Mein Baby gehört zu mir! (Johnny) Patrick Swayze ist tot. Dirty Dancing und Ghost sind zwar unglaubliche Mega-Schmachtfilme, aber trotzdem toll. Und auch Fackeln im Sturm war großartig.
Mein Lieblingsfilm mit Patrick Swayze ist aber Gefährliche Brandung. Seitdem ich den Film gesehen habe, will ich mal surfen.
Heute Abend habe ich den neuen Tarantino gesehen, Inglorious Basterds. Filme wie Das dreckige Dutzend, Die Kanonen von Navarone oder Agenten sterben einsam stehen in meinem DVD-Regal, folglich war ich sehr gespannt, wie Tarantino die Spezialeinheiten-Filme in seinem neuesten Streifen verarbeitet. Er zitiert gleich in der ersten Szene, in der die Basterds von Colonel Aldo Raine (Brad Pitt) eingeschworen werden, Robert Aldrichs Genre-Klassiker Das dreckige Dutzend, ansonsten besteht der neue Filme weit weniger aus Zitaten wie noch Kill Bill oder Death Proof, wo es selbst für Alles-Schauer eine Herausforderung war, alle Filme zu erkennen. Tarantino hat ein grandioses Drehbuch geschrieben, in das er echte Highlights eingebaut hat wie einst in Reservoir Dogs und Pulp Fiction.
Es schwer, über den Film zu schreiben, ohne dabei wichtige Handlungselemente vorwegzunehmen. Am eindringlichsten ist sicherlich Christoph Waltz’ Darstellung des SS-Oberst Hans Landa. Zwischen fast sympathisch und abstoßend bewegt sich Landa, um innerhalb binnen einer Sekunde in einen beinahe anderen Menschen zu verwandeln. Auch Brad Pitt als Aldo, der Apache liefert eine tolle Vorstellung ab. Bis in die Nebenrollen hat Quentin Tarantino seine Kriegs-Groteske toll besetzt, die Spielfreude merkt man auch fast jedem an. Tolle Bilder, tolle Musik und absurde Einfälle machen den Film zu einem echten Highlight, das ich mir sicher noch einmal im Kino anschauen muss. In der Welt war letzte Woche zu lesen, man müsse sich diesen Film unbedingt im Original ansehen, da das Spiel mit den Sprachen dann noch besser zur Geltung komme. Das glaube ich gerne, doch verteufeln würde ich die deutsche Fassung nicht, da die französischen und italienischen Dialoge auch bei uns untertitelt sind und in der deutschen Fassung eben die Unterschiede zwischen Deutsch und Englisch noch deutlicher sind. Schlimm fand ich es jetzt aber nicht.
Wer einen Action-Kriegsfilm erwartet wie Das dreckige Dutzend einer war, wird enttäuscht das Kino verlassen, ebenso dijenigen, die ein tumbes Nazi-Abschlachten erwarten. Denen wird spätestens bei der Kino-Vorstellung im Film ein Spiegel vorgehalten. Wie in jedem Tarantino wird viel geredet und so lebt auch Inglorious Basterds von Wort-Gefechten, bei denen Tarantino seinen Akteuren keinerlei Freiheiten zu lassen scheint, sondern aufs Wort genau das hören will, was er geschrieben hat. Schon die Eröffnungssequenz fand ich brilliant: “Judenjäger” Hans Landa verhört einen Milchbauern, der in Verdacht steht, Juden zu verstecken. Der Verdacht ist natürlich begründet und Landa macht seinen Gegenüber fix und fertig, ohne ihm auch nur ein einziges Haar zu krümmen. Gewaltszenen liefert der Film, es würde auch etwas fehlen, Aldo Raines Ansage, er möchte von jedem Basterd 100 Nazi-Skalps haben, lässt auch nichts anderes erwarten.
Ein kurzes Fazit: Wer Tarantino mag, wird auch diesen Film lieben, ganz persönlich finde ich den Film wirklich brilliant und besser als die beiden letzten Filme, weil Tarantino wieder seinen ganz eigenen Weg geht und nicht eine Hommage an bestimmte Filme gedreht hat, auch wenn ich Kill Bill und Death Proof großartig finde. Faszinierend, wie gut sich Tarantino in der deutschen Filmgeschichte auskennt und mit dieser spielt, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Ein Meisterwerk, ohne Zweifel.
