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Mamas Bester muss trotzdem bezahlen! |
Samstag, 5. Mai 2012, 1:51 Uhr unter ÖPNV, Total bescheuert, Würzburg. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Das ist aber auch eine Sauerei! Eine so große Sauerei, dass Mama bei der Provinz Lokalzeitung anrufen muss, um sich mal richtig Luft zu machen. Worum geht es? Um was richtig Gemeines, weil die WVV so unflexibel ist, dass sie einem Würzburger Sinologie-Studenten während dessen Auslandssemester nicht die Gebühr für das Semesterticket erlässt, wenn selbst die Autoversicherung, die Krankenversicherung und die Studiengebühren nicht bezahlt werden müssen. Eine solche Sauerei aber auch! Da muss der Bub gerade nicht mehr gebadet werden und ist dem Dinosaurierpulli entwachsen, schon verbringt er ein Semester im fernen Osten und muss tatsächlich trotzdem 55€ für sechs Monate Semesterticket berappen, wo er doch in dieser Zeit nachgewiesenermaßen keinen Bus und keine Straba benutzen kann UND in Peking Fahrrad fährt. Das regt die Mama so auf, dass sie zur Zeitung rennt, die daraus eine Riesenstory macht und diese mit der Überschrift “Radler in China zahlt für Würzburger Bus” noch entsprechend aufmotzt.
Das Semesterticket war eine große Errungenschaft am Anfang meines Studiums, der Solidarbeitrag muss von jedem immatrikulierten Studenten entrichtet werden, schon mehrmals gab es erboste Diskussionen darüber, ob das denn sein müsse, schließlich gäbe es auch Studenten, die die Busse und Straßenbahnen nicht nutzen. Es muss. Für ein halbes Jahr sind 55€ eher ein symbolischer Preis, die günstigsten Monatskarten im Stadtgebiet kosten in zwei Monaten mehr, mit dem Semesterticket darf man sogar im gesamten Verbundnetz fahren. Ich empfehle einen Hungerstreik, wenn die weinerliche Beschwerde bei der Zeitung nicht hilft. Mama sollte mal überlegen, was sie dem Bub bezahlen müsste, wenn es das Semesterticket nicht mehr gäbe, weil jeder eine Ausnahmeregelung für sich beansprucht. Nicht mehr schulpflichtige Schüler zahlen übrigens auch deutlich mehr im Monat, um zur Schule fahren zu können.
An dieser Stelle möchte ich mich mal ausdrücklich beschweren, dass ich mein Sky-Abo auch im Juni und im Juli bezahlen muss, auch wenn in dieser Zeit weder in der Bundesliga noch in der Champions League gespielt wird. Ich werde mal meine Mama vorschicken. Vor zwei Jahren hat die Mainpost ja schon einmal die Beschwerde einer Mama sehr ernst genommen, weil die anderen gemein zu Mamas Liebling waren und er abgeschleppt wurde. Trotz Parkverbot.
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Knick in der Optik? |
Samstag, 28. April 2012, 11:14 Uhr unter Lästereien. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Am nördlichen Ortseingang von Höchberg ist also ein “futuristisch wirkendes Gebäude” geplant, wie es im Mainpost-Artikel heißt. Dreigeschossig soll es sein und eine Tanzschule und Arztpraxen beherbergen, nachts soll es von innen heraus leuchten.

Warum sich Höchbergs Bürgermeister Peter Stichler aber bei einem dreigeschossigen Haus, das eine Glasfassade hat, an den Hotelturm erinnert fühlt, weiß wohl auch nur er. Vielleicht sollte sich auch ein Brillenladen dort einmieten. Gibt es sowas schon in Höchberg?
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Würzmischung #58 / Andy Sauerwein |
Sonntag, 22. April 2012, 22:43 Uhr unter Kultur, Vespa, Würzburg, Würzmischung / Podcast. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Das Jahr ist bald vier ganze Monate alt und wir halten weiterhin unseren guten Vorsatz für 2012, regelmäßig zu podcasten. Und: Ralf und ich arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Wunschgäste nach und nach vors Mikrofon zu bekommen. Seit mehr als zwei Jahren haben wir es versucht, gestern hat es nun endlich geklappt, unser Local Hero, der Jazzkabarettist, Comedian, Scherzkeks, Aida-Gaststar, Hochzeitsmusiker und Vespafahrer Andy Sauerwein war zu Gast in der Würzmischung #58, eine gute Stunde lang haben wir mit ihm über seinen beruflichen Werdegang, den teils mühsamen Weg nach oben und viele lustige Erlebnisse im Zusammenhang mit seinem Beruf geredet und dabei sehr viel Spaß gehabt. Kotzende Bräutigame und abgedrehte Jazz-Musiker tragen hier einen wesentlichen Teil bei.

Da Andy auch seit vielen Jahren eine Vespa fährt, mussten wir uns natürlich auch dieser Leidenschaft widmen, schließlich fährt nicht jeder einen Roller, der rosten kann. Und jeden Plastikrollerfahrer grüßen wir natürlich auch nicht, selbst wenn da “Vespa” draufstehen sollte. Da Andy auch bloggt, sei an dieser Stelle nicht nur auf seine Künstlerseite hingewiesen, sondern eben auch auf den Blog, in dem ebenfalls manch lustiges Erlebnis nachzulesen ist.
