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Auf die Plätze! Fertig! Empörung! |
Montag, 14. Juni 2010, 23:00 Uhr unter Fernsehen, Fußball, Lästereien, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: 10 ]
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War das echt? War es wirklich das reflexartige Empörtsein? Mir ist Katrin Müller-Hohensteins Ausspruch “Das ist für Miro Klose doch ein innerer Reichsparteitag, jetzt mal im Ernst, dass der heute hier trifft.” am Sonntag in der Halbzeitpause des Deutschland-Spiels auch aufgefallen und ich musste erst einmal lachen. Ich kannte die Redewendung nicht. Da ich mit einem waschechten Ossi geschaut habe, hat der mir aber erklärt, dass die Rede vom “inneren Parteitag” dort gang und gäbe war, wenn es um ein besonderes Ereignis im Leben eines Menschen ging, da der Parteitag in der DDR etwas Außergewöhnliches im Alltagstrott war. Das Präfix “Reichs-” war ihm neu, so schlimm, wie manche aber getan haben, war es dann doch nicht. Der ersten, unvermeidbaren Empörungsangriffswelle – Huch, ist das etwa Kriegsjargon? – folgte keine richtige zweite mehr, die Skandalisierung ist zum Glück ausgeblieben und auch der hektische Rückblick auf die Fehltritte deutscher Sportmoderatorinnen in der Welt wirkt im Nachhinein noch peinlicher. Interessant, dass genau dort nun ein Kommentator erklären darf, dass das eine harmlose Redewendung ist, die den ganzen Nazi-Pomp sogar persifliert. KMH ist zwar aus Erlangen und ohne Berliner Mutterwitz aufgewachsen, aber das soll uns jetzt mal egal sein. Kein Nazi-Vergleich, kein Skandal, keine Entlassung, nur heiße Luft. Das ZDF und KMH haben sich in der ersten Aufregung erst einmal für die “Entgleisung” entschuldigt.
Jetzt können wir doch auf die totale – Huch! – Offensive – Puh! – setzen. Und “Stürmer” ersetzen wir in Zukunft nicht durch “Offensivkraft”.
Nur am Rande: Stefan Niggemeier hat mal aus Archiven zusammengetragen, dass man diese Redewendung bei der Welt offenbar recht gerne benutzt hat und sieht die künstliche Empörung ähnlich.
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Barth-Humor = Körperverletzung? |
Dienstag, 4. Mai 2010, 17:06 Uhr unter Fernsehen, Lästereien, Total bescheuert. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Das wurde auch mal Zeit, dass den jemand anzeigt. Seit Jahren den gleichen Witz zu machen und damit auch noch erfolgreich zu sein, ist in meinen Augen ganz klar Körperverletzung, zumal man diesem Typen nicht einmal entkommt, wenn man RTL fast gänzlich meidet, nein, er muss auch noch die gleichen “Witze” machen, um für den Media-Markt zu werben.

Warum bin ich eigentlich nicht auf die Idee gekommen, den wegen seines billigen “Humors” anzuzeigen?
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Dittsche, 16. Kalenderwoche 2010 |
Dienstag, 27. April 2010, 1:25 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Der Imbiss wird komplett renoviert, Ingo steht in Latzhose und Unterhemd im Imbiss und macht Großputz, weil die Verrauchung der letzten Woche ihre Spuren hinterlassen hat. Dittsche kann überhaupt nicht fassen, was hier außerhalb seiner Gewohnheit alles vor sich geht, nichts ist mehr muggelig, Dittsche erinnert sich an den Morlock-Eierfallerjökull, dass der Hühnergrill abgeraucht ist, interessiert ihn nicht, der Schwelbrand auch nicht. Ein Kaltgetränk bekommt Dittsche dennoch, das Präser über der Virine gefällt ihm nicht, Dittsche erwartet aber, dass aus dem Imbiss ein Weltladen wird. Ein Fremder ist da, ein Fummler, Herr Jan hilft Ingo mit den Elektroinstallationen. Wenigstens das Geräusch ist gewohnt, alles andere ist so, als wäre nachts plötzlich der Lichtschalter auf der anderen Seite. Das Bier perlt über, Dittsche verschweinigelt die Folie und freut sich, dass Ingos Erregung sich in Grenzen hält. Das Bier perlt deutlich hörbar.
Die Sonne ist uns böse und hat den Vulkan auch wildgemacht. Protobenranzen sind verantwortlich, irgendwelche Orkane auf der Sonne drauf. Die Sonne grollt mit uns und auch der Mond ist jetzt elektrisch. Auf dem Mond sind Eiskrater, wenn die Protobenranzen diese treffen, wird der Mond elektrisch. Mit dem Grillator könnte es sich genauso verhalten haben: Ingos Griller ist abgeraucht, biddä, biddä, für Dittsche ist es sonnenklar, dass das selbst ein Kosmos wird. Wenn der Griller heiß wird wie die Sonne mit den Protobenranzen, kann Ingo die eisgekühlten Hähnchen aus der Truhe holen und physikalisch das Kalte und das Warme verbinden. Wenn er zehn Hähnchen auf die Stange zieht, könnte Ingo einen Hähnchenkicker bauen, ganz im Ernst könnte er aber das Eiskraterprinzip anwenden und das Hähnchen wird zwischen Nord- und Südpol, zwischen Maul- und Popol, wie ein Planet auf der Stange gedreht. Der Mann im Mond hatte auch mal Beine wie die Hähnchen, die nächste Parallele, Dittsche stützt sich auf ein Lied, nur weil ein Lied so heißt, müsse das noch lange nicht stimmen, unterbricht ihn Ingo.
Das eingefrorene Hähnchen wurde vom Grillator befeuert, dadurch sind die Hähnchen aufgeladen worden. 500 Watt am Tag machen die Hähnchen, Ingo verkauft lieber Magnetwurst. Die Protonen gehen ran, die Hähnchen werden elektrisch wie beim Vulkan. Wenn er ein eingefrorenes aufgeladenes Hähnchen aus der Truhe holt, kann Ingo das noch als Legebatterie benutzen und irgendwas daran anschließen. Wenn er das Hähnchen vorher mit Lichtschutzfaktor 50 einbuttert, wird es auch noch schön braun und Ingo kann das Hähnchen noch verkaufen. Wenn das Hähnchen dann alt ist, könne Ingo das eh nicht mehr verkaufen. Dass sie alt sind, zeigt die verschrumpelte Haut, auch wenn Ingo gar nicht damit einverstanden ist.
