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Blogroll die 2te
Echte Liebe kennt nicht nur die Biene Maja
Freitag, 31. Mai 2013, 14:56 Uhr unter FC Bayern, Fußball, NM / International.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Langsam nervt diese Marketing-Kampagne der Dortmunder richtig. “Echte Liebe” hier, “Echte Liebe” dort, ganz so, als ob der BVB allein von der Liebe seiner Fans zum Verein lebt. Es scheint regelrecht so, als seien die Dortmunder Fans die einzigen, die ihren Club wirklich lieben, auch wenn er verliert. Gerade in den letzten Wochen seit Bekanntgabe von Mario Götzes Wechsel zum FC Bayern wird dieses scheinheilige Image mehr als strapaziert, vor und nach dem CL-Finale wurde nochmals richtig nachgelegt. Hier die armen Malocher beim Arbeiterverein, die schwer schuften und ihre ganze Liebe dem Verein widmen, dort die Erfolgsfans beim superreichen Schnöselclub.

Zum allem Überfluss hat Strahlemann (aber nur, wenn er gewinnt) Jürgen Klopp dem Guardian ein Interview gegeben, das von Sponsor Puma arrangiert wurde, aber für Klopp sicherlich nur eine Herzensangelegenheit war. Um die englischen Fans im Vorfeld des deutschen CL-Finales in Wembley auf seine Seite zu ziehen, vergleicht er die Bayern erst mit den Bond-Bösewichtern, dann zieht er noch den Vergleich mit Real Madrid, weil sich die Bayern bei seinem Verein wie im Supermarkt bedienten, nur weil sie das Geld dazu haben. Im Vergleich dazu müsse Dortmund jedoch seriös und vernünftig arbeiten. Genug Spieler sind schon weg, der Wechsel von Götze sei ein Schock gewesen und Klopp drückt auf die schwarz-gelbe Tränendrüse. Selbst ich hatte feuchte Augen. Hat denn unser einstiger TV-Bundestrainer vergessen, dass vor einem Jahr Marco Reus für fast 20 Millionen Euro zum BVB gekommen ist? Er hatte wie Götze eine Ausstiegsklausel, der BVB kam und natürlich ist der Gladbacher Reus nur zu Dortmund gekommen, weil er schon als Säugling in BVB-Bettwäsche geschlafen hat. Und mitten im Gejammer von Joachim Watzke wegen Götze und vielleicht auch Lewandowski wagen es die Leverkusener Verantwortlichen, sich über das Dortmunder Verhalten zu beschweren, weil die den fast sicheren Wechsel des Bremers Sokratis an den Rhein noch verhindert haben. Sauerei! Sokratis spielt bald in Dortmund, natürlich auch nur, weil er dort von der echten Liebe der Fans besser leben kann. Mit Marco Reus hat Dortmund den Gladbachern den besten Spieler wegverpflichtet, aus Nürnberg kam Gündogan natürlich nur wegen der viel tolleren Fans, die ihren Verein so richtig echt lieben. Heuchelei ist das, was Klopp, Watzke und Co. da machen, nichts anderes. Sie machen es nicht anders als die Bayern, auch die Dortmunder haben schließlich schon angekündigt, in den nächsten Wochen mehrere große Transfers zu tätigen. Natürlich kommen ausschließlich Spieler, für die der BVB die “echte Liebe” ist, denen auch die Tränen kommen, wenn sie an Kagawa und Götze denken, und die auch Herzattacken beim nächsten Spielerwechsel weg vom BVB bekommen wie Jürgen Klopp. Geld? Nicht doch, nicht beim BVB. Die haben zwar das Geld aus dem Götze-Transfer und die Millionen aus der CL, aber zum BVB kommen die Spieler nur aus echter Liebe.