Zum Download.
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Würzmischung #57 / Hazamel Gebäckmann |
Dienstag, 10. April 2012, 16:57 Uhr unter Medien, Internet, Computer, Würzburg, Würzmischung / Podcast. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Unseren Vorsatz, regelmäßig zu podcasten, halten wir seit Anfang März konsequent ein, am Karsamstag haben Ralf und ich wieder mit Gast eine Würzmischung gemacht, wohlgemerkt die Nummer 57, die nächste ist schon terminlich eingetütet.

So war in unserer kleinen Serie mit Würzburger Bloggern jetzt Florian zu Gast, der als Hazamel schon seit elf Jahren bloggt und somit unser Blog-Opa ist. Kein Gast seit Pia Beckmann hat so viel Gebäck mitgebracht, was hier noch einmal besonders gewürdigt werden soll. Es ging also um Hazamels Jugend im tiefsten Spessart, um seine Ausbildung bei den Gebirgsjägern, seine Ausbildung zum Fachinformatiker und seine Lieblingsspiele und sonstige Themen, die wie immer nicht unbedingt zusammenhängen müssen. Und ganz nebenbei wurde eine grandiose Idee geboren.
Zum Download.
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Armselige Tanzwütige? |
Freitag, 6. April 2012, 22:28 Uhr unter Alltag. Von: Alex [ Kommentare: 1 ]
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Was sind das nur für armselige Zeitgenossen, die in ihrem fast schon krampfhaften Drang nach Religionslosigkeit unbedingt am Karfreitag tanzen müssen und die gleiche lächerliche Diskussion um das Tanzverbot an den sogenannten stillen Tagen gerne auch um Allerheiligen führen, wenn der von der bösen Kirche unterdrückte, aber mündige Bürger bis zum Morgengrauen Halloween feiern muss. Was grüne Toleranz bedeutet, wurde uns schon letztes Jahr eindrucksvoll bewiesen, dieses Jahr mussten die hessischen Piraten ins gleiche Horn wie die dortige Grüne Jugend blasen, sind aber mit ihrem lächerlichen Antrag beim Bundesverfassungsgericht gescheitert, wo sie das Tanzverbot kippen wollten, da dieses “aus religiös motivierten Gründen in unzulässiger Form in die allgemeine Freiheit” eingreife, wie der hessische Piratensprecher meinte. Dann wenigstens aus Enttäuschung über die Intoleranz (!) einen Online-Flashmob mit der grünen Jugend anzetteln, auch wenn nur ein paar Hansele mitmachen.
Ralf hat eigentlich schon alles dazu geschrieben, was man dazu schreiben kann, ich frage mich eben auch, ob aus religiös motivierten Gründen hier auch in die allgemeine Freiheit der Tanzwütigen eingegriffen wird, wenn sie heute nicht arbeiten dürfen, am Montag nicht arbeiten dürfen und dafür noch nicht einmal einen Urlaubstag opfern können. Allerheiligen ist ja bei uns auch so ein arbeitsfreier Tag und all die anderen Feiertage, die einen christlichen Hintergrund haben, bescheren immer auch denen einen freien Tag (oder Freizeitausgleich oder einen Feiertagszuschlag), die mit Glauben und Religion nichts am Hut haben und mit ihrem Atheismus auch noch hausieren gehen und dabei aggressiver sind als der aufdringlichste Missionar. Möchten sie auf diese Feiertage lieber verzichten? Oder noch besser, auf das Weihnachtsgeld? Ich glaube nicht. Und in ein paar Wochen ist einfach so am Donnerstag frei? Dass mir den auch bloß keiner aus Versehen für einen Brückentag nutzt, auch wenn ihm Christi Himmelfahrt scheißegal ist.
Ist es soo schlimm, heute mal nicht ins Airport oder sonstwohin zu können? Offenbar schon, der ganze Tag frei, da muss man ja abends die Wände hochgehen. Mir tun die Leute echt leid, die jedes Jahr aufs Neue eine unsägliche Debatte vom Zaun brechen und meinen, ihre Freiheit mit peinlichen Flashmobs wie in Frankfurt zu untermauern, indem mit Kopfhörer in der Öffentlichkeit herumgehampelt wird.
Wie borniert manche “denken”, kann man wunderbar in den Kommentaren auf der Mainpost-Seite nachlesen, als es vor ein paar Tagen schon einmal um das schlimme Tanzverbot ging. Hier hat aber, das muss man dazusagen, auch mal wieder der Überschriften-Dödel sein Unwesen am Heuchelhof getrieben. Und die nächste Schimpftirade wird hier nicht lange auf sich warten lassen.
