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Blogroll die 2te
Der immer wieder falsche Gebrauch des Apostrophs
Montag, 25. August 2014, 11:50 Uhr unter Lästereien.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

So oft kommt er eigentlich in unserer Sprache gar nicht vor. Umso erstaunlicher ist es, dass der Apostroph, und vor allem der falsche Apostroph, auf dem Vormarsch ist und sich ständig irgendwo dazwischendrängt. Meine illustre Sammlung habe ich mal wieder aktualisiert, es wurde auch Zeit, schließlich habe nicht nur ich gesammelt, sondern auch immer wieder neue Exemplare zugeschickt bekommen.

IMG_2969

Der Staatliche Hofkeller Würzburg sollte sich langsam mal Gedanken machen, ob er wirklich weiterhin Secc0’s verkaufen will. Das sieht nicht nur dämlich aus, sondern ist auch dann falsch, wenn man es immer wieder falsch schreibt. Schließlich war der gleiche Fehler auch schon in der Weinliste für 2013 zu finden. Vielleicht hilft ja der Link, ansonsten muss ich das dort beim nächsten Weinkauf mal persönlich loswerden.


U&D 2014 – Es ist angerichtet!
Donnerstag, 19. Juni 2014, 0:55 Uhr unter Kultur, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Logo udwue 14

Eigentlich kann es losgehen! Unser Blick von der Terrasse der Steinburg auf das Gelände vom Umsonst & Draußen lässt das zumindest vermuten.

HDRtist HDR - http://www.ohanaware.com/hdrtist/
(
Hohe Auflösung: Einfach auf das Bild klicken)

Um 16.30 Uhr öffnen die Tore, ab 17.00 Uhr spielt die Musik und um 19.30 Uhr geht es dann auch ganz offiziell los. Im Kunstzelt. Bis morgen, eine gute Nacht!


Würzmischung #94 – Der Bierbaum der Stadtgärtner
Donnerstag, 1. Mai 2014, 17:15 Uhr unter Würzburg, Würzmischung / Podcast.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Ralfich_Adalbero

Als Ralf am letzten Freitag gemeint hat, wir treffen uns am Samstagfrüh auf dem Adalbero-Flohmarkt, um mit den Stadtgärtnern zu podcasten, die da auch sind, habe ich erst gedacht, was er will, die sind sicher später auch noch da, zumal die Wiese sicher immer mehr Zuspruch braucht, wenn da so viele Menschen rumlaufen. Aber ich habe bei “Stadtgärtner” eben an “Stadtreiniger” gedacht und etwas verwechselt. Das städtische Gartenamt war nicht am Kirchplatz, sondern die private Initiative der Stadtgärtner Würzburg. Und mit denen haben wir die Würzmischung #94 aufgenommen, genau genommen mit Silvi (Ihr Blog heißt Garten Fräulein) und Conny, aber auch Matthias und Britta sind zu Wort gekommen, die haben aber parallel auch Setzlinge an Flohmarktbesucher verkauft. Und an mich.

Bierbaum groß

Warum das für die Stadtgärtner selbstverständlich ein Eierbaum ist, für mich ein gefeierter Bierbaum, ist da zu hören, vor allem aber reden die Mädels über das “urban gardening” von dem ich vorher noch nie was gehört hatte. Im städtischen Raum sollen Gemüse und andere essbare Sachen wachsen, und wenn es die Tomatenstauden auf dem Balkon und Paprika auf dem Fensterbrett sind.

Setzlinge

Tomaten, Stinkerli als Ungeziefervertreiber und Kürbiskerne haben wir auch mitgenommen und untereinander aufgeteilt, das hier sind meine Setzlinge, die jetzt im Frauenland hoffentlich bald Früchte tragen. Viel Spaß beim Anhören, es hat echt Spaß gemacht!


