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Blogroll die 2te
Schadenfreude ist die schönste Freude…
Donnerstag, 24. Juni 2010, 18:02 Uhr unter Fußball, NM / International.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Wer den Cup gewinnt, ist scheißegal, nur Italien nicht… Der Weltmeister ist raus, die Italiener sind ausgeschieden! (Leider wurde das Video entfernt, weil die Italiener offenbar nicht nur schlecht Fußball spielen, sondern auch noch zum Lachen in den Keller gehen)

Die letzten zehn Minuten waren die besten bei dieser WM und das, obwohl Italien mitgespielt hat.


Kellerduell 3: Elfmeterschießen
Freitag, 4. Juni 2010, 23:20 Uhr unter Fußball, Kultur.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Am Mittwoch nach Pfingsten war ich zu meiner großen Freude beim “Hauskonzert” bei M. eingeladen, wo Manfred, Hubi und Christian ihr Kellerduell 3: Elfmeterschießen im kleinen, privaten Kreis aufgeführt haben. An allen anderen Terminen hätte ich nämlich nicht gekonnt, da diese unter der Woche sind und ich bekanntlich da nicht in Würzburg bin.

Die berühmt-berüchtigten Fußballerzitate kamen nicht zu kurz, aber der besondere Reiz bestand einmal mehr in den tollen Anekdoten und Geschichten, die die drei ausgesucht haben. Da kommt Rudi Gutendorf zu Wort und erzählt von rituellen Beschneidungen in Botswana, Peter Pacult und Giovanni Trapattoni dürfen ausflippen und auch Nick Hornby war wieder Teil der Fußballrevue.

Ein sehr lustiger Abend und auch die Gastbeiträge von Gastgeber M. und Steini waren richtig gut. Ich hoffe auf ein Wiederholungsspiel bei der EM 2012. Wer sich die Fußballrevue nicht entgehen lassen will, hat am Tag vor dem WM-Eröffnungsspiel am 10.06. die letzte Möglichkeit, das Kellerduell 3 zu sehen. Beim Auswärtsspiel im Standard treten die drei noch einmal auf, ich kann es nur noch einmal empfehlen.


Gimme hope Joachim!
Montag, 17. Mai 2010, 0:24 Uhr unter Fußball, Internet & Computer, NM / International.
Von: Alex
[ Kommentare: 5 ]

Ein wunderbares Video, auf das ich eben in Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs gestoßen bin: Gimme hope Joachim von Basta.

Großartig. Ich muss am späten Sonntagabend ab sofort nicht nur auf Dittsche verzichten, sondern auch auf Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs. Ich hasse die Sommerpause, v.a. dann, wenn es noch so kalt ist, dass “Sommerpause” wie ein schlechter Witz klingt.


Das Kellerduell geht ins Elfmeterschießen
Montag, 3. Mai 2010, 22:07 Uhr unter Fußball, Kultur.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Ab morgen Abend ist wieder Fußballzeit in der Werkstattbühne und dieser Blogeintrag ist ein wichtiger Kulturtipp. Warum? Weil es einfach unglaublich Spaß macht. Die Werkstattbühne Würzburg präsentiert nämlich pünkltlich zur Fußball-Weltmeisterschaft in Süafrika die Neuauflage der Kult-Fußballrevue „Kellerduell“.

Nach dem großen Erfolg des „Kellerduells” zur WM 2006 und von „Kellerduell 2: Verlängerung“ zur EM 2008 geht die Werkstattbühne mit der Fußballrevue unter dem Titel „Kellerduell 3: Elfmeterschießen“ mit bewährtem Konzept und vielen neuen Texten und Liedern in die dritte und entscheidende Runde. Als Vorspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 am Kap der Guten Hoffnung gibt es letztmals (so der Pressetext) ab dem 4. Mai das musikalisch-literarische Aufwärmprogramm rund um die schönste Nebensache der Welt zu sehen und zu hören.