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Weil Schifoan is des Leiwandste… |
Dienstag, 3. April 2012, 13:08 Uhr unter Sport. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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So viele schöne Skigebiete gibt es in den Bergen, die Skiwelt Amadé ist großartig wegen der unzähligen Pisten (Zauchensee, Flachau, Flachauwinkel, Wegrain, Bad Gastein), der Skicircus Saalbach mit der Skischaukel nach Leogang ist toll, aber auch kleinere Skigebiete haben ihren ganz besonderen Reiz. Ich fahre immer wieder gern in Lenggries am Brauneck und ganz besonders liebe ich Garmisch mit der Kandahar und dem Zugspitzplatt, wo der Pulverschnee dieses Jahr unbeschreiblich geil war. Ein unüberbietbares Panorama bieten aber das Grödner Tal und die Sellaronda, die man von Wolkenstein aus in Angriff nehmen kann, um die Sellagruppe auf Skiern zu umrunden. Nach knapp einer Woche in St. Cristina an Fasching wäre ich am liebsten für immer dort geblieben, die Schönheit der Südtiroler Berge habe ich ja schon im Sommer von einer ganz besonders schönen Seite kennen gelernt, im Sommer werde ich dort wieder mit dem MTB unterwegs sein. Aufwachen mit Blick auf den Langkofel und die Sellagruppe, die Seiser Alm mit dem Schlern im Sonnenschein, wenn man am Berg oben angekommen ist, die Marmolada, das Grödner Joch, Fernsicht bis zum Horizont, dazu Pisten, die das Skifahrerherz höher schlagen lassen. Adrenalin-Carven auf der Saslong kurz nach Beginn des Skibetriebs, die totale Erfüllung.

Etwas negativ sind die hohen Preise bei Dolomiti Skuperski, die doch deutlich über dem Durchschnitt liegen, den ich aus Österreich und Deutschland gewohnt bin. Der Skibus kostet extra, obwohl schon der Skipass erheblich teurer ist als anderswo, auf den Hütten darf man ebenfalls ordentlich was auf den Tisch legen. Andersrum, alles ist dort so geil, das hat dann halt seinen Preis.
Und weil Skifahren des Leiwandste ist, fahre ich heute noch einmal für ein paar Tage nach Saalbach.
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Die böse FDP und die Schlecker-Frauen |
Montag, 2. April 2012, 14:06 Uhr unter Politik. Von: Alex [ Kommentare: 4 ]
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Mittlerweile ist es ja so einfach und fast schon plump, auf die FDP einzudreschen und die FDP für das zu kritisieren, was sie macht. Manche geilen sich an deren Niedergang auch auf, als hätten sie davon einen persönlichen Nutzen. Wenn sie aber etwas macht, was ihrer tiefsten Überzeugung entspricht und zudem auch noch völlig richtig erscheint, ist dieses polemische und auch populistische Einprügeln einfach ungerecht und entbehrt jeglicher Grundlage. Und wenn die Partei schon ums Überleben kämpft, wieso soll sie dann in dieser großen Not auch noch ihre Überzeugungen über Bord werfen? Wären sie dann nicht erst recht unglaubwürdig und letztlich überflüssig, wie manche gar meinen? Jetzt haben sie Rückgrat bewiesen und es soll wieder nicht recht sein. Und dieses Mal ging es nicht nur um Joachim Gauck und dessen Nominierung, hier ging es um eine sogenannte Transfergesellschaft für das insolvente Schlecker-Unternehmen, die die “Schlecker-Frauen” vorerst vor dem Gang zum Arbeitsamt bewahrt hätte. Vorerst, wohlgemerkt. Und dann? Ich finde es ein bisschen viel Sozialromantik, dass der Staat mit Steuergeldern in die Bresche springt, um ein kaputtes Unternehmen noch ein bisschen durchzuschleppen, ehe dann doch die Pleite und der Gang zum Arbeitsamt unvermeidbar sind. Das Ende ist dann das gleiche, den Unterschied machen ein paar Monate, die Millionen Steuergelder kosten und den Betroffenen auch nicht wirklich weiterhelfen. Ob eine solche Investition lohnt, wage ich zu bezweifeln. Und wenn die gut 70 Millionen Euro mit den Milliarden für den Rettungsschirm aufgerechnet werden, sind wir wieder bei den Äpfeln und Birnen. Es mutet fast unverschämt an, der FDP vorzuwerfen, auf dem Rücken der “Schlecker-Frauen” die eigene Haut retten zu wollen. Es kann nicht sein, dass der Steuersäckel zur Melkkuh wird, wenn Unternehmer ihren Betrieb an die Wand gefahren haben. Wenn der mittelständische Betrieb Insolvenz anmelden und 100 Menschen in die Arbeitslosigkeit schicken muss, wird er ein müdes Lächeln und ein wenig Mitleid bekommen, wenn er nach staatlichen Hilfen ruft. Hat jemand nach den Beschäftigten von Müller-Brot mit über 1000 Beschäftigten gefragt? Wieso soll nun ausgerechnet Schlecker Hilfen bekommen, wo sich die Drogerieketten sowieso schon gegenseitig das Leben schwermachen? In Grombühl gab es lange zwei Schlecker-Filialen, die keine 100 Meter auseinander lagen? War das wirtschaftlich? Selbst als ahnungsloser Laie konnte ich mir das nicht vorstellen, wenn ich wieder einmal der einzige Kunde war.