Sängk juu foa Dräwwelling wiss Deutsche Bahn – Fagg juu!
Freitag, 25. April 2014, 12:39 Uhr unter Alltag.
Von: Alex
[ Kommentare: 4 ]

Die Parkscheinautomaten der Stadt Würzburg wurden – leider – abgebaut, das Gelände zwischen den Hauptbahnhof und dem Quellenbachparkhaus wurde vermietet und wird seit einiger Zeit von der Contipark Parkgaragengesellschaft mbH bewirtschaftet. So steht es ganz klein gedruckt auf dem Ticket, das jeder Autofahrer für 70 Cent (pro 30 Minuten)  lösen muss. Ganz groß steht natürlich DB BahnPark auf dem Ticket, dazu der höchst positiv klingende Spruch “Hier kommen Autofahrer zum Zug“. Ich soll mich ja wohlfühlen, auch dann, wenn ich den die stolzen 70 Cent bezahle. Man dankt mir ja mit einer freundlich lächelnden jungen Dame auf dem Schild, dass ich mir einen Parkschein gelöst habe. Dass DB BahnPark ein Gemeinschaftsunternehmen der DB und besagter ContiPark ist, liegt auf der Hand.

Mit den 70 Cent, mit denen DB BahnPark seine Kunden abzockt, die nur ihre Angehörigen zum Zug bringen wollen und auf keinen Fall mehr Zeit in dem hässlichen Loch im Würzburger Hauptbahnhof verbringen wollen, müssen ja die penetranten Kontrolleure bezahlt werden. Über die alte Frau mit der großen Aufschrift DB BahnPark auf dem Rücken habe ich mich am meisten geärgert. Wir hatten noch nicht das Gepäck aus dem Kofferraum geholt und das nötige Kleingeld zusammengesucht, da hat sie sich schon wie ein Aasgeier auf unser Auto und auf die drei benachbarten gestürzt, um aufreizend zu kontrollieren, ob wir schon bezahlt haben. Natürlich hatten wir das alle vier noch nicht, schließend waren wir ja gerade erst angekommen.

Natürlich habe ich dann – wie die anderen auch – meinen Parkschein gelöst und die Alte hat quasi darauf gewartet, um auch wirklich davon überzeugt zu sein, keinen Parksünder erwischen zu können. Weil mich diese penetranten Art und Weise echt geärgert hat, habe ich mich an der Information beschweren wollen, wurde aber freundlich weggelächelt und eine Beschwerde wird niemals den ehemaligen ServicePoint verlassen. Sie könne da gar nichts machen, das sei nicht die Deutsche Bahn, sondern man habe das an die Contipark Parkgaragengesellschaft mbH vermietet, die das bewirtschaftet. Ganz klar: wenn man alle möglichen Nicht-Dienstleistungen, mit denen man seine Kunden abzockt, auslagert, kann man sich hervorragend herausreden. Natürlich habe ich mich sehr beeilt, nachdem ich meine Freundin zum Zug gebracht hatte, denn mir war sehr bewusst, was passiert, wenn ich die Parkzeit nur um eine Minute überschritten hätte.

Aber scheinbar hat das Methode, wenn ich nach “Contipark” google, kommt gleich dieser Blogeintrag, der mich ganz an die Situation vorhin erinnert. Aber auch die anderen sprechen eine deutliche Sprache, von “Abzocke” ist nicht selten die Rede.

Selbst an kleinen Bahnhöfen wie in Marktredwitz wird ganz munter von DB BahnPark abgezockt: Wir sind nach Rom geflogen und wollten nicht mit dem Auto nach München fahren, allerdings kann man dort am Bahnhof nur eine Woche Parken für 16,80€ “kaufen”, nicht aber eine Woche und einen Tag, da sollte es dann schon das Monatsticket sein. Für stolze 33€. Mit etwas Herumtelefonieren wurde uns dann am nichtbezahlten letzten Tag unserer Reise ein Ticket gekauft und unter den Scheibenwischer gelegt. Am Würzburger Hauptbahnhof wäre hier sicher schon das Knöllchen gehangen.

DB BahnPark, steckt euch euer pseudofreundliches Getue sonstwohin!!! Kundenfreundlich ist das nicht! Ihr wartet doch geradezu auf Nichtzahler.


