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Blogroll die 2te
MTB-Tour: Höhenweg Randersacker – Kleinochsenfurt
Samstag, 2. April 2011, 19:28 Uhr unter Sport, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Heute war es nach dem Einrollen letzte Woche und gestern an der Zeit, mal etwas länger mit dem MTB durch die Weinberge zu touren, schließlich läuft der Countdown für die Transalp 2011, die wir dieses Jahr schon an Pfingsten fahren. Das Wetter war ideal, die Wege nach dem relativ trockenen Wetter der letzten Wochen auch nicht mehr so schlammig wie noch vor zwei Wochen.

Im Frauenland gestartet bin ich zunächst nach Gerbrunn gefahren und am Friedhof in die Weinberge hochgefahren. Die Streke kann ich jedem nur empfehlen, man sollte aber mit einem MTB unterwegs sein:

Wenn man oben ist, fährt man an der Gabelung nach rechts und folgt am Grillplatz einfach den Fahrspuren, dann gelangt man auf der Höhe zum Gut Gieshügel, wo ein Radweg beschildert ist, dem man kurz folgt. Vor dem Gut rechts abzubiegen lohnt sich nicht, weil man hier auf der geteerten Straße recht schnell nach Randersacker kommt. Nach dem kurzen Anstieg (nach dem Gut) bin ich gleich in den ersten Feldweg rechts abgebogen, auf diesem Weg kommt man dann in den Weinbergen oberhalb der Theilheimer Straße raus, die Abfahrt führt aber zunächst wieder um den Berg rum und man trifft auf den Euweg, den man dann bis zum Spielberg runterfährt. Anschließend fährt man vor zum Kreisel, biegt Richtung Theilheim ab und fährt auf der Straße, bis man rechts ein Schild “Zur Zuchtanlage” sieht. Auf diesem Weg (an der ersten Weggabelung rechts den Berg hoch) kommt man zügig zum Kartoffelturm, hier sollte man kurz Pause machen und die Aussicht aufs Maintal genießen. Ab hier ist dann auch der Höhenwanderweg gut ausgeschildert, der auf schönen Wegen nach Kleinochsenfurt führt.

Alternative für Wanderer: Schon kurz nach dem Kreisel in Randersacker, an der Bußleite, ist “Japan” ausgeschildert.

Eine schöne Abfahrt führt u.a. unter der neu gebauten A3 durch (die Unterführung ist wieder passierbar), kurz hinter dem Sonnenstuhl kreuzt man dann die Straße nach Lindelbach und folgt immer dem Weg nach Eibelstadt. In Eibelstadt ist es am besten, sich am Kirchturm zu orientieren, hier ist nämlich die Beschilderung schlecht, sie ist nämlich nicht vorhanden oder ich blind. Der Altort von Eibelstadt lohnt aber auf jeden Fall einen Abstecher. Wenn man durch das Stadttor durch ist, ist der Höhenweg auch wieder ausgeschildert, das ändert sich aber, wenn man wieder auf dem Berg ist. Ab hier empfiehlt es sich, den Main nicht allzu sehr aus dem Auge zu verlieren. Oberhalb von Sommerhausen hat man dann die Wahl, runter in den Ort zu fahren, wo man z.B. den Main überqueren und auf dem “Spiegeleiweg” (Wie sieht dieses Schild wohl aus?!) zurück nach Würzburg fahren kann, oder man orientiert sich an der Windkraftanlage (kurz hilft auch der Nordic-Walking-Weg), folgt den spärlichen Wegweisern und fährt am Wildpark Sommerhausen entlang weiter Richtung Kleinochsenfurt, sollte dabei aber den Main nicht aus dem Auge verlieren, sonst landet man auf dem ziemlich langweiligen Radweg (blaues M auf weißem Grund) und trifft auf den Weg, der von Kaltensondheim nach Kleinochsenfurt führt (rote Raute auf weiß). Auf einem schönen schmalen Trail mit einem herrlichen Blick aufs Maintal fährt (oder läuft) man dann weiter, die Abfahrt auf einem wirklich schmalen (und dornigen) Trail ist v.a. bei Gegenverkehr “spannend”, Fußgänger sollten hier unbedingt aufmerksam sein und auf Radfahrer achten.