Ich fand – und ich bin kein Fan der FDP – das Verhalten der FDP aufrichtig und richtig, auch wenn dies sicherlich nicht so populär war wie das Vorgehen von Kurt Beck oder Winfried Kretschmann. Kretschmann wollte sogar ganz großzügig gleich für Sachsen und Niedersachsen mitbürgen. Opel hat vor gar nicht so langer Zeit auch keine staatlichen Hilfen bekommen, das sollte man nicht vergessen, und damals waren weit mehr Arbeitsplätze bedroht. Überhaupt ist es derzeit doch erstaunlich, wie viele sich noch immer auf dem Rücken der FDP profilieren müssen. Und wer die Piraten für die bessere liberale Partei hält, hätte Herrn Nerz und Herrn Lauer letzte Woche mal bei ihren peinlichen Talkshow-Auftritten (Nerz bei Beckmann, Lauer bei Illner) erleben müssen.
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Fahrer für Rad-Eskorte beim iWelt-Marathon gesucht |
Sonntag, 1. April 2012, 22:18 Uhr unter Sport, Würzburg. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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48 Tage sind es noch, dann wird am 20. Mai 2012 in Würzburg wieder gelaufen, der iWelt Marathon Würzburg wirft aber jetzt schon seine Schatten voraus, die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Auch beim Hauptsponsor, der iWelt AG aus Eibelstadt.
Wie in den letzten Jahren werden die Führenden und Zweitplatzierten von Radfahrern begleitet und so auch für die vielen Zuschauer an der Laufstrecke kenntlich gemacht. Wir suchen noch zuverlässige Radsportler und natürlich auch Radsportlerinnen, die jetzt sicher zusagen können, dass sie am 20. Mai ab 08.00 Uhr Zeit haben und bei der Rad-Eskorte mitmachen.

Das Tolle. Man ist so nah dabei, näher geht es gar nicht. Anweisungen der Trainer, Verpflegung, Erschöpfung, Überholvorgänge, bei allem ist man hautnah dabei. Und ein schönes Radtrikot bekommt man auch.
Wer also Interesse hat, soll sich bei mir hier in den Kommentaren verewigen, ich leite die Anfragen dann weiter, unter pfeifroth [at] iwelt.de könnt ihr euch auch direkt melden.
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Dittsche, 12. Kalenderwoche 2012 |
Sonntag, 25. März 2012, 23:46 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Höchste Zeit für die Chefvisite und das wirklich wahre Leben. Dittsche ist schon im Imbiss und ist zusammen mit HSV-Fan Gerd tief betroffen, dass sich Köln und auch der HSV einfach so abschlachten lassen. Von den Nationalspielern ist einfach nichts zu sehen, die Körpersprache ist weg und Dittsche hat keine Ahnung, was Körpersprache überhaupt ist. Petric strengt sich nicht mehr an und die Raute tragen die alle nicht mehr im Herzen, in der Genetik hatten das die Spieler zu Uwe Seelers Zeiten, heute ist das alles anders. Ballen, Kontore, Raute, Dittsche sieht den Ursprung des Fußballs in der Hamburger Hanse, weshalb die das in Hamburg erst recht im Blut und in der Genetik haben müssten, selbst die Bayern nimmt Dittsche gegen Gerd in Schutz, weil der auch beim FCB keine Einheimischen mehr sieht. Aber die Fans, weiß Dittsche, die setzen sich mit dem Abstieg gar nicht auseinander, erst am letzten Spieltag käme das böse Erwachen. Für das Heimspiel gegen Leverkusen bekommt Dittsche von Gerd sogar eine Karte geschenkt, er ist halt ein reiner Netter. Guerrererero hat auch keinen Bock mehr und ist nach der langen Sperre nicht mehr zu gebrauchen, ein Elend, das gleich einen neuen Hobel nötig macht.
Auf dem Mount Everest liegen 50 Tonnen Müll, was Dittsche gar nicht fassen kann, für Ingo ist das kein Wunder, weil da so viele “Nacken” hochlaufen. Mit dem Wort kann Dittsche nichts anfangen, beide einigen sich auf “verrückte Leute”, aber die Menge leuchtet Dittsche trotzdem nicht ein. Er glaubt, dass das alles die leeren Sauerstoffflaschen von Reinhold Messner sind. Der hat jetzt Schiss, dass durch die Reinigungsaktion rauskommt, dass er gar nicht ohne Sauerstoff da hoch ist. Im Himmelaya kommen umgebaute, modifizierte Lamas, sogenannte Lametten mit einem Kasten hinten drauf, und werden von den Dscherbas geführt, die wie Müllmänner hinten auf den Lametten stehen. Nur vier Mal im Jahr kommen die Lametten mit den Dscherbas hoch und weil Reinhold Messner denen kein Trinkgeld mehr gibt, sieht es dort oben jetzt so schlimm aus. Ingo will Dittsche überzeugen, dass der Messner gar nicht oben wohnt, der redet munter weiter, dass Leute aus Aachen dort oben saubermachen wollen, weil sie dort das Geheimnis der Aachener Printe von Rüdiger Nehberg erfunden wurde. Die Ausscheidungen der Lametten wurden eingefroren, dadurch wurden die Giftstoffe rausgezogen und Nehberg hat das dann in Scheiben geschnitten, fertig war die Aachener Printe. Haare und Schuppen sind auch in drin, denkt sich Dittsche.
