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DAS RTL-Supertalent 2009 |
Donnerstag, 24. Dezember 2009, 10:56 Uhr unter Casting-Wahnsinn, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Was bin ich schadenfroh. In dieser merkwürdigen Castingshow Das Supertalent dürfen ja alle, die irgendwas können, auftreten, und sei es, dass sie Melodien furzen können und es damit zu trauriger Berühmtheit schaffen. Letztes Jahr gab es das Mitleids-Supertalent und ein Hartz-IV-Empfänger mit Mundharmonika durfte die Siegerprämie einstreichen. Die gönne ich ihm auch, ebenso habe ich RTL aber schon gegönnt, dass sich Mundharmonika-Musik nicht ganz so gut vermarkten lässt wie Hochglanz-Musik aus der DSDS-Schmiede.
Dieses Jahr haben die Zuschauer dem Ganzen noch eine Krone aufgesetzt: Kinder gewinnen immer, deshalb gibt es bei Wetten dass inzwischen auch die Kinderwette, weil ein Kind Lollys am Geschmack erkennt und Wettkönig wird, während ein anderer einen Purzelbaum mit einem Bagger machen und dabei ein rohes Ei auf der Schaufel balancieren könnte und trotzdem in die Röhre schauen würde. Tiere haben einen ähnlichen Effekt, Kinder mit Tieren toppen alles. Wurden nicht mal Kinder mit ihrem Hund Wettkönig, weil ihr durchgeknallter Hund 100 Luftballons in einer Minute zerbissen hat? Woody würde 200 schaffen, aber da weder Dom noch ich Kinder sind, würden wir damit nicht antreten dürfen.
Zurück zu RTL: Da wird ein gewisser Yvo Antoni Supertalent, weil sein verspielter Jack-Russell-Terrier tolle Sachen machen kann. Und DAS lässt sich mal gar nicht vermarkten. Ein paar Talkshow-Auftritte mit dem goldigen Hund und gut ist. Die zweitplatzierte Opernsängerin tut mir immer noch leid. Und dann heißt das arme Hundchen auch noch “Prima Donna”.
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Bauer Jürgen wird Papa! |
Dienstag, 2. Juni 2009, 19:05 Uhr unter Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 3 ]
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Ich habe die Sendung nie geschaut, ich werde sie auch nie schauen, trotzdem kenne ich als regelmäßiger Bild.de-Leser die RTL-Bauern. Diesen Jürgen kenne ich zwar nicht, ich fand nur das Foto neben der Nachricht so toll.

Bildschirmfoto: Bild.de
Normalerweise bildet man doch das glückliche Elternpaar ab, oder? Auch im Artkel selbst ist eine Klickstrecke, die zuerst den glücklichen Bauer mit einem Schwein auf dem Schoß zeigt, darunter der Kommentar “Bauer Jürgen aus der letzten Staffel hat seine große Liebe gefunden – und wird jetzt sogar Papa!”
Was Bauer Heinrich wohl dazu sagt? Schäfchen hier, Esel da, ich werde mir das nicht einmal dann antun, wenn der Tag 48 Stunden hätte.
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Holcher is der Subbastar |
Donnerstag, 19. Februar 2009, 16:31 Uhr unter Casting-Wahnsinn, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 7 ]
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Holger Göpfert aus Güntersleben ist der Coolste bei DSDS. Der hält mal die unterfränkische Fahne mit seinem wunderbaren Dialekt und seiner Art richtig hoch und blamiert uns Meefrangn nicht, auch wenn der Schlafanzug grenzwertig hässlich war und er damit auf jeder Klassenfahrt zum Gespött geworden wäre. Bei Siebtklässlern reicht dazu heute schon Pokemon-Bettwäsche.
Holcher hat es in den Recall geschafft und auch dort die erste Runde überstanden, nachdem er schon aufhören wollte, weil er drei Nächte nix gschlåffe had. Beim zweiten Teil auf Teneriffa hat er bei der Mutprobe seine Höhenangst überwunden, Holcher ist aber Nichtschwimmer und konnte nicht mit in den Pool. Beim Duett mit Christine, der lustigen Verrückten aus dem Pott, hat er auch gut unterhalten, ein Weltklasse-Auftritt. Love Me Tender ist mir nämlich heilig. Ich mag den Holger. Und auch die Christine ist echt cool. A subba Bäärle wär des. Da hamm sich zwää gfunne.