Überhaupt ist der Vergleich mit Real eine Unverschämtheit, weil nicht Bayern München musste vor etwas mehr als einem Jahrzehnt durch Bürgschaften und zugedrückten Augen gerettet werden, es war der BVB, der sich finanziell mehr als übernommen hatte. Nach dem CL-Titel 1997 und dem größenwahnsinnigen Börsengang ging es noch größenwahnsinniger und weder seriös noch vernünftig steil bergab, der glückliche Meistertitel 2002 war nur noch ein kurzes Aufbäumen. Da wurden Mega-Transfers getätigt und mit Geld herumgeworfen, als gäbe es kein Morgen. Hat nicht damals sogar der FC Bayern den Dortmundern geholfen, den Kopf gerade noch aus der Schlinge zu ziehen? Real darf sich bis heute hoch verschuldet über Wasser halten, mal eben wurde dem Club für teures Geld das Trainingsgelände abgekauft. Die Steuerschulden in Spanien? Nebensache. Das Land NRW ist auch bei Dortmund großzügig gewesen. Bayern München hat diese Probleme nie gehabt und darf sich jetzt solche Vorwürfe aus Dortmund anhören? Ein Witz. Es soll doch jeder am besten vor seiner eigenen Haustüre kehren, vor allem dann, wenn man selbst keine Spur besser ist. Dortmund ist genauso ein Unternehmen wie der FC Bayern, bei beiden geht es um Profit, neben dem Sportlichen. Beim BVB sogar noch deutlich mehr, schließlich ist man das seinen Aktionären schuldig. Oder nicht? Haben die nur aus echter Liebe Aktien gekauft. Beim derzeitigen Kurs scheint das sogar so zu sein.

Die schwarz-gelbe Folklore-Attacke scheint aber auch in manchen Journalisten-Hirnen Wirkung gezeigt zu haben: bei Plasbergs “hart aber fair” wurde es schon vor der Sendung mehr als unsachlich, “Festgeldkonto schlägt echte Liebe – was lehrt uns der Bayernsieg?” wurde da blöder als blöd als Thema  formuliert. Die blasen da ins gleiche lächerliche Horn, obwohl sich beide Clubs heute auf Augenhöhe begegnen, was seriöse Vereinsführung angeht. Mitten im hoch verschuldeten Fußball-Europa haben letzten Samstag zwei deutsche Clubs das CL-Endspiel bestritten und die Schulden-Clubs aus Spanien, Italien und England zuvor locker abgehängt. Eine großartige Tatsache. Stattdessen wurden in der peinlichen Sendung alte Klischees bedient und das Bild vo einem Klassenkampf überstrapaziert, den es gar nicht gibt. Im Gegenteil.

Dieses folkloristische Getue um die echte Liebe ist Fan-Marketing vom Feinsten, ganz so, als gäbe es das nur beim BVB und schon gar nicht beim FC Bayern, wo sich ja nur Erfolgsfans tummeln. Welcher echte Fußballfan liebt nicht seine Mannschaft? Und Erfolgsfans hat Dortmund nicht weniger als die Bayern, gerade nach den letzten beiden Jahren. Erfolg macht immer attraktiv. Oder warum hatten Stuttgart und Hoffenheim zwischendurch plötzlich so viele “Fans”? Die gibt es überall. Das musste mal gesagt werden. Und die passende Antwort hat der FCB ja am Samstag gegeben! Der ruhmreiche FC Bayern ist wieder CL-SIEGER!!!!!!


Oberunsympath Jürgen Klopp
Sonntag, 3. März 2013, 18:29 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

Der nette Herr Klopp. Dieser Verrückte. Ein Top-Trainer. Unser nächster Bundestrainer. Seit Jürgen Klopp in Mainz zum Sympathieträger geworden ist und jahrelang als TV-Bundestrainer mit Johannes B. Kerner und Urs Meyer fürs ZDF Länderspiele analysiert hat, liebt ihn die Fußballnation. Zumindest die weibliche und die, die Fußball nur sporadisch schauen, und die sympathisch finden, die nett auftreten, wenn sie entspannt sind. Als Trainer vom BVB hat Klopp sogar Borussia Dortmund zu nie geahnten Sympathien verholfen, die zu Zeiten von Andy Möller, dem Börsengang, dem Kaufrausch auf Pump inklusive Meisterschaft und der anschließenden Fast-Pleite fast komplett verspielt wurden. Da war Klopp auch erfolgreich und hat aus der Not und mit tollen Talenten eine Mannschaft geformt, die in den beiden vergangenen Jahren tollen und erfolgreichen Fußball gespielt hat und auch meinem geliebten FC Bayern kaum eine Chance gelassen hat. Tiefpunkt war sicherlich das DFB-Pokalfinale, als sich die Bayern fast wehrlos ihrem Schicksal hingaben und von Dortmund fünf Tore eingeschenkt bekommen hat.

