Das neue Jahr ist schon fast einen Monat alt, in meinem Blog war mal wieder länger Pause, und doch geht es da weiter, wo es beim letzten Mal aufgehört hat: mit Genörgel an unserer Tageszeitung, zu der es leider keine Alternative gibt.
Der Katholikentag wirft seine Schatten voraus, dass er dieses Jahr in unserem Bistum in Würzburg stattfindet, finde ich richtig toll. „Hab Mut! Steh auf!“ finde ich auch ein schönes Motto, mir hat auch der Vortrag von Prof. Kyrill-Alexander Schwarz beim Neujahrsempfang des Bistums richtig gut gefallen, der das Motto in besonderer Weise ausgelegt hat. Was die Mainpost daraus gemacht hat, v.a. auch in Sachen Überschrift, ist alleine einen Nörgeleintrag hier wert.

Dass der Bundespräsident nach Würzburg kommt, toll, auch wenn ich ihn persönlich nicht leiden kann, wir hatten von Wulff abgesehen ausnahmslos bessere Bundespräsidenten, aber egal. Dass Bundeskanzler Friedrich Merz kommt, ebenfalls toll. Dass unser bayerischer Ministerpräsident kommt, davon bin ich schon fast ausgegangen, aber auch das ist toll. Und dass diese drei Spitzenpolitiker ihr Kommen beim Katholikentag zugesagt haben, zeigt doch eindrucksvoll die Bedeutung dieser Veranstaltung für uns Katholiken in Deutschland.
Uns die Mainpost? Man ist sich am Heuchelhof wirklich für nichts zu blöde, um in einem Atemzug allen Ernstes Luisa Neubauer als „Prominente“ zu nennen, die in Sachen Eigen-PR also auch beim Katholikentag ihre Bühne bekommt. Warum eigentlich? Was hat die bisher geleistet? Wann kann sie? Was weiß sie? Unerklärlicherweise ist sie der Liebling der Klimabeseelten, außer den üblichen Plattheiten und Phrasen hat sie aber nichts zu bieten, nachdem sie vor ihrer Greta-Mission mehr Flugmeilen sammelte, als ich in meinem Leben jemals erreichen werde.
Meine Güte, es ist echt ein Jammer, auf welchem Niveau man bei der Mainpostille teilweise rumkrebst, um nur irgendwie dem Zeitgeist nachzurennen. Und beim Katholikentag hoffe ich doch auch, dass der Zeitgeist nicht in ähnlicher Weise bemüht und überstrapaziert wird, wie uns das die EKD in ihren Landeskirchen vorzelebriert.