Holcher schlägt sich tapfer und ich freue mich, dass RTL so einen Narren an ihm gefressen hat, dass er einer der Kandidaten ist, die öfters zu sehen und zu hören sind und nicht wie andere unscheinbar im Hintergrund bleibt und irgendwann halt ausgeschieden ist.
Holcher for Subbastar! Er hat sogar schon einen Fanclub. Dafür nervt Gabriella. Die heult immer, hat immer Ausreden und ist sowieso besser als alle anderen. Nach eigener Einschätzung. Jetzt ist sie aber raus.
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Deutschland sucht den Suppenkasper 2009 (3) |
Montag, 2. Februar 2009, 12:45 Uhr unter Casting-Wahnsinn, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 2 ]
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Ex-Bedienung Zynthia aus Dortmund, die im Moment gar nichts tut, findet sich selbst goldig, megageil und einzigartig, Ähnlichkeiten mit Jennifer Lopez will sie auch bemerkt haben. Laut ihrer Mutter hat sie einen Palagraf, weil sie bei DSDS mitmacht. Was immer das ist, die Mama hat wohl recht. Zynthia will auf jeden Fall berühmt werden, hat aber zu Hause den ganzen Tag viel zu tun, sie muss shoppen und saubermachen. Sie versucht sich an Shakira, vergisst den Text, hat Kopfschmerzen und atmet in ihre Hand, und hört sich wirklich schlimm an. Und dann wieder diese Ausreden, als würde Jens Lehmann vor der Jury stehen. Nachdem sie rausgeflogen ist, fragt Zynthia noch “Bin ich so eine Schandale?”, sie zickt rum und will eine Chance, kriegt aber keine. Sie will nicht Kopf runterfallen lassen, das Leben geht weiter.
Thomas R. aus Meschede gehört leider wieder zu den Kandidaten, die leider niemand von der Teilnahme abgehalten hat. Er singt jeden Tag ein paar Minuten nach der Schule, macht Sit-Ups und Liegestütze. Er trottet etwas arg träge ins Studio. Bohlen will ihn aufwecken. Grausam peinlich, dieser Auftritt. “Totenstarre” attestiert Dieter Bohlen, er findet Thomas völlig langweilig und schaut lieber Fußpilz beim Wachsen zu.
Nicht weniger peinlich ist Christian Z. aus Köln, Künstlername Gee Kay. Er braucht seine ordinäre Pornobrille, die einfach zu seiner Musik gehört. Deutschland werde überrascht sein… Er kommt mit seiner Sonnenbrille zur Jury und Bohlen meint gleich “Alle drei denken jetzt schon mal, du bist ein Vollpfosten”, nachdem er seine Brille erklärt hat. Er steht nach seinen anfangs großen Sprüchen eher sprachlos vor der Jury. “Natürlich werde ich speziell für Dieter Bohlen die Brille nicht absetzen”, er hat es doch getan und ist durchgefallen.
Schlimm ist auch Osman D. aus Köln, der seine Lieder selbst schreibt. Sein fürchterliches Gejammer veranlasst Volker Neumann zu der Frage, ob Osman Schmerzen hat, Bohlen meint “Wenn das meine Zahpasta hört, will die zurück in die Tube”. Neumann fühlt sich an Grup Tekkan erinnert. Osman ist mächtig angepisst, schimpft über Bohlen, der gar nichts drauf habe und ist davon überzeugt, er komme mit seinen eigenen Liedern ins Fernsehen. Allein.
Wie in jeder Folge gibt es das Songquiz, dieses Mal mit “Love Hurts” (Incubus), “What You Don’t Know” (Monrose), “Eye of the Tiger” (Survive) und dem an sich schon schlimmen “Wind of Change” (Scorpions).
Die Unbelehrbaren eben: Menderes Bagci kann einem ja eigentlich schon fast leid tun, der rafft es einfach nicht und kommt jedes Jahr wieder, auch wenn er schon Auftrittsverbot bekommen hat. Dieses Mal taucht er plötzlich als Fensterputzer an der Außenfassade auf und singt. Bohlen wünscht sich einen heftigen Windstoß, Menderes kommt aber trotzdem rein, was Bohlen nicht glauben will. Er äußert Kritik an dessen Fensterputz-Qualitäten, hält das aber dennoch für artgerechte Haltung. Völlig schmerzfrei lässt Menderes Bohlens Spott über sich ergehen und hat genau den richtig verdient.