Auf geht’s zur Stichwahl am Sonntag
Mittwoch, 26. März 2014, 21:36 Uhr unter Politik, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Nach der Stadtratswahl am 16. März dürfen wir Würzburger am Sonntag noch einmal ins Wahllokal, denn die Wahl vor knapp zwei Wochen hat – wenn auch knapp – noch nicht den neuen Oberbürgermeister unserer Stadt küren können. Bei fünf Bewerbern war die Stichwahl schon im Vorfeld wahrscheinlich, auch wenn ich selbst sowieso nur zwei davon ernstgenommen habe und ernstnehme. Die, die jetzt auch zur Wahl stehen. Eine Zukunft zu versprechen und gleichzeitig für einen sündhaft teuren bzw. unbezahlbaren Tunnel zu propagieren, das passt so recht nicht. Aber das ist ein anderes Kapitel, schließlich erwartet uns dazu ja bald wieder ein Bürgerentscheid, der scheinbar den Stau abschaffen will.

Schuchardt_CSU
Foto: CSU Würzburg

Ich werde am Sonntag auf jeden Fall Christian Schuchardt wählen, weil er schon als Finanzkämmerer nicht alles bezahlen konnte und wollte. Und weil ich auch schon bewusst erlebt habe, wie Würzburg völlig abgebrannt war und vorher irgendwelchen tollen, aber viel zu teuren Projekten nachgerannt ist, möchte ich nicht, dass das noch einmal passiert. Und da glaube ich, ist Christian Schuchardt genau der Richtige. Und zudem ist er der Kandidat der CSU.

UND, ganz wichtig: Schönes Wetter oder der große Vorsprung von Christian Schuchardt sind keine Gründe, am Sonntag nicht ins Wahllokal zu gehen. Die Wahlbeteiligung vor zwei Wochen war armselig und darf sich nicht wiederholen.


Circus Roncalli – Time is Honey
Samstag, 28. September 2013, 20:35 Uhr unter Alltag, Kultur, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Zum zweiten Mal nach 2010 hat der Circus Roncalli Station in Würzburg gemacht, dieses Jahr war die Zirkusstadt ganze drei Wochen bei uns. Urlaub in Würzburg. Da die Zirkusleute das neue Programm Time is Honey im Gepäck hatten, war das für mich ein Pflichttermin, einmal im Jahr muss ich einfach Zirkusluft schnuppern.

Roncalli 2013

 

Am Wahlsonntag waren wir in der vorletzten Vorstellung, da so viele Kinder mit ihren Eltern da waren, hatten wir auch allerbeste Sicht. Der große Lichtmast war nicht zu vermeiden, irgendwann aber gönne ich mir auch mal die Loge ganz vorne an der Manege. Bei den zahlreichen Artistennummern unter dem Zirkusdach war ich aber wieder froh, dass ich nicht ganz vorne war.

Nach knapp 2 1/2 Stunden war das Zirkusvergnügen vorbei, einmal mehr war ich sehr begeistert vom Circus Roncalli. Allerdings muss ich echt sagen, dass das letzte Programm All you need is laugh besser war. Alleine die Rahmengeschichte, die dieses Programm von Anfang bis Ende begleitete, war in dieser Weise einzigartig. Nichtsdestotrotz war auch dieses Programm toll komponiert, Artisten und Clowns wechselten sich ab und bereiteten uns ein großes Vergnügen. Grnadios beim Roncalli fand ich auch dieses Mal die Live-Kapelle, die ein ganz anderes Flair bereitet als bloße Konservenmusik.


Neue Apo(Kata-)strophen
Freitag, 23. August 2013, 15:12 Uhr unter Lästereien, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Auf zahlreichen Exkursionen habe ich mich auf die Suche nach neuen Exemplaren von Deppenapostrophen begeben und war dabei sehr erfolgreich, wie man in meiner Sammlung sehr gut sehen kann. Die letzte Aktualisierung ist schließlich schon ein paar Monate her.

Gestern Abend war ich in Würzburg im Habaneros und habe in der Speisekarte die folgenden Prachtexemplare gefunden, daher bekommen die auch einen Extrabeitrag.