In der Zeitung hat Dittsche von geheimen Zeichen im Bundestag gelesen. Merkel hat Westerwelle zwei Finger gegeben, dann kam raus, dass sie einen Stift gehalten hat. Dittsche erklärt die Zeichensprache: Die Beachvolleyballerfrauen machen Zeichen, die Fußballer machen Zeichen und sogar Schnick-Schnack-Schnuck und weil der Stift zwischen den Fingern in ganz bestimmter Weise eingeklemmt war und nur zwei Finger an Westerwelle gegeben wurden, hat sie Westerwelle so die 1,2 Prozent am heutigen Wahlabend vorausgesagt. Dittsche hat dann weitergeschaut und ein Bild von Schäuble gefunden, auf dem er geheim popelt. Will sich Merkel während einer Rede rückversichern, schaut sie rüber zu Schäuble und er signalisiert mit einem bestimmten Nasenloch, ob es Ausgaben oder Einnahmen gibt. Er scheint auf die Vitrine zu rotzen und Schildkröte freut sich unüberhörbar.
Gauck, der neue Übervater, hat eine Weltrede gehalten und Bettina Wulff die Hand gehalten. Ein bisschen hufig hat er diese angefasst, da das aussah wie der Fuß von Meister Joda, glaubt Dittsche, dass er ihr sagen wollte “Geduldig sein du musst.” mit Obi Wulff. Ingo kennt sich nicht aus, was Dittsche aufregt, als es doch klingelt, scheint für Dittsche das alles klar zu sein. Da Gauck jedem helfen will, hat sich Dittsche gedacht, er könne helfen, wenn Dittsche Frau Karger heiratet. Diese sensationelle Nachricht interessiert Ingo brennend: Karger soll etwas mit einem Kurschatten haben, sagt man sich im Haus, er schlafe nur noch auf dem Sofa und die beiden wollen sich scheiden lassen. Sollte das so sein, will Dittsche Frau Karger sofort einen Heiratsantrag machen, aber vorher will er Gauck noch um Rat fragen.
Er hat im Elektroladen sogar ein Praktikum gemacht, Giovanni hat ihm dazu verholfen. Da für Dittsche der Servicegedanke zählt, wollte er alle Uhren vorstellen, hat aber gemerkt, dass den Uhren die Batterien fehlen. Also hat er im Zubehörbereich Batterien geholt und die Wecker bestückt, was die Besitzer aber nicht lustig fanden. Wurstkönig, Schützenkönig, Kaffeekönig, Dittsche will auch König werden (Baron reicht nicht) und daher den Gauck fragen, ob das von seinen Befugnissen her geht. Er liest einen Brief vor, braucht dazu aber eine Lupe, weil er sich keine Brille leisten kann. Von der Gauck-Behörde will er sich mit geschwollenen Worten genehmigen lassen, ob ihm der höchste Deutsche dieses Privileg zugesteht. Zepter und Königskrone braucht er, einen Waschbär will Dittsche als Wappentier verwenden, die Kronkorkensammlung und den Königsmantel setzt er ebenso auf seine Liste für Gauck. Er besteht auch darauf, nicht mit dem Bettel- und Schwindelprinz auf Mallorca verwechselt werden, mit dem König von Mallorca und dem Prügelprinz hat er auch nichts am Hut, eigentlich ist für Dittsche alles ganz einfach, da Gauck Pastor war, soll er Frau Karger und ihn auch gleich vermählen. Ingo gibt Dittsche sein O.K., dass er den Brief abschicken soll.
Im Fernsehen gab es bisher nur die Kessler- und die Ratiopharm-Zwillinge, jetzt wurden auch die Ulrich-Wickert-Zwillinge entdeckt. Ingo wundert sich, dass die doch grad geboren wurde, Dittsche hat gedacht, Wickerts Schwester sei auf der Bild abgebildet und wie Luke Skywalker und seine Schwester seien beide jetzt wieder zueinandergekommen. Das interessiert aber Kröti wenig, er hat Feierabend.
Leider war das die letzte Chefvisite bis zum 18.11.2012. Dittsche macht Frühling-, Sommer- und Herbstpause auf einmal.
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Bundesempörungskultur |
Dienstag, 20. März 2012, 13:37 Uhr unter Politik. Von: Alex [ Kommentare: 3 ]
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“Typisch deutsch” – früher war das Pedantentum und Paragraphenreiterei, das strikte Festhalten an Vorschriften, dem bei einem Fehlverhalten umgehend die Anzeige folgt. Hinzu kam irgendwann das Herumnörgeln an allem und jedem und die Schwarzmalerei. In den letzten Jahren hat sich das Gutmenschentum als etwas entwickelt, das offenbar auch etwas typisches Deutsches zu werden scheint. Über was öffentlich eine Scheindebatte geführt werden muss, manchmal ist es einfach nur noch zum Kotzen.
