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Blogroll die 2te
Was für ein Bundesliga-Wochenende
Montag, 1. März 2010, 13:19 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Am Freitagabend das Derby zwischen Scheiße Schalke 04 und Biene Maja dem BVB, kein großes Spiel, aber aufgrund der großen Rivalität trotzdem ein interessantes Spiel. Nach der Pause ging der BVB durch einen Foulelfmeter in Führung, leider konnte Schalke das Spiel noch drehen. Nicht unbedingt verdient, aber sehenswert war vor allem Rakitics Tor zum 2-1. Die fieseste Szene des Spiels sorgte auch danach noch für ordentlich Zündstoff. Mats Hummels rannte mit Kevin Kuranyi auf Torwart Weidenfeller zu und wollte den Ball vor dem Schalker Stürmer klären. Weidenfeller wollte den Ball wegfausten, boxte aber Hummels ins Gesicht, weil der vorher von Kuranyi geschubst worden war. Im Sky-Studio auf diese Szene angesprochen, flippte Felix Magath völlig aus und sah sich und seine Mannschaft wieder einmal als Opfer der Medien (Video). Letztes Jahr tat er das als Wolfsburg-Trainer, als ihm eine fiese Szene von Grafite vorgespielt wurde, am Freitag verfiel er in einen peinlichen Verfolgungswahn und vermisste die Lobby, die andere Mannschaften angeblich bei Sky haben. Peinlich oder kalkuliert? Wie letztes Jahr redet jetzt kaum jemand über das Foul, sondern über Magaths Ausraster. Lustig, dass Jürgen Klopp sich nur mühsam das Lachen verkneifen konnte und dann gleich mitgegangen ist.

Vielleicht liegt es daran, dass andere Teams Fußball spielen, während Schalke seit Magaths Amstantritt zwar erfolgreicher ist als zuvor, dafür unansehnlichen Rumpelfußball wie eh und je abliefert.

Alles egal. Der FC Bayern ist seit gestern Abend endlich wieder Tabellenführer. Lange hat es gedauert, erstmals seit Mai 2008 stehen die Bayern nach dem 1-0 gegen Hamburg wieder ganz oben und bleiben dort hoffentlich bis zum letzten Spieltag, auch wenn ich hoffe, dass es bis zum letzten Spieltag spannend bleibt. Leverkusen will Toni Kroos ganz offiziell kaufen und Felix Magath könnte sich beim Bundes-Jogi gleich nochmal über fehlende Lobby der Schalker beschweren, weil René Adler unser Torwart in Südafrika ist, wenn nichts Unvorhergesehenes mehr passiert. Hertha und Hannover taumeln trotz neuer Trainer dem Abstieg entgegen, dem Glubb geht es nicht viel besser.

Und zum Schluss: Wann reagiert die DFL endlich mal mit Punktabzügen auf Randale von Fans, ganz gleich, ob das im eigenen Stadion passiert oder auswärts? Wenn ein solches Verhalten dem eigenen Team nicht nur finanziell, sondern vor allem sportlich schadet, schauen andere vielleicht nicht weg, sondern holen den Sicherheitsdienst.



Geht Schalke das Geld aus?
Samstag, 17. Oktober 2009, 15:09 Uhr unter Bundesliga, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Darf Scheiße 04 bald wieder von großen Erfolgen träumen? Vielleicht vom Aufstieg in die Bundesliga? Nachdem Schalke das Geld ausgeht und sie nicht mehr durchschnittliche Bundesliga-Spieler mit Millionen zukacken können, beantragen sie mal eben eine Gehaltsobergrenze bei der DFL: So sollen nur 70% der Einnahmen in Transfers und Gehälter investiert werden dürfen. Generell eine gute Sache, der Witz ist nur, dass der Antrag ausgerechnet von Schalke kommt und die DFL mit einem Alleingang die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Clubs in Europa wesentlich beeinträchtigen würde. Dann gehen Spieler eben ins Ausland, um dort abzukassieren. Auf europäischer Ebene wäre es toll, dann wäre dem Transfer-Irrsinn in Spanien, Italien und England ein Riegel vorgeschoben und seriös wirtschaftende Vereine hätten auch wieder bessere Chancen.