Transalp 2010 – Zweite Etappe: Brixlegg/ Alpbachtal – Westendorf/ Brixental
Montag, 29. November 2010, 21:07 Uhr unter Sport.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

01.08.2010

Nachdem wir uns am Vorabend bei ein paar Norddeutschen nach dem Zustand der Wege zum und auf den Schatzberg erkundigt haben und anschließend einen überlangen Vortrag der Beinahe-Einheimischen bekommen haben, weil diese dort seit mehr als 20 Jahren jedes Jahr Urlaub machen, haben wir uns am nächsten Tag recht zeitig auf den Weg gemacht, um das Alpbachtal über den 1900 Meter hohen Schatzberg zu verlassen. Nach einigen Kilometern auf der Passstraße nach Reith im Alpbachtal haben wir diese wieder verlassen, weil wir nicht auf der eher langweiligen Straße fahren wollten. Zunächst ging es also wieder bergab, ehe wir uns eigentlich auf einem Wanderweg zum Schatzberg hinauf wähnten. Wir haben uns dann allerdings ziemlich verfranst, der eigentliche Weg war nur schwer zu finden und so sind wir auf einem Weg gelandet, der immer schmäler wurde, dann mitten ins dornige Gestrüpp und an einem völlig aufgeweichten – und teilweise auch schon abgerutschten – Hang oberhalb eines Baches endete, an dem die MTB-Schuhe kaum noch Halt boten. Also sind wir umgekehrt, haben uns von einem Einheimischen den Weg zeigen lassen und haben dann unseren Plan, über den Schatzberg zu fahren, aufgegeben, da inzwischen schon recht viel Zeit vergangen war.

Der Weg zur Holzalmhütte war auch wirklich schwer zu sehen, im recht dunklen Wald biegt dieser plötzlich scharf links ab und wird sehr schnell sehr steil. Ein Wanderweg eben. Knapp 150hm mussten wir unsere Räder tragen, ehe wir wieder fahren konnten, dann ging es die 900hm auf einem Forstweg hinauf zur Holzalmhütte, wo es erst einmal reichlich Essen gab: Ich habe mir einen grauen Käse gegönnt, eine Tiroler Spezialität, die ich sehr gerne esse, allerdings war der Käse noch recht frisch und daher nicht so grau, wie ich ihn auch schon gegessen habe.

Eine tolle, teils richtig steile Abfahrt auf einem weiteren Forstweg hinunter in die Wildschönau folgte nach dem Mittagessen, wo dann aber der erste Defekt versorgt werden musste: die Platte an Andrés Schuh hatte sich gelockert und konnte nicht mehr richtig festgeschraubt werden. Über Oberau sind wir dann nach einer weiterer geilen Abfahrt  nach Hopfgarten im Brixental gefahren, davor warteten allerdings immer wieder kleinere und größere Anstiege.

Eine weitere Pause am Nachmittag, dann ging es weiter ins Brixental, da auch noch mit dem einen oder anderen Anstieg auf sich warten ließ, ehe wir uns dort auf Quartiersuche begegeben haben und in Westendorf am Wilden Kaiser im Gästehaus Georg fündig geworden sind.

1393hm und 47,5km war unsere Tagesleistung am zweiten Tag, wir hatten ganztägig schönes Wetter bei konstant 26 Grad.