Wen schon immer interessiert hat, welcher britische Schriftsteller durch den Meisterschaftsgewinn seines Lieblingsteams in einen solchen Freudentaumel geriet, dass er sich beim Kauf einer Flasche Champagner im Laden um die Ecke gründlich ausnehmen ließ, wer noch einmal intensiv und hautnah die legendären Elfmeterschießen zwischen England und Deutschland miterleben möchte, der ist beim „Kellerduell 3: Elfmeterschießen“ genau richtig. Wer gar nichts mit Fußball am Hut oder sonstwo hat, ist ebenfalls genau richtig und kann sich über die äußerst unterhaltsamen Darbietungen von Manfred Plagens, Hubertus Grehn und Pianist Christian Schmickler amüsieren. Wer kennt schon die zehn ungewöhnlichsten Möglichkeiten, ein Stadion zu verlassen, oder den Grund, warum der Eintracht-Spieler Jan Åge Fjørtoft sein Zimmer ungern mit seinem Mannschaftskollegen Bachirou Salou teilte? Man erfährt den Grund, warum sich Rapid-Trainer Peter Pacult trotz gewonnener Herbstmeisterschaft seines Clubs fast handgreiflich mit einem Fernsehreporter anlegte und erlebt hautnah, was Trainer-Globetrotter Rudi Gutendorf auf der 28. seiner 55 Trainerstationen in Botswana erlebt hat oder jene magischen Momente, in denen Spiele zu Jahrhundertspielen wurden. Warum Giovanni Trapattoni fertig hatte, wissen die meisten, aufgeführt ist das aber doppelt lustig.

Bei den „Heimspielen“ der Kult-Fußballrevue „Kellerduell 3: Elfmeterschießen“ in der Würzburger Werkstattbühne und beim „Auswärtsspiel“ der Revue im Standard sitzt man dann auf der VIP-Tribüne. Die Fans auf den Tribünen der Kellerbühnen erwarten zwei poetische Halbzeiten, abgerundet durch musikalisches Kurzpassspiel – denn „Fußball ist unser Leben“ und „Gute Freunde halten zusammen“… Hubertus Grehn, Manfred Plagens und Pianist Christian Schmickler sowie diverse Gäste lesen, spielen und singen aus der Tiefe des (Keller-)Raums und bringen Wort und Ball auf den Punkt. – Auf zum Anstoß!

AUFFÜHRUNGSTERMINE:

„HEIMSPIELE“ in der Werkstattbühne Würzburg:
DIENSTAG, 4. Mai PREMIERE
DIENSTAG, 11. Mai
DIENSTAG, 18. Mai

Aufführungen immer um 20:00 Uhr

Das “AUSWÄRTSSPIEL“ im Standard findet am DONNERSTAG, 10. Juni um 21.00 Uhr statt.

KARTENRESERVIERUNG für die “HEIMSPIELE“ in der Werkstattbühne Würzburg telefonisch unter 0931-59400 oder per E-Mail unter tickets (at) werkstattbuehne (punkt) com

Für das „AUSWÄRTSSPIEL“ im Standard direkt im vor Ort, Oberthürstr. 11 A, 97070 Würzburg oder telefonisch unter 0931-51140.

Zur Einstimmung empfehle ich die Würzmischung #27, die wir mit den Jungs vor zwei Jahren gemacht haben, es kommt aber auch eine neue Würzmischung, weil es beim letzten Mal so lustig war.


Live dabei bei Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs
Freitag, 30. April 2010, 0:05 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 5 ]

In Sachen Fußball war diese Woche ein echtes Highlight. Das hat am Sonntag schon großartig angefangen. Arnd Zeigler hat am Abend über Twitter Bayernfans gesucht, die glaubhaft versichern können, dass Bayern Deutscher Meister wird und das auch überzeugend vermitteln können. Ich habe dann eine Email geschrieben, ein paar Argumente dazugepackt und während ich schon wieder in die Unterrichtsvorbereitung vertieft war, wurde ich per Mail um meine Telefonnummer gebeten und kurze Zeit später war ein Redakteur vom WDR dran, der mir erfreut mitgeteilt hat, dass ich in der Sendung dabei bin, sie aber noch nach einem Schalke-Fan suchen müssten.