Dittsches Bier perlt hörbar aus dem Innersten, er schlägt vor, für den Griechen Benefizgyros in der Muggelecke anzubieten, weil der Grieche kein Geld mehr hat. Den Erlös kann er dem Griechen überweisen, weil der 8,4 Milliarden Euros braucht. Von Ingo wird der Grieche nichts bekommen, Dittsche ärgert das. Der Grieche hat uns Lieder gebracht, muggelige Hackbällchen, karierte Bänder an der Wand, der Grieche ist ein Klassiker und hat Olympia erfunden. Wenn wir den Griechen das viele Geld geben, muss Schäuble das drucken lassen, weil wir ja kein Geld haben. Woher sollen wir das auch sonst nehmen? Mit dieser Theorie ist Ingo ganz und gar nicht einverstanden.
Einen Haufen Ärger machen die Maulwürfe, weil die so große Haufen machen. Dittsche war bei Giovanni in der Parzelle, wo noch zwei Typen rumhängen, denen Giovanni aber zur Vorraussetzung gemacht hat, dass sie die Maulwürfe vertreiben, wie es im Gesetz steht. Hügel abtragen, Haufen abtragen, mehr nicht. Da der Maulwurf unter Naturschutz steht, darf man ihm nicht mal eben eine mit der Kohlenschaufel überziehen. Dittsche hat sich gedacht, dass man dem Griechen eine Chance geben könnte: Er vertreibt den Maulwurf mit ordentlich Tzatziki in den Löchern, weil der Knoblauch die anekelt. Dazu kann er auf seiner Souflaki spielen und Sirtaki tanzen, Ingo widerspricht aber, weil er weiß, dass Souflaki kein Musikinstrument ist, sondern ein Fleischspieß. Diddl, Aki und Itis, Diddlitis, Balalaika, Ballackleika, Dittsche schmeißt alles durcheinander und hält Ballack jetzt für einen Russen. Die Griechen singen ihre Lieder, vom Mädchen von Piräus und solche Sachen, dann verschwinden die Maulwürfe, weil sie das nicht mögen. Er haut dann ab in andere Länder, zu den Schweizern, zu den Holländern, ganz egal, in Holland kann er sogar schöne Muster in den Strand machen.
Jan hat den Ofen repariert, Dittsche interessieren dessen Ausführungen aber nicht, Dittsche neidet Ingos Küchenhilfe dessen Job, vielmehr weiß er von Mister Spock zu berichten, den es als Vulkanier nach Island zieht, wo er die spitzen Ohren auf Eisenbahnschienen legt, um die Verschiebung der Kontinentalplatten zu erlauschen. Essen gibt es heute nicht im Imbiss, Dittsche interessiert Herrn Jans Meinung zu Assauers neuer Alten, während Ribéry eine neue Neue hatte, jetzt aber wieder die alte Alte hat, während eben Assauer eine neue Alte hat. Dittsche ist selbst erstaunt, was er sich da ausgedacht hat, es fliegt ihm so zu. Das 1-5 des HSV kümmert Herrn Jan wenig, da der Werder-Fan ist, Dittsche wendet sich wieder Ingo zu, mit Werder-Fans gibt er sich mal lieber nicht ab.
Der Krötenmann sorgt auch für eine gewissen Muggeligkeit und bringt zwei Bretter für den Imbiss, ehe er sich seine verdiente Verperlung abholt. Dittsche will gleich auch noch ein Bier, Kröti darf rauchen, weil es kein Essen gibt und Schang Pütz, der Hobbymann, schlägt mit 74 zurück, so sehr, dass die Supernanny, die dicke Wittler und Richter Alexander Hold, das ganze Programm, einpacken können. Dittsche weiß einiges zu berichten: Tipp 331 befasst sich mit “Leidenschaftliches und fruchtbares Liebesleben ohne Viagra” und jetzt wird er nochmal Papa. Dittsche geht davon aus, dass es von der Geburt Fotos geben wird. Hobbytipp 332 wird dann das Durchschneiden der Nabelschnur, wenn er das Kind abisoliert. So ganz taufrisch ist der Schang nicht mehr, aber vernünftiges Abnabeln hat er schon mal vorbereitet. Mit einer Käthe-Kruse-Puppe. Die weichen Puppen von Käthe Kruse haben einen Schlauch am Bauch, mit einem Seitenschneider, einer Rohrzange oder einem Abisolierer führt er das dann vor, Dittsche spielt diese Sendung schon einmal gedanklich durch. Hobbytipp 333 verrät dann sicherlich, wie man aus Walnüssen Babyschuhe macht. Die Schalen taugen prima als Babyschuhe, einem Baby bleibt das unbenommen, ob die rund sind und eiern, weil die sowieso noch nicht laufen können.
Dass man mit “Dittschen” auch meint, Geld an die Wand zu werfen, interessiert Schildkröte nicht. Er hat Feierabend.
Dittsche macht jetzt Sommerpause und spricht erst wieder am 17.10.2010 zu uns. Ein halbes Jahr ohne den Meister. Entsetzlich.
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Dittsche, 15. Kalenderwoche 2010 |
Sonntag, 18. April 2010, 23:45 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 1 ]
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Chefvisite. Dittsche ist so heiß wie ein Vulkan und Ingo wird sich bald an ihm verbrennen, Lady Samba ist er auch noch. Die Titel-Auswahl ist das wichtigste, das weiß Dittsche von Dieter Bohlen, das ausbleibende Geräusch seines Bieres lenkt ihn aber ganz vom Thema ab. Dittsche singt den Eierfallerjökull weg, die reine Bedrohung, die schon dem HSV zum Verhängnis wurde. Der Bleianteil in der Aschewolke ist auf die Spieler des HSV übergeperlt, deshalb hatten die Blei in den Beinen und haben alles verspielt. Schwere Beine, Blei in den Beinen, Vulkanbeine. Auch Schumi kam nicht vom Fleck, an allem ist der Vulkan auf Island schuld, selbst die Schumiletten sind vom Eierfallerjökull beeinflusst, weil sie nicht mehr den Grip haben wie früher. Feuerwehrmänner legen Feuer, Müllmänner produzieren Müll, Dittsche ist in großer Sorge. Schon der Atzetheke hat vor ein paar Tauend-Millionen Jahren in seinem Maya-Kalender aufgeschrieben, wann die Welt untergeht. Nosterdam oder so, Nostradamus hat es gewusst, Roland Emmerich auch, 2012 geht die Welt unter. Ingo nimmt das in Dittsches Augen zu sehr auf die leichte Schulter, die feinstaubliche Sache ist mit Brom und Silicium und dem ganzen Programm in der Luft, für Dittsche sind das die Vorboten und der Avatar-Storch war auch ein Vorbote.
