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Blogroll die 2te
Es verfolgt mich…
Sonntag, 15. November 2009, 0:41 Uhr unter Alltag, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

Ohne Worte…

selberfahren

Stand heute auf dem Leih-LKW vom Porno-Lutz Neubert.


Preisfrage
Dienstag, 29. September 2009, 17:28 Uhr unter Alltag, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Ich war vorhin beim örtlichen Baumarkt und wollte nichts Besonderes: Eine Abschlussleiste für meine Spüle, damit nicht das ganze Wasser hinten an der Wand runterläuft, wenn ich beim Abspülen mal wieder mehr Platz brauche. An eine Mitarbeiterin im Zuschnitt verwiesen habe ich der meinen Wunsch auch noch einmal unterbreitet, diese hat mich dann freundlich mitgenommen und mir das ganze Sortiment gezeigt, das zu den angebotenen Arbeitsplatten passt. Da meine Küche, die ich vom Vormieter übernommen habe, nur eine alte und nicht sonderlich schöne Übergangslösung ist und nicht viel Geld gekostet hat, brauche ich keine passende Abschlussleiste, mit einer weißen bin ich völlig zufrieden. Das habe ich auch der Dame gesagt. Die hat dann geschmunzelt und im breitesten Sächsisch erklärt: “Öööh, des is geene Frööge daö Faöabä, die sinn öllgemein rescht döeuer, döö gömm’m se nedd drummrumm.” Mit alle hat sie auf das Regal gedeutet, “alle” Leisten haben 24,99€ gekostet. Für drei Meter Plastik. Ich habe das Gesicht verzogen und auf eine weiße Leiste ganz links gedeutet und gefragt, wieso die dann nur 11,99€ kostet. “Die gönn’nse natüalisch öoch nähm’m.” Warum hat sie nicht einfach meine Frage beantwortet.

So was nervt mich, zumal die Verkäuferin selbst sowieso nichts davon hat.


Verbotsschild-Fail
Sonntag, 20. September 2009, 13:31 Uhr unter Alltag.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Eigentlich ist das, was ich in Bamberg gesehen habe, ein Fall für den Failblog, den ich jedem nur ans Herz legen kann, weil sich dort großartige Schätze finden.

plakatierenverboten2

Was genau wird eigentlich angezeigt? Den Grammatik- und Satzbau-Fail übersehen wir mal großzügig.

Der Verbotsschild-Fail:

plakatierenverboten


IKEA-Impressionen einer guten halben Stunde
Sonntag, 23. August 2009, 17:33 Uhr unter Alltag, Lästereien.
Von: Alex
[ Kommentare: 5 ]

Wenn ich schon am Würzburger IKEA vorbeifahre, habe ich gedacht, kann ich auch mal schnell reinschauen, schließlich muss ich mir das eine oder andere Möbelstück kaufen, wenn ich nächste Woche zwei Zimmer einzurichten habe. Schnell ist bei IKEA immer so eine Sache, da man den Rundgang bekanntlich nicht abkürzen kann und somit immer an den ganzen Krimskrams vorbeilatschen muss, den man normalerweise nicht braucht, wenn man männlich und Anfang 30 ist.

Am Freitagnachmittag war das Wetter ja nicht so heiß und sonnig, dass man von einem Sommertag sprechen könnte. Mir ist der graue Pudel mit der Lockenfrisur auch nur deshalb aufgefallen, weil er direkt am Eingang angebunden war, zufrieden umherschaute und so hässlich war, wie Pudel eben aussehen. “Auch du wirst geliebt”, habe ich gedacht, und war beruhigt, dass dieses Geschöpf nicht allein auf diesem Planeten leben muss. Die Dame, die kopfschüttelnd daneben stand, ist mir erst wenige Minuten später eingefallen, als ein Hundebesitzer ausgerufen wurde, er möge seinen Hund aus der prallen Sonne entfernen. Es gab kein Fenster, ich hätte aber gerne rausgeschaut, wo die pralle Sonne war. Als ich eine halbe Stunde später zu meinem Auto zurückgegangen bin, war der Hund immer noch da, die besorgte Dame weg und die Sonne auch. Ob die je da war? Dem Hund ging es, dem ersten Augenschein nach, eigentlich immer noch ganz gut.