Ein Beispiel vom Fußball? Franck Ribéry und Toni Kroos sind sich nicht einig, wer einen Freistoß schießen soll, daher spielen sie kurz Schnick-Schnack-Schnuck. Ribéry gewinnt und schießt den Freistoß in die Mauer. Vergessen? Nein, es wird eine lächerliche Diskussion darüber geführt, ob das respektlos und unsportlich gegenüber dem Gegner gewesen sein könnte, schließlich stand es schon 3-0 für die Bayern. Natürlich muss Sportchef Nerlinger dieses Verhalten seiner Spieler kritisieren, da sind sich dann aber auch die Ex-Bayern Stefan Effenberg und Mario Basler nicht zu schade, dieses Verhalten aufs Ärgste zu verurteilen. War es nicht Basler, der einst einen Eckball mit dem Hut eines Fans schießen wollte und gerade noch daran gehindert wurde? Heute müsste er sich dafür entschuldigen wie einst Mehmet Scholl, weil der in seiner flapsigen Art einen grünen-feindlichen Spruch als sein Motto ausgegeben hatte. Das Bayern-Jahrbuch musste geschwärzt werden.
Schlimmer als eine solche Lappalie auf dem Fußballplatz ist die Dauerempörung in der Tagespolitik, wenn etwas gegen die gutmenschliche Political Correctness verstößt, Claudia Roth als Bundesempörungsbeauftragte hat diese Form der politischen “Nicht-Auseinandersetzung” leider mit zur “Kultur” erhoben: Bestes Beispiel ist die Scheindebatte um ein Wahlkampfplakat der Saar-FDP, auf dem folgende unzumutbare Entgleisung zu lesen war:
“Schulden-Sirtaki beenden? Dann FDP wählen!“
Grüne und Piraten sind sich nicht zu blöde, über diesen Spruch eine Rassismus-Diskussion zu führen und Tobias Huch (JuLi-Chef Saar), der das Foto getwittert hatte, im Internet massiv anzugreifen. Haben diese Vögel schon mal von dem sprichwörtlichen “Eiertanz” gehört? Wenn aus dem Eiertanz bezüglich der Euro- und Schuldenkrise ein “Sirtaki” wird, um den Blick auf den Krisenherd Griechenland zu lenken, ist diese Scheinheiligkeit, mit der hier – wieder einmal – die Rassismuskeule geschwungen wird, um jemand anderen mundtot zu machen oder zu diffamieren, einfach ekelhaft. Aber: Genug Leute springen ja gerne auf den Zug auf, wenn sich jemand über Rassismus empört. Oder ist es die Publicity, die diejenigen für sich erhoffen, die andere mal eben als “Rechtspopulisten” und “Nazis” beschimpfen. Wegen so eines Spruches… Armes Deutschland.
Totale Wut und tiefste Empörung hat bekanntlich auch Thilo Sarrazin bei vielen hervorgerufen. Auf diese Weise wurde dann der eheamlige Bundesbankchef schnell zur persona non grata erklärt, mit den Rassismusvorwürfen wurde zusätzlich auf recht einfache Weise bewerkstelligt, dass sich die wenigsten laut mit den Problemen befasst haben, über die Sarrazin eigentlich schreibt, es wurden nur Zitate und Passagen angeprangert, die auch ins Bild passen. Sogar zum Islamfeind wurde Sarrazin geschrieben und geredet, gelesen haben dürften die wenigsten das ganze Buch, aufgeregt haben sich aber ganz viele und die tun das auch heute gerne. Sachthemen zu diskutieren ist schließlich anstrengender als ein bisschen gezielte Empörung. Und wenn Joachim Gauck Sarrazins Mut gelobt hat, dann sicher wegen der angesprochenen Sachfragen und -themen und nicht wegen des Abstammungsunsinns, auf den “Deutschland schafft sich ab” gerne reduziert wird.
Und so ist auch das Getue um die Eignung bzw. Nicht-Eignung von Joachim Gauck im Vorfeld der 15. Bundesversammlung ein gutes Beispiel für diese Empörungsunkultur: Da wurden aus dem Zusammenhang gerissene Zitate herangezogen, um sich über Gauck aufzuregen, weil der es eben gewagt hatte, Thilo Sarrazin mutig zu nennen. Gelesen haben die Ober-Empörten des Buch sicher nicht, beschimpft und diffamiert haben sie ihn trotzdem und Gauck gleich mit. Mit anderen Zitaten wurde in ähnlicher Weise verfahren, so wurde dem evangelischen Theologen soziale Kälte und Härte angedichtet, weil er mehr Eigenverantwortung von Arbeitslosen gefordert hatte; ehe man sich jedoch informiert und über das erste Google-Suchergebnis hinwegschielt, wird vom denkfaulen “User”, aber auch von Journalisten und Politikern, irgendein Mist bei Twitter oder sonstwo aufgeschnappt und mitgenommen, unhinterfragt weiterverbreitet und dabei noch mit dem notwendigen Empörungssenf versehen.