Schalke wird auf europäischer Ebene aber so schnell eh keine Rolle spielen. Die haben wohl mächtig Schulden rund um die Veltins-Turnhalle angehäuft und müssen erstmal abgetragen werden. Offenbar ist auch die Lizenz noch nicht sicher, Schalke muss ins Nachlizenzierungsverfahren.


Die sportliche Herausforderung… Magath zu Schalke?
Donnerstag, 30. April 2009, 0:40 Uhr unter Bundesliga, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 10 ]

Bisher hatte ich von Felix Magath eigentlich eine recht hohe Meinung. Die unsportliche Aktion am Ende des Spiels gegen die Bayern, als er zwei Minuten vor dem Ende noch den Torhüter wechseln musste, um sich für seine Entlassung im Frühjahr 2007 endgültig zu rächen (ein 5-1 reicht da offenbar nicht fürs Ego), hat schon gezeigt, dass er kein großer Trainer ist, sonst hätte er so einen Kindergarten nicht nötig gehabt. Mit seinem Wechsel zu Schalke 04, der offenbar feststeht, verrät er seinen eigenen sportlichen Erfolg, den er mit dem VfL Wolfsburg in dieser Saison schon errungen hat, selbst wenn sie vielleicht nicht Meister werden.

Klingt wie eine ganz fiese Ente, ist aber scheinbar keine, es geht wohl einzig um den schnöden Mammon: Statt Champions-League darf Felix Magath dann die sportliche Herausforderung mit deutlich höheren Bezügen im UI-Cup suchen, vielleicht auch im Uefa-Cup, der nächstes Jahr Europa-Liga heißt. Eigentlich tut mir Wolfsburg richtig leid, denn in der CL könnte so ein jäher Absturz folgen, wenn Magath noch den einen oder anderen Spieler mitnimmt und der Architekt des Erfolgs nicht mehr da ist.

Ich wünsche Magath und Scheiße 04 allen erdenklichen Misserfolg. Magath ist keinen Deut besser als all die Söldner, die zu Schalke gewechselt sind, um dort kräftig abzukassieren.

Bis 23.Mai will der Schalker Vorstand noch mit der Bekanntgabe warten… Bei dem geschwätzigen Präsidenten dürfte das schwer werden. Unglaublich, wenn das echt wahr ist. Das wäre ja, wie wenn Franck Ribéry zu Hoffenheim wechseln würde.



Würstchen
Dienstag, 28. April 2009, 19:39 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 3 ]

Gut, dass ich das gar nicht mehr gesehen habe. Seit Samstag war ja in Sachen Bayern anderes wichtiger. Manuel Neuer, Schalkes unglaublich talentierter und bester Torwart aller Zeiten, der vor gar nicht so langer Zeit noch der neue Torwart-Messias für Deutschland sein sollte, hat sich nach dem Spiel auf dem Feld selbst befriedigt endlich Genugtuung für die verlorene Meisterschaft von 2001 verschafft, die er als 15-jähriges Bübchen im Gelsenkirchener Parkstadion miterleben durfte. Das bedeutet, er hat auch geheult. Wie er sich an den Bayern “gerächt” hat?

Er musste nach dem Spiel – wie 2001 Oliver Kahn in Hamburg – zur Eckfahne rennen, diese rausreißen, sich selbst auf den Rücken schmeißen und wild mit der Eckfahne wedeln. Zum Vergleich: Oliver Kahn hat damals in einem irren Finale die Meisterschaft errungen, Manuel Neuer hat am Samstag mit Schalke in einem unglaublich schlechten Spiel mehr als glücklich die Bayern besiegt und deren Meisterschaftsträume nicht einmal beendet. Wenn ihm das Genugtuung verschafft, ist er echt leicht zufrieden zu stellen.