Transalp 2010 – Erste Etappe: Wallgau – Brixlegg/Alpbachtal
Samstag, 9. Oktober 2010, 23:09 Uhr unter Sport.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

31.07.2010

Endlich komme ich dazu, auf die Sommerferien zurückzublicken. Nach der letztjährigen Transalp von Garmisch zum Gardasee mussten A. und ich dieses großartige Unternehmen Transalp wiederholen, allerdings haben wir uns eine neue Route zusammengestellt. Die Wildschönau sollte dabei sein, die Hohen Tauern auch und Sexten in den Dolomiten sollte das Ziel sein, um dort noch ein paar Tagestouren anzuhängen. In Wallgau im Karwendel sind wir gestartet, vorher sind wir einen Teil unserer letztjährigen Etappe mit dem Auto in entgegengesetzter Richtung gefahren, weil wir über die A7 gen Süden gefahren sind, schließlich sind wir am 31.07. losgefahren, dem ersten Ferientag.

Bei schönem Wetter (um die 26° C) sind wir von Wallgau aus auf tollen Wegen an der Isar entlang Richtung Vorderriß gefahren, haben uns dabei aber schon den einen oder anderen Anstieg gesucht, ehe wir den Sylvensteinsee passiert haben. Von dort sind wir dann dem bestens ausgeschilderten und sehr schönen Radfernwanderweg Via Bavarica Tyrolensis gefolgt, der uns nach einigen Anstiegen und Abfahrten nach Achenkirch und zum Achensee geführt hat. Irgendein Scherzbold hat sich die Mühe gemacht, auf wirklich allen (!) Schildern das B von Bavarica und das weiß-blaue Wappen abzukratzen, was mich dazu bewogen hat, längere Zeit darüber nachzudenken, was denn “avarica” heißt. “Irgendwas mit wagemütig”, habe ich mir gedacht, eine solche Route so nennen, erschien mir nicht abwegig, aber ich durfe mir dann einigen Spott anhören, weil ich dem Tiroler Nationalisten auf den Leim gegangen bin.Das nur am Rande.

Am Achensee haben wir Pause gemacht und die schöne Aussicht genossen, die Füße konnten wir aber nur kurz ins wunderbar klare Wasser halten, weil das Wasser in der Tat arschkalt war.

Anschließend sind wir ins Inntal gefahren, haben dabei das Zillertal rechts liegen lassen, weil unser Etappenzielort im Alpbachtal liegen sollte, das wir am nächsten Tag über den Schatzberg wieder verlassen wollten. Vorgebucht hatten wir nicht, um spontan verlängern oder verkürzen zu können, in Brixlegg sind wir dann recht bald fündig geworden und wurden im Haus Bergheim (Mariahilfbergl 2) von Frau Haberl wunderbar versorgt. Wir hatten ziemlichen Hunger und weil wir über die Empfehlungen (ein Chinese und ein Pizzamann) wenig glücklich waren, hat uns unsere Wirtin kurzerhand das Essen aufgetischt, das sie für sich und ihren Mann gekocht hatte. Sehr nett. Ich habe ihr auch versprochen, das zu erwähnen. Eine schöne Pension mit schöner Aussicht, Dusche, WC und TV auf dem Zimmer und einem gefüllten Kühlschrank im Frühstücksraum.

Für die Statistik: 81,3km und 631hm waren für den ersten Tag genug, pro Nase haben wir 25€ für Übernachtung und Frühstück bezahlt. Wer Interesse hat, kann auf die Trackfile haben, ich hatte nämlich einen Garmin Colorado 300 dabei, der alles aufgezeichnet hat. Für Navi-Zwecke haben wir das Teil nämlich nicht genutzt.


Bei herrlichem Wetter durchs Fichtelgebirge
Samstag, 9. Oktober 2010, 21:49 Uhr unter Sport, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Heute Nachmittag bin ich auf meinem MTB mal eine größere Runde durch das Fichtelgebirge gefahren. Zunächst bin ich durch den Selber Forst Richtung Thierstein gefahren und habe mir die Burgruine, die ich sonst nur von der A93 kenne, mal aus etwas näherer Entfernung angeschaut, ehe ich mich zum Kornberg orientiert habe, den ich heute auf jeden Fall hochfahren wollte.