Erst betrifft es die Flieger, dann wird die Menschheit dran glauben müssen, wenn der Vulkan ausbricht. Ingo ist der Meinung, das wäre doch jedem scheißegal, wenn er nicht gerade nächste Woche in Urlaub fliegen will. Der blaue Storch hat auch Staub abbekommen, wenn der andere Vulkanbursche auch ausbricht, dann ist die Kacke am Dampfen. Dittsche hat sich seine Gedanken gemacht: In dem Staub ist Erz und der amerikanische Cowboypilot hat über die Turbine erzählt, dass das Erz darin zu Glas wird und die Turbine zerstört. Eine Parallele hat er gefunden: Beim letzten großen Ausbruch haben die Flugsaurier zuerst Schicht gemacht und sind ausgestorben. Der Flugsaurier war ein Spritfresser und hat sich als Pflanzer und nur von Beeren ernährt. Die Gärung im Bauch hat dann Sprit (=Alkohol) entstehen lassen, durch das Auspupsen war er schneller, im Ausbrechen hat er das Erz aufgenommen und das Erz wurde zu Glas. Dittsche hält das für einen umgekehrten Glasbläservorgang, im Vogel ist dann ein Glaspfropf entstanden und der Flugsaurier ist pleitegegangen, weil die Dinos runtergegangen sind.
Der Chef von Air Berlin will eine Klage anstreben, weil die Flieger nicht starten können, Dittsche weiß aber nicht, wen die überhaupt verklagen wollen. Die Bundesregierung kann Air Berlin schlecht verklagen, weil die Merkel selbst zu Fuß fahren musste, letztlich müsse Air Berlin die Natur und Gott verklagen, Air Berlin könnte ja, Dittsche hat die Lösung, Gottes Stellvertreter, den Papst verklagen. Ganz aus dem Häuschen ist er deswegen. Ingo findet das alles aufgeplustert.
Der polnische Lokomotivführer in Giovannis Gartenparzelle ist wieder da und macht komische Geräusche. Der Pole sieht aus wie das Asche-Monster, unter dem Eis in Island lebt ein großer Morlock, der Husten hat. Ingo weiß nicht, was ein Morlock sein soll. Dittsche bastelt aus der Bild-Zeitung ein Monster und rotzt durch das Loch, das er in die Bild gerissen hat. Ingo ist sich der Gefahr nicht bewusst, Dittsche regt sich darüber sehr auf und schimpft den Ingomann, weil es auch in Ingos Sicherheitsinteresse sei, wenn die Erde nur ein Popel in einem riesigen Morlock-Monster sei. Vielleicht lebt der Morlock unter dem Eis in Island, als er sich gemuggelt hat, wurden die Erdteile auseinandergerissen und über die Millionen Jahre hat er reinen Gefrierbrand bekommen, jetzt hustet der Morlock, nichts anderes passiert momentan, schließlich ist es in Island auch ziemlich kalt. So sieht das aus.
60 Jahre ist die ARD alt, Leute wie vom Raumschiff Orion bräuchten wir jetzt, mit solchen Raumschiffen, mit einem Overkill. Dittsche zeählt eins und eins zusammen und hat den Durchblick. Er will doch nur Durchblick für seine besten Freunde Ingo und Kröti. Bifi ruft die Wurst zurück, weil Eisenspähne in der Eisenwurst sind: Für Ingo wäre die Eisenwurst eine Idee. Mit einem Magnet könnte Ingo die Würste auf dem Grill drehen und müsste sie nicht mehr anfassen, de Würste könnte man mit einem Magnet essen, damit man sie nicht mehr anfassen muss.
Dittsche hat auch DSDS geschaut, der Mehrzad aus Hamburg hat gewonnen, der Typ mit dem Hut, auch wenn der andere Typ auch einen Hut aufhat. Der Moderator hätte so rumgeschrien, dass der Gewinner so tolle Chancen hat, während der andere zurück ins Straflager muss. Im Imbiss dampft es ganz merkwürdig, Jens und Ingo sind irritiert, Dittsche ist fix und fertig, weil er den Morlock im Imbiss vermutet. Ingo kontrolliert seine Kühlung, Kröti verlässt lieber mal den Imbiss, nur Dittsche hält die Stellung und bleibt bei Ingo und dem Asche-Monster-Morlock. Der Maya-Kalender hatte Recht, Ingo ruft bei der Feuerwehr an und meldet die Rauchentwicklung. Dittsche schreit in den Anruf rein und ist gar nicht zu beruhigen, er will Bier dagegen antrinken, um die Apokalypse abzuwenden.
Die Feuerwehr wird jemanden schicken, Ingo und Dittsche sollen den Imbiss verlassen, Dittsche rettet sein Bier aus dem Imbiss, der schon völlig verraucht ist. Biddä! Biddäää!
Eine Weltfolge.
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Dittsche, 14.Kalenderwoche 2010 |
Sonntag, 11. April 2010, 21:45 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 1 ]
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Chefvisite. Der Meister spricht wieder zu uns.
Dittsche ist völlig aufgedreht und rollt seine Pfandflaschen in einem Shopping-Pneu in den Imbiss. Eine Weltidee von Dittsche, ein Einkaufsreifen. Den Reifen legt er erstmal auf die Vitrine, im Nachhinein wird er geschimpft, weil er den Reifen auf der Straße gefunden hat. Der kleine rollende Freund ist Dittsche schon sehr ans Herz gewachsen, er muss den Reifen nur ein bisschen anstupsen, dann rollt er von alleine und transportiert die Flaschen, die Dittsche nicht tragen muss. Etwas größere Gegenstände kann man auf Pfirsichdosen lagern, dann drohen Brote nicht herauszufallen. Dittsches Breitreifen reicht für größere Gegenstände, aus der Zeit des Rhönrandes stammt Dittsches Erfindung. Die Leute sind früher durch die Rhön gefahren, als es noch keine Eisenbahn gab, er transportiert heute seine sieben Sachen damit. Der Harzer bewegt sich mit dem Roller durch sein Gebirge, der Eifeler mit speziellen Go-Karts. Ingo mag nicht ganz glauben, dass das Rhönrad deshalb Rhön heißt, weil das aus der Rhön kommt, er vermutet einen Herrn namens Rhön, der dieses Gerät geschaffen hat. Das Hamsterlaufrad war seiner Zeit weit voraus, den Goldhamster gibt es seit genau 80 Jahren, vorher war er in der Erde verpusemuggelt und noch kein Goldhamster, weil damals alles noch schwarz-weiß war und Heesters war da schon 40 Jahre alt. Die schwarz-weiße Zeit war lange nach der Kreidezeit, wo alles weiß war, so wie in der Steinzeit alles grau und in der Bronzezeit alles bronzefarben war. Ingo schimpft Dittsche für diese blöde Theorie, Dittsche ist aber vom Schwarz-Weiß-Hamster überzeugt, weil er vom 80. Geburtstag des Goldhamster in der Bild gelesen hat. Die Natur spielt sowieso verrückt: In England gibt es ein Schaf, das seine Wolle einfach abwirft, sodass man keine Scherereien mehr damit hat. Dittsche glaubt aber, dass das Schaf hormonelle Veränderungen durchmacht und in den Wechseljahren ist. Wenn die Leute in den Wechseljahren sind, muss auch ein Tapetenwechsel her. Von Hitzewallungen hat Dittsche nichts gehört, aufsteigende Hitze kennt er nur vom Ballonfahren und Dittsche glaubt, dass Frauen erstmal ihre Haare abwerfen, wenn sie in den Wechseljahren sind, weil das bei Frau Karger auch so gewesen ist, als sie ihm die Tür aufgemacht hat: Frischere Farben hatte sie an sich, die Haare ähnelten dem Schaf aus England, auch wenn er die Haare gar nicht gesehen hat, weil ein Handtuch drüber war.