Er sollte erstmal einen Bruchteil dessen erreichen, was Oliver Kahn erreicht hat, dann darf er ihn auch verhöhnen, wenn ihm dabei einer abgeht. Lächerlich ist das, aber das passt ja zu Schalke.



Was für ein Gegurke!
Samstag, 25. April 2009, 20:42 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 7 ]

Ein schöner Ausflug zum Fußball, tolles Wetter und eine reibungslose und vor allem schnelle Heimfahrt von München. Um 20.11 Uhr war ich vor der Haustür gestanden.

Das Spiel? Eine Katastrophe. Bayern schlecht. Schalke auch. Dumm nur, dass die Bayern zu allem Überfluss noch ein Tor kassiert haben, das leicht zu vermeiden gewesen wäre. Hohe Bälle auf Luca Toni reichen halt nicht einmal gegen Schalke. Über rechts ging – natürlich! – mal wieder gar nichts, Christian Lell sollte vom nächsten Auswärtsspiel zu Fuß nach München zurückkehren, die Chancen wären groß, dass er dort nicht ankommt, weil er alle paar Meter über seine eigenen Füße stolpert. Bitter, dass als Alternative Oddo auf der Bank hockt. Ich hoffe nur, die Bayern-Bosse ersparen uns den Schalker Rafinha als Neuzugang. Wo war der Kampfgeist, der für den Endspurt angekündigt wurde. Eine Mannschaft, die etwas reißen will, die nicht verlieren will, tri tt anders auf. Wenn dann Ribéry noch die Nerven verliert und sich einen völlig überflüssigen und ebenso berechtigten Platzverweis abholt, ist Jürgen Klinsmann natürlich wieder der Sündenbock, nach dessen Entlassung gerufen wird.

Vorne fehlt Klose hinten und vorne. Podolski kann man wahrscheinlich Zweikämpfe gegen den Kölner Geißbock führen lassen, er wird auch das unschuldige Tier so treten, dass es ein Foul ist. Es wird Zeit, dass er aus München verschwindet. Was soll die blöde Trainer-Diskussion?! Auf der Bank sitzen keine echten Alternativen, die Elf auf dem Platz liefert nicht das ab, was erwartet werden könnte.

Ein scheiß Spiel mit einem scheiß Ergebnis. Normalerweise ist das ein 0-0, bei dem sich hinterher beide fragen sollten, ob das Fußball war, was sie 90 Minuten lang “gespielt” haben. Wenn Wolfsburg morgen nicht wider Erwarten verliert, ist die Meisterschaft für die Bayern gegessen, sie haben jetzt zu allem Überfluss noch die Stuttgarter im Nacken sitzen und müssen schauen, dass sie nächstes Jahr wenigstens in der CL dabei sind. Bedrückend.



Die Schalker “Suche” nach Personal
Montag, 30. März 2009, 18:08 Uhr unter Bundesliga, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Wie können die Schalker bloß zuerst den Manager und dann den Trainer entlassen, ohne nur den blassesten Schimmer davon zu haben, wer den beiden nachfolgt? Zwischendurch verhandelt Herr Tönnies fast öffentlich mit Oliver Kahn, preist ihn dann als optimalen Kandidaten, um sich anschließend eine Absage einzufangen, weil das Chaos ausgebrochen ist und Kahn sich das nicht antun will. Der neue Manager soll den neuen Trainer suchen, die bisherigen Assistenten Ruttens sollen es aber genau deshalb nicht machen, eine Zwischenlösung soll gefunden werden, der “Neue”, das unbekannte Schalker Phantom, soll den nächsten optimalen Trainer für Schalke finden… Die Absagen der anderen Kandidaten Bierhoff, Bruchhagen, Magath, Völler, Sammer und Allofs werden fleißig ausposaunt, wie soll da noch jemand ernsthaft Interesse am Managerposten haben, wenn bekannt ist, wer schon alles angefragt wurde und abgewunken hat. Da muss man sich ja zwangsläufig als Notnagel vom Notnagel fühlen. Als Wunschkandidaten kann Herr Tönnies jetzt nur noch den Schalker Fans einen neuen Manager präsentieren, der Rest von Fußball-Deutschland lacht über so viel Unprofessionalität und Chaos. Selbst Huub Stevens hat inzwischen schon abgesagt, Kroatiens Trainer Slaven Bilic will auch nicht. Herrlich, diese königsblaue Posse.