Einer der zu vielen Verrückten bei DSDS unternimmt eine Attacke auf Dieter Bohlen, der “irre Postbote” (Bild) wird aber vorher von Sicherheitsleuten gestoppt. Er schreit wie ein Irrer, wird dann von der Polizei in Handschellen abgeführt und nennt die ganze Kacke Tierquälerei. Dabei hat er sich diese selbst eingebrockt.
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Deutschland sucht den Suppenkasper 2009 (2) |
Mittwoch, 28. Januar 2009, 18:13 Uhr unter Casting-Wahnsinn, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 2 ]
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Es geht mit dem Fremdschämen ohne Unterbrechung weiter bei DSDS. Dany Robert aus Solingen ist der nächste Kandidat: Seine Mutter hat früher viel mit ihm gesungen, überhaupt macht ihn Singen fröhlich und seine Lieblingsbands sind die Quietsch Beus aus Hallo Spencer. Er will entdeckt werden, hat selbst eine Quietsch-Stimme, ist arbeitssuchend, tut aber eigentlich nur so und kichert immer wieder ein bisschen albern bei den Fragen der Juroren. Dany Roberts Berufswunsch ist nicht in erster Linie Superstar, sondern er träumt davon, als Nacktputzer in einer Piep-Show zu arbeiten. Er bietet der Jury Lieder von Sasha und Roberto Blanco an und darf auch beide singen. Mal ehrlich, sein Hemd hat etwas von einem uralten Küchenschürzen-Muster… Auf das erste Lob bildet er sich tatsächlich etwas ein, Bohlen trifft es mit seinem Spruch ziemlich genau: Wenn du deine Stimme zwischen zwei Mülltonnen stellst, dann gibt das ein schönes Familienfoto.
Die nach eigener Auskunft hyperaktive, verrückte und etwas spleenige Mode-Verkäuferin Christine Stenberger, die von ihrem Talent etwas zu sehr überzeugt ist, macht beim Reden immer wieder komische Geräusche, überrascht aber mit Madonna und kommt in den Recall. Weil sie spinnt und wirklich irgendetwas hat.
Der selbstherrliche Richard gibt den gefährlichen Rapper und löst wieder dieses Gefühl aus, dass man sich für den jungen Mann schämen möchte. Er wird von Bohlen recht schnell auf den Teppich zurückgeholt, Bohlen wettet mit Richard, dass bei seiner Darbietung nur Scheiße rauskäme. Richard labert und rappt und labert. Und geht wieder. Viel zu “cool” und ziemlich peinlich.
Die DSDS-Star-Imitatoren sind Martin, Mustafa, Nick, Sven und Danny im zu großen Bestatter-Anzug. Sie versuchen sich alle an den Liedern früherer DSDS-Gewinner und scheitern mehr als kläglich. Dazu ist einer hässlicher weniger gut aussehend als der andere…
Christian Kohnen aus Cloppenburg kommt mit seiner Gitarre eher brav daher, erzählt aber dann, dass er, völlig atypisch für sein Aussehen, in einer Death-Metal-Band spielt. Christian hat eine tolle Stimme und bekommt von der Jury auch attestiert, dass er es sicher ins Finale schaffen würde. Volle Zustimmung, ein echtes Highlight zwischen all den Vollhorsts.
Im Song-Quiz darf dieses Mal versucht werden, Outlandish, Robbie Williams, Stefanie Heinzmann und The Chordettes herauszuhören.
Caiss hört Musik, macht aber eigentlich keine Musik, er ist aber überzeugt, dass “von der Stimme aus gut singen” könne. An Cherie Cherie Lady von Modern Talking beißt er sich aber die Zähne aus, obwohl er glaubt, dass das “gut von der Stimme aus” passe. Er findet nach seinem Rausschmiss aber höchst weise Worte zum Schluss: “Ich habe es einfach nicht geschafft und muss damit rechnen, dass ich nicht mehr weiter bin…” Aha.
Eine namenlose Vogelscheuche eigenwillig angezogene junge Dame wird schon vorher für einen “Fliegenfurz” (Bohlen) gehalten, nachher attestiert Herr Bohlen”Hühnerkacke”. Ein sehr kurzer Auftritt, dem viele Tränen folgen, obwohl die junge Dame nie verstanden hat, warum jemand nach dem Casting weint.