Dittsche hat Frau Karger auch beruhigt, dass drei Millionen andere Frauen ebenfalls nachts rausmüssen, wenn der Wecker klingelt, damit sie das Sensodyne-Band anlegen, damit der Knochen ausgedünnt wird. Dittsche erzählt von “Let’s dance!” auf RTL, Ingo kennt keinen der Tänzer, Dittsche erzählt weiter vom Sensodyne-Band und den Wechseljahren, damit das Bein durchlüftet wird. Camilla hat kein solches Bein, sie hat Borkenbeine, die leichter brechen, daher hat sie in einer Hasenkuhle eingefädelt und sich das Bein gebrochen, weil sie keinen Petrolischuh anhat. Dittsche bemitleidet den Mann, bei Frau Karger saß ein Schwarzer im Wohnzimmer, vielleicht ein Kongoler, aber es war kein Schwarzer, sondern Herr Karger ganz in schwarz, überall. Er hat eins und eins zusammengezählt, dass das wohl mit der Verpuffung zu tun haben könnte. Es geht Karger den Umständen entsprechend, in der Zeit des Gebens bemüht sich Dittsche als Schornsteinfeger und wollte den Kamin reinigen. Seine Boccia-Kugeln hat er sich von Giovanni wiedergeholt, die Kugeln wollte er in Reihe schalten und vom Schornstein auf dem Dach hat Dittsche den Kamin saubergemacht, um die Gefahr abzuwenden, den Schacht freizumachen und den Schornstein warm zu halten, damit der blaue Storch dort kein Nest baut. Der Storch ist ein reiner Avatar, ein lebendiger 3D, der aus dem Kino rausgeflogen ist und nicht mehr in den Film zurückfindet, weil der nur noch in wenigen Kinos läuft.
Hans kommt in den Imbiss und schimpft über den Reifen, den Dittsche bei ihm mitgenommen hat, weil er den vermisst und von einer Frau auf einen Typ mit Bademantel hingewiesen wurde. Von der Sorte gibt es ja nur einen. Über Dittsche Einkaufs-Pneu-Idee kann er nur spotten, als Hans seinen Reifen identifiziert, landet der Reifen mal wieder auf der Theke.
In China gibt es ein Ehepaar mit einem ganz ganz dicken Mädchen, in China ist es nicht erlaubt, mehr als ein Kind zu haben, deswegen könnte sie so tun, als hätten sie zwei Kinder, weil das Kind so viel wiegt wie zwei Kinder. Der Öltanker aus Australien hat Dittsche auf eine Idee gebracht: Dort wurden Bakterien ins Meer gekippt, die das Öl auffressen und weil Öl fettig ist. Wenn jetzt das Mädchen die Bakterien isst, fressen die das Fett und das Mädchen wird schnell wieder ein hübsches schlankes Kind.
Hans unterstellt Dittsche, einer der Hamburger Autoabfackler zu sein, was diesen regelrecht auf die Palme bringt. Dittsche soll den Reifen zurückgeben und Hans das Bier ausgeben, Dittsche will aber nicht das Bier bezahlen. Dittsche hat wohl unter der Plane gewühlt, weil der Container verschlossen und abgedeckt war. Hans war auch schon Leidtragender, als Dittsche Weihnachtsbäume bearbeitet hat.
Schildkröte ist nicht auf Dittsches Seite, Dittsche soll nicht lügen und die Klappe halten, Schildkröte hat nämlich Feierabend.
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Dittsche, 10.Kalenderwoche 2010 |
Sonntag, 14. März 2010, 22:46 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 3 ]
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Chefvisite in der Eppendorfer Grillstation. Der Meister hat sich wieder seine Gedanken gemacht.
Schumi ist wieder da, der Motorheld, der auf der ganzen Welt verspricht, was er hält. Dittsche ist glücklich, obwohl der HSV 2-4 gegen Leverkusen verloren hat. Gewonnen hat der Titan nicht, aber die Verpuppung über mehrere Jahre muss sich erstmal wieder lösen, weil er von Rot auf Silber umgestellt wurde. Dittsche ist daher so sehr in die Glückseligkeit hineingespült worden, dass das Schumiversum wieder hergestellt worden ist, dass er völlig aus dem Häuschen ist. Ingo schaut sich “so was” nicht an, was Dittsche gehörig stört. Es ist für Dittsche ein reines Faszinonuggelum, weil Superhirn Ross Braffn alles neu erfunden hat und auch in den Reifen noch ein paar Zehntek drinstecken. Schwarze Löcher, Zeit, das ganze Programm. Ross Braffn hat Reifen erfunden, mit denen das Rennen schneller vorbei geht. Als Schumi ausgestiegen ist, hat Niki Lauda, der Österreicher mit ohne Ohren, ein Kommentater, zwar wichtige Sachen gesagt, aber Schumi hat einen gemuggelten Anzug aus Luftsilber. Dittsche wurde sich dessen bei einer Wissenschaftssendung bewusst. Es ist ein Transmitteranzug, der Strom transmittert. Reinen Strom, mit dem das Auto fährt. Schumi hat so glücklich ausgesehen wie der Koreaner, der sein Kissen geheiratet hat. Dittsche möchte gerne seinen Bademantel heiraten, wofür er von Ingo ausgelacht wird. Dittsche ist mit seinem Mantel verlobt. Schumi ist ein Wandler, ein Stromriese, der mit seinem Anzug aus seiner eigenen Energie Strom wandelt. Sein Anzug ist der Antrieb für das ganze Auto und aus reinem Silber gehäkelt. Wenn er sich in sein Auto setzt, passiert eine Dynamose im Auto. Wie am Fahrrad geht das über ein Kabel, weil die ja nicht mehr tanken dürfen, fährt Schumi jetzt mit Eigenstrom. Das Auto fährt, die Dynamose gibt über ein Kabel den Strom an den Anzug, von dort geht das wieder ins Auto. Schumi ist ein Hybrid geworden, allein durch die Tauschung mit dem Fahrrad. Schumi ist eine Batterie. Er nimmt den Kriechstrom auf und transmittert den an seine Räder, was funktionuggelt. Tanken darf er ja nicht.
