käme es nämlich als deutlicheres Signal vor, wenn es einfach zu viele nicht interessiert und die paar Befürworter mit ihren Ja-Stimmen alleine dastehen und am Ende eben gebaut wird. Es kann nicht sein, dass ein gutes demokratisches Instrument wie der Bürgerentscheid immer wieder für solche Privatintertessen instrumentalisiert und somit missbraucht wird. Genau das passiert nämlich meiner Meinung nach. Und wenn das Desinteresse am Privatinteresse mehr als deutlich wird, stimmen wir vielleicht nicht übermorgen darüber, dass Lieschen Müllers Nachbarin auf der Frankenwarte überübermorgen einen zweistöckigen Geräteschuppen auf ihrem Garagengrundstück baut, weil der früher mal naturbelassen war und vom Aussterben bedrohte Regenwürmer in ihrer Existenz bedroht werden, weil die beim Bau zerstörten Büsche nicht mehr den nötigen Sauerstoff liefern.

Einen großartigen Blogbeitrag zum Thema hat Julia im lp 10 verfasst. Ergebnisse der Auszählung kann man ab Sonntagabend, 18.00 Uhr, hier einsehen.


Skandal! Hofbrüh oberfrankisiert
Sonntag, 7. April 2013, 22:35 Uhr unter Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

Die Würzburger Hofbräu hat ein neues Bier auf den Markt gebracht, generell ist das ja lobenswert, auch wenn die Nummer mit den nostalgisch angehauchten Etiketten schon sehr an das Distel Spezial von Distelhäuser erinnert. Auch das Spielchen mit dem Sternla Bräu mit Sitz in der Höchberger Straße 28 ist noch ganz nett. Ich habe das gestern auch sofort kaufen müssen, um es zu probieren, auch wenn mir sofort im Laden der Name völlig bescheuert vorgekommen ist.

Hofbrüh

Muss man es so deutlich machen, dass die Hofbräu seit 2005 mehrheitlich der Kulmbacher Brauerei AG gehört? Sternla sagt in Würzburg fei echt kee Sau, die Endung -la ist so unterfränkisch wie die Schrippen bei der Shell-Tankstelle in der Veitshöchheimer Straße Drei im Weckla. Sternle müssd des hess, im Plural dann Sternli. Ist das bei der Hofbräu niemandem aufgefallen, oder sind da nur Neigschmeggde unterwegs, die jetzt den Stern im Handstreich oberfrankisiert haben. Also echt, ey. Ihr Dollhörner! Brunsverreck! Schmeggn duds fei aber scho, des muss ma ihne låss, aber der Name ist dodåål beknaggd.


Würzmischung #87 – Ein frohes Labern
Sonntag, 31. März 2013, 22:00 Uhr unter Total bescheuert, Würzmischung / Podcast.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Es hat sich kein Gast gefunden, also haben Ralf und ich die Gunst der Stunde genutzt und die Würzmischung #88 (mit aktuelleren Bildern) aufgenommen, die aber nur die #87 ist, weil der Podcast von der Schlachtschüssel vor drei Wochen den widrigen Umständen zum Opfer gefallen ist. Wenigstens ein Bild konnten wir retten. Frohe Ostern!

schlachtschüssel13

Was Lutz’s sich bei seinem komischen Firmennamen gedacht hat, was die Würzburger Frischluftzufuhr mit Würzburger Bürgerentscheiden und den Schuhen des neuen Papstes zu tun hat und warum es Ralf nicht nur warm ums Herz wurde, all das haben wir in einer sehr ernsthaften Dreiviertelstunde versucht zu besprechen. Ich glaube, ich muss die thematischen Zusammenhänge dieses Podcasts demnächst mal grafisch auswerten, schließlich geht das Blogprojekt ja weiter, wir haben schließlich nur das erste Quartal 2013 abgerechnet.

Zudem sind jetzt ALLE Folgen unseres Podcast-Marathons online, Ralf hat die ersten fünf Folgen nachbearbeitet, da wir bei diesen technische Probleme hatten.


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