Ich habe es mal wieder in die Corso-Sneak geschafft und wurde belohnt, weil ich Selbst ist die Braut wohl nie gesehen hätte, weil es zwar der x-te Und-am-Ende-kriegen-sie-sich-doch-Film war, den ich gesehen habe, aber trotzdem, oder gerade deswegen, lustig und unterhaltsam war. Margaret ist Verlagschefin in New York und soll ausgewiesen werden, weil sie Kanadierin ist. Kurzentschlossen will sie ihren Assistenten Andrew heiraten, der gar nicht so begeistert ist, dieses illegale Spiel zu spielen. Mehr Info braucht es gar nicht, es lohnt sich aber, sich diesen Film irgendwann mal anzuschauen. Lustig ist er, romantisch und Sandra Bullock wäre nackt zu sehen gewesen, wenn sie sich nicht so vor dem blöden Hund geschämt hätte. Köter!
Nur noch bis übermorgen (14.06.) zeigt Youtube auf dem Kanal von homeprojectDE die faszinierende Naturdokumentation HOME. Kostenlos, in voller Länge und in englischer Sprache. Gestochen scharfe Bilder, großartige Aufnahmen unserer Erde.
Da mich die Verfilmung von Sakrileg eher enttäuscht hat, bin ich gestern ohne große Erwartung in die neueste Dan-Brown-Verfilmung Illuminati gegangen – das war auch besser so. Darüber, dass die Peterskirche kein Dom ist oder dass man die Schweizergarde zusammenschreibt, kann man hinwegsehen. Die Abweichungen der Drehorte im Vergleich zu den Originalschauplätzen fallen auch nur denjenigen auf, die schon vor Ort waren – wenn überhaupt. Das Nachstellen der Kulisse aufgrund des Drehverbots durch den Vatikan ist Regisseur Ron Howard größtenteils gelungen, auch wenn sich die Kirche Santa Maria del Popolo nicht an der gezeigten Stelle befindet, sondern genau gegenüber.
Vorher hörte ich, dass auf die blöden Szenen aus der Romanvorlage verzichtet wurde. Dass es andere blöde Szenen gab, hat man mir verschwiegen. Sehr lustig war das Raunen auf dem Petersplatz, als zum ersten Mal schwarzer Rauch aus der Sixtinischen Kapelle aufstieg, das an einen Fanblock im Stadion bei einer vergebenen Torchance erinnerte. Äußerst unglaubwürdig waren nervige Demonstranten auf dem Petersplatz, die mit Mengen an Transparenten auf sich aufmerksam machten oder sich einfach nur prügelten. Im Buch habe ich es auch weniger seltsam empfunden, dass Robert Langdon trotz permantenten Zeitdrucks immer Zeit dafür fand, seiner Partnerin Vittoria Vetra (und natürlich auch dem Zuschauer) alle wissenschaftlichen Hintergründe zu erläutern. Ganz bescheuert waren die Auswirkungen der durch die Detonation der Antimaterie ausgelösten Druckwelle, die unter der Menschenmenge auf dem Petersplatz den Dominoeffekt auslöste, das Wasser in den Brunnen nach oben schießen ließ und anscheinend das Dach der Peterskirche dermaßen beschädigte, dass der Putz (oder was auch immer) auf das Ziborium über dem Altar fiel.
Als der Abspann kam, war ich zumindest gut unterhalten, mehr auch nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Film Nicht-Kennern des Buches eher gefällt. Am besten bildet sich jeder eine eigene Meinung.
Lex Barker, einer meiner ganz großen Jugendhelden, wäre heute 90 Jahre alt geworden. Ob als Old Shatterhand an der Seite von Winnetou oder als Kara Ben Nemsi neben Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah (ich wollte diesen Namen schon immer in meinem Blog haben) und Lord Lindsay, ich habe die Karl-May-Verfilmungen geliebt und liebe sie immer noch. Naives deutsches Abenteuerkino, gedreht in den wunderschönen Bergen von Jugoslawien.
Dazu die tolle und unverwechselbare Musik von Martin Böttcher, alles einfach unvergesslich.
Wird jetzt der nächste Meilenstein der Filmgeschichte hingerichtet? Star Wars war fällig und wurde mehr schlecht als recht fortgesetzt, Indiana Jones ereilte ein noch grausameres Schicksal, wenigstens leben Rocky und Rambo noch, weil Sylvester Stallone seine Alter-Egos respektiert und liebt, fürs Kino wurde ja sogar John McClane schon böse kastriert und durfte keine bösen Worte sagen, geschweige denn brutal sein. Das hat sich erst in der DVD-Fassung wieder geändert. Mit Terminator: Die Erlösung (Terminator Salvation) wartet jetzt wohl der nächste Kommerz-Irrsinn im Kino, in den USA wurde der FIlm mit PG-13 bewertet, in Deutschland beantragt Sony eine Freigabe ab 12. Was für ein Jammer. Einen Kindergarten-Terminator schaue ich mir sicherlich nicht im Kino an. Am Ende wird diskutiert statt geschossen und John Connor weint, weil die Maschinen so böse sind. Ganz klar: Eine neue Trilogie ist geplant, das junge Publikum muss im Boot sitzen.