Dittsche lässt sich von Ingo Alufolie geben und hält mal wieder seine Schumilette über die heilige Vitrine, was Ingo fuchsteufelswild macht. Dittsche wickelt seinen Fuß mit Alufolie ein und hat jetzt einen Transmitter- oder Hybridfuß. Ingo soll sich gewahr werden, wie Dittsche Strom mit einer Dynamose erzeugt. Das Bein wird erwärmt, er wird ein Wandler und wundert sich über braune Flecken am Boden, das Abriebsilber am Boden. Aber der Silberpfeil-Energietauscher-Anzug funkionuggelt. Er wird warm. Schildkröte kommt vom Rauchen und verspottet Dittsches Luftsilberanzug. Auch Jens, der Gast, findet das witzig. Zu dritt wird Dittsche nun verspottet, was Dittsche an seine Grenzen stoßen lässt.
In Thüringen gibt es 40 Löcher in der Erde, in Berlin wurden 660 Millionen Reichsmark verbuddelt gefunden. Das könne kein Zufall sein. Die Löcher hat Indiana Jones gebuddelt, der in Berlin war. Auf der Suche nach irgendwas hat er zu buddeln begonnen, hat das Geld aber weggeschmissen, als er erfahren hat, dass das nichts mehr wert ist. Kevin Costner mit dem Golf und dem Indianer-Cowboy-Film hat ihm gesagt, er solle mal in Thüringen buddeln, weil und Costner deutsche Wurzeln hat, die Indiana Jones finden soll. Ingo kann Dittsches Begeisterung nicht teilen.
Als Silber-Robot könnte er sich in die Fußgängerzone stellen. Kargers sind das Stichwort: Die Leitungen werden jetzt saniert, weil Frau Karger in der Zementwindel aus dem Bad getragen wurde. Diese Woche wurde mit der Renovierung begonnen, Dittsche bleibt die Bezahlung erstmal unbenommen, er ist ein Glückspilz. Ein Gückspils hält er zudem in der Hand, das er immer bei Ingo bekommt. Karger ist zur Beobachung erstmal weg, er hat nach der Badgeschichte etwas die Nerven verpusemuggelt und ist beim Arzt. Dittsche wehrt sich aber gegen Ingos Androhung, er werde Karger mal unter die Erde bringen. Dittsche überwacht die Renovierung als Quasi-Hausmeister und fand ganz interessant, was der Fliesenleger so gemacht hat, gerade bei der Eckenproblematik. Wenn der um ein Rohr herumkacheln muss, z.B. um ein Katzenklo, das festgekackt ist, nimmt der Kachler eine Zange und bricht das passend aus. Dittsche hat das auch mal probiert und wollte das Bad vervollständigen, als der Fliesenleger weg war. Er wollte die Eckenproblematik ebenfalls mit der Kneifzange lösen, hat es anfangs auch nicht hinbekommen, aber nach ein paar Kartons hatte er es raus. Mit dem Fliesen-Gebrösel hat er ganz romantisch ein Moxaik gelegt. Mosaik ist in Afrika, ärgert sich Dittsche. Mit der Silikonspritze hat sich Dittsche dann ausgetobt und über der Badewanne “Er ” und “Sie” und “Warm” und “Kalt” geschrieben und wollte es ganz schön machen.
Schildkröte kann Dittsche keine Farbe besorgen, er hat Feierabend.
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Dittsche, 9.Kalenderwoche 2010 |
Sonntag, 7. März 2010, 22:47 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Chefvisite, bloß nicht stören!
Lärmend kommt Dittsche in den Imbiss und gibt Schildkröte nur den Ellenbogen, weil er die Hände voller Schnee hat. Seit über drei Monaten schneit es in Hamburg, aber Ingo will Dittsches Schnee nicht und schon gar nicht auf der Vitrine, dabei ist Dittsche überzeugt, dass Ingo mit dem Schnee saubermachen kann. Der Schnee ist nur ein Gastschnee und gar nicht mehr für uns gedacht. Eigentlich soll der nach Schweden, weil er gelb gesprenzelt ist, was Ingo total ekelhaft findet. Die Naturproblematik wird aber Dittsche fast zum Verhängnis, da er den gelben Schnee auf die Glasplatte legt.
Durch das Erdbeben in Chile hat sich die Erdachse verschoben, Dittsche ist sich darüber gewahr geworden, als er darüber nachgedacht hat. Er hat immer noch kein Bier und vermisst den Schnee, mit dem er seine Theorie erläutern wollte. Das Geräusch zum Bier passt und die Erdachse ist geneigt: Der Gastschnee ist für Schweden, durch die Verschiebung der Erdachse kommt der jetzt bei uns runter. Warum der schwedische Schnee gelb sein soll, leuchtet Dittsche recht exklusiv ein, Ingo versteht es jedenfalls nicht. Und weil der Schnee in Schweden gelb ist, haben sie Gelb in der Fahne. Es bliebe aber jedem Land unbenommen, sein Land nach dem Schnee zu benennen, sonst hätte Mexiko ja gar keine Fahne.
In England haben sie ein Auto erfunden, das mit Kaffee fährt. Mit 35.000 Mogge. Dittsche wundert das gar nicht, schließlich haben die auch schon den Teewagen erfunden. Das Bier verperlt nicht nur, es verluftet und macht den Meister sprachlos. Der Kaffeewagen funktioniert aber nicht, Dittsche hat es an Giovannis Auto ausprobiert. Der weiß aber noch nichts von seinem Glück. Ingo kann es nicht fassen, dass Dittsche Kaffee in Giovannis Auto gekippt hat. Das zweite Bier macht ein komisches Geräusch, wie früher ein Mieder.