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Und dann gab es auch noch ganz besondere Hugo’s. Chip’s und Cocktail’s gab es überraschenderweise nicht.

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Überhaupt ist mir aufgefallen, dass der dumme Plural-Apostroph immer öfters angetroffen wird, eine Ausrottung scheint sehr schwierig.


Endlich! Mein U&D 2013 hat begonnen
Samstag, 22. Juni 2013, 10:10 Uhr unter Kultur, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Logo udwue 13

Da ja das Umsonst & Draußen zu  dritten Mal bereits am Donnerstagabend begonnen hat, konnte ich wieder erst am Freitagabend auf die Mainwiesen. Ich habe es aber trotzdem sofort wieder genießen dürfen. Kaum dort, treffe ich Leute, viele nette Leute, die ich alle viel zu selten sehe, seit ich in Selb arbeite. Da das Festivalaufbau gespiegelt wurde, haben wir uns auch erst einmal einen Überblick verschafft. Das dauert dann aber in der Regel länger als geplant, eben weil so viele bekannte Gesichter unterwegs sind. Einfach schön. So schwer ist die Orientierung aber gar nicht, die Draußen-Bühne steht jetzt mainabwärts am Bepo-Sportplatz, die Drinnen-Bühne am Eingang an der Friedensbrücke. Vorteil: Die Kulisse mit der Steinburg im Hintergrund ist unschlagbar, fand ich früher schon großartig.

Bon’s Balls 2013

Mein Highlight des ersten Tages war der Auftritt der großartigen ACDC-Coverband Bon’s Balls, die ich auf dem udwue nicht zum ersten Mal gesehen habe. Immer wieder toll, und das, obwohl ich wirklich kein Fan von ACDC bin.

Auf dieser Seite ist auch wieder der Blog zum Festival zu finden, heute nehme ich auf jeden Fall auch meine gescheite Kamera mit zum U&D. Ich liebe dieses Festival einfach. Und heute findet der Gummistiefelweitwurf der Deutsch-Finnischen Gesellschaft auf dem Festival-Gelände statt. Nach der 24-Stunden-Würzmischung Ende Oktober sind wir, Ralf und ich, das Karin Bayha einfach schuldig, da teilzunehmen.

Jede Menge aktuelle Bilder vom U&D 2013 findet man hier auf der Flickr-Seite des udwue.


Bericht als kostenlose Werbung?
Sonntag, 9. Juni 2013, 17:53 Uhr unter Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Bildschirmfoto 2013-06-09 um 17.25.37Komisch, ein Beitrag über die Wiedereröffnung der Alten Mainmühle. Ein bisschen mutet der Bericht “Weingarten im Hochwasser” eher wie kostenlose Werbung für das Touristen-Gasthaus an der Alten Mainbrücke an. Dass vier Tage Verdienstausfall für den Chef  spürbar sind, mag sein, dass er zu den stark vom Hochwasser betroffenen Betrieben in Würzburg gehört, mag angesichts des super Hochwasserschutzes in unserer Stadt auch sein. In Anbetracht dessen, was aber deutschlandweit los ist, wo das Hochwasser eine echte Katastrophe ist, wo Menschen Hab und Gut verloren haben und um ihre Existenz bangen, ist der Beitrag doch eher peinlich. Für die Mainpost vor allem. Das Afrika-Festival musste abgebrochen werden, die Basarbetreiber haben massive Ausfälle zu beklagen, weil der Umsatz einen wesentlichen Teil ihres Jahresverdienstes darstellt. Der Mainmühlenwirt wird sicher nicht groß renovieren müssen, vor den Trümmern seiner Existenz steht er auch nicht, ich darf auch annehmen, dass er in irgendeiner Weise versichert ist. Sein Weingarten unterhalb der Brücke kann schnell wieder aufgebaut werden, am Weindorf hat er seine Laube, er jammert also auf sehr hohem Niveau, es geht im Grunde “nur” um Verdienstausfall. Am Stadtstrand musste über Nacht auch alles abgebaut werden, hier war aber tatsächlich auch die ganze Einrichtung bedroht, das miese Wetter dürfte hier für viel höhere Ausfälle gesorgt haben. Bei mir als Würzburger wird Herr E. nicht auf großes Mitleid hoffen dürfen, ich gehe auch trotz Mainpost-Werbung nicht mehr in die Alte Mainmühle, weil man fränkisches Essen in Würzburg besser und vor allem billiger bekommt. Mein Schäuferle mit Kloß für fast 16€ wird mein einziges Essen dort bleiben. Die Aussicht auf den Balkonen ist zwar toll, mehr aber auch nicht. Und der Brückenschoppen, naja, ich brauche es nicht.