Warum sich Paare bei IKEA gerne lauthals streiten, frage ich mich auch immer wieder. Die einen waren in einem Ausstellungs-Kinderzimmer gestanden und haben sich über die Farbe der Wand daheim gestritten, die anderen waren sich nicht einig, wie groß die Küche daheim ist und wieder andere haben so laut über das Aussehen der Couch vor ihnen gestritten, dass ich mir selbst eine Meinung bilden musste. Die Couch – auch möglich: Das Sofa – war hässlich. Und unbequem.

Kurz vor dem Ende des Rundgangs kam wieder eine der zahlreichen Durchsagen, dass N.N. genug im Småland gespielt hat und abgeholt werden möchte. Dieses Mal wollten aber Frauke, Romeo und Jule abgeholt werden, weil sie keine Lust mehr auf das Småland hatten und mich hat die Tatsache wirklich sehr beschäftigt, dass Eltern ihre Kinder tatsächlich Romeo und Jule nennen. Von Frauke mal ganz abgesehen. Wie wäre es mit Max und Maurice für den nächsten Zwilling? Wenige Minuten später habe ich dann die Eltern der Kinder gesehen und verstanden, was mich die Minuten zuvor so beschäftigt hat.

Kurz zuvor habe ich im Kassenbereich noch einen kleinen Tumult mitbekommen, weil wohl der Herr an der Kasse das Schild “Dieses Möbelstück besteht aus zwei Pakten” falsch gedeutet hatte und viermal das gleiche Päckchen aufgeladen hat. Je zweimal Paket 1 und Paket 2 wäre klüger gewesen und hätte ihm nicht den Unmut der Leute hinter ihm beschert, die in den recht langen Schlangen sicherlich ungeduldiger waren als der zufriedene Pudel vor der Tür. Wie die Geschichte ausgegangen ist, weiß ich nicht.

Im Gastro-Bereich freue ich mich jedes Mal über die Zeitgenossen, die mit Hotdog-Soße und Röstzwiebeln den Euro wieder reinholen wollen, den sie für die Wurst ausgegeben haben. Ich mag beides auch sehr gerne, aber irgendwann ist die Kapazität eines Hotdog-Brötchens ausgereizt, was diejenigen noch nicht begriffen haben, deren Parkplatz danach jeder Hobbydetektiv leicht und locker finden könnte, wenn sie nicht alle Zwiebeln schon im Ausgangsbereich auf dem Boden verteilt haben.

Malm brauche ich, 2x Rakke, einmal Poäng samt Schemel und einen Wohnzimmertisch. Dazu noch ein paar Teller. Das ist das Sinnvolle, was ich mir auch noch gemerkt habe.


Alltagsinkompetenz
Samstag, 20. Juni 2009, 0:17 Uhr unter Alltag.
Von: Alex
[ Kommentare: 10 ]

Wie kann man so doof sein und den Regler im Kühlschrank auf Null stellen? Welchen Zweck hat dann noch ein Kühlschrank? Soll der nur noch dafür sorgen, dass Milch,  Obst und meine anderen Lebensmittel alle paar Schiss lang ein bisschen Licht bekommen, wenn die Tür aufgeht? Oder soll eine solche Aktion davon ablenken, dass es noch dümmer geht… Dass man z.B. Milch nicht im gläsernen (!) Messbecher auf dem Herd kochen sollte, weil der sonst platzt, dass man das Flurlicht nicht alle zwei Tage am Zentralschalter hinter (!) der Tür ausschaltet, weil sonst alles lahmgelegt ist und dass man den Deckel einer Pfanne nicht auf die ebenfalls heiße Kochplatte neben der Pfanne legt, weil sonst der Deckelgriff schmilzt.

Von einem erwachsenen Menschen sollte man eine gewisse Grundkompetenz erwarten. Dazu gehört auch die regelmäßige Bedienung des Staubsaugers und der Spüle.