Sarrazin ist Dittsches nächstes Thema, seit dem Wochenende duscht er sowieso kalt, weil der Boiler seit Freitag kaputt ist. Mit der Wasserleitung und dem Boiler hat sich eine Problematik eingestellt, Dittsche weiß aber nicht ganz genau, welche: Kargers bekommen ein neues Bad, Kargers haben Ärger miteinander und Dittsche verdächtigt Karger und Boris Becker, mit der Machete ein Pokerturnier überfallen zu haben. Beide brauchen Kohle, Karger hat Ärger mit seiner Frau: Am Mittwoch haben sie noch zusammen mit Dittsche Länderspiel geschaut, weil Dittsches Fernseher nicht mehr geht, da er ihn wahlweise als Aquarium zweckentfremdet hat, und in einem leutseligen Moment hat Herr Karger zu seiner Frau gesagt, sie sähe aus wie Maradona, der dicke amerikanische Rollmops, der gerade im Fernsehen mit Zigarre zu sehen war, weil sie an einem Blätterteigröllchen mit Schoko nuggelte.
Tsching-Tschang-Tschong ist chinesische Medizin für Dittsche, er hat Heidi Klums Beinverlängerung missverstanden, Ingo erklärt Dittsche, dass das nur digital am Computer verlängert wurde. Das interessiert Dittsche aber nicht, er will das Prinzip an einer Riesen-Currywurst demonstrieren, darf dabei aber nichts schmutzig machen: Mit Tsching-Tschang-Tschong macht er die Wurst auseinander und will etwas einfügen. Alles ganz einfach. Dittsche will Frau Kargers kurze Beine verlängern, mit einer Gipsdiät. Ein eingegipstes Bein müffelt, die Wurst auch und Dittsche will die Wurst nicht mehr, weil das Heidi Klums Bein ist. Angeschrieben bekommt er diese trotzdem. Mit einer Fungi-Packung will das Gipsbein dünn machen und den Prozess mit einem Härter beschleunigen, damit das Fett rauskommt und in den Nässeschutzbunker gedrückt wird.
Dittsche hat Frau Karger ein Wellnetz-Paradiso gebaut. Mit Härter, Moltofüll und Windeln wollte er das tun, er hat aber wohl den falschen Härter benutzt und Frau Karger in der Badewanne einzementiert, sodass sie mit der Wanne aus dem Badezimmer herausgeholt werden musste. Daher geht bei Dittsche auch das warme Wasser nicht.
Griechenland ist pleite, niemand macht sich Gedanken, wie die dort ihre Schulden abbauen, außer Dittsche. IKEA baut jetzt Fertighäuser, allerdings haben sie eine Problematik, sie verkaufen keine Grundstücke dazu. Die könnten jetzt Griechenland helfen und Fertiginseln anfertigen, damit Griechenland Geld verdienen kann: IKEA gibt die Inseln, Griechenland das Meer und dann haben beide was davon. Der Schwede gibt uns den Schnee, da kann er doch den Griechen auch helfen. Die Insel könnte man auf dem Auto mitnehmen, Ingo ist fassungslos. Mit der nächsten Schnapsidee will Dittsche für Griechenland beim Grand Prix auftreten, schließlich kann das jeder: Der Schegga bei Bohlen kann gar nichts und grinst immer nur. Wie Dittsche. Mamamacita, mamamacita, wie Metaxa und Ouzo Amore geht Dittsche das nicht mehr aus den Ohren. Schildkröte ist von Dittsches Gesinge genervt. Er hat Feierabend.
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Dittsche, 07. Kalenderwoche 2010 |
Mittwoch, 24. Februar 2010, 19:21 Uhr unter Dittsche, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Dittsche ist zurück, neun Wochen lang heißt es sonntags um 23.15 Uhr im WDR wieder “Chefvisite” und der Meister spricht zu uns, wie er die Welt mit seinen eigenen Augen sieht.
Eine reine Verschneiung. Es schneit nicht, es ist schon geschnitten, in Hamburg hört es einfach nicht auf zu schneien. Die Primärware gibt ein feines Geräusch von sich, das Kleid, das niemals Feierabend macht, ist für Dittsche sein großes Gestreiftes. Ingo glaubt aber, dass Dittsches Bademantel Feierabend macht, wenn er auseinanderfällt. Dittsche hat für diesen Angriff auf sein “kleines Schwarzes” in der Männerversion kein Verständnis. Erstklassige Wollware sei das, ausgefranst wäre er bemägelt Ingo. Der Franz hat den designt, meint Dittsche. Franz Branntwein aus Franzland, aus Französien hat das erfunden, da wo die ganzen Modeschauen sind. Der Specknacken hat seinen Ursprung in der Tierwelt: Die Verspeckung, die Verpelzung der Menschen hat stattgefunden, um sie zu schützen. Ein Eisbär geht nicht nackt wie ein geschorener Pudel aus der Höhle, sonst würde er frieren.
Tiger Woods hat eine reine Ohrensexbeichte abgelegt. Seine Wahrheiten hat er seiner Mutter nähergebracht. Im übertragenen Sinne hat er den Menschen mitgeteilt, dass es ihm leidtut. Der Begriff “Ohrenbeichte” stört den Ingomann, Dittsche bliebe es aber unbenommen, das zu wiederholen, wenn das doch in der Zeitung stand. Tiger Woods ist seiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten, er war bei dem Gespräch heller und hat die Mutterfarbe angenommen. In der Genetik kommt er aus einer Gegend, wo man sich nicht so schnell vermehrt, deshalb wurde es ihm in die Wiege gelegt, sich zu vermehren. Wahrscheinlich ist er ein Eskimo und kommt gar nicht aus Amerika, Dittsche fällt es wie Schuppen aus den Haaren, er kommt stattdessen aus der Taiga, das zeigt ja schon der Name. Ingo ist fassungslos und fragt, wie er “Tiger”. T-a-i-g-a buchstabiert Dittsche. Und Woods? Taiga und dann Wutz. W-u-t-z. Tiger, wie der Tiger, schreibt man das, belehrt Ingo den etwas überforderten Dittsche. Eistiger, Säbelzahntiger, das ganze Programm, Dittsche ist nach dieser Information völlig aus dem Häuschen, weil auch das bestens in seine Theorie passt. Er ist ein reiner Eskimo, von denen es nur noch ganz wenige gibt. Und deshalb will der Eskimo mehr Eskimos herstellen. Dittsche lässt mal wieder sein Bier überlaufen und sabbert die Vitrine voll, die er abwischen muss. Den Vorwurf, er könne nicht mit Bier umgehen, lässt er nicht auf sich sitzen. Im Namen Tiger Woods ist auch der Beruf schon enthalten, von den Eskimos hat er auch sein Talent. Wenn er beim Angeln ein Loch ins Eis geschlagen hat, ist ihm dabei langweilig und der kleine Tiger rollt den Hundefisch, einen Rollmops, auf das kleine Loch im Eis zu. Tiger Woods hat das Eskimoleben zu einer großen Weltmeisterschaft herausgeholt.