Jetzt ist das irgendwie anders. Dortmund spielt nicht mehr ganz so groß auf, knappe Spiele gewinnt nicht mehr zwangsläufig der BVB und so manches wichtige Spiel wurde verloren oder unentschieden beendet. Die Bayern sind enteilt und liegen aktuell 17 Punkte vor dem BVB. Und Jürgen Klopp? Der ist ganz und gar nicht mehr sympathisch, sondern benimmt sich wie ein kleines Kind, dem man sein Lieblingsspielzeug aus der Hand gerissen hat. Er keift herum und ist ein ganz ganz schlechter Verlierer, der scheinbar bei den sieben Zwergen unterwegs war, als die Fähigkeit verteilt wurde, auch in der Niederlage Größe zu zeigen. Die Größe konnte er als Sieger locker zeigen, drum war er auch so sympathisch, aber wenn es nicht läuft, dann sind ganz schnell die anderen schuld, vor allem die Schiedsrichter. Und wenn die es nicht sind, dann ist es der Gegner. Klopp hat nach der Niederlage im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen die Bayern bockig gegiftet, die Bayern machten es wie die Chinesen in der Industrie. Sie schauen zum Gegner, um deren Ideen abzukupfern und machen es dann mit mehr Geld nach. Nur so seien die Bayern wieder an Dortmund vorbeigezogen. Früher hieß es, der Gegner wurde mit seinen eigenen Waffen geschlagen, heute kupfert man bei Jürgen Klopp ab, der den Fußball erfunden zu haben scheint. Den Gegner früh stören und dann ganz schnell den Gegenangriff einleiten, das hat zwar Dortmund in letzter Zeit perfekt gespielt, Klopps ureigene Idee ist und war das aber sicher nicht. Dementsprechend hat er von Heynckes auch die Retourkutsche bekommen. Mangelnde Größe hat er Klopp vorgeworfen, zudem hat er ihm auch deutlich gemacht, dass es Fußball schon länger als Jürgen Klopp gibt. Inzwischen hat er sich kleinlaut entschuldigt, er habe das gar nicht so gemeint, er gönne Heynckes jeden Titel. Selbst wenn er ins Plaudern gekommen ist, hat er doch gesagt, was er denkt und dabei ebenso wie der beim Gewinnen so sympathische Thomas Tuchel gezeigt, dass er ganz schlecht verlieren kann und ein ganz schöner Proll an der Seitenlinie ist. So. Fußball ist so geil.


Schickeria kein Fan-Sprachrohr
Montag, 4. April 2011, 14:47 Uhr unter FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Uli Hoeneß als Lügner beschimpfen, und das auch noch öffentlich, während des Spiels in der Allianz-Arena. Kühn ist das schon, aber ebenso dumm und auch dreist. Dass es sich nicht um die “Bayern-Fans” handelt, sondern nur um eine überschaubare Gruppe, die normalerweise hinter dem Tor in der Südkurve steht, scheint Reportern egal. Sie schreiben fleißig, dass die “Bayern-Fans” sauer auf Uli Hoeneß und dessen Führung sind, und bieten denen auf diese Weise noch eine Bühne. Weil er den verhassten Giesingern zum wiederholten Male hilft, dass er wohl Manuel Neuer vom Schalke 04 holt und überhaupt, dass die Bayern dem schnöden Mammon frönen, die Allianz-Arena voller Erfolgsfans ist, deren Geld Uli will, und dass sie nicht alles ins Stadion bringen können, was sie gerne wollen. Auf ihrer Webseite setzen sie sich z.B. für für eine Legalisierung von Pyrotechnik im Stadion ein. Weitblick und Klugheit suche zumindest ich hier vergeblich, ich war mehrmals mitten im Rauch gestanden, als mein Platz noch in der Südkurve im Olympiastadion war. “Ihr mit eurer scheiß Stimmung”, Hoeneß’ Wutausbruch vor ein paar Jahren hat jeder sicher noch im Ohr. Es waren auch keine “Bayern-Fans” , die am Rasthof Süd vor ein paar Jahren Glubberer verprügelt haben.