Hakim aus Duisburg findet sich natürlich selbst süß und hält sich für einen Frauentyp. Verständlich, dass er groß rauskommen will. Nur Bohlen kennt das Lied, das Hakim singen will, nach einer kurzen Beratung fragt Hakim aber mürrisch: “Wie wärs jetzt, darf ich jetzt anfangen?” Hätte er es mal sein lassen, er stellt selbst fest, dass er “reingeschissen” hat, “verkackt”. Er will dann mit Kopfhörern singen, auch das lässt seine Talente nicht deutlich werden. Bohlen rät Hakim, besser mal zu üben als nur die Augenbrauen zu zupfen und stellt fest, Hakim hätte “so viel Stimme wie ein Spatz Fleisch auf der Kniescheibe”, Hakim sei von allen der Schlechteste, was dieser aber überhaupt nicht glauben will. Verständlicherweise ist er angepisst und rechtfertigt sich, er wäre nicht so aufgeregt, wenn Bohlen nicht da wäre. Er dürfe gerne bei Bohlen den Rasen mähen, aber halt nicht singen.
Bohlen geht dann doch kurz raus, Hakim darf ohne Bohlen singen, aber mehr als eine Fremdschäm-Nummer wird es trotzdem nicht: Bohlen lacht hinter der Bühne, Hakim checkt es nicht nicht und geht richtig angepisst raus und schimpft auf alles, nur nicht auf sich. Ist das ein neuer Menderes? Er will auf jeden Fall wieder kommen.
Alexander singt gerne Techno-Lieder, am liebsten “weiß ich nicht genau”. Eigentlich will er gar nicht so weit kommen wegen seiner Ausbildung, schließlich will er mal bei seinen Eltern in der Ziegeli arbeiten. Er hat Bohlen aber eine Lieder-CD gebrannt. Er fängt schläfrig an, reißt sich dann aber das Jacket vom Leib, wird zum wilden Disko-Hengst und kreischt Crying at the Discoteque. Schmerzfrei trinkt er ohne zu fragen Bohlens Glas leer, der ist deswegen kurz verwirrt. Trotz seiner Performance fliegt er raus und erkennt, dass Musik wohl nicht das Richtige für ihn ist. So weise sind nicht alle.
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Deutschland sucht den Suppenkasper 2009 (1) |
Dienstag, 27. Januar 2009, 17:02 Uhr unter Casting-Wahnsinn, Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 2 ]
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Nach knapp einem Jahr sind letzte Woche endlich wieder die DSDS-Castings gestartet. Wie ich diese ersten Sendungen jeder Staffel liebe, in denen diese ganzen Windbeutel auftreten, die doch eigentlich längst wissen sollten, dass sie nicht singen können, aber trotzdem mit ihrem ganzen Selbstbewusstsein glauben, etwas zu können, um sich dann lächerlich zu machen und bis auf die Knochen zu blamieren. Der Vorwurf, die Kandidaten würden vorgeführt, zählt nicht, nach so vielen Jahren weiß jeder, was dort auf ihn wartet. Wer besonders schlecht ist, schafft es eben vor die Jury. Da RTL nicht nur einen Teil, sondern den ganzen Traffic-Kuchen haben will, gibt es die DSDS-Videos nur noch beim sendereigenen Clipfish.de, auf Youtube werden die Clips dieser Staffel ziemlich schnell gelöscht. Mir soll es recht sein.
Das erste Casting in Berlin: David R. aus Hoyerswerda möchte erreichen, dass er unter den Menschen beliebt ist und die Leute sehen können, dass er intelligent ist, wie nicht nur seine Mutti sagt, sondern auch ein Afrikaner, den er aus dem Internet kennt. Er singt mit Genehmigung der Wohnungsgesellschaft fünf Stunden die Woche, möchte Schauspieler und Sänger werden und singt vor der Jury deshalb How deep is your love von den Bee Gees. Dieter Bohlen verwettet seine Eier auf fehlende gesangliche Fähigkeiten, auf Nachfrage nennt David Steven Seagal als Vorbild und ist etwas schwer von Begriff. Zu Davids Darbietung meint Bohlen sehr nüchtern: “Das ist wirklich kacke! Wenn ich so singen würde wie du, würde ich jedes Mal eine Munddusche benutzen, damit die Scheiße da rauskommt!”, Max von Thun bemerkte, David würde singen wie Seagal schauspielert.
David meinte dazu, wenn keine Interesse bestünde, könne er sie auch nicht zwingen. Dieter Bohlen durfte seine Eier behalten.
Die ganz Schlechten landen namenlos beim Song-Quiz, hier vergehen sich die Kandidaten an “You’re beautiful” (James Blunt), “U Remind Me” (Usher), “Trouble” (Pink) und “Apologize” (One Republic).