Zwischendurch habe ich mich gefreut, dass es eine Ortschaft nach der anderen gibt, die auf “-hammer” endet. Kaiserhammer, Wendenhammer, Schwarzenhammer, alle habe ich hinter mir gelassen, Plattenhammer, Dursthammer und Hungerhammer habe ich aber zum Glück nicht gefunden. Zwischendurch bin ich eher auf den Schneeberg und den Ochsenkopf zugefahren, ehe ich in Marktleuthen einen MTB-Fahrer getroffen habe, den ich nach dem Weg gefragt habe. Der hatte zufällig das gleiche Vorhaben und so sind wir kurzentschlossen zusammen zum Kornberg gefahren und ich hatte einen ortskundigen Mitfahrer, der mir tolle neue Wege gezeigt hat.

Auf dem Kornberg angekommen bin ich erst einmal auf die Schönburgwarte hochgestiegen und habe die Aussicht aufs Fichtelgebirge genossen, ehe wir auf der Skipiste wieder runtergefahren sind. Sehr lustig, Skipistenfahren mit dem MTB war schon im Urlaub eine geile Disziplin, allerdings war es heute deutlich flacher als auf der schwarzen 13 am Helm in Sexten.

Auf dem Rückweg nach Selb habe ich noch einen schönen Trail gezeigt bekommen, der direkt an einem gefluteten Steinbruch vorbeiführt. 60km, die wirklich großartig waren.


Mit dem neuen Rad im Fichtelgebirge
Donnerstag, 23. September 2010, 21:21 Uhr unter Sport, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Mit meinem neuen Rad, das ich seit Schulanfang hier im Fichtelgebirge habe, erkunde ich momentan richtig gerne die Gegend in den Wäldern rund um Selb. Gestern war ich im Sonnenuntergang rund um den Wartberg unterwegs und habe dabei während der Fahrt dieses Bild mit meinem Handy gemacht und bin beeindruckt, was mein W890i für schöne Bilder macht.

Das zusätzlich Schöne in diesem Moment war der Blick in die andere Richtung, dort leuchtete am wolkenlosen Himmel nämlich schon der fast volle Mond. Das rechts von der Sonne ist übrigens der Kornberg, von wo ich wahrscheinlich in gar nicht ferner Zukunft die ersten Bilder vom Skifahren machen werde. 21 Skitage gilt es in diesem Winter zu toppen, vorher komme ich aber hoffentlich erst noch einige Male zum Biken.


Jungfernfahrt mit dem neuen Mountain-Bike
Freitag, 20. August 2010, 1:12 Uhr unter Sport.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Heute habe ich zum ersten Mal mein neues MTB ins Gelände geschickt. Ein tolles Fahrgefühl, ganz anders als mein Scott-Rad von 2002. Wendiger, weniger schwerfällig, einfach großartig zu fahren.

Ein super Rad, mein BMC speedfox sf03. Ganz weiß ist es seit der schönen Runde nicht mehr, das schlechte Wetter hat die Gegend oberhalb von Lindelbach, Eibelstadt und Sommerhausen in eine kleine Sumpflandschaft verwandelt.


Gepäck-Checkliste für eine Transalp
Donnerstag, 29. Juli 2010, 14:37 Uhr unter Sport.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Die letzte Exkursion gestern zu den Festspielen auf der Luisenburg und der Wandertag heute liegen hinter mir, morgen ist der letzte Schultag und dann sind Ferien. Wie im letzten Jahr fahre ich mit A. über die Alpen, allerdings starten wir dieses Mal nicht in Garmisch, um auf der Via Claudia Augusta zum Gardasee zu fahren, sondern wir beginnen unsere Tour in der Nähe von Mittenwald, durchqueren die österreichischen Alpen durchs Alpbachtal, die Kitzbüheler Alpen und die Hohen Tauern, um in den Dolomiten, in Sexten zu landen, wo wir noch ein paar Tagestouren rund um die Sextener Sonnenuhr und die Drei Zinnen dranhängen. Kleiner Tipp, man sollte rechtzeitig sein Hotel buchen, Anfang August ist bei denen Hochsaison, weil die Italiener inzwischen sehr gerne Urlaub im Hochpustertal machen. Wenn alles gut läuft, bekomme ich morgen noch mein neues Mountain-Bike, das Speedfox SF03 von BMC, ansonsten wird mich mein Scott CFX-200 über die Alpen tragen.