Was sich aber einmal mehr bewährt hat, ist der mobile Hochwasserschutz. Wenn ich da die Bilder aus Passau oder Dresden sehe, können wir doch heilfroh sein, dass wir unsere Stadt fast komplett schützen können. Der Restaurantbetrieb in der Alten Mainmühle kann schließlich seit Freitag weitergehen, weil die Kanalisation wieder Abwässer aufnimmt. Wären seine Räume zerstört, er hätte Mitgefühl verdient, so wird er es mit Blick auf die unzähligen echten Hochwasseropfer verkraften können. Der Fischimbiss Krebs ein paar Meter mainabwärts hätte sich mehr Grund zum Jammern.

Foto: Bildschirmfoto Mainpost.de, 09.06.2013, 17.25 Uhr.


Würzmischung #87 – Ein frohes Labern
Sonntag, 31. März 2013, 22:00 Uhr unter Total bescheuert, Würzmischung / Podcast.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Es hat sich kein Gast gefunden, also haben Ralf und ich die Gunst der Stunde genutzt und die Würzmischung #88 (mit aktuelleren Bildern) aufgenommen, die aber nur die #87 ist, weil der Podcast von der Schlachtschüssel vor drei Wochen den widrigen Umständen zum Opfer gefallen ist. Wenigstens ein Bild konnten wir retten. Frohe Ostern!

schlachtschüssel13

Was Lutz’s sich bei seinem komischen Firmennamen gedacht hat, was die Würzburger Frischluftzufuhr mit Würzburger Bürgerentscheiden und den Schuhen des neuen Papstes zu tun hat und warum es Ralf nicht nur warm ums Herz wurde, all das haben wir in einer sehr ernsthaften Dreiviertelstunde versucht zu besprechen. Ich glaube, ich muss die thematischen Zusammenhänge dieses Podcasts demnächst mal grafisch auswerten, schließlich geht das Blogprojekt ja weiter, wir haben schließlich nur das erste Quartal 2013 abgerechnet.

Zudem sind jetzt ALLE Folgen unseres Podcast-Marathons online, Ralf hat die ersten fünf Folgen nachbearbeitet, da wir bei diesen technische Probleme hatten.


Gedenken an den 16. März 1945
Freitag, 15. März 2013, 9:21 Uhr unter Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Morgen jährt sich der furchtbare Luftangriff auf unsere Stadt zum 68. Mal. Anlässlich dieses denkwürdigen Tages findet wieder der Gedächtnislauf nach Gemünden statt, da Tausende auf diesem Weg entlang des Mains aus der völlig zerstörten Stadt flohen. Start ist um 11.00 Uhr im Innenhof des Rathaus, die Schirmherrschaft hat wieder OB Georg Rosenthal. Zuvor, um 10.00 Uhr, wird traditionell am Massengrab am Hauptfriedhof der vielen Opfer des Angriffs mit einem Totengebet und einer Kranzniederlegung gedacht.

Besonders beeindruckend wird wieder das Glockenläuten während der Angriffszeit sein. Zwischen 21.25 Uhr und 21.42 Uhr läuten alle Würzburger Glocken, vor dem Dom werden sicher wieder sehr viele Menschen zusammenkommen, um still der über 5000 Opfer des sinnlosen Angriffs kurz vor Kriegsende zu gedenken.

