Die Wahrheit über Pudel Lehmann

Alex

11. Mai 2010

11 thoughts on “Die Wahrheit über Pudel Lehmann

  1. Beiße ich mir auf die Zunge oder… scheiß drauf, Recht hast du, du Bayernzipfel, aber drück am Glubb wenigstens die Daumen, damit die Sauschwaben net statt uns nächstes Jahr nach München fahren.

  2. Beiße ich mir auf die Zunge oder… scheiß drauf, Recht hast du, du Bayernzipfel, aber drück am Glubb wenigstens die Daumen, damit die Sauschwaben net statt uns nächstes Jahr nach München fahren.

  3. Soll ich mir diesen Kommentar nach all den Beschimpfungen einrahmen? Lob vom „Idiot“, dem Glubbdebbala?
    Ich freue mich aber, dass dich mein bzw. unser Blog so unterhält, dass du uns langsam sympathisch findest. 🙂
    Ich drücke freilich die Daumen, aber ich glaube nicht an den Klassenerhalt, ganz ehrlich.

  4. Was für ein peinlicher, im Gegensatz zu Lehmanns Aussagen unsachlicher, bitterer und niveauloser Eintrag.

    1) Alles was Lehmann über Kahn und sich geschrieben hat trifft rein sachlich gesehen 100% zu. Selbstverständlich war Kahn auch nicht in Ansätzen ein so kompletter Torwart wie Lehmann. Er war nur eines: gut, in seiner Topphase fantastisch auf der Linie. Aber Reflexe lassen nach und an dem Punkt haben ihm Torhüter wie van der Sar und Lehmann haushoch den Rang abgelaufen. Muss man auch mal zugeben können, aber dazu hatte weder Kahn noch sein Vetternwirtschafts-Stänkerer Maier die Grösse, noch seine Fans.

    2) Kahn war das Bayner-Schosshündchen schlechthin. Kahn hatte eine übermächtige Lobby, ohne die er weder so lange im Tor der N11 geblieben wäre, weil er wenn man von ein paar guten Spielen (Lehmann oder ähnliche Torwarttpyen hätten 2002 nur die Hälfte der Paraden machen müssen, weil sie mit der Abwehr zusammen arbeiten und viel mehr Situationen gar nicht zum Torschuss kommen lassen) bei der WM 2002, minus verpatztem Finale absieht nicht grade Heldentaten geleistet hat für Deutschland.

    a) mieseste Bilanzen eines dt. Nationaltorwart aller Zeiten, statistisch (Gegentore, zu Null Spiele, zu Null-Serien, gewonnene Spiele) mit den schlechtesten Werten, Lehmann mit der gleichen Abwehr parallel (!) mit Bestwerten.
    b) jahrelanges Abwehrchaos, dass immer dann rätselhaft besser wurde, wenn Lehmann im Tor stand
    c) hat nie kritische Ansprachen an die Mannschaft gehalten, nur an die Presse. Hat als Kapitän wie man an den Bilanzen der N11 mit ihm sieht versagt. Was nützt Rumgebrülle, wenn es nur sinnloses Gelaber ist? Lehmann hat die Abwehr geführt, nicht sinnlos angebrüllt.

    3) Lehmann war nie ein Schosshündchen von irgendjemandem, im Gegensatz zu Kahn. Lehmann hatte keien Lobby, hat sich nicht von seinem Verein ständig verteidigen lassen, hat nicht durch seinen Verein, Torwarttrainer (den man auch schön in der N11 installiert hatte) und diverse Vereinskumpels in der Medienlandschaft gegen seien Konkurrenten pöbeln und sticheln lassen. Lehmann hat im Gegensatz zu Kahn in den zwei Jahren vor der WM 2006 sogar zwei Rüffel von Klinsmann bekommen, weil er die zu offensive Kamikaze-Spielweise kritisiert hatte, übrigens mit Ballack und Maier zusammen.