Wie im letzten Jahr haben wir auch dieses Mal kein Begleitfahrzeug, wir müssen also alles auf dem Rücken mitnehmen, was wir auf den fünf Tagesetappen und anschließend in Sexten brauchen. Es ist gar nicht so einfach, an alles zu denken, die Checkliste vom letzten Jahr habe ich nicht mehr und weil ich das sicher nicht zum letzten Mal machen werde, schreibe ich meine persönliche Checkliste jetzt in meinen Blog, dann haben auch andere was davon, die uns nacheifern wollen… Alles muss in meinen Deuter Transalp 25 passen, wenn ich mir wieder einen Radrucksack kaufe, empfehle ich den Transalp 30, die fünf Liter mehr machen sehr viel aus.

Werkzeug und Zubehör:

  • Ersatzschlauch und Flickzeug (Kleiner Tipp: Vorher mal ausprobieren! Es gibt Spezialisten, die zwar Flickzeug dabei haben, aber nichts damit anzufangen wissen und dann mit der Mini-Anleitung ihr Glück versuchen)
  • Pumpe, Patronen (falls man eine solche Pumpe besitzt)
  • Reifenheber (ohne wird ein Reifenwechsel schwer)
  • Kettenschloss (hilft bei einer gerissenen Kette)
  • ein Satz Bremsbeläge (für Scheibenbremsen) bzw. Bremsklötze
  • ein passendes Schaltauge (eine Art Sollbruchstelle, an der die Schaltung befestigt wird)
  • Ersatzspeichen
  • Dämpferpumpe
  • Kabelbinder
  • Multitool, Letherman
  • Einweghandschuhe (alternativ: ölige Hände…)
  • Öl
  • Beleuchtung (ein Rücklicht ist unverzichtbar, da man im Tunnel sonst nicht gesehen wird)
  • Trinksystem (so viele Flaschen könnte ich gar nicht mitnehmen, wie ich Flüssigkeit brauche)
  • Trinkflasche (in die man am besten etwas füllt, was Kraft gibt)

Kleidung:

  • Radhelm (Wie beim Skifahren gilt: Wer Hirn hat, schützt es!)
  • zwei Radhosen kurz
  • zwei Radtrikots kurz
  • ein Radtrikot lang
  • Armlinge und Beinlinge
  • Windweste
  • Regenhose + Regenjacke (von Goretex gibt es ganz tolle Jacken und Hosen, die fast keinen Platz wegnehmen und jeden Cent wert sind)
  • Radhandschuhe
  • Buff-Tuch
  • Sonnenbrille, Brille
  • Plastikbeutel (nicht immer hält die Regenhaut des Rucksacks alles Wasser ab)
  • Badehose
  • normale Unterwäsche
  • zwei Paar Radsocken
  • Schlafzeug (T-Shirt + Hose)
  • Jogginghose
  • T-Shirt

Weiteres:

  • Handy + Ladekabel
  • GPS-Gerät, GPS-Halterung, Batterien
  • Digicam, Ladekabel, Ersatzakku
  • Geldbeutel (Personalausweis, Kreditkarte, EC-Karte, Führerschein)
  • Schreibzeug
  • Aspirin, Beta-Isodona (Desinfektionsmittel), Magnesium-Tabletten, Voltaren-Gel
  • Erste-Hilfe-Päckchen
  • Powerbars
  • Duschgel, Zahnbürste, Zahnpasta, Mikrofaser-Handtuch (sehr praktisch, sehr handlich), Deoroller
  • Waschmittel (auf Eignung für Funktionskleidung achten)
  • Flip-Flops
  • ganz wichtig: Sonnencreme (LSF mindestens 15, 50 brennt in den Augen wie Sau) und Labello mit LSF
  • Tempotaschentücher
  • Karten