Jetzt bleiben noch Andreas Möller als Manager und Lothar Matthäus als Trainer übrig. Ein Traumduo! :D


Oliver Kahn sagt Schalke ab
Freitag, 27. März 2009, 15:31 Uhr unter Bundesliga, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Nach Informationen des Kicker sagt Oliver Kahn dem Schalker Chaoshaufen heute ab. Er wird nicht Zirkusdompteur Manager von Schalke 04. Allein die lächerliche Posse um die Entlassung von Trainer Fred Rutten dürfte Kahn gezeigt haben, dass er dort nicht nur schnell den Überblick verliert, sondern vor allem sein Renommee. Rutten erzählt bei Premiere nach dem verlorenen Spiel gegen den HSV, dass er nicht wisse, wie es weitergeht. Er denke nur noch von Woche zu Woche. Ein Trainer, der fest im Sattel sitzt, redet nicht so. Seit Sonntagabend haben es dann die Spatzen vom Schalker Turnhallendach gepfiffen, dass Rutten gehen muss, Bild berichtet schon am Montag darüber. Am Donnerstag dann gab man die Trennung von Rutten bekannt, allerdings erst zum Saisonende, ein paar Stunden später folgte dann die Nachricht von der sofortigen Entlassung des Holländers. Jetzt suchen die Schalker Hanswürste einen Cheftrainer als Übergangslösung… Unglaublich. Folgerichtig schütteln alle mit dem Kopf, die nur irgendetwas mit Schalke am Hut ab. Erst entlassen sie den Trainer ein bisschen, dann richtig.

Dazu hat der Präsident gestern verlauten lassen, Schalke könne auf Jahre die Meisterschaft und die CL vergessen, weil sie sparen müssen. Und dann wollen sie Oliver Kahn holen… Geil!

Ganz nebenbei ist nun auch Rudi Völler Objekt der Begierde auf Schalke und der Präsident will nächstes Jahr aufhören. Wie vermessen ist eigentlich das Gerücht, Arsene Wenger könnte Arsenal verlassen, um zu Schalke (!) zu gehen?!?! Als nächstes wird dann über Lionel Messi oder Kaka geredet? Dagegen ist die Spekuliererei, Lehmann könnte ins deutsche Tor zurückkehren, ja fast originell und lustig.

[Nachtrag] Es ist fix. Unser Olli macht sich nicht auf Schalke zum Deppen. Jetzt können wir ja beruhigt spekulieren. Das Angebot käme sechs Monate zu früh. Zur Erinnerung, die Bayern brauchen auch einen neuen Manager, bis zum 01.01.2010 sind es noch fast neun Monate und Uli Zuständigkeitsbereich wird sowieso aufgeteilt.



Was für ein Spieltag!
Sonntag, 22. März 2009, 22:51 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 7 ]