Dass Bayern München Deutscher Meister wird, muss eigentlich nicht extra begründet werden, da reicht auch eine durchschnittliche Leistung beim Erörtern. Wieso sollen die Münchner nach dem überragenden Finaleinzug in der CL durch das 3-0 in Lyon die Spiele gegen Bochum und das bereits nächste Woche wohl bereits abgestiegene Berlin verlieren? Bayern spielt daheim gegen die Schießbude der letzten Wochen, wo auch Heiko Herrlichs Entlassung nicht mehr viel bewirken dürfte, nach dem grandiosen 7-0 gegen Hannover können die Bayern im letzten Heimspiel der Saison nicht die Meisterschaft verkacken. Zudem sind Hertha und Schalke verfeindet seit einem vor Jahrzehnten am grünen Tisch verlorenen Pokalfinale, deshalb wird Hertha am letzten Spieltag nicht auch noch zum Steigbügelhalter für die Schalker. Die müssen das auch gar nicht mehr sein, weil Schalke gegen Werder Bremen hoffentlich nicht mehr dieses unverschämte Glück strapazieren kann und Werder den Weg in die CL weitergehen kann.
Rein objektiv gesehen darf Schalke auch nicht Meister werden, weil Schalke einen entsetzlich hässlichen Fußball spielt. Das wäre das gleiche,
wenn Klinsmann letztes Jahr Meister mit dem gebotenen Stolperfußball geworden wäre. Da hatte Bayern da oben eigentlich auch nichts zu suchen und waren letztlich doch oben dabei , weil die anderen wieder einmal zu dumm oder noch dümmer waren.

In der Sendung habe ich dann meine Zeit bekommen, geredet wie ein Wasserfall und viel Spaß dabei gehabt. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie hier online anschauen, für mich ist Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs jedenfalls ein Kleinod unter den Sportsendungen, das jeden Sonntag ein Pflichttermin ist wie für andere der Tatort.

Und dann ziehen die Bayern mit einer überragenden Leistung gegen Lyon ins CL-Finale ein. Unglaublich, was van Gaal mit der Mannschaft gemacht hat. Schön, dass ein Jahr nach der Entlassung von Klinsmann das Gestümper des Tonnentreters endlich ad acta gelegt werden kann. Wer ist Klinsmann?


Die Angst des Torwarts beim Elfmeter
Dienstag, 17. November 2009, 18:34 Uhr unter Fußball, Total bescheuert.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Wenn man als Torwart versucht, den Elferschützen in seiner Konzentration zu stören, sollte man es gescheit machen…

Sonst schaut man am Ende so dumm aus der Wäsche.
Das Ganze ist in der zweiten amerikanischen Liga passiert. So wird man dann trotzdem bekannt. Schön.


Kickers gegen Kahl – Dusche überfüllt
Montag, 12. Oktober 2009, 17:19 Uhr unter Fußball, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 8 ]

Normalerweise sind die Würzburger Kickers nicht der Club, dem ich mich hier widme, weil ich ein 04er bin. Aber das, was am Samstag am Dallenberg passiert ist, kann ich nicht ignorieren, viel zu geil ist das. Das Spiel in der Landesliga Nord zwischen den Würzburger Kickers und dem FC Viktoria Kahl wurde nämlich nach 56 Minuten abgebrochen, weil nicht mehr genügend Kahler Spieler (nur noch sechs) auf dem Platz standen. Zunächst konnten sich die Herren aus Kahl nicht benehmen und holten sich insgesamt vier (!) Platzverweise ab, dann hat sich ein Kahler verletzt und konnte nicht mehr ausgewechselt werden. Einen wegen groben Foulspiels (15. Minute), das kommt vor, die drei anderen allerdings wegen Zuschauer- bzw. Schiedsrichterbeleidigung. Alle vier Platzverweise gab es zudem in der ersten Hälfte, das kommt wahrscheinlich nicht sehr oft vor. Besonders bemerkenswert war wohl der Platzverweis für Kahls Spieler Türhan, der seine Mannschaft nach 31 Minuten in Führungs geschossen hatte (Kickers-Torwart Tsiflidis steuerte auch seinen Teil bei) und anschließend mit Stinkefinger und derben Schimpfwörtern vor den Kickers-Fans gejubelt hat. Die nächsten beiden Platzverweise gab es noch wegen Beleidigung des Schiedsrichters, dem die Kahler danach vorwarfen, das Spiel kaputtgepiffen zu haben.