Viel Geschick beim Packen… Immer vorher überlegen, ob man es während der Fahrt rausholen kann, ohne alles auszuleeren. Die Transalp-Rucksäcke haben z.B. auch ein Zusatzfach, in das die Regenkleidung gut reinpasst. Eine andere Checkliste, die ich eben entdeckt habe, findet man hier, wie das Zeug aber alles in einen Rucksack passen soll, ist mir schleierhaft. Aftershave… Pfff.

[Nachtrag] Ich habe zwar mein BMC-Rad, aber es ist doch nicht ratsam, mit einem MTB zu einer Transalp aufzubrechen, das man noch nicht gefahren hat.


Auch den Goethe habe ich gefunden
Dienstag, 13. Juli 2010, 21:52 Uhr unter Sport, Würzburcher im Exil.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Noch am Samstag habe ich spöttisch gemeint, nach Goethe müsste ich irgendwo im Wald suchen, aber schon am Ortsende von Neuhausen (so heißt der kleine Ort, der zu Rehau gehört), wo ich die Schillerstraße fotografiert habe, bin ich auf den alten Goethe getroffen, der dort ein paar Mal in einem Wirtshaus Halt gemacht hat, als er auf dem Weg zu den Heilbädern Böhmens war.

Allerdings ist der Glanz dieses Gasthauses auch schon länger verblasst…

Ansonsten habe ich heute bei meinem Radtraining gemerkt, dass mich mehr und mehr das Radfieber packt, was ich sehr gut finde, schließlich geht es schon bald wieder über die Alpen. Ein paar Bilder vom Fichtelgebirge im Sonnenuntergang.


Durch den Guttenberger Forst zur Festung
Dienstag, 25. Mai 2010, 18:23 Uhr unter Sport, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Nachdem ich mein gestriges Wespenstich-Delirium weggeschlafen habe, war ich heute wieder fit, um mit dem MTB loszufahren. Durchs Steinbachtal bin ich in den Guttenberger Forst gefahren, wo ich mir die neue Wildbrücke über die A3 angeschaut habe. Schon toll, was dort in den letzten zwei Jahren entstanden ist, wenn ich mir diesen Blogeintrag vom April 2009 anschaue, wo ich den Baufortschritt fotografiert habe. Kein einziger Lastwagen war dort unterwegs, auf beiden Spuren wird inzwischen gefahren und auch die Autobahnauffahrt in Kist sieht so aus, als ob sie fast fertig ist.

Im Waldbüttelbrunner Wald war ich auf den Pfaden meiner Kindheit unterwegs und ich bin jedes Mal wieder fasziniert, auf welchen Wegen ich früher völlig schmerzfrei mit meinem ungefederten Rad ohne Gangschaltung rumgefahren bin. Vom Höchberger Hexenbruch hat man eine tolle Aussicht auf die Festung und die Stadt, überhaupt habe ich am Ende meiner kleinen Runde die Festungsanlage ein bisschen erkundet und mich gefreut, wie toll unsere Festung Marienberg doch ist. Die Anlage selbst, die Aussicht, die Ruhe. Echt super.


Endorphine und Wespengift
Montag, 24. Mai 2010, 20:36 Uhr unter Sport.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

War das eine schöne Tour heute. Zum ersten Mal in diesem Jahr war ich mit dem MTB unterwegs und bin auf dem Höhenweg am Main (roter Punkt auf weißem Grund) über Randersacker und Eibelstadt nach Sommerhausen gefahren, habe dort die Mainseite gewechselt und bin auf dem Spiegeleiweg (gelber Punkt auf weißem Grund) von Winterhausen aus wieder über den Heuchelhof nach Würzburg gefahren. Im Gegensatz zum Main-Radweg ist auf der Höhe nichts los, es war herrlich ruhig und die Aussicht war auch viel schöner.