Einer der Unbelehrbaren, die es nicht anders verdient haben ist Marcel Schmidt. Der ist ganz und gar nicht wie Menderes und wehrt sich gegen den Vorwurf, ein Nachmacher zu sein. Seine Begründung: Wenn sich seine Mutter die Hände wäscht und er auch, ist er schließlich auch kein Nachmacher. Klingt plausibe. Sein Arsch frisst auf jeden Fall die Hose, deshalb wird er von Bohlen erst einmal zurechtgezupft. Dann soll er sich locker machen, veratmet sich aber bei den ersten Takten, und “singt” schließlicih mit Textblatt. Bohlens Kommentar: “Nicht alles was zwischen zwei Backen rauskommt, ist eine Stimme, du brauchst dir keine Hoffnung machen!” Er wird trotzdem 2010 wieder kommen…
Janos, ein arbeitsloser Fensterputzer aus Reinickendorf, der “Umbrella” von Rihanna singt und dazu mit der Gitarre spielt, löst einen heftigen Streit zwischen den Juroren Bohlen und Thun aus, der schließlich eskaliert. Max von Thun verlässt die DSDS-Jury, die fortan aus Dieter Bohlen, dem Fels in der DSDS-Brandung, Nina Eichinger, der süßen Blonden von MTV, und Musikmanager Volker Neumüller besteht.
In Essen geht es weiter, hier war erstmals in dieser Staffel richtiges Fremdschämen angesagt: Carina aus Troisdorf bei Köln besucht nebenberuflich ein Seminar zum Model, will aber hauptberuflich singen, weil sie DSDS schon immer interessiert hat. Schon der Einspieler ist sehr fies, sie träumt allen Ernstes vom Finale. Vor der Jury singt sie “Für dich” (Yvonne Catterfeld), das Dieter Bohlen geschrieben hat. Sie quietscht fürchterlich, bewegt sich wie ein tanzender Teletubbie, will aber trotzdem modeln und Superstar werden. Das “Nachwuchsmodel” berichtet vom Seminar, würde genauso laufen wie Bruce (entsetzlich peinlich vor dem Fernseher) und erzählt, dass sie 702,10€ (!) für ihre Model-Ausbildung gezahlt hat. Bohlens Warnung, sie würde verarscht, will sie nicht hören.
Schließlich kommt noch der Bombenleger und Löwenbändiger Michael aus Wuppertal. Er lacht etwas affektiert und künstlich laut über Bohlens Sprüche, um dann “All summer long” (Kid Rock) zu präsentieren. Dabei spinnt er ein bisschen rum, Zählbares kommt dabei aber nicht bei raus. Bohlen meint, er hätte schon geglaubt, dass Michael was draufhat, heute war es aber maximal Zahnbeleg, und Michael kann offenbar nur lachen.
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Hat es doch gefunkt? |
Montag, 26. Januar 2009, 21:49 Uhr unter Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 8 ]
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Frank Lehmann, der Titelheld aus Sven Regeners Roman Herr Lehmann, wird in diesem Jahr 50 Jahre alt, schließlich ist er am Tag des Mauerfalls 1989 30 Jahre alt geworden und das ist auch schon wieder zwei Jahrzehnte her. Egal. Im Roman verliebt sich Frank Lehmann in Katrin Warmers, die Köchin der Markthallenkneipe, mit der er sich vorher darüber streitet, warum man bis abends frühstücken kann, aber um halb zwölf kein Schweinebraten fertig ist. Die Liebe ist nicht von großer Dauer und Katrin brennt mit Kristall-Rainer durch… So war Herr Lehmann alleine, weil auch Karl ein anderer war und die Kreuzberger Kneipenwelt mit dem Mauerfall nicht mehr die gleiche war.
Im Moment läuft auf RTL Rach, der Restauranttester und Sternekoch Christian Rach ist zu Gast in der Berliner Szene-Kneipe conmux in Friedrichshain. Das könnte locker das Einfall in Kreuzberg aus Herr Lehmann sein: Der Inhaber ein Freak, die Belegschaft eine Familie, die sich nirgends wohler fühlt. Schon eine liebenswerte Kneipe. Leider war das ganze vor Rachs Besuch ein Dreckloch und ziemlich verschnuddelt, so habe ich mir das Abfall vorgestellt, die Kneipe gegenüber vom Einfall. Ich habe mich schon vorher an Herr Lehmann erinnert gefühlt, was mich aber total begeistert hat, war der Name der Köchin.