In der Mediendebatte um Christian Wulff wurde fast parallel auch klar, dass zwar “Geiz ist geil” und die Gier nach Rabatten beim normalen Pöbel Volk alltäglich sein darf, die Schnäppchenjagd aber verfänglich wird, wenn ein Politiker auf die Pirsch nach Zuwendungen geht, auch wenn diese zum Teil doch mehr als plump gewesen zu sein scheint. Apropos Jagd: Wir leben auch in einem Land, in dem sich die Tierschutzfaschisten Tierschutzextremisten allen Ernstes dafür einsetzen, dass sich “Jägermeister” umbenennt. In WALDMEISTER. Kein Scherz. Aus Image- und Tierschutzgründen solle so nicht mehr das sinnlose und hinterhältige Töten in den Wäldern verharmlost werden (Link führt zur PETA-Seite), dem Jahr für Jahr Millionen Tiere zum Opfer fielen, PETA spricht von einem allgegenwärtigen Massaker in den deutschen Wäldern. Verkaufsfördernd wirke das auf all diejenigen, die durch “Jäger” abgeschreckt würden. Glauben die diesen Mist im Ernst?
Da aber medienwirksame Empörung zum normalen Spielball geworden ist, braucht es nur das Internet, um entweder den nächsten Shitstorm loszutreten, oder eben das Mikrophon eines dankbaren Fernsehsenders, der dann aus einer Maus einen Elefanten macht und das Ganze aufbauscht und skandalisiert. So, das musste mal gesagt werden. Und selbst wenn jetzt ein Sarrazin-Shitstorm über mich und meinen Blog hereinbricht, es ist mir egal!
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Dittsche, 11. Kalenderwoche 2012 |
Sonntag, 18. März 2012, 23:47 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Zum Glück läutet die Chefvisite die neue Woche ein. Yes, we Gauck, Dittsche begrüßt überschwänglich Kröti und Ingo und verwechselt Obabarrack mit Mubarak und lässt sich vom Ingomann auf die Sprünge helfen, da die Verpusemuggelung im Hirn zu einer Talsperre im Gehirn geführt hat. Dittsche dachte bei Oldie 95, dass Bonnie Tyler tot ist, aber es war nur “Total Eclipse of the Heart”, was nicht ganz in Display von Giovannis Autoradio gepasst hat, Dittsche hatte sich schon Sorgen gemacht. Jetzt haben wir aber Gauck, stellt er wieder fest und kehrt zu seinem Schlachtruf zurück. Freundin, Frau, für Dittsche ist der Unterschied schon sehr wichtig, er selbst würde nur von seiner Frau reden, wenn er auch verheiratet wäre, aber er hat ja keine. So wie Fußballer eigentlich Spielerfrauenmänner sind, besteht Dittsche auf dem Nichteinzug ins Schloss Bellevue, der aber offenbar sowieso nicht stattfindet. Wegen der Bescheidenheit Gaucks, wie er weiß. Dittsche ist auch fest überzeugt, dass Wulff als Zeichen der Bescheidenheit Laminat und PVC auf das Parkett in Bellevue legen ließ, so dass Gauck dafür erst einmal Abschlag zahlen müsste, um dort einzuziehen. Für Dittsche ist das die einzige Erklärung, warum jemand nicht freiwillig in ein Schloss einzieht. Dass das gar nicht Wulff gehört hat, dass Gauck gar keine Miete zahlen würde, will Dittsche nicht in den Kopf, er hält Gauck sofort für einen Mietnomaden, der die Ablöse verweigert und keine Miete zahlt.
Da der Wulff ein Maschmeyer-Freund war und ist, erzählt Dittsche von einer Karriere, die in Leipzig jäh zu Ende gegangen ist: Im Zoo ist der Keinohrhase totgetreten worden. Ähnlich der Vita Maschmeyers ist auch der Keinohrhase berühmt geworden. Die Mutter des Keinohrhasen hätte dem Mümmelmann nach der Geburt die Ohren abgebissen, sodass aus einem zwischenzeitlichen Ohrhasen ein Keinohrhase wurde. Bei Maschmeyer war es eine identische Karriere: Aus dem Bartmaschmeyer wurde ein Keinbartmaschmeyer. Und ganz wichtig, Maschmeyer hat eine tolle Masche, so hat es Dittsche auch heute früh Herrn Karger erklärt, man macht nämlich sogegannte Kontaktschulden: Wenn Ingo seinen Kunden etwas schenkt, z.B. Ketchup oder Ähnliches, dann spannt er nach und nach ein Netzwerk, in dem er dann Gefälligkeiten einfordern kann. Und Herr Karger hat bei Dittsche nun Kontaktschulden, weil er für seinen Nachbarn die Verbindung zu einem Weltstar hergestellt hat: Mit Sebastian Vettel hat er jetzt einen Privatkunden und weil der jetzt so lange Haare hat, dass er einen Friseur braucht, wird er sicher ein guter Kunde. Vettel hat heute früh Herrn Karger anrufen, um ihn pünktlich zum Rennbeginn in Australien zu wecken. Bei der Bild konnte man sich nämlich um halb sieben von Vettel wecken lassen, darauf hat Dittsche großzügig zugunsten von Herrn Karger verzichtet.