Reizüberflutung im Baumarkt
Mittwoch, 17. Juni 2009, 15:50 Uhr unter Alltag.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Inzwischen weiß ich im Baumarkt gar nicht mehr, wo ich hinschauen und hinhören soll. An einem Standpunkt muss ich mich entscheiden, ob ich wahlweise das Video über die mit der entsprechenden Politur idiotensicher zu entfernenden Kratzer und Insektenreste auf dem Autolack anschaue oder lieber das Video über den Umgang mit einem Satz Aufsteckschleifbürsten, mit denen man – nicht gerade gleichzeitig – jedes Material von Holz über Plastik bis Metall glatt wie einen Babypoppes wienern kann. Gleichzeitig muss ich mich aber auch noch entscheiden, ob ich den passenden Sprecher anhöre, lieber den vom anderen Video oder den vom Video hinter dem Bildschirm mit dem Bürstenset, auf dem ein Polierhandschuh noch lauter angespriesen wird. Das beste und sagenhafteste Produkt ist es natürlich immer, entschieden habe ich mich aber noch immer nicht, weil mir auch der Klebepinsel von Pattex, das Streichbürstenset mit Kleckerschutz, das Blumengießsystem, das Mikrofasertuch, die Sonnenschutzsysteme (mit Touchscreen) und der Rauhfaseranstrich für die völlig Ungeschickten gefallen haben.

Unvorstellbar, wenn statt der Monitore an jeder Ecke ein Verkäufer stehen würde und die Kunden ungefragt vollkäsen würde.


Frühstückszement
Samstag, 21. März 2009, 10:28 Uhr unter Alltag.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Mit dem, was am Ende in der Cornflakes-Tüte unten drin ist, könnte man in Kombination mit Milch auf hervorragend ein Fundament für ein Haus machen, wenn man die Pampe nicht zum Frühstück essen will.

Dumm ist echt, dass man vorher nicht in die Packungen reinschauen kann. Ich glaube, ich habe mal wieder ein Problem für eine Verbraucherhotline… Am Ende fordern die mich aber noch auf, die Packung einzuschicken, wie es auf der Packung steht, davon habe ich dann im Moment des Ärgers aber noch weniger. Vor allem kein Frühstück.


Die grundsätzlich falsche Entscheidung
Montag, 2. März 2009, 18:28 Uhr unter Alltag.
Von: Alex
[ Kommentare: 13 ]

Beim Burger King am Freitag war es so, am Samstag beim Kupsch, heute beim real. Ich habe die Wahl zwischen zwei Kassen, stelle mich in der vermeintlich kürzeren an und bereue es kurz darauf. Heute hat die Kassiererin mit dem Schnurrbart wirklich den Vogel abgeschossen. Eine so lahme Ente habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Dass die den Blumenkohl der hübschen jungen Dame, die leider viel zu familienspezifisch eingekauft hat (Milch in Großverbrauchermengen, Hundefutter, Gemüse und Fruchtsäfte allerlei Art), nicht noch geliebkost hat, hat mich doch sehr gewundert. Jeden Artikel hat sie gefühlte vier Mal umgedreht, ehe sie diesen gescannt hat. Bei der Leberwurst und anderen unebenen Artikeln wurde dann umständlich der Handscanner ausgekramt, gescannt und dann ebenso umständlich zurückgekramt. Dazwischen mal kurz gepopelt und unmotiviert gekichert, dann ging es im Schneckentempo weiter. An der Nachbarkasse war das ältere Ehepaar, hinter dem ich mich bewusst nicht angestellt habe, längst über alle Berge, als ich endlich an der Reihe war.

Meine Payback-Karte habe ich der Dame gleich entgegengestreckt, warum sie diese nicht sofort gescannt hat, sondern intensiv angeschaut habe, weiß ich nicht. Was an meinen beiden Packungen Hinterkochschinken so interessant war, weiß ich auch nicht, vielleicht ist beim real jetzt ie MHD-Kontrolle im Service inbegriffen und ich habe das nicht mitbekommen. Allerdings habe ich das Verfallsdatum vorher schon selbst kontrolliert. Bis sie bei meinen Cornflakes den Barcode gefunden hat, hat es auch eine Ewigkeit gedauert, meine Einkaufstasche, die ich extra ganz vorne hingelegt habe, hat sie sinnigerweise nach hinten geschoben und als letztes durch den Scanner gezogen.