Bildschirmfoto: RTL
Es passt großartig… Fehlt nur noch Frank. Toll, was bei der Renovierung entstanden ist.
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Fehlende Ästhetik im TV |
Donnerstag, 8. Januar 2009, 21:54 Uhr unter Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 6 ]
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Nach einem 13-Stunden-Tag, den ich eben beendet habe, weil neben der normalen Arbeit irgendwann auch diese in meinen Augen überflüssige schriftliche Hausarbeit fürs zweite Staatsexamen geschrieben werden will, die ich am Montag abgeben werde und muss, will ich im Fernsehen nicht als erstes 14 viel zu fette dicke adipöse Menschen, die zwar löblicherweise abnehmen wollen, das aber leider im Fernsehen tun müssen, sehen, weil auf ProSieben seit heute The Biggest Loser gesucht wird. Wollen das Menschen sehen, die normales Gewicht haben? Scheiße, dass ich gestern bei TV Total eingeschlafen bin, so war heute ProSieben der erste Sender. Und ganz schnell weggeschaltet. Es wird immer niveauloser, seit auf RTL2 einst Nullis bei Big Brother in einen TV-Container gesperrt wurden und anschließend “Stars” genannt wurden und omnipräsent waren. Wohlgemerkt nur von RTL.
Beverly Hills Cop ist zwar auch blöd, aber bis um 22.15 Uhr endlich die dritte Staffel meiner Lieblingsserie Prison Break auf RTL anläuft, muss ich mich von irgendwas berieseln lassen. Lasse ich halt Eddie Murphy brabbeln und zu Axel F. (von Harold Faltermeyer) Verbrecher jagen. Ich kann dieses nervige Lied nicht mehr hören.
Heute kann ich RTL noch schauen. Ab morgen wird ja wieder die unterste Schublade des Assi-TV aufgemacht, wenn auf RTL Ich bin ein Star, holt mich hier raus! läuft und Menschen bzw. menschenähnliche Wesen, die nie Stars waren, das aber auch nie sein werden, aus dem Dschungel raus wollen, aber keiner weiß, warum sie da rausgeholt werden sollen. Die sind dort doch bestens aufgehoben. Nicht eine Sekunde meines Lebens werde ich mit diesem Dreck vergeuden.
Fette Menschen im einen Sender, Lorenzo im anderen. Haben die Programmplaner keinen Sinn mehr für Ästhetik? Nur ein klitzekleiner Funken. Aus Rücksicht. Bitte… Merkt man, dass ich für heute die Schnauze voll habe???
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Olle Kamele |
Montag, 5. Januar 2009, 21:15 Uhr unter Fernsehen, Lästereien. Von: Alex [ Kommentare: 3 ]
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Bei manchen Kandidaten von Wer wird Milionär? muss ich vor dem Fernseher vor Fremdscham im Boden versinken. Es ist sicherlich anders, auf dem Bett zu liegen, ganz klug zu sein und die Fragen leicht und locker benatworten zu können, aber die Dame, die vorhin Herrn Jauch gegenübergesessen war, hat sich bei der 2000-Euro-Frage saudumm sehr lustig angestellt. Die Frage lautete In Südamerika gibt es jede Menge … ?
A Löwen ohne Zähne
B Giraffen ohne Hälse
C Kamele ohne Höcker
D Elefanten ohne Rüssel
Eigentlich eine typische WWM-Frage, aber in der Nervosität wohl zu schwer, obwohl die Kandidatin später noch betonen musste, dass es eine leichte Frage sei, was Jauch dann aber auch anzweifelte. Zunächst fragte sich die Dame, ob sie jetzt einen Blackout hätte, um dann mit dem 50:50-Joker die Antworten B und D verschwinden zu lassen. Ein kurzer Klaps an die Stirn, na klar, die Antwort schien klar wie Kloßbrühe, dann war sie sich aber wieder nicht sicher und verzog das Gesicht, da sie noch nie Kamele ohne Höcker in Südamerika gesehen haben will, Jauchs vielsagender Hinweis “Vögel ohne Schnäbel” sorgte aber nur für weitere Verwirrung. Es gäbe in Südamerika keine Kamele, Löwen aber schon, auch wenn der Zusatz “ohne Zähne” für die Frau irritierender war als Jauchs Frage, ob denn nicht die Löwen in Südmaerika an sich irritierender sein könnten, um nochmals mit dem Zaunpfahl zu winken.