Das lief ja an diesem Spieltag super für meinen FC Bayern: Ein Sieg gegen den KSC in der Allianz-Arena, auch wenn das Spiel über weite Strecken unansehnlich war, weil der KSC nicht konnte, die Bayern nicht wollten oder auch nicht mehr konnten. Es hat auf jeden Fall gereicht und am Ende war Dieter Nickles’ Interview mit Uli Hoeneß auf Premiere das eigentliche Highlight, weil Hoeneß den armen Dieter richtig runterputzte, weil der etwas penetrant nicht nur nach der halben Tätlichkeit von Franck Ribéry gegen Andreas Görlitz fragte, sondern auch noch in der Nachfolge-Debatte nicht lockerließ und unserem Uli ein Statement entlocken wollte. Wenigstens zu Ollis Flirt mit Scheiße 04. “Das ist kein Kindergarten!” schnauzte er Nickles an, weil der unbedingt hören wollte, dass Ribéry eigentlich vom Platz fliegen hätte müssen. So schlimm fand ich das ehrlich gesagt auch nicht, Ribéry hätte sich aber auch nicht beschweren dürfen, wenn er statt der gelben die rote Karte gesehen hätte. Egal, das Interview im Wortlaut ist auf jedenfall lesenswert, auch wenn es live viel besser war, weil sich Hoeneß so leidenschaflich wie immer vor seinen FCB gestellt hat. Gleichzeitig hat, und das ist viel wichtiger, Hertha BSC Berlin gegen den VfB Stuttgart verloren und der Rückstand auf den Tabellenführer beträgt nur noch einen Punkt.

Wolfsburg und der HSV jagen punktgleich mit den Bayern die Hertha, die Bundesliga ist richtig spannend und in zwei Wochen kann im Spiel beim VfL Wolfsburg schon eine kleine Vorentscheidung fallen. Der hochgejubelte Herbstmeister Hoffenheim spielt ganz oben auf jeden Fall keine Rolle mehr, deren unheimliches Verletzungspech ist trotzdem beängstigend, bei einem Absturz mit kompletter Mannschaft wäre Schadenfreude angebracht gewesen, so fände ich es unsportlich, ein hämisches Wort darüber zu verlieren.

Dass Oliver Kahn echt zu Schalke gehen könnte, will immer noch nicht in meinen Kopf, erst recht nicht nach der erbärmlichen Vorstellung heute gegen den HSV. Unglaublich, was die da gezeigt haben. “Eier! Wir brauchen Eier!” wäre heute das richtige Kahn-Motto gewesen. Es gibt ja noch drei andere Kandidaten, nicht alle sind von Kahn als Berufsanfänger angetan, auf jeden Fall wird wohl in dieser Woche eine Entscheidung fallen. Warum saß Otto Rehhagel heute mit seiner Frau zwischen Herrn Tönnies und Herrn Schnusenberg, den beiden mächtigen Herren in der Turnhalle? Griechische Nationalspieler hat weder der HSV noch Schalke, ich kann Rehhagel nicht leiden, das wäre doch der ideale Mann für Schalke. Kahn wird es nicht. Ich hoffe es. Immer noch.



Olli Kahn und Schalke…
Donnerstag, 19. März 2009, 8:29 Uhr unter Bundesliga, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 12 ]

Wenn es einem da nicht die Socken beim morgendlichen Kaffee auszieht: Eher soll Oliver Kahn die Giesinger Bauern von 1859 München retten, aber er soll nicht Manager von Schalke 04 werden. Letzte Woche fand ich die Gerüchte noch reichlich lächerlich, jetzt scheint da tatsächlich mehr dran zu sein: Nach seiner Rückkehr aus Japan ist er ausgerechnet dorthin gereist, wo der Schalker Aufsichtsratsvorsitzende wohnt, es wird wohl wirklich verhandelt. Und es steht leider nicht nur bei Bild, sondern ist inzwischen bestätigt.

Müssen die verzweifelt sein, dass sie ernsthaft DIE Hassfigur auf Schalke verpflichten wollen. Und das, wo Olli in diesem Fall Berufsanfänger wäre… Ich gehe mal trotzdem davon aus, dass Olli nicht bei Schalke anheuert, schließlich hat Huub Stevens schon Interesse bekundet und der passt nun wirklich besser in die Turnhalle als unser Olli. Unvorstellbar, dass der die Faust ballt, wenn Schalke ein Tor gegen München schießt.