Wenn die Bayern 1860 nicht geholfen hätten, gäbe es den Verein nicht mehr. Zunächst ist mir das als Bayernfan auch erst mal egal, dennoch sollte man einen 150 Jahre alten Traditionsverein nicht vor die Hunde gehen lassen. Aus diesem Grund hat Hoeneß auch schon Sankt Pauli und Fortuna Düsseldorf geholfen, was mich viel mehr gestört hat. Für die Hardcore-Roten aus der Südkurve kein Argument, “Tod und Hass dem TSV” steht über allem. Wenn ich mir dann einen Großteil der Burschen bei der Schickeria anschauen, sind die deutlich jünger als ich und haben die letzten Bundesliga-Derbys gegen die Giesinger Bauern wohl höchstens noch als Büblein in der Sportschau gesehen und reden jetzt halt, weil sie reden können. Die tollsten Spiele, wenn ich nur an die Verbalscharmützel zwischen Werner Lorant und Mario Basler denke. Und die Stimmung. Dass sie aber nicht begreifen wollen, dass auch ihr FCB finanziell leiden würde, wenn der TSV plötzlich weg vom Fenster wäre, leuchtet mir nicht ein. Oder sollen dann Unterhaching oder die Bayern-Amateure, die ein wahrer echter und überzeugter Bayern-Fan eh viel lieber unterstützt, in die Arena einziehen und die fehlenden Mieteinnahmen von 1860 übernehmen?

Manuel Neuer ist als Mitglied der “Buerschenschaft” Hardcore-Schalker, so wie die Schickeria-Mitglieder Hardcore-Bayern sind, aber der Neuer ist halt auch Fußballprofi und will in seiner Karriere etwas erreichen. Das würde jeder Schickeria-Fan auch wollen, wäre er in Neuers Situation. Mit Schalke würde Neuer sicher am liebsten Meisterschaft und CL gewinnen, das wird er aber – ganz ohne Polemik – in 100 Jahren nicht erleben, daher wird er wechseln. Selbst wenn Thomas Kraft ein guter Torwart ist, Manuel Neuer ist überragend und sehr wahrscheinlich zu haben. Oliver Kahn hat uns – Wie alt waren viele der heutigen Protestführer vor zehn Jahren beim CL-Sieg? – 2001 die CL gewonnen, er war ein Fels in der Brandung, und da ist es doch nur verständlich, dass Hoeneß und Co. Neuer verpflichten wollen, um eine neue Ära mit einem ähnlichen Fels einzuleuten. Ein Experiment mit Michael Rensing ist gescheitert, Rensing war schon der Liebling der Schickeria, weil er eben ein Eigengewächs von den Amateuren ist. Das zählt nicht. An einen Schalker Ultra im Bayerntor muss man sich gewöhnen, klar, aber ein Ausschlusskriterium ist das nicht. Diese lächerliche Aktion mit der Eckfahne ist irgendwann auch vergessen, Neuer wird auch älter und reifer. Dortmunder wechseln zu Schalke und andersrum, Jens Jeremies kam von den Blauen zu uns und wurde bejubelt und auch im Ausland zählen alte Rivalitäten irgendwann nicht mehr, Figo hat erst bei Barca, dann beim Erzfeind Real gespielt.

Die “Koan Neuer”-Plakate waren kindisch, Neuer aber persönlich als “Schalker Schwein” auf Spruchbändern zu beleidigen und in Sprechchören zu beschimpfen, ist primitiv und unterste Schublade. Ebenso die Aktionen gegen Uli Hoeneß. Was glauben diese Typen eigentlich, wem sie es zu verdanken haben, dass sie heute die Mannschaft bejubeln können, die spielt? Einerseits wollen sie Erfolge jubeln und am Marienplatz am liebsten jeden Pokal präsentiert bekommen, dann aber dürfen aus Borniertheit und Fanatismus bestimmte Spieler nicht kommen, die diese Erfolge ein bisschen realistischer erscheinen lassen. Auch Neuer wird sich früher oder später mit dem Verein identifizieren oder er kommt gar nicht erst, weil er ein konsequenter Schalker Ultra ist. Wenn das so ist, brauchen diese Typen von der Schickeria gar nicht zu protestieren.


Oberschlafmütze!
Dienstag, 15. März 2011, 23:17 Uhr unter FC Bayern, Fußball, Lästereien.
Von: Alex
[ Kommentare: 4 ]

Kann das Zufall sein, dass Breno im neuen Bayern-Katalog, den ich am Samstag aus dem Breifkasten geholt habe, ausgerechnet im Schlafanzug Modell steht?