Ich habe nichts gesagt, sondern versucht, alles einfach zu hinzunehmen. Was bringt es auch, jemandem in den Arsch zu treten, wenn er darauf sitzt. Die Frage, ob ich mit meiner Payback-Karte zahlen will, hat sie in Zeitlupe gestellt, meine 20€ hat sie erst einmal glattgestreift, ehe sie mir mein Restgeld gegeben hat und mich im Gehen gefragt hat, ob ich irgendwelche Bonuspunkte sammle. Ich sammle die nicht.

Für die Schnellkasse hatte ich zu viele Artikel, erfahrungsgemäß sitzt dort aber in der Regel die langsamste Kassiererin. In der Regel, aber nicht heute.


Einkaufsgedudel
Montag, 16. Februar 2009, 17:44 Uhr unter Alltag.
Von: Alex
[ Kommentare: 6 ]

Die Musik, die in den meisten Supermärkten und Kaufhäusern bis zum Erbrechen läuft, werde ich nie verstehen. Psychologen und andere Wissenschaftler haben für die Firmen sicher lange geforscht, bei welcher Musik das Kaufverhalten der Kunden am besten beeinflusst werden kann und haben sich genau für diese Stücke und diese Interpretation entschieden, die wir dann beim Kupsch, beim Tegut, beim Kaufhof oder beim Edeka hören. Warum verzichten Aldi, Lidl, Norma und die anderen Discounter auf das nervige Gedudel? Wieso läuft nicht einfach Radio? Ich bin davon überzeugt, mein Einkauf heute beim Tegut wäre anders abgelaufen, wäre einfach nur Bayern 3 oder meinetwegen Radio Gong oder Charivari gelaufen. Eine spannende Sendung und schon bleibe ich länger im Laden und kaufe vielleicht mehr. Oder es läuft gerade die Werbung…

So habe ich mich gleich beim Betreten des Ladens geärgert, dass die Instrumental-Version des Beatles-Klassikers Yesterday so fies ist, dass ich am liebsten rückwärts wieder raus wäre, um mich bei Paul McCartney persönlich zu entschuldigen. John Lennon und Ringo Starr rotieren in ihren Gräbern. Zum Einschlafen langweilig war das. Ich kaufe doch nicht mehr, es sei denn, ich stehe gerade vor den Ohropax. Oder vor der Petersilie. Nachdem ich so auf die Musik fixiert war und wissen wollte, welches Lied als nächstes verhunzt wird, habe ich vergessen, das zu kaufen, was ich wirklich gebraucht habe. Ich musste nämlich dann überlegen, ob das folgende Hammondorgel-Cover von Mike Oldfield ist oder nicht. Es war tatsächlich ein Titel von Mike Oldfield, ich war mir aber nicht sicher, ob es sich um Ommadawn, Family Man, Wonderful Land oder Etude gehandelt hat. Ich bin mir jetzt ziemlich sicher, dass es Wonderful Land gewesen sein müsste. Weitergeholfen hat mir das aber auch nicht. Vor lauter Überlegen habe ich vergessen, mir etwas zu trinken zu kaufen. Somit hat das komische Keyboard- oder Hammandorgel-Gedudel mein Kaufverhalten äußerst negativ beeinflusst.

Bier allein hilft mir nicht weiter, auch wenn ich mich freue, dass ich beim Getränke Fritze - der heißt echt so! – Augustiner Edelstoff bekommen habe und biertechnisch gesehen nun kein Fernweh mehr haben muss.


Abwechslungsreicher Einkauf
Dienstag, 11. November 2008, 18:49 Uhr unter Alltag, Lästereien.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

Lustige Leute trifft man, nicht nur ich, beim Einkaufen. Augen auf, Ohren auf, dann ist der Einkauf selbst zehn Minuten nach Feierabend nicht stressig oder anstrengend, sondern äußerst lustig. Gleich am Eingang ist mir ein Mittfünfziger im Anzug mit seinem Einkaufswagen frontal in den Einkaufswagen gedonnert, statt sich zu entschuldigen hat er mich böse angeschaut und so etwas wie “Pass doch auf, du Hmpf” und “…keine Augen im Kopf” gemurmelt. Ich habe ihn breit angegrinst und so getan, als hätte er sich entschuldigt. “Kein Problem. Passiert” habe ich ihm gesagt, worauf er sich vertrollt hat, der Troll.