Die Mutter hat die Ohrenbeichte abgenommen, war dabei aber einkaufen. Wie das zusammenpasst, hat Dittsche wahrscheinlich selbst nicht verstanden. Dittsche hat sich aber überlegt, dass das mit dem Namen und dem Beruf ja bei uns genauso ist. Fischer, Müller, Schneider, passt alles. Fischer heißen Fischer und der Herr Müller müllert. Wir sind ein verbrotetes Volk, das als erstes dagewesen sein muss, weil der Meier gar keinen Käse machen muss, wenn es kein Bro gibt, auf das man den Käse drauflegen kann. Der Nistelroy nistelt und ist ein König, ein Roi. Ein Nestkönig, ein Zaunkönig im Strafraum, das Tor, der 16er, alles sieht im übertragenen Sinn aus wie ein Nest, in dem aber – laut Ingo – kein einziger Vogel reingeht. Ohne Ablöse ist der Spieler gekommen. Wer Arbeit sucht, wird diese auch finden, behauptet Dittsche, was Ingo sutzen lässt, da diese Aussage ausgerechnet von Dittsche kam. Nistelroy ist für den HSV nicht zu alt, im Jugendwahn wurde der Bordarzt auf dem Traumschiff entlassen. 84 war der Bordarzt, für Dittsche nicht zu alt für ein bisschen Husten auf dem Schiff. Herr Kaiser von der Versicherung ist der neue Bordarzt, behandeln kann er die Patienten nicht, aber er kann ihnen immer die richtige Versicherung verkaufen.
Auch das dritte Bier perlt über und Dittsche tropft triumphierend alles voll. Ingo ist stocksauer und er droht Dittsche mit der Rückkehr der Serviette. Heini und Ingo wollen Dittsche sein Bier abnehmen, der verteidigt sein Bier aber mit Händen und Füßen.
Die Schlaglöcher beschäftigen Dittsche ebenfalls. An Fasching wurden in Münster zu viele Bonbons geworfen, die zu sehr kleben. Dittsche erklärt Busfahrer Heini seine neueste Entwicklung, wie dieser die Frostschäden auf der Straße überfährt und gleichzeitig ausbessert. Er braucht einen Spülkasten vom Klo über der zweiten Achse, von diesem geht ein Rohr mit einem Trichter auf die Straße, in den Wasserkasten kommen die klebrigen Bonbons, an der Kette zieht der Busfahrer, der Bonbonbrei läuft dann in die Schlaglöcher rein und die hinteren Reifen walzen den Brei platt und glätten die ausgebesserte Stelle. Besser als Teer sei das auch noch, weil sich die Erdtierchen zusätzlich über den Zucker freuen. Eine farbliche Störung sei zudem besser als eine Beschädigung am Auto.
Dittsche schmiert immer noch mit seinem Lappen auf der Vitrine rum, während er das wichtige Thema Olympia anspricht. Ingos Anannanasfrisur bringe einen Hauch von Südsee in den Laden, das sei ähnlich wie mit den Finninninnen. Wonn heißt die Amerikanerin, die gegen Maria Riesch gefahren ist, den Vornamen kennt er nicht. Von ihr glaubt Dittsche, dass sie gedopt ist, weil sie nach ihrer weinerlichen Pressekonferenz wie ein junger Gott gefahren ist. Die österreichischen Quarkwickel hätten ihr geholfen, Dittsche weiß, dass die Käsetierchen aus dem Lidl-Giftkäse ihr Werk verrichtet haben. Die Tierchen hat der Kachelmann aufgedeckt, der schon den Biber-Skandal im ZDF aufgedeckt hat, da der mit einem Wetterbiber zusammenlebt, weil der mehr PS hat. Daher weiß Kachelmann, dass Biber keine Nadelbäume isst. Der Biber mit mehr PS strampelt mehr und macht aus dem Quark Käse.
Der Krötenmann hat Feierabend, er will nicht seine Meinung sagen.
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Scharf, schärfer, HD |
Montag, 22. Februar 2010, 13:44 Uhr unter Fernsehen, Internet & Computer. Von: Alex [ Kommentare: 6 ]
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Wirklich faszinierend, was sich in den letzten zehn Jahren so getan hat. 1998 habe ich meinen ersten DVD-Player gekauft und war beeindruckt, wie toll plötzlich Filme waren. Dazu Dolby Surround mit fünf Boxen, da sind die Raumschiffe bei Star Wars schon mal hörbar an einem vorbeigeflogen. Irgendwann gab es dann den 100Hz-Fernseher in 16:9, der den schlimmen Nebeneffekt hatte, dass die Lightgun von der Playstation 1 (inzwischen habe ich auch eine PS2 und eine PS3) nicht mehr funktioniert hat. Zeitgleich gab es statt Premiere analog DF1 und Premiere digital, viele Sender und ein schärferes Bild. Schon toll. Und jetzt? 2010? Ich habe einen LCD-Fernseher mit LED-Backlight von Samsung, der nur unwesentlich dicker ist als meiner erster iPod, den ich 2003 gekauft habe, mein Fernseher hat eine Diagonale von 119cm (46 Zoll) und liefert gestochen scharfe Bilder, wenn ich eine Bluray in meine Playstation 3 schiebe. Selbst die gute alte DVD liefert nicht ganz so tolle Bilder über den Komponenten-Anschluss, wenn die DVD schon etwas älter und die Datendichte noch nicht so hoch ist. Dazu kommt DTS aus dem Verstärker.
Seit Beginn der Olympischen Spiele in Vancouver senden ARD und ZDF in HD-Qualität, auch bei Kabel Deutschland, mit dem Sendersuchlauf gestern wurde auch mein öffentlich-rechtlicher Empfang sehr viel schärfer. Großartig, dafür zahle ich dann auch gerne Gebühren. Aber: Wie die letzten zehn Jahre gezeig haben, wollen wir es alle immer noch schärfer und noch großartiger: Es wäre nämlich noch viel großartiger, wenn ARD, ZDF und arte nicht nur in 720p senden würden, sondern in FullHD, heißt 1080i. Da mich das nicht als einzigen stört, gibt es dafür sogar eine Online-Petition, die man hier unterzeichnen kann. Und dabei war die Olympia-Nacht schon echt toll.