Quelle: Bayern-Frühlingskatalog 2011, S.99

Unfassbar, dass die Bayern nach zwei Spielen gegen Inter Mailand, in denen sie jeweils die dominierende Mannschaft mit den besseren Chancen war, so kläglich ausgeschieden ist, weil die Abwehr keine Abwehr ist, sondern selbst mit einem Hühnerhaufen noch nett umschrieben wäre


Wo ist der Fehler?
Sonntag, 7. November 2010, 23:49 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

In der letzten Sportbild hat sich doch glatt der Fehlerteufel eingeschlichen. Ein kleiner Tipp, es ist nicht die Tatsache an sich, dass 58% glauben, dass Bayern noch Meister wird. Das glaube ich nämlich auch noch.

Noch.


Magath lebenslang auf Schalke
Montag, 18. Oktober 2010, 0:25 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Was hat der arme Mann nur verbrochen? Lebenslang auf Schalke, das ist schlimmer als Gulag und Guantanamo zusammen, aber Felix hat sich die Strafe selbst verordnet, zumindest hat er das so im Doppelpass bei Sport1 gesagt. Naja, nicht ganz, aber er hat gesagt, er bliebe auf Schalke bis zur Meisterschaft.


Bildschirmfoto: Bild.de

Vielleicht meint der Felix ja auch die Zweitliga-Meisterschaft beim Wiederaufstieg. Als Zweitliga-Meister bekommt man ja inzwischen auch eine Schale überreicht. Ob das die Fans von Schalke verkraften würden, wenn der BVB Meister wird, während S04 absteigt? Es wird so weit nicht kommen… Weil Bayern ja Meister wird. :)


Endlich wieder Bundesliga!
Samstag, 21. August 2010, 2:28 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Endlich wieder Stadion! Seit über einem Jahr war ich nicht mehr in der Allianz-Arena, Jürgen Klinsmanns letztes Spiel als Bayern-”Trainer” war auch mein letztes im Stadion, heute haben wir einen schönen Fußball-Ausflug zum Bundesliga-Saisonauftakt gegen den VfL Wolfsburg gemacht und auch noch drei Punkte mitgebracht.

Nach einer überzeugenden ersten Halbzeit mit einem frühen Tor von Thomas Müller sind die Bayern unkonzentriert und schlafmützig aus der Pause gekommen, haben dann nach dem Ausgleich aber wieder besser gespielt und in der Nachspielzeit das verdiente, wenn auch sehr glückliche Siegtor geschossen. Sehr schön. Aus dem Parkhaus sind wir auch flott rausgekommen, Autobahn war frei, alles gut.


Ist das schon die offizielle Bestätigung?
Samstag, 22. Mai 2010, 16:03 Uhr unter FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Ist der neue Vertrag von Franck Ribéry schon in trockenen Tüchern? Geil fände ich es, wenn Ribéry weiterhin für den ruhmreichen FC Bayern spielt. Im Spielerprofil der Bayern-App fürs iPhone ist das Vertragsende jedenfalls bereits auf den 30.06.2015 geändert.

Heute muss der arme Franck ja leider zuschauen, am Balkon morgen ist er hoffentlich dabei.

[Nachtrag 1 Samstagnacht] Inzwischen ist wieder 2011 das offizielle Vertragsende. Vorübergehend, hoffentlich.

[Nachtrag 2 am Sonntag] Franck Ribéry hat seinen Vertrag bis 30.6.2015 verlängert. Super!


Auf geht’s, Bayern!
Samstag, 22. Mai 2010, 12:01 Uhr unter FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Knapp neun Stunden vor dem Anpfiff bin ich schon richtig nervös. Macht die Italiener (ohne Italiener) alle und holt euch den Pott!

Ich will morgen wieder am Marienplatz stehen und euch zujubeln!


Interessant! Drei Spiele Sperre wegen einer Tätlichkeit
Freitag, 30. April 2010, 0:27 Uhr unter FC Bayern, Fußball, NM / International.
Von: Alex
[ Kommentare: 5 ]

Laut Regelwerk des DFB wird eine Tätlichkeit folgendermaßen definiert:

Eine Tätlichkeit liegt vor, wenn ein Spieler einen Gegner abseits des Balls übermäßig hart oder brutal attackiert.