Leider bin ich morgen nicht in Würzburg, dennoch will ich auf eine Veranstaltung ganz besonders hinweisen. Stadtrat Erich Felgenhauer wird morgen um 18.00 Uhr im Alten Physikalischen Institut, Röntgenring 8, einen Vortrag über die größte Katastrophe unserer über 1300-jährigen Stadtgeschichte mit dem Titel

Würzburg brennt: Der “Terror-Luftangriff” am 16. März 1945 – Gedenken, Erinnerung, Hoffnung

halten.

würzmischungfelgenhauer

Da Erich Felgenhauer den Angriff selbst an Kind miterlebt hat, ist die Schilderung der damaligen Ereignisse besonders beeindruckend, die Art und Weise, wie er erzählt, fesselnd. Wer sich einen kleinen Eindruck verschaffen möchte, Erich Felgenhauer war im Rahmen unseres Würzmischungs-Marathons Gast und hat auch da sehr private Geschichten aus dieser Zeit erzählt.

Um 20.00 Uhr findet im Dom ein kostenloses Orgelkonzert statt, im Anschluss daran das eindrucksvolle Glockenläuten.


Würzburg hat jetzt eine flyeralarm Arena
Mittwoch, 6. März 2013, 17:19 Uhr unter Fußball, Sport, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Was haben wir nicht für traditionsreiche Stadien in Deutschland. Gehabt. Das Waldstadion in Frankfurt ist jetzt offiziell die Commerzbank Arena, das Nürnberger Frankenstadion hörte bis vor kurzem auf den sonoren Namen easyCredit Stadion und wird jetzt Grundig-Arena genannt, das Hamburger Volksparkstadion hat inzwischen den dritten Namen seit 2001, nach den klangvollen Zungenbrechernamen AOL-Arena und HSH-Nordbank Arena muss der HSV jetzt in der Imtech-Arena auflaufen. Wenn nicht bald der nächste Sponsor kommt. Das Niedersachsenstadion ist die AWD-Arena und die Dortmunder Wellblechhütte, das Westfalenstadion, heißt seit 2005 Signal-Iduna-Park. Gesundheit. Neue Stadien wurden schnell Sponsoren-Arenen. Die Veltins-Turnhalle wurde aus der Geldnot geboren, nachdem es nach der Eröffnung noch hieß, die “Arena auf Schalke” würde immer so heißen, die Allianz hat beim Bau einiges beigesteuert und fungiert seitdem als Namensgeber des Münchner Fußballstadion. Natürlich gibt es noch jede Menge weitere Arenen und Stadien mit komischen, aber teuren Namen: die SGL arena (Augsburg), das Mage Solar Stadion (Freiburg), die ESPRIT arena (einst das Düsseldorfer Rheinstadion), das RheinEnergieStadion (früher Müngersdorfer Stadion), die Coface-Arena (der Bruchweg in Mainz) oder die Mercedes-Benz-Arena (früher mal das Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart. Auch Hallen wurden selbstverständlich Arenen, Halle klingt ja zu mickrig. Und aus unserer Carl-Diem-Halle in Würzburg wurde ja auch die s.Oliver Arena. Eine wahrlich imposante Arena.

Na prima, und jetzt hat der Stadion-Arena-Wahn auch Würzburg endgültig erreicht. Das altehrwürdige Kickers-Stadion am Dallenberg heißt ab sofort – Trommelwirbel…. – flyeralarm Arena. Warum? Weil das so einfach über die unterfränkischen Lippen geht. “Komm, wir gehn nei die flyeralarm Arena.” Das lässt das Herz jedes Würzburger Fußballfans höher schlagen. Tja, jetzt hat sich die Würzburger Online-Druckerei, die auch bundesweit sehr werbewirksam z.B. bei Länderspielen präsent ist, halt die Namensrechte für drei Jahre gekauft. Kein Fan der Rothosen wird diesen komischen Namen verwenden. Und mal ehrlich? Ist das nicht ein bisschen lächerlich, das Kickers-Stadion als Arena zu bezeichnen? Man kann es auch echt übertreiben, selbst wenn das Stadion in naher Zukunft modernisiert werden soll. Was kommt als nächstes? Wird die Sepp-Endres-Sportanlage zum Endres-Dome? flyeralarm Arena, also echt ey. So ein Scheiß!


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