Quelle Bildschirmfoto: RTL
Lustig war dann, dass Jauch das Verhalten seiner Kandidatin noch einmal zusammenfasste, stets versehen mit dem vorsichtigen Hinweis, dass es in Südamerika gar keine Löwen gebe, was obige Dame aber noch mehr verunsicherte. Schließlich gab sie Jauch die Alleinschuld an ihrer Verunsicherung, sie musste noch den Telefonjoker verbraten, der sagte ihr aber sehr spontan, dass C, Kamele ohne Höcker, sprich Lamas, die richtige Lösung ist. Etwas angenervt zickte sie schließlich rum, dass es daheim einfacher sei, weil da nicht Jauch herumsäße, der für große Verunsicherung sorgt. Mit 8000 € ist sie schließlich ausgestiegen, sie gab Jauch aber sichtlich angesäuert zu verstehen, dass ihr eigentlich die Fragen ab 16000 € besser liegen und die Million wohl dringewesen wäre.
Vom Fremdschäm-Faktor hat das schon sehr an die Lametta-Fee von vendredi erinnert, die saß allerdings im Publikum und wurde nicht ganz fies von Günther Jauch verwirrt.
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Bauer sucht Frau |
Montag, 27. Oktober 2008, 22:00 Uhr unter Allgemein. Von: Alex [ Kommentare: 18 ]
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Bauer sucht Frau. Ich habe das eben zum ersten Mal länger als zwei Minuten gesehen. Bekommen die Frauen eigentlich Geld, dass sie da mitmachen? Die Waldschrate, die sich da fürs Fernsehen auf Brautschau begeben, sind wahrscheinlich nicht ohne Grund Junggesellen. Muttis Lieblinge auf dem Bauernhof werden plötzlich flügge und sollen eine andere Frau lieben? Das glaube ich nicht. Diese fiese Aufklärung durch Mama Bauer, was der Junior alles mag und was nicht und wie er seinen Kartoffelsalat am liebsten isst. Schlimm. Letzte Woche aus Versehen reingezappt, hat gerade ein einsames Herz stolz seiner Herzdame das Jugendzimmer präsentiert. Mit Elvis-Tapete, damit das Fremdschämen auch wirklich schmerzt. Gebt mir am Montagabend meinen Rach zurück. Lieber sehe ich zum x-ten Mal die Story vom gastronomischen Tiefflieger, dem ein Sternekoch aus der Patsche hilft oder die Super-Nanny, die mit einem Plakat und fröhlichen Grinsegesichtern alle Erziehungsdefizite wegzaubert, als diese schlimmen Bauernromanzen, die ganz bestimmt nicht vor dem Standesbeamten “enden”.
Die Bauernburschen sollen mal weiterhin ihre Schäfchen knallen zählen, bevor noch ein Unglück geschieht und sich einer der Herren fortpflanzt. Dafür müssen sie aber – das ist das Beruhigende daran – erst die Mama aus der Besucherritze verscheuchen. Aber wenn ich ehrlich bin, die Damen passen prima dazu.
By the way: Chantal ist ein wunderschöner Name und wenn der Bub von Mama und Oma gleichermaßen zusammengeschissen wird, weil er spä dran ist, muss ich mir die Decke über den Kopf stülpen, so schäme ich mich.
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Mario Barth wird nie in der Allianz-Arena auftreten!!!! |
Samstag, 4. Oktober 2008, 21:03 Uhr unter Allgemein. Von: Alex [ Kommentare: 15 ]
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Wie blöd muss man sein, dass man das Berliner Olympiastadion mit der Allianz-Arena in München verwechselt?! Weißte? Haste schon jesehn? Ick denk mal, da muss man schon ein ganz großer Fan von Mario Barth sein. Der unglaublich unlustige und unspontane Typ mit seinem dämlichen Mann-Frau/Frau-Mann-Gesabbel hat im Juli das Berliner Olympiastadion gefüllt, RTL hat dem erfolgreichsten Komiker Deutschlands (!) gestern den ganzen Abend gewidmet. Natürlich inklusive After-Show-Party mit den unvermeidlichen Promi-Interviews. Bäääh. Keine Sorge, ich habe es nicht angeschaut, schließlich habe ich Besseres zu tun.
