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Blogroll die 2te
Der Brandner Kasper und das ewig Leben
Donnerstag, 29. Juli 2010, 16:42 Uhr unter Kultur, Uni / Schule, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Gestern war ich mit meiner achten Klasse bei den Freilicht-Festspielen auf der Luisenburg in Wunsiedel, wo wir uns das Schauspiel Der Brandner Kasper und das ewig Leben angeschaut haben, das in diesem Jahr wegen des großen Erfolges im letzten Jahr wiederaufgeführt wurde. Toll, wirklich toll. Die Aufführung hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte ist sowieso toll und die Schauspieler waren großartig, allen voran Intendant Michael Lerchenberg, der den Boandlkramer (den Tod) spielte.

Nach der Vorstellung wurde ein Publikumsgespräch angeboten, bei dem die Schauspieler inklusive Intendant den Fragen Rede und Antwort standen. Sehr empfehlenswert, die Kulisse ist wunderbar.


Auch den Goethe habe ich gefunden
Dienstag, 13. Juli 2010, 21:52 Uhr unter Sport, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Noch am Samstag habe ich spöttisch gemeint, nach Goethe müsste ich irgendwo im Wald suchen, aber schon am Ortsende von Neuhausen (so heißt der kleine Ort, der zu Rehau gehört), wo ich die Schillerstraße fotografiert habe, bin ich auf den alten Goethe getroffen, der dort ein paar Mal in einem Wirtshaus Halt gemacht hat, als er auf dem Weg zu den Heilbädern Böhmens war.

Allerdings ist der Glanz dieses Gasthauses auch schon länger verblasst…

Ansonsten habe ich heute bei meinem Radtraining gemerkt, dass mich mehr und mehr das Radfieber packt, was ich sehr gut finde, schließlich geht es schon bald wieder über die Alpen. Ein paar Bilder vom Fichtelgebirge im Sonnenuntergang.


Wertschätzung der deutschen Klassik
Samstag, 10. Juli 2010, 12:45 Uhr unter Lästereien, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

Das nennt man Wertschätzung deutscher Literatur…

Habe ich gerade auf meiner – wetterbedingt – sehr kurzen Rennradrunde bei Rehau gesehen. Beim nächsten Mal werde ich die Goethestraße suchen. Irgendwo im Wald.


Mein Pilz für Lappland
Mittwoch, 30. Juni 2010, 0:30 Uhr unter Kultur, Uni / Schule, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

Am Pilzprojekt meiner Kunstkollegin habe ich mich gerne beteiligt und seit Anfang Juni steht dieser Pilz in den Wäldern Lapplands und wird hoffentlich so schnell nicht verrotten.

Ich habe mir wirklich große Mühe gegeben und nach einer gefühlten Ewigkeit wieder mit Kleister und Zeitung einen herrlichen Babb produziert, mit dem ich das Drahtgestell mit Nagel, das das Grundgerüst des Pilzes bildet, ausgestaltet. Wahrlich prächtig mit dem Würzburger Wappen bemalt und lackiert hat er sich dann mit den unzähligen Pilzen von Schülern und Kollegen auf die Reise nach Finnland gemacht, wo er jetzt Teil des Oranki-Kunstprojekts ist.

Da steht er. Mein Pilz. Der Würzburger Botschafter im finnischen Wald.

Viele weitere Bilder finden sich auf dieser Seite, die das Pilzprojekt auch toll dokumentiert.

Verwendung der Bilder mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin und ihres Fotografen, die die Reise meines Pilzes dankenswerterweise begleitet haben.


Das Tor zum Ende der Welt?
Sonntag, 9. Mai 2010, 18:05 Uhr unter Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

In Würzburg bin ich bei Sonnenschein losgefahren, auch wenn der Himmel größtenteils doch bedeckt war, bis Kulmbach ist das auch so geblieben, aber die zahlreichen Regenbögen, die wirklich sehr schön waren, haben Böses erahnen lassen.

Direkt durch das Farbenspektrum eines Regenbogens bin ich auch noch nie gefahren, wirklich schön, den Schatz am Ende des Regenbogens habe ich aber nicht gesehen. Ein paar Kilometer weiter, am Autobahnkreuz Bayreuth ist dagegen die Welt untergegangen. Ein Wolkenbruch, bei dem die Straße für ein paar Momente kaum mehr zu sehen war. Hier regnet es jetzt. Mal wieder.


Ja, das ist Schnee!
Donnerstag, 6. Mai 2010, 16:25 Uhr unter Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

An meine Würzburger Leser und all die, die ständig über das kalte Wetter schimpfen. Das hier ist ein Haufen Altschnee, der es immer noch nicht geschafft hat wegzutauen, weil es hier im Fichtelgebirge nicht richtig warm wird. Kalt und grau ist es.

Blauer Himmel und zweistellige Temperaturen, das wäre was, ihr habt wenigstens die zweistelligen Temperaturen. Mein Bruder hat es auf 3500 Metern wärmer.


Ab in die Berge
Sonntag, 21. März 2010, 9:30 Uhr unter Sport, Uni / Schule, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Ich verabschiede mich mal in die Berge. Heute geht es mit den Sechstklässlern zum Skilager nach Saalbach, ich hoffe, dass wir trotz der warmen Temperaturen noch ordentlich Ski fahren können. Wäre doch schade, wenn uns die weiße Pracht unter den Brettern wegschmilzt.