Was hat sich das Studio dabei gedacht? Auf der einen Seite bedienen sie ein Publikum, das mit Spannung auf den ersten Terminator ohne Arnie wartet und hohe Erwartungen hat, auf der anderen Seite sollen die Kassen klingeln richtig klingeln und Kinder ins Kino kommen, die die ersten drei Teile gar nicht kennen dürfen. Zur Erinnerung, der erste (und beste) Terminator ist ungekürzt indiziert und darf nicht einmal offen im Laden stehen.
Terminator ohne Gaggis… Muss ich halt – das ist ja in Hollywood inzwischen Usus – auf die Unrated-Fassung warten, die hoffentlich später auf DVD erscheint. Eine scheiß Politik, dabei sieht der Trailer richtig gut aus. Was kommt als nächstes? Saw ab 12?
Da haben Filmfans wie ich wohl Pech gehabt. Auf den neuen DVD, aber auch auf allen neuen Blu-Rays, prangt seit Jahresbeginn links unten – wie auf meinem Bild zu sehen – ein großes fettes Logo mit der Altersfreigabe. Die ist aufgedruckt, man kann den Aufkleber also auch nicht abziehen, damit das Titelbild nicht verunstaltet wird. Angeblich planen einige Studios Wendecover, das ist aber bei James Bond – Ein Quantum Trost definitiv nicht der Fall, danach habe ich als erstes geschaut. Selbst auf der Sammeledition in der edlen Alu-Box ist das blöde Logo unablösbar, ein tolles Sammlerstück. Echt schade. Jugendschutz bekommt immer komischere Auswüchse. Selbst die Cover harmloser Tier- und Naturdokumentationen verunstaltet die Altersfreigabe, auch wenn die Filme ab 0 freigegeben sind.
Danke, Frau von der Leyen! Deutschland schützt sich mal vor sich selbst. Wer seinen Kindern Filme zeigen will, die nicht altersgerecht sind, wird das auch in Zukunft tun. Ein großer Aufkleber auf der Hülle hätte es auch getan, eingeschweißt sind die DVDs ja meistens. Halt der typische Aktionismus…
Terence Hill, die blauesten Augen des Augen des Kinos, der Held meiner Kindheit, wird heute 70 Jahre, er wohnt zu seinem Glück in den USA, sonst wäre ihm durch die Umstellung auf Sommerzeit wie dem Klugscheißer eine Stunde seines Geburtstages geklaut worden. Ich habe die Prügelfilme geliebt und ich liebe sie immer noch. Niemand konnte so herrlich prügeln wie er, niemand hat seine Widersacher so schelmisch verarscht wie er, ist leichtfüßig um sie herumgeturnt und gehüpft und hat dabei auch noch stets lustige Sprüche mit den passenden Grimassen geklopft, auch wenn die Sprüche in Deutschland auf das Konto von Synchron-Papst Rainer Brandt gehen. Unvergessen und zeitlos witzig sind seine Filme mit Dauerpartner Bud Spencer, auch wenn manche ursprünglich wenig zimperliche Italo-Western waren, an denen man sich mit Schere und neuer Synchronisation vergangen hat, nachdem die beiden so erfolgreich waren. Große Unterhaltung war das damals. Und eigentlich ist es das immer noch. Darum ist auch das Kultur.
Ganz nebenbei wurde auch Uwe Boll als schlechtester Regisseur geehrt. Offiziell erhält er den Preis als deutsche Antwort auf Ed Wood. Etwas ungerecht, weil Ed Wood wirklich geilen Trash produziert hat. Uwe Boll… Nie wieder will ich einen Film von dem in der Sneak sehen. Vielleicht ist die Angst davor der Grund dafür, dass ich so lange nicht mehr in der Corso-Sneak war.
Ben Nash: Du kannst ja total ausgewogen argumentieren....
Hazamel: Eines habe ich allerdings noch nicht verstanden,...
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Melli Da lass ich mal liebe Grüße da, Herr Kollege!
Guten Rutsch! ... DayLight Hier hab ich grad Boot bestellt für ne Kanutour:
http://www.willis-bootsve... Leila Ich giere nach dem letzten Dittsche! :D Bitte schreiben, danke. ... Alex Kann Ihnen leider nicht weiterhelfen. Ich freue mich aber, dass Ihnen meine... Ehrhardt, Kati Ich bin auf die Seite gestoßen, weil ich meinem Sohn Blockflöte spielen bei...