Ein bisschen enttäuscht bin ich ja schon von meinen Würzburger Bloggerfreunden. Über beinahe alles wird geschrieben, aber wenn im Dom eine so seltene liturgische Feier wie die gestrige Bischofsweihe stattfindet, ist niemand da. Biffo hat sich das entgehen lassen, obwohl er schon im Dom drin war UND einen Platz bekommen hätte. Dabei hatten wir so etwas seit 1988 nicht mehr in unserer Stadt… Unser Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele und Weihbischof em. Helmut Bauer haben Ulrich Boom gestern Nachmittag in einem feierlichen Pontifikalamt zum Bischof geweiht. 14 weitere Bischöfe haben mitgefeiert, darunter mein derzeitiger Bischof, der Münchner Erzbischof Dr. Reinhard Marx.

Quelle: Bistum Würzburg (POW)
Seit dem Nikolaustag ist bekannt, dass Ulrich Boom Nachfolger von Weihbischof em. Helmut Bauer wird. In seiner Festpredigte erinnerte Bischof Friedhelm Weihbischof Ulrich – Jetzt muss beim Hochgebet schon wieder umgedacht werden!!!! – an die Dienste des heiligen Paulus, dessen Gedenkjahr die heuer gefeiert wird. Ulrich Booms Wahlspruch ist schließlich 2 Kor 13,13: Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
Weitere Bilder finden sich auch bei der Main-Post.
Und wenn wir schon dabei sind: Am kommenden Samstag feiert der Erzbischof von Bagdad, Jean Benjamin Sleiman OCD, einen Gottesdienst in der Karmelitenkirche. Anlass seines Besuchs ist die Vorstellung seines Buches “Der Aufschrei des Erzbischofs von Bagdad. Christliche Kirchen im Irak”, das im Echter-Verlag erscheint. Bereits am Freitag um 18.00 Uhr hält Erzbischof Jean Benjamin Sleiman OCD einen Vortrag zum Thema Gibt es noch eine Zukunft für Christen im Irak? an der Neuen Universität (Raum 127), in dessen Rahmen das Buch vorgestellt wird. Organisiert wird die Veranstaltung von der Domschule in Zusammenarbeit mit Pax Christi Würzburg, dem Stiftungslehrstuhl für Missionswissenschaft und Dialog der Religionen sowie dem Echter-Verlag.
algore Antwort vom[26. Januar 2009, 23:01]:
Ein bisschen blass, das stimmt.
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