Mal an die eigene Nase fassen und sich zusammenreißen. Das Spiel wird wohl mit 2-0 für die Rothosen gewertet, bei Spielabbruch stand es schon 3-1 für die Kickers. Toll ist das Wortspiel von Kai Dunkel im Main-Post-Artikel: Er schreibt nämlich von einem Kahlschlag, der seinesgleichen suche. Passend dazu haben die Kickers-Fans “Langsam wird die Dusche voll” gesungen. Beides sehr originell.

Danke an Antonius für den Hinweis.


Mut zur Hässlichkeit
Montag, 17. August 2009, 11:05 Uhr unter Bundesliga, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

Dem VfL Bochum muss man beinahe Respekt zollen. Nicht für die dürftige Vorstellung gegen Schalke in der Veltins-Turnhalle, mit der man es Magaths Truppe recht leicht gemacht hat, sondern für den Mut, mit solch unglaublich hässlichen Trikots in einem Fußballstadion aufzulaufen. Jahre ist das schon eine Weile her, dass eine der grauesten Mäuse der Liga plötzlich mit quietschbunten Papagei-Hemden aufgelaufen ist, weil Lottoanbieter Faber nicht nur auf der Brust für seine Dienste warb, sondern gleich mit dem ganzen Trikot. Grausig war das damals anzuschauen, dieser Ganzkörper-Regenbogen. Immer wieder mal fand sich eine Geschmacksverirrung beim einen oder anderen Verein, auch die Bayern haben vor 15 Jahren mit gelb-grünen Trikots den hässlichen Sonderling gegeben. Gestern ist der VfL Bochum in Auswärtstrikots aufgelaufen, die rosa, magenta, brombeerfarben, was-auch-immer oder halt telekomrosa sind. Dunkelblaue Applikationen an den Ärmeln und am Kragen und Rückennummern in der gleichen Farbe komplettieren die fiesen Trikots. Irgendeine italienische Mannschaft – Palermo? Neapel? – hat mal in ähnlich komischen Farben gespielt. In den 90ern. Wollen die Vereine nicht auch Trikots verkaufen? Im Online-Shop des VfL wird das Hemd nicht angeboten. Oder erklärt der VfL noch diese Woche (und nächste und übernächste Woche), warum die Trikots eigentlich total toll sind und der wahre Wert erst erkennbar wird, wenn man sich eines gekauft hat, obwohl das Trikot keiner will.

Eine rosa Truppe. Mit solchen Trikots steigt man ab, noch mehr mit solchen Leistungen. Nach kik wirbt nun übrigens Discounter netto auf der Brust. In Gelb.


Schiedsrichter! Telefon!
Montag, 8. Juni 2009, 18:09 Uhr unter Fußball, Internet & Computer, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 4 ]

Nachdem die Jungs von macmyday.de die wirklich tolle Seite marktheidenfelder.de erschaffen haben und mit ihrem Stadtportal echt Maßstäbe in Sachen Information und Übersichtlichkeit gesetzt haben, bin ich mit den beiden Herren, die auch sportfreundlich.com ins Leben gerufen haben, zum Fußball nach Marktheidenfeld gefahren, um dort das Finale um den Landrätepokal zu verfolgen. Zeitgleich war zwar in Würzburg das letzte Saisonspiel des WFV, aber mit den beiden Jungs war ich schon länger nicht mehr unterwegs und da war das die passende Gelegenheit.