Gran Turismo 5 auf der Plystation 3 soll, wenn es denn mal irgendwann in diesem Jahr erscheint, auch in 1080i dargestellt werden. Ein neues Spielerlebnis. Wenn ich über die Veränderungen seit meinem Amiga 500 (1989) schreiben würde, käme ich heute zu nichts mehr, was weniger gut wäre. Ach schön, dieses ganze Technikspielzeug.
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Aus dem DSF wird Sport1 |
Mittwoch, 3. Februar 2010, 0:21 Uhr unter Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Wird das wirklich ein kompletter Neuanfang und aus dem Sender, der einst als Deutsches Sportfernsehen in Konkurrenz zu Eurosport gestartet ist, tatsächlich wieder ein echter Sportsender? Oder wird unter neuem Namen weiterhin Billig-Mist produziert? Früher gab es im DSF um diese Uhrzeit noch Timbersports und Männer mit Motorsägen haben Bäume zersägt, Bäume erklommen oder Holz gehackt. Sinnlose Unterhaltung, wenn alles außer Schlafen mal wieder interessanter ist, aber allemal besser als die schäbigen Sportclips für die ganz hoffnungslosen Fälle. Tagsüber werden nur noch dämliche Telefon-Verdummungen oder stundenlanges Pokerngesendet, Sport muss man meistens mühsam suchen. Legendär finde ich immer noch die Fußball-Anruf-Sendung mit Jimmy Hartwig und Paul Breitner, das war wenigstens lustig.
Die Eishockey-WM kommt dann auf Sport1, wie der Sender ab 11.April heißt, das wird schon mal interessant. Ansonsten gibt es ja noch mein Sportpaket von Sky…
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Superdepp gesucht |
Samstag, 9. Januar 2010, 19:22 Uhr unter Casting-Wahnsinn, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 5 ]
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Warum machen die das? Langsam sollte doch dem letzten Hinterwäldler, der vor völlig unbegründeten Selbstbewusstsein strotzt, klar sein, dass er sich vor Dieter Bohlen bis auf die Knochen blamieren kann, wenn die erhoffte Gesangsleistung nicht erbracht wird, sondern ein merkwürdiges Gestammel nur in der eigenen Wahrnehmung wie Singen klingt. Jahr für Jahr wird über die Menschenwürde der Kandidaten diskutiert, die anschließend im Fernsehen der Lächerlichkeit preisgegeben werden, Jahr für Jahr finden sich aber genug Einfaltspinsel, die irgendein Glück versuchen und dabei kolossal scheitern. Zur allgemeinen Belustigung, weil Schadenfreude einfach etwas Schönes ist und der Fremdschämfaktor jedes Jahr größter wird. Haben diese Menschen keine Freunde, keine Verwandten, die sie davon abhalten, sich vor einem Millionenpublikum zu blamieren?
Der eine kommt mit Pipi-Fleck auf der Hose und singt schlecht, ein anderer spricht Scooter-Texte in irgendeiner Sprache, die dem Englischen ähnlich sein könnte, und hüpft wie ein Bescheuerter durchs Casting-Studio, der andere steht vor seiner Angebetenen Nina Eichinger, hat zu viel Spucke im Mundwinkel und schaut wie ein begossener Pudel, weil er sogar von seiner großen Liebe ein “Nein” bekommt. Wäre da noch die Furie, die von sich so sehr überzeugt ist, dass sie für Dieter Bohlen alles Unglück der Welt heraufbeschwört, weil er sie rausgeschmissen hat.
Und dann sind da noch die doofen Hühner, die mit MP3-Player im Ohr etwas darbieten, mit dem sie sich allen Ernstes zu einem Casting trauen. Sehr lustig. Grausam, aber zum Schreien komisch.
“Klingt wie beim Kacken.” Viele Kandidaten haben genau diese Sprüche verdient, vor allem dann, wenn sie anschließend noch über die Jury und deren Ahnungslosigkeit schimpfen. Fragwürdig wird es, wenn ein Möchtegern-Cowboy mit fiesem Fransenhemd, nicht nur von der Jury verspottet wird, sondern von RTL auch zu Hause besucht wird, wenn er sich mit seinem Hasen Hoppel auf dem Bauch Weschtern anschaut und anschließend über seine Lieblingsstellungen spricht. Schlimm, da ist dann auch Schluss mit lustig.
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DAS RTL-Supertalent 2009 |
Donnerstag, 24. Dezember 2009, 10:56 Uhr unter Casting-Wahnsinn, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Was bin ich schadenfroh. In dieser merkwürdigen Castingshow Das Supertalent dürfen ja alle, die irgendwas können, auftreten, und sei es, dass sie Melodien furzen können und es damit zu trauriger Berühmtheit schaffen. Letztes Jahr gab es das Mitleids-Supertalent und ein Hartz-IV-Empfänger mit Mundharmonika durfte die Siegerprämie einstreichen. Die gönne ich ihm auch, ebenso habe ich RTL aber schon gegönnt, dass sich Mundharmonika-Musik nicht ganz so gut vermarkten lässt wie Hochglanz-Musik aus der DSDS-Schmiede.
Dieses Jahr haben die Zuschauer dem Ganzen noch eine Krone aufgesetzt: Kinder gewinnen immer, deshalb gibt es bei Wetten dass inzwischen auch die Kinderwette, weil ein Kind Lollys am Geschmack erkennt und Wettkönig wird, während ein anderer einen Purzelbaum mit einem Bagger machen und dabei ein rohes Ei auf der Schaufel balancieren könnte und trotzdem in die Röhre schauen würde. Tiere haben einen ähnlichen Effekt, Kinder mit Tieren toppen alles. Wurden nicht mal Kinder mit ihrem Hund Wettkönig, weil ihr durchgeknallter Hund 100 Luftballons in einer Minute zerbissen hat? Woody würde 200 schaffen, aber da weder Dom noch ich Kinder sind, würden wir damit nicht antreten dürfen.
Zurück zu RTL: Da wird ein gewisser Yvo Antoni Supertalent, weil sein verspielter Jack-Russell-Terrier tolle Sachen machen kann. Und DAS lässt sich mal gar nicht vermarkten. Ein paar Talkshow-Auftritte mit dem goldigen Hund und gut ist. Die zweitplatzierte Opernsängerin tut mir immer noch leid. Und dann heißt das arme Hundchen auch noch “Prima Donna”.
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