Die Leergut-Automaten stinken wie daheim. So, als hätte jemand in selbigen hineingekotzt, nachdem er vorher einen Kasten Bier geleert hat. Ekelhaft. Ich wollte nur meinen leeren Wasserkasten loswerden, elf Flaschen hatten einen weißen Verschluss, eine einen blauen. Der Automat hat die Annahme verweigert. Mehrmals. Ich habe also einen Mitarbeiter um Hilfe gebeten, der wusste sofort sehr klug, dass es die Flasche mit dem blauen Verschluss ist, was ich mit einem sehr ungläubigen Gesicht bezweifelt habe. Er hat die eine Flasche raus, einzeln in den Automaten und den Kasten wieder reingeschoben. Ich war schadenfroh, ohne das zu zeigen, der Automat hat nämlich wieder die Annahme verweigert. Erst nach drei weiteren einzelnen Flaschen hat er auch den Kasten angenommen.

Warum sprechen Menschen, ich wahrscheinlich auch, an der Wursttheke anders? Auf die Frage “Darf’s noch was sein?” antworten wir doch regelmäßig “Nein, das wär’s dann!”. Wieso der Konjunktiv? Wieso wäre das alles, warum ist es nicht alles. Die Frage wird wohl nie geklärt. Ich hätte nur zu gern gesehen, was die Frau neben mir schließlich bekommen hat, die “ungefähr zwei Paar Wiener” bestellt hat. Nachdem ich die Frau wohl sehr entgeistert angeschaut habe und sie das gemerkt hat, musste ich sofort weiter, das war mir nämlich peinlich. Ich habe mich so ertappt gefühlt. Und das schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche. Die Freunde von der Hüftspeckrolle haben nämlich auch gemerkt, dass ich mir über sie das Maul zerreiße.

Die Kassiererin hat so nach Schweiß gemüffelt, dass ich am liebsten was gesagt hätte. Allerdings wäre das auch wieder peinlich gewesen. Für mich und für die dicke Kassiererin.


Telefon-Terror
Dienstag, 4. November 2008, 0:43 Uhr unter Alltag, Lästereien.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Hier im Haus meiner Würzburger Wohnung hat irgendein Volldepp in nächster Umgebung den Rufton seines schnurlosen Telefons so laut gestellt, dass jedes Mal, wenn dort ein Anruf eingeht, die Nachbarwohnungen Bescheid wissen, dass hoffentlich bald telefoniert wird. Der- oder diejenige wird nämlich zu den unmöglichsten Tageszeiten angerufen und der Ton geht durch Mark und Bein. Ein völlig neues Geräusch. Ich weiß das, ich wohne seit mehr als einem Jahr hier. Da tut unser übereifriger Blockwart nichts dagegen. Mich wegen meines Autos im Hof anschwärzen, später bei anderen dulden und jetzt tatenlos zuhören, wie nachts Leute angerufen werden. Aber das ist das Problem bei alten Leuten, die hören mit dem Alter nicht mehr so gut.

Vor fünf Minuten hat es geklingelt, jetzt eben wieder und vorgestern war es halb zwei. Am Sonntagvormittag um kurz nach acht war der Kontrast zum Klingeln mitten in der Nacht. Mich würde ein solches Telefon in meiner Wohnung wahnsinnig machen. Ich kann mich aber glücklich schätzen, dass das ein Standard-Rufton ist und kein verrückter Frosch, ein verliebter Hamster oder ein liebestolles schwules Krokodil. Gibt es das?


Asoziale Proleten
Montag, 3. November 2008, 10:20 Uhr unter Alltag.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Wer meint, seinen Aschenbecher einfach auf die Straße leeren zu müssen, ist asozial. Welcher normale Mensch leert seinen Mülleimer irgendwo aus, wo später ein anderer kommen muss, um den Dreck wegzumachen.

Manchmal frage ich mich echt, was für Gestalten da draußen unterwegs sind. Das verbietet doch eigentlich der gesunde Menschenverstand, wenn es nicht der Anstand tut. Wirklich schlimm, wenn man beides nicht hat.


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