Was ich in der Bayernliga sicher nicht gesehen hätte, war dieses seltene Exemplar eines telefonierenden Linienrichters…

schiedsrichter_telefon

Die Stadt Würzburg sollte mal über ein so tolles Portal nachdenken und einfach mal bei macmyday.de anfragen.


Schall und Rauch
Mittwoch, 3. Juni 2009, 12:30 Uhr unter Fußball, NM / International.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Seit dem blöden Bosman-Urteil sind Verträge im Profifußball das Papier nicht mehr wert, auf dem sie gedruckt sind. Vertrag bis 2012? Auf dem Papier vielleicht, nicht in der Realität. Wenn heute ein Verein kommt und für morgen mehr Geld verspricht, vergessen Spieler und vor allem Berater alles, was sie vorher unterschrieben haben, um an der nächsten Station ordentlich abzukassieren. Handgelder und horrende Ablösen gehören zu Transfers, Gehaltsobergrenzen wie im US-Sport gibt es nicht, Investoren, Scheichs und neureiche Milliardäre zahlen fast jedes Gehalt, um sich ihre Wunschmannschaft zusammenzustellen. Von der Kritik nehme ich auch meine Bayern nicht aus, 30 Millionen Euro sind eine Wahnsinns-Summe in Deutschland, in Europa nicht, Kaka wechselt angeblich für weit mehr als 60 Millionen Euro von Milan zu Madrid, wo Milliardär Perez mal wieder Präsident ist und Offensivspieler zusammenkauft. Oder doch zu Chelsea, die ein Wettbieten eröffnet haben und angeblich 80 Millionen Ablöse und 16 Millionen Jahresgehalt zahlen wollen? Krank!

Bei Spielern ist das nicht mehr weiter verwunderlich und fast zum Alltag geworden, jetzt machen die Trainer fleißig mit und zeigen ihren Spielern, wie man es heutzutage eben macht. Hemmungslos werden Trainer abgeworben, die feste Verträge haben. Martin Jol geht mal eben weg vom HSV und heuert bei Ajax Amsterdam an, Felix Magath wechselt vom Meister zu Schalke, um sich dort auf die Bundesliga konzentrieren zu können, Christoph Daum packt Hals über Kopf seine Koffer, um in der Türkei wieder gefeiert zu werden und Louis van Gaal hatte noch Vertrag in Alkmaar, auch wenn ich mich freue, dass die Bayern van Gaal verpflichten konnten. Der HSV und Köln stehen völlig unvorbereitet vor einem Scherbenhaufen, der HSV wirbt nun seinerseits um Lucien Favre von Hertha.

Wie erklären diese Trainer ihren Spielern, dass sie nicht wechseln dürfen? Was sagt van Gaal zu Ribéry, wenn der bei Chelsea die sportliche Herausforderung suchen will?


Bewegte Fußballwoche
Samstag, 9. Mai 2009, 11:02 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball, NM / International.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Eine bewegte Fußballwoche war das: Louis van Gaal kommt, Louis van Gaal kommt nicht. Ein ewiges Hin und Her, es wird geschwätzt und dementiert und am Ende wird der Holländer der neue Bayern-Trainer. Eine gute Lösung. Das Trainerkarussell dreht sich in der Bundesliga immer schneller. Jupp Heynckes übernimmt von Jürgen Klinsmann. Diese Meldung war ja vorletzte Woche nur so lange spektakulär, ehe bei den Schalkern völlig überraschend durchsickerte, dass Felix Magath dort neuer Trainer und Manager wird. Diese Woche wurde der unsägliche Manager-Trainer-Eiertanz rund um die Veltins-Turnhalle endlich beendet, Magath hat bestätigt, dass er Wolfsburg verlässt, um in Schalke die sportliche Herausforderung zu suchen. Er wird angeblich weder Grafite noch Dzeko mitbringen, das glaube ich aber erst am 01.09.09 um 0.00 Uhr, wenn das Transferfenster zu ist. Huth soll eine Rolle spielen, Lincoln zurückkommen. Erfolg werden sie trotzdem nicht haben.