An das Bild vom FH-Neubau kann ich mich nicht erinnern, kurz vorher hat mich im Alandsgrund eine Wespe in die Schläfe gestochen, deren Gift habe ich nicht ganz vertragen.


Böse, böse Mountainbiker!
Mittwoch, 16. September 2009, 23:05 Uhr unter Sport, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Mit dem MTB im Stadtwald, genauer gesagt im Steinbachtal unterwegs zu sein, wird wohl in Zukunft zum Spießrutenlauf, weil aufmerksame Würzburger Main-Post-Leser in Zukunft in jedem Radfahrer auf einem supermodernen Gerät einen potenziellen Rowdy sehen, der dort – in ihren Augen – verbotswidrig sein Unwesen treibt, selbst wenn er die Wege dort benutzt oder sich gar erdreistet, mal die Schotterpiste zu verlassen, um die Trails im hinteren Steinbachtal zu fahren.

Grund ist ein merkwürdiger Artikel in der Main-Post, in dem der Verfasser etwas reißerisch von halbwilden Mountain-Bikern und BMX-Fahrern schreibt, die dort mit supermodernen Geräten nichts ahnende Fußgänger beinahe über den Haufen fahren und auf diese Weise dafür gesorgt haben, dass ein illegaler Trail-Parcour entdeckt werden konnte, über den man sich bisher in geheimen Foren ausgetauscht hat. Die Herren haben dort wohl in der Tat ganze Arbeit geleistet und ohne Rücksicht auf die Natur und besonders den Jungwald gegraben, abgeholzt und modelliert. Die weitere Benutzung ist jetzt verboten, aus Sicht des Forstamtes ist diese Maßnahme sicherlich verständlich, sicherlich auch aus Gründen der Sicherheit. Der Parcour scheint wirklich zum Teil perfekt gebaut und viele viele Arbeitsstunden stecken in dieser Strecke. Ohne das zu rechtfertigen, ich habe für solche Rücksichtslosigkeiten gegen die Natur nämlich recht wenig bis nichts übrig, sollte die Stadt Würzburg aber wirklich ernsthaft darüber nachdenken, aus dem illegalen Parcour einen richtigen Parcour zu machen und Freeridern in Würzburg einen Anlaufpunkt zu bieten, ihrer Passion ganz offiziell nachkommen zu können. Zerstört sind die Bäume im Moment sowieso, warum sollte die Gelegenheit nicht beim Schopf gepackt werden, jetzt zuzuschlagen, als aufwändig die Strecke zurückzubauen, damit dann vielleicht andernorts eine ähnliche Problematik entsteht?

Einerseits würde man zwar damit im Nachhinein die illegale Errichtung dieser Anlage legitimieren und Nachahmer unter Umständen ermutigen, an anderen Orten aktiv zu werden, wenn die alte Strecke nicht mehr aufregend genug ist, andererseits könnte man, wenn denn die Strecke wirklich so atemberaubend ist, eine Attraktion schaffen, die Freerider sicher nicht nur aus der nächsten Umgebung anlockt. Die Benutzung der Strecken kostet in der Regel Geld, diese Einnahmen wären sicherlich sinnvoller als die geplante Erhöhung der Parkgebühren.

Als nächstes sind dann die Geocacher die Wilden, die nachts an Mauern hochklettern oder sich an diesen abseilen, um einen “Schatz” zu heben, der in geheimen Foren empfohlen wurde. Oder fällt doch jemandem auf, dass all die Zufahrtswege für die großen Kipplaster der A3-Baustelle den größten Schaden im Steinbachtal und Guttenberger Forst angerichtet haben? Da ist sicherlich mehr kaputtgegangen.