Wie ich überhaupt auf Mario Barth und die Allianz-Arena komme? Seit Tagen finde ich in meinen Zugriffsstatistiken “mario barth allianz-arena” und frage mich, wie man auf diese Idee kommen kann. In der Allianz-Arena dürfen keine Nicht-Fußball-Veranstaltungen stattfinden.
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Rach, der Restauranttester |
Mittwoch, 1. Oktober 2008, 6:39 Uhr unter Fernsehen. Von: Alex [ Kommentare: 7 ]
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Inzwischen ist Rach, der Restauranttester eines meiner Lieblings-Fernsehformate. Der Sternekoch Christian Rach ist quasi der Peter Zwegat (eine weitere gerne gesehene Sendung) der Gastronomen, die vielleicht nicht unbedingt hoffnungslos verschuldet, aber hoffnungslos überfordert sind, ein Restaurant, ein Bistro oder eine Wirtschaft zu führen.
Meist sind die Gastronomen, oder besser: Hobby-Gastronomen, vollständig beratungsresistent und hoffen, dass Herr Rach mit dem Finger schnippt und der Laden wieder floriert. Der setzt aber auf die Mitarbeit und bekommt dafür immer wieder einen Dämpfer. Letzte Woche musste er einem Ehepaar aus der Patsche helfen, das die Tierarztpraxis in Düsseldorf aufgegeben hat und in der Eifel (!) eine Art Feinschmeckerlokal betreiben wollte. Wollte wohlgemerkt, es kam nämlich keiner. Die beiden schimpften ordentlich auf die ignoaranten und unfreundlichen Eifeler, was ich generell nachvollziehen kann, da man die Herzlichkeit dort wirklich nicht mit Löffeln gefressen hat und manchem das Schaf auf der Wiese näherzustehen scheint als der nächste Mensch, aber mit einer solchen Abneigung den Einheimischen gegenüber kann ich ich kein Gastgeber sein. Schon gar nicht als Neigschmeggder. Rach erlaubte sich, der Küche “Landhausstil” zu empfehlen, was die Köchin, die sich zu höheren Weihen berufen sieht, als persönlichen Affront empfand un zunächst bockte. Die Tierärzte waren auch nich sehr glücklich, zur Wiedereröffnung des Dringshofs kamen hauptsächlich Freunde, die Werbung schien zu verpuffen. Schlimm war das. Jetzt läuft es aber scheinbar.
Am Montag hat sich die Eis-Heidi aus Güstrow ähnlich angestellt, die Hilfe anzunehmen und die Verbesserungsvorschläge umzusetzen. Gearbeitet haben die Angestellten, die Chefin war lethargisch und kaum bis nicht begeisterungsfähig. Unfreundliche Chefin, schlechter Kaffee, schlechtes Eis, von allem etwas und nichts so richtig. Jetzt gibt es Speckkuchen (eine Art Flammkuchen ohne die paar Zwiebeln) vom Brett, die Eis-Heidi heißt Markt 7 und die Chefin ist auch aufgewacht und hat Rach beim zweiten Besuch sehr überrascht. Kam ihr doch beim ersten Abschied nicht einmal ein Dankeschön über die Lippen.
Highlight der Staffel waren aber die drei Brüder aus Knetzgau, die die dortige Brauerei-Gaststätte Russ (damals noch “Schnitzelkaiser” mit Wordart-Schildern im Fenster) in katastrophaler Weise geführt haben. Rachs XXL-Schnitzel musste erst gekauft werden, das Geld reichte nicht mehr für einen Vorrat, die Küche war in einem erbärmlichen Zustand, die Kochkünste weder Koch noch Künste und die Kooperation der drei Herren nicht vorhanden. Einer wusste nicht, was der andere tat, jeder glaubte aber, der andere machte es und am Ende hat niemand was getan, der Vermieter hat gekündigt. Der Chef bockte und war kurz vor der Explosion, die Nebenräume waren Rumpelkammern, es war einfach alles schlimm, was schlimm sein konnte.
Rach konnte zwar noch kurz helfen, die Brüder mussten trotzdem raus, der Vermieter hat sie auf die Straße gesetzt. Zu kämpfen haben jetzt die Nachfolger, die das ganze Unternehmen jetzt wohl um einiges fähiger führen, aber mit dem schlechten Ruf durch die RTL-Sendung zu tun haben. Herrlich war der breite Dialekt der Herren. Der war so breit, dass sich RTL zu Untertiteln genötigt sah.
Rach kann man hier bei RTL now anschauen. Die aktuellste Folge ist kostenlos, die älteren Folgen kosten jeweils einen Euro.
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