Lange her, aber… nachhaltig beeindruckend

In meinen viel zu langen Blogpausen ist viel passiert, über das ich eigentlich bloggen wollte, es aber nie getan habe, weil einfach die Zeit gefehlt hat. Und, ganz doof, weil es über Facebook schneller geht und ging. Ja, ich nutze das weiterhin, weil ich dort das Gefühl habe, noch mehr Text und Inhalt zu finden als in Wisch-Apps wie Instagram oder Texthäppchen-Apps wie Twitter, das jetzt X heißt.

Am 29.04. ist es tatsächlich schon zehn Jahre her, dass ich mit meiner Frau bei der Autorenlesung von Godel Rosenberg war, der im Hofbräukeller aus seinem Buch „Franz Josef Strauß und sein Jude“ vorgelesen und aus seiner gemeinsamen mit Strauß berichtet hat. Eingeladen hatten der damalige Landtagsabgeordnete Oliver Jörg und der Kreisverband der Würzburger CSU.

Rosenberg war lange Jahre Pressesprecher der CSU und hatte anlässlich des 100. Geburtstages von Franz Josef Strauß 2015 seine Erinnerungen aufgeschrieben. Dabei zeigte Rosenberg auf eindrucksvolle Weise eine sehr menschliche Seite Strauß‘ auf, der in der Öffentlichkeit meist als beinharter Strippenzieher wahrgenommen wurde und wird.

Eine signierte Ausgabe des Buches steht seitdem in meinem Bücherregal, ich habe es vor zehn Jahren mit großem Interesse gelesen und es ist eine Verneigung Rosenbergs vor Strauß, dessen Einsatz für Israel Godel Rosenberg sehr geprägt hat.

Von Alex

Einst habe ich an der Universität in Würzburg studiert, jetzt bin ich Lehrer. Mein Lieblingszitat stammt aus dem grandiosen österreichischen Film Poppitz: „Dänkn däaf mass, soogn liaba neet“ – schließlich sind zumindest die Gedanken frei – wer es nicht verstanden hat: „Denken darf man es, sagen besser nicht“