Transalp-Epilog: Brenner – Innsbruck und Scharnitz – Karwendelhaus – Eng
Sonntag, 23. August 2009, 14:50 Uhr unter Sport.
Von: Alex
[ Kommentare: 4 ]

Dienstag, 11.08.: Als Abschluss unserer Transalp von Garmisch an den Gardasee haben A. und ich noch einen Epilog im schönen Karwendel angehängt. Zunächst mussten wir mit dem Bus von Arco nach Rovereto fahren, weil am Gardasee kein Zug vorbeifährt. Von dort sind wir überraschend günstig zum Brenner gefahren, wo wir ausgestiegen sind, um auf der alten Brennerstraße nach Innsbruck zu fahren. 40 Kilometer fährt man hier nur bergab, man sieht mehr und spart auch noch Geld, auch wenn das nicht das ausschlaggebende Argument war. Hat man einen Lkw vor sich, kann man sich im Windschatten herrlich austoben.

brenner

In Innsbruck hat schlechtes Wetter kurzzeitig unseren Epilog im Karwendel in Frage gestellt. Wir haben trotzdem die Tickets nach Scharnitz gelöst, um dort vor Ort zu entscheiden, ob wir mit dem Rad noch ins Karwendel-Gebirge aufsteigen. Risiko und Gebirge passen nicht zusammen. In Scharnitz waren dann alle Zweifel verflogen, blauer – wenn auch bewölkter – Himmel und nichts, was einen Wetterumsturz in den nächsten Stunden befürchten ließ. Auf dem ausgeschilderten Wanderweg zum Karwendelhaus sind wir dann an der Isar entlang 1000 Höhenmeter nach oben geklettert, die Kulisse war dabei so schön, dass ich zeitweise fast vergessen habe, wie schlecht mein Sattel ist, den ich in nächster Zeit dringend austauschen muss. Das Karwendelhaus war nur Etappenziel, Pause haben wir etwas unterhalb gemacht, ehe es weiterging, schließlich war die Eng im Tal unser Ziel und wir hatten noch einiges vor uns. Nach einer kurzen Abfahrt hätten wir wieder zur Falkenhütten hochradeln müssen, im Anstieg sind wir aber umgekehrt, da sich das Wetter zunehmend zugezogen hat. Der Weg über das Falkenhaus wäre kürzer gewesen, so sind wir lieber abgefahren und haben die Eng im Tal angefahren. Ich weiß auch nicht, ob die Kraft noch für weitere Kletterpartien gereicht hätte und in der Eng wollten wir auf jeden Fall ankommen, da wir uns auf das Essen in der dortigen Alm gefreut haben.

Ziemlich entkräftet – ein schlechter Sattel lässt die beste Kondition zweitrangig werden – sind wir in der wunderschönen Eng angekommen, haben geduscht und uns dann am Abschlussabend den Bauch mit Tiroler Spezialitäten vollgeschlagen. Kaspressknödelsuppe, Tiroler Geröstel, Kässpätzle und Kaiserschmarrn, dazu ein paar Bierchen, der perfekte Abschluss eines perfekten Urlaubs. Die Eng ist ein wildromantisches, enges (daher der Name) Tal, das nur im Sommer bewirtschaftet ist. Etwa 15 Häuser stehen dort, für wenig Geld bekommt man dort nicht nur eine Bleibe für die Nacht, sondern auch herrliche Ruhe mitten im Gebirge.

Am nächsten Tag haben wir die Tour dann mit einer lockeren Fahrt nach Garmisch ausklingen lassen. Entlang der Riß sind wir bis zur Isar gefahren, wo wir uns kurz in den Isarauen ausgetobt haben, danach sind wir durchs Wallgau nach Krais (bei Mittenwald) gefahren und von dort runter nach Garmisch, wo am Eisstadion das Auto auf uns gewartet hat.

Unsere Routen: Brenner – Innsbruck und Scharnitz – Karwendelhaus – Eng


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