Oft ist ja das letzte Bier das vermeintlich schlechte gewesen. Jetzt mache ich eben das letzte Prüfungsbier auf. Am Vorabend jeder Examensprüfung habe ich mir (mindestens) ein Bier gegönnt, das Kracherl heute lasse ich mir ganz besonders schmecken, da es ein zusätzliches, aber das nun definitiv letzte ist. Im ersten Anlauf ist die NT-Prüfung bei Professor H. ausgefallen, erfreulicherweise geht es ihm aber so gut, dass er mich tatsächlich morgen selbst prüfen wird.
Das waren jetzt seit dem 22.Februar 16 Flaschen Prüfungs-Biere. Nicht viel, nicht mal ein Kasten, aber dafür sind 15 Prüfungen, fünf schriftliche und zehn mündliche, eine Menge Holz, die Stofffülle und Stoffvielfalt war immens, ich gehe, was das Lernen angeht, sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch, pfeife aus dem letzten Loch, aber freue mich schon so wahnsinnig auf den Moment morgen Nachmittag, wenn ich nach 25 Minuten Prüfung gegen 14.45 Uhr meine letzte Note gesagt bekomme und mein Studium vorbei ist. Recht still wird es sein morgen, am Freitagnachmittag ist recht wenig los am Sanderring, aber ich werde diesen Moment, den mir niemand mehr nehmen kann, genießen.
Und allen, die das noch vor sich haben, kann ich versichern, dass es zwar eine Menge Arbeit ist, das Staatsexamen zu machen, aber in Panik braucht niemand zu verfallen, eine Tortur ist es auch, es braucht nur ein bisschen Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin. Alles lässt sich bewerkstelligen und Prüfer sind keine Unmenschen. Nur manchmal ein bisschen bescheuert. Aber wer ist das nicht?!
Rööö Antwort vom[21. Juni 2007, 23:50]:
Buuuuuuhhhh
Wo ist die Wortspielkasse?
[Antwort]