    4) Nachdem Kahn im ersten CL-Finale die Nerven versagten, war das zweite ohne Frage mal zur Abwechslung ein Moment, in dem sie hielten. Schön für ihn, dass er im Vetternwirtschafts-Verein weiter im gemachten Nest sitzen durfte, mit dem jeder Depp im Laufe der Jahre Pokale en masse gewinnt. Tatsache ist, dass sogar seine Lobby selbst vor der WM 2006 geklagt hat, dass dem armen Olli seine Nerven den Konkurrenzkampf nicht mitmachen und er deswegen gepatzt hat. Der Lehmann hat das alles wesentlich lockerer weggesteckt und das trotz der extremen Situation im Verein. Er ist an der Situation gewachsen, weil er endlich mal eine faire Chance bekam und Klinsmann die Bayernlobby komplett ausklammerte, Kahn hat Muffensausen bekommen. Wahrscheinlich hat er tief in seinem Inneren doch erkennen müssen, dass es ein Fehler war feige zu sein und sich nicht zu einem ausländischen Topverein zu trauen und da seinen Mann zu stehen und sich durchsetzen zu müssen.

    5) Lehmann hatte bei Arsenal Druck, weil dort NIEMAND einen sicheren Stammplatz hat. Kahn wäre dort mit seiner Spielweise nach Patzern, von denen er genug gemacht hat, nach kürzester Zeit auf der Bank gelandet. Kahn hätte sich nie im Ausland bei einem Verein wie Arsenal halten können, weil er genau wie in der N11 bei so einer offensiven Spielweise gearscht war.

    6) Kahn hat sich in der Tat nicht mehr weiterentwickelt. Hat sogar Maier zugegeben. Oder willst du das Gegenteil behaupten? Willst du behaupten, Kahns Reflexe wären besse geworden? Seine Strafraumbeherrschung, 1 gegen 1 und die Führung der Abwehr, Antizipation etc. waren jedenfalls schlecht wie eh und je.

    PS: Klar, Kahn hätte uns zum WM und EM gemacht. Wie 2000 (miese Leistung von ihm, Patzer gegen Portugal, Danke Olli), 2002 (Egoshow ohne jede Verbindung zur Abwehr gegen kleine Gegner, große Klappe vor dem Finale, dann Patzer gegen ersten Topgegner. Danke Olli), 2004 (wieder eine mittelmäßige Leistung, hätte gar nicht mehr im Tor stehen sollen, laut Völler ein Fehler, dass er Lehmann nicht hat spielen lassen) und als Sahnehäubchen noch den Confed Cup 2005, wo sogar Hildebrand besser war als Kahn.
    Kahn hätte den Schuss von Grosso nicht gehalten, weil er zu dem Zeitpunkt schon lange keine Unhaltbaren mehr rausgekratz hat und weil wie mit ihm im Tor schon in der regulären Spielzeit völlig zu Recht von den überlegenen Italienern versenkt worden wären. Deren Spiel bestand praktisch nur aus Ecken, Flanken und Kontern. Lehmann hat eine Ecke nach der anderen abgefangen, eine 1 gegen 1 nach der anderen gewonnen. Alles Kahns ganz große Schwächen (man erinnere sich nur an das von ihm praktisch im Alleingang auf diese Weise verschuldete 1:5 Desaster). Die Italiener hätten uns noch vor der Verlängerung ein paar reingemacht. Das Gleiche gilt für das EM-Finale. Kahn wäre einfach auf der Linie geblieben und hätte sich von Torres einen „Unhaltbaren“ einknallen lassen. Und dem hätten mit Sicherheit noch ein paar weitere Tore gefolgt.

    PPS: Kahn hat es halt nie verkraftet, dass Lehmann ihm den Rang abgelaufen hat und er in der N11 weitgehend versagt hat. Sonst hätte er in den Jahren danach nie immer wieder unsportlich und kindisch nachtreten müssen. Wie erbärmlich muss man sein um zu sagen, mit ihm hätte man die WM gewonnen, weil er nach großem Versagen (Cl-Finale, WM-Finale) immer gewinnt? Sind wir hier auf dem Jahrmarkt im Wahrsagerzelt? Und ob der Olli mit einberechnet hat, dass es bei ihm mit der N11 ja keinen Wechsel von Versagen und Sieg gab, sondern nur Versagen bei allen Turnieren?

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