Klaas Heufer-Umlauf kommt in den Imbiss und will Kartoffelsalat. Dittsche kommt der Gast bekannt vor, er glaubt, dass er ihn aus der Zeitung raus kennt. Er erkennt die Berühmtheit und weiß gleich, dass Klaas für “Wetten dass..?!” im Gespräch war, der Gast ist aber ganz bescheiden, während Dittsche den nächsten Hobel braucht. Ganz aufgekratzt ist Dittsche und will wissen, ob der Prominente etwas von einer Castingshow hält, in der Promis wie Christian Wulff und Klaus Meine in ein Kloster reingehen. Es müsste natürlich eine hochwertige Jury sein, der Papst käme hier durchaus in Frage. “Klostercamp” und “Klostar” sind als Titel im Gespräch, Dittsche will vor einer ausgiebigen Beichte von Putin und Berlusconi eine Bußübung absolvieren lassen und Klaas ist durchaus angetan von Dittsches Idee. Wenn sich der Papst also rückwärts in den Beichtstuhl setzt wie bei “Voice of Germany”, dann kann er schon sehr objektiv urteilen. Dittsche schwadroniert, George W. könnte beichten, dass er Klosterfrau Melissengeist nicht nur gegurgelt, sondern sogar getrunken hat, Klaas macht sich stattdessen Gedanken, ob man geliehene Gegenstände wie eine Playstation auch im Kloster benutzen dürfte. Der Gewinner kommt dann in den Himmel. Auf eine solche Sendung will Klaas aber nicht festgenagelt werden und will lieber seine andere Sendung weitermoderieren, diese kennt aber Dittsche nicht und ist sich sicher, dass der Lanz die Moderation nur bekommen hat, weil er größer ist und besser in die Deko der Sendung passt, die ja an Gottschalk angepasst wurde.
Die reine Verperlung unterbricht Dittsche, weil er Angst hatte, dass was Festes mitkommt.
Für Dittsche ist es kein Zufall, dass die Bayern 14 und 6, äh, 20 Tore geschossen haben. Er muss Ingo aber erst einmal den Zusammenhang erklären. Gomez hat durch ein Loch im Bein eine Belüftung erlitten, weil er von einem anderen getreten wurde. Da das Stadion aussieht wie ein Nest, aber aus Plastik ist, glaubt Dittsche, dass der wärmste 16.März dafür gesorgt hat, dass die Störche durch eine gestörte Wärmegenetik zu früh zurückgekehrt sind und die Wärmeströmung auf diese Weise dafür verantwortlich ist, dass die Störche nicht in Italien Pause machen, sondern in Deutschland. Dieses Jahr hat der Storch dann keine ganz reifen Piemont-Kirschen gegessen und über den Alpen Verdauungsprobleme bekommen, weil die Kirschen treiben und über der Allianz-Arena, die aussieht wie das gewohnte Nest, schmeißt er seinen Ballast ab und trifft den Gomez, über dessen Kopfhaut das Treibmittel einsickert und ihm die Energie der Kirschen verleiht. Absichtlich scheißt er ihm nicht auf den Kopf und Ingo kann nicht glauben, dass Dittsche überzeugt ist, dass Gomez nur deshalb Tore schießt, weil ihm ein Storch auf den Kopf geschissen haben soll. Da lacht sogar Kröti, obwohl er Feierabend hat.
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Würzmischung #56 / Fahle und rote Freunde |
Sonntag, 18. März 2012, 21:32 Uhr unter Intern / Blogosphäre, Medien, Internet, Computer, Würzburg, Würzmischung / Podcast. Von: Alex [ Kommentare: 5 ]
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Ralf und ich haben uns ja für 2012 vorgenommen, wie öfters zu podcasten, noch halten wir durch. Am Samstag hatten wir Emily zu Gast, die unter www.papiergefluester.com über Bücher bloggt und darüber hinaus auch auf Was mit Büchern als Autorin tätig ist.

Entstanden ist eine sehr lustige Würzmichung, in der wir uns ernsthaft über Bücher und Zombies und Liebesschmonzen unterhalten haben, in der wir uns aber auch wenig ernsthaft über Fantasy-Bücher und Zombies und Liebesschmonzen ausgelassen haben und großen Spaß dabei hatten. Ganz nebenbei haben wir uns noch über die Eigenheiten des saarländischen “Sprechens” lustig gemacht, weil Emily aus dem Landkreis Bundesland Saarland stammt. Als wir das Bild gemacht haben, ist mir dann auch aufgefallen, dass die erste Frühlingssonne auch schon recht rot macht und mir zwei fahle Freunde gegenübersitzen, die aber keine Zombies sind. Die Würzmischung #56 kann ich nur empfehlen.
Zum Download.
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