Bei den Bayern steht Bremens Diego offenbar ganz oben auf dem Wunschzettel. Der soll sich eigentlich mit Juventus Turin so gut wie einig sein, aber bei Bayern München überlegt er wohl doch noch einmal. Nicht nur für die Bayern, sondern auch für die Liga fände ich es toll, wenn Diego in Deutschland bliebe, da ja Franck Ribéry mit den Gedanken schon weg zu sein scheint. Dumm von Diego, dass er sich am Donnerstag im Halbfinale von Alex Silva provozieren ließ, die gelbe Karte war überflüssig. Da sollten die Bremer nicht so auf den Schiedsrichter schimpfen. Hart, dass das Spiel zwischen dem HSV und Bremen letztlich auch von einer Papierkugel entschieden wurde. Das habe ich auch noch nicht gesehen. Dumm (oder gut?), dass die Papierkugel von den HSV-Fans geflogen kam. Gut, dass Olic nur eine Knieprellung und keinen Kreuzbandriss hat. Wenn wirklich solche Summen für Franck Ribéry geboten werden, hoffe ich, dass Hoeneß und Co nicht lange zögern.

Der nächste Trainer-Hammer folgte gestern: Werder Bremens Urgestein Thomas Schaaf verhandelt angeblich mit dem VfL Wolfsburg.

Unübertroffen in dieser Woche bleibt aber das CL-Halbfinale zwischen dem FC Chelsea und dem FC Barcelona. Ein so schlechter Schiedsrichter und dieses tragische und doch gute Ende. Jetzt garantiert Ballack nicht mal mehr eine Finalteilnahme…



Wolfgang Niersbach und die Stehplätze
Donnerstag, 19. März 2009, 18:13 Uhr unter Bundesliga, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 4 ]

Dass die Gewerkschaft der Polizei eine Beteiligung der Vereine an den Kosten für die Einsätze fordert, ist nichts Neues und auch nicht gerechtfertigt, da die Vereine ein Vielfaches an Steuern bezahlen und bei normalen Spielen nicht mehr Polizei vor Ort ist als nötig. Großveranstaltungen werden immer von der Polizei geschützt, dafür ist sie ja da. Wenn es um die sogenannten Problemspiele geht, wo zusätzliche Verbände nötig sind, können die Vereine meinetwegen zur Kasse gebeten werden. Wenn dann der eine oder andere Club in der Regionalliga vor die Hunde geht, können sich die “Fans” beglückt an die eigene Nase fassen.

Im Kampf gegen die Chaoten beim Fußball haben sich DFB, DFL und Polizei getroffen und beraten, dabei hat die DFL den Forderungen nach finanzieller Beteiligung eine deutliche Absage erteilt. DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach hat mal wieder die bösen Fans auf den Stehplätzen im Visier:

Wenn im Stadion Probleme entstehen, dann in diesem Bereich. Wir werden es jedenfalls nicht länger zulassen, dass eine kleine Minderheit den Großteil der Fans terrorisiert.

Ganz klar. Und wenn Herr Niersbach bei anhaltenden Problemen über unpopuläre Maßnahmen nachdenken will, weiß man inzwischen, was das heißt. Dann sollen die Stehplätze abgeschafft werden. Was das für die Stimmung bedeuten würde, weiß auch jeder, der mal in einem Stadion war. Dann haben wir Huschi-Puschi-Fähnchen-Schwingen bei Toren, aber ansonsten die tote Hose, über die ich mich schon recht oft beklagt habe, wenn ich aus der Allianz-Arena heimgekommen bin.

Wenn es das ist, was Herr Niersbach will, dann “Gute Nacht, Fußball!”. Stimmung machen halt mal die Fans auf den Stehplätzen, die Sitzplatz-Touristen bringen aber das Geld… Frittenmeister hat ein paar weitere Zitate weitestgehend unkommentiert zusammengetragen.


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