Dass Franck Ribéry bei seinem zugegeben nicht gerade zimperlichen Foul abseits des Balls attackiert haben soll, ist wohl die sehr exklusive Meinung des Schiedsrichters Roberto Rosetti, über dessen Namen ich hier mal lieber keine Witze reiße, und der Uefa-Richter. Auf jeden Fall hat die Uefa Franck Ribéry für drei Spiele gesperrt, er fehlt also im CL-Finale am 22.Mai in Madrid. Lisandro Lopez und Franck Ribéry waren im Kampf um den Ball (was Lopez heute sogar bestätigt hat), Ribéry kam eindeutig zu spät und ist Lopez eben auf den Fuß getreten, was in der Zeitlupe schlimmer ausgesehen hat. Lopez ist zwar danach 1000 Tode gestorben, wurde nach draußen gebracht und in einer Notoperation nicht nur wiederbelebt, sondern sogar wundersam geheilt, denn anschließend konnte wegen der roten Karte mit den Ersatzspielern abklatschen, ehe er ohne Beeinträchtigungen weiterspielen konnte.

Warum ein Italiener ein Halbfinale in einem Wettbewerb pfeift, in dem eine italienische Mannschaft noch vertreten ist, verstehe ich nicht, bei Welt- und Europameisterschaften pfeifen Schiedsrichter aus den beteiligten Ländern schließlich auch nicht mehr. Inter Mailand hat Herr Rosetti jedenfalls einen großen Gefallen getan, weil er Ribéry vom Platz gestellt hat. Rot finde ich nach wie vor überzogen und unberechtigt, Gelb hätte hier völlig genügt, weil das kein bösartiges Foul war und ich die unterstellte Absicht auch bezweifle. Mit der Meinung bin ich zum Glück auch nicht allein. Die Sperre, gegen die die Bayern hoffentlich erfolgreich protestieren, ist auf jeden Fall ein Witz. Überhaupt waren die Schiedsrichterleistungen im CL-Halbfinale bedenklich schlecht, lediglich der Schweizer Massimo Busacca hat beim Spiel der Bayern in Lyon ordentlich gepfiffen und nicht alles zerpfiffen oder durch Fehlentscheidungen geglänzt.


Live dabei bei Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs
Freitag, 30. April 2010, 0:05 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 5 ]

In Sachen Fußball war diese Woche ein echtes Highlight. Das hat am Sonntag schon großartig angefangen. Arnd Zeigler hat am Abend über Twitter Bayernfans gesucht, die glaubhaft versichern können, dass Bayern Deutscher Meister wird und das auch überzeugend vermitteln können. Ich habe dann eine Email geschrieben, ein paar Argumente dazugepackt und während ich schon wieder in die Unterrichtsvorbereitung vertieft war, wurde ich per Mail um meine Telefonnummer gebeten und kurze Zeit später war ein Redakteur vom WDR dran, der mir erfreut mitgeteilt hat, dass ich in der Sendung dabei bin, sie aber noch nach einem Schalke-Fan suchen müssten.

Dass Bayern München Deutscher Meister wird, muss eigentlich nicht extra begründet werden, da reicht auch eine durchschnittliche Leistung beim Erörtern. Wieso sollen die Münchner nach dem überragenden Finaleinzug in der CL durch das 3-0 in Lyon die Spiele gegen Bochum und das bereits nächste Woche wohl bereits abgestiegene Berlin verlieren? Bayern spielt daheim gegen die Schießbude der letzten Wochen, wo auch Heiko Herrlichs Entlassung nicht mehr viel bewirken dürfte, nach dem grandiosen 7-0 gegen Hannover können die Bayern im letzten Heimspiel der Saison nicht die Meisterschaft verkacken. Zudem sind Hertha und Schalke verfeindet seit einem vor Jahrzehnten am grünen Tisch verlorenen Pokalfinale, deshalb wird Hertha am letzten Spieltag nicht auch noch zum Steigbügelhalter für die Schalker. Die müssen das auch gar nicht mehr sein, weil Schalke gegen Werder Bremen hoffentlich nicht mehr dieses unverschämte Glück strapazieren kann und Werder den Weg in die CL weitergehen kann.
Rein objektiv gesehen darf Schalke auch nicht Meister werden, weil Schalke einen entsetzlich hässlichen Fußball spielt. Das wäre das gleiche,
wenn Klinsmann letztes Jahr Meister mit dem gebotenen Stolperfußball geworden wäre. Da hatte Bayern da oben eigentlich auch nichts zu suchen und waren letztlich doch oben dabei , weil die anderen wieder einmal zu dumm oder noch dümmer waren.