Sonne und Skifahren wie hier in Ischgl, das haben wir eigentlich verdient. In der ersten Osterferienwoche gehts dann gleich weiter, dann ohne Schüler.

Die Dittsche-Zusammenfassung muss heute mal ausfallen, vielleicht liefere ich sie nach, ich darf ja die Worte des Meisters nicht verpassen.


Fränkisch direkt
Samstag, 6. März 2010, 9:42 Uhr unter Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Warum man sich außerhalb Frankens verkünstelt, um einfache Sachverhalte auszudrücken, wissen die dort wahrscheinlich auch nicht, weil sie es nicht besser gelernt haben.

Das Wort “Dreckbrühe” hat uns jedenfalls letzte Woche am Ochsenkopf sehr gefreut. “herabtropfen” ist dann fast zu hochdeutsch, da hätte ich dann konsequenterweise schon “runtertropfen” erwartet. Aber bekanntlich kann ja nicht alles perfekt sein. Zu Franken gehört ja auch Mittelfranken und Oberfranken. “Drrexbrrüüüh” heißt des hier.


Skifahren ist so schön!
Sonntag, 28. Februar 2010, 17:06 Uhr unter Sport, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Ein schönes Ski-Wochenende war das. A. und C. haben mich besucht, um mit mir im Fichtelgebirge Ski zu fahren. Gestern am Ochsenkopf war es zum ersten Mal den ganzen Tag schön, wir haben den Sendemast fast die ganze Zeit gesehen und auch die Aussicht war erstmals eine Aussicht.

Nachdem nie alles perfekt ist, war dafür gestern der Schnee nicht gut. Durch den Regen und die Plusgrade der letzten Tage war die weiße Pracht ziemlich sulzig.

Heute früh war es dann richtig fies: Regen und eine trübe Suppe knapp über Null, die Seilbahn am Ochsenkopf wlar wegen der Sturmböen ganztägig gesperrt. Ein Jammer? Nein, am Klausenlift in Mehlmeisel, gar nicht weit weg von Bischofsgrün, konnten wir nochmal austoben, obwohl uns bei der Ankunft schon die Lust gefehlt hat, weil es geregnet hat. Der Schnee war zwar auch schon recht sulzig, aber immer noch gut und der Funpark mit Halfpipe und Sprüngen war ein zusätzlicher Anreiz.

Eine schöne Piste ist das in Mehlmeisel. Kurz, aber steil, dazu schön abwechslungsreich, weil man immer wieder was Neues ausprobieren kann, auch in der Halfpipe.

Danke für ein schönes Wochenende!


Klare Rollenverteilung
Freitag, 5. Februar 2010, 8:48 Uhr unter Alltag, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

Die Hausordnung-Kontrolle hat wieder zugeschlagen. Ich habe den Fußabstreifer beim Wischen des Treppenhauses auf dem Fenstersims zwischengelagert, prompt klingelt es gerade und ich bekomme – sehr nett – mitgeteilt, dass sie sich wiederum letzte Woche gewundert hat, wie der ganze Dreck aufs Fensterbrett kommt. Sie wollte es mir eigentlich sagen, ehe ich putze, jetzt sagt sie mir es halt trotzdem.

Das Beste war aber der Nachsatz mit einem freundlichen Wissen: “Aber das macht ja nichts, sie sind ja ein Mann.” Richtig, ich bin zu Höherem geboren als das Treppenhaus zu putzen…


Meine Eishockey-Premiere
Sonntag, 24. Januar 2010, 13:50 Uhr unter Sport, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Anstrengend war es, ich habe geschwitzt wie im Sommer beim Inline-Hockey, ein wenig wacklig bin ich noch auf Schlittschuhen, aber es hat großen Spaß gemacht.

Sehr nett, dass mich meine Schüler eingeladen haben, bei ihnen mal mitzuspielen.


Selber Wölfe gegen G Bayreuth
Samstag, 23. Januar 2010, 20:27 Uhr unter Sport, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

War das eine beeindruckende Veranstaltung. Die Eissporthalle in Selb war voll bis auf den letzten Platz, das Derby zwischen Selb und Bayreuth konnte sich hier niemand entgehen lassen. Ich auch nicht, wenn hier schon mal richtig was los ist. Das erste Drittel hat richtig gut angefangen, die Selber Wölfe waren schnell mit 2-0 vorne, nur haben sie mit Beginn des zweiten Drittels vergessen, dass sie auch weiterhin Eishockey spielen müssen. Ohne große Gegenwehr konnte Bayreuth den Anschlusstreffer erzielen, im letzten Drittel wurde den Wölfen dann mit 0-4 das Fell über die Ohren gezogen. Endstand 2-5. Schade eigentlich. Ich habe einen Stehplatz direkt hinter der Bande gehabt, auf die Tribüne habe ich nicht mehr gepasst.

Polizisten aus Nürnberg und Hof haben die Veranstaltung hier “bewacht”, die Fans beider Teams sind sich nämlich spinnefeind, was teilweise auch für eine grandiose Stimmung auf den Rängen gesorgt hat. Selb ist zwar weiterhin klar Tabellenführer in der Bayernliga, beide Derbys gegen Bayreuth verloren zu haben, schmerzt aber richtig.


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