In der Sendung habe ich dann meine Zeit bekommen, geredet wie ein Wasserfall und viel Spaß dabei gehabt. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie hier online anschauen, für mich ist Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs jedenfalls ein Kleinod unter den Sportsendungen, das jeden Sonntag ein Pflichttermin ist wie für andere der Tatort.

Und dann ziehen die Bayern mit einer überragenden Leistung gegen Lyon ins CL-Finale ein. Unglaublich, was van Gaal mit der Mannschaft gemacht hat. Schön, dass ein Jahr nach der Entlassung von Klinsmann das Gestümper des Tonnentreters endlich ad acta gelegt werden kann. Wer ist Klinsmann?


Der FC Bayern schmeißt ManU raus!
Donnerstag, 8. April 2010, 7:33 Uhr unter FC Bayern, Fußball, NM / International.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

“Unglaublich!”

Um es mit Louis van Gaal zu sagen. Da liegen die Bayern nach sieben Minuten mit 0-2 hinten, sehen kein Land und alles erinnert so ein bisschen an das Debakel in Nou Camp heute vor einem Jahr, dann fällt das 0-3, alles sieht noch schlimmer aus und dann kommt Fußballgott Olic, macht ein super Tor kurz vor der Pause und plötzlich ist wieder mehr als nur Land in Sicht, schließlich reicht ein 2-3, um ins Halbfinale einzuziehen. Aus der Pause kommen die Bayern sehr selbstbewusst, ManU wirkt überrascht und nach Rafaels ungestümem Einsatz sind die Engländer nur noch zu zehnt, Bayern drückt und wird dann durch einen Geniestreich von Robben belohnt. Was für ein tolles Tor! 2-3, Bayern ist weiter.

Etwas unwürdig fand ich aber Alex Ferguson, obwohl ich dessen Arbeit, die er seit fast 25 Jahren in Manchester leistet fast bewundere. Vor dem Spiel dieses alberne Schmierentheater um Wayne Ronney. Spielt er, spielt er nicht? Nach seiner Verletzung im Hinspiel wurde er ständig mit Gipsfuß, Schiene oder Krücken gezeigt, in Pressekonferenzen hat Ferguson ausgeschlossen, dass Rooney spielt und dann läuft er doch aus, wie es teilweise schon vermutet wurde. Wie hat Marcel Reif gestern so schön gesagt: “Wenn Ronney wirklich so schwer verletzt war, dann hat die medizinische Abteilung Wunder vollbracht, dass sie in Lourdes einpacken können.” Gleich die ersten beiden Tore hat er vorbereitet, damit hat sich das Risiko, ihn einzusetzen, schon gelohnt, aber in der CL ein solches Versteckspiel zu veranstalten, finde ich persönlich reichlich affig. Wäre ManU weitergekommen, hätte man die Aktion wohl als den taktischen Schachzug von Ferguson hochgejubelt.

Noch affiger und auch ein wenig unwürdig für einen so routinierten Trainer wie Ferguson finde ich dessen Rumgeheule nach dem Spiel, als er sich über den Schiedsrichter und mangelndes Fairplay der Bayern beklagte. Rafael hätte schon für sein Revanchefoul gegen van Bommel Rot sehen können, so hat er eben Gelb-Rot nach seinem Trikotzerren gegen Ribery gesehen. Eine enorme Schwächung. Das Einfordern einer Karte durch die Bayernspieler war in der Tat überflüssig, das nervt mich jedes Mal, wenn ich das sehe. Das Rumgejammer macht Ferguson auch immer wieder unsympathisch, van Gaal hat dessen Vorwürfe aber ziemlich cool gekontert. Sein Team hatte es in München und gestern schließlich selbst in der Hand, da braucht er auch nicht über fehlendes Glück zu heulen. Fergie ist die Pussy der Woche.

Großartig! Die Bayern sind im CL-Halbfinale.



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