Oliver Kahn zu Schalke?
Samstag, 14. März 2009, 16:12 Uhr unter Bundesliga, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Wer ist denn so dreist und so hohl, dass er Oliver Kahn als möglichen neuen Manager von Scheiße 04 ins Gespräch bringt? Schon der Gedanke allein ist eine Frechheit. DEN Kämpfer, DEN Siegertypen des deutschen Fußballs schlechthin mit dem größten Loser-Club der Liga in Verbindung zu bringen. Das war doch nicht die Bild-Zeitung. Die haben den Mist nur wieder irgendwo aufgeschnappt und die Meldung zur Story aufgeblasen. Kahn und Schalke, eine echt lustige Meldung. Die Trennung von Andreas “Dauerschönredner” Müller kam nicht unbedingt überraschend, dessen Nachfolger bei Gazprom 04 will aber Kahn ganz bestimmt nicht werden, Oliver Bierhoff übrigens auch nicht.

Die Geschäftsführung bei Schalke befindet sich nach eigener Auskunft noch in der Phase der “Meinungsfindung”, eine nette Bezeichnung dafür, dass die ihren Manager zwar entlassen haben, aber keinen blassen Schimmer haben, wer diesen Posten zukünftig besetzen soll. Irgendwelche altgedienten Spieler sind ja immer Kandidaten, die nötigen Qualifikationen dürften aber die wenigsten mitbringen. Zudem muss man ziemlich kaputt sein, ausgerechnet Schalke wieder zu Titeln führen zu wollen. Süß.



Gazprom-Schalker
Samstag, 6. Dezember 2008, 19:58 Uhr unter Bundesliga, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Einen “Erfolgsfan” kann man unseren Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder nicht schimpfen, sonst müsste er inzwischen einen Stammplatz im Westfalenstadion Signal-Iduna-Park haben, um Borussia Dortmund anzufeuern, als dessen Fan sich Schröder einst outete. Zufall, dass Dortmund damals ganz oben mitspielte, inzwischen ist der BVB ja saniert und deutlich besser als Schalke. Trotzdem hängt er sein Fußballfänchen wohl gerne in den Wind. Im Abstiegsduell gegen Unterhaching stand er einst mit Kotzbus-Schal auf der Tribüne, eine Geste des Mitleids, sind wir mal nicht so streng.

Eine Todsünde hat Schröder jetzt aber begangen, wenn er tatsächlich ein Dortmund-Fan seit Kindertagen ist: Als Ehrengast bei den Gazprom-Schalkern auf der Tribüne sitzen und sich über den Sieg von Scheiße 04 gegen Hertha freuen.



Schalke und Hoffenheim…
Montag, 1. Dezember 2008, 7:58 Uhr unter Bundesliga, Fußball.
Von: Alex
[ Kommentare: 57 ]

Wenn ich zwei Clubs in der Bundesliga nicht leiden kann, sind das Scheiße 04 und Hopp Hoffenheim. Die einen verlieren munter und rennen einmal mehr den eigenen Ansprüchen als selbsternannter Meisterschafts-Kandidat hnterher, obwohl vor der Saison mächtig viele Gazprom-Euros investiert wurden. Die Fans pfeifen wahlweise eigene Spieler, den Trainer oder den Manager aus, weil sie in ihrer Einfältigkeit mit jedem neuen Transfer mehr von der Meisterschaft nach 50 + x Jahren träumen, eine prima Basis. Mit großer Schadenfreude vernehme ich jede weitere Niederlage von Scheiße 04. 0-2 im Krisengipfel gegen den VfB Stuttgart. Herrlich.

Die andere Mannschaft ist die traditionsreiche TSG 1899 Hoffenheim. Das ist zwar keine wahllos zusammengekaufte Söldner-Truppe wie der FC Chelsea oder Manchster City, denen von Russen und Arabern unzählige Öl-Millionen in den Arsch geblasen werden, aber sportlich finde ich es auch nicht sonderlich anerkennenswert, Profis zu verpflchten, um aus der Regionalliga den Durchmarsch in die Bundesliga zu starten. Jetzt hat Rangnick zwar aus einer Gruppe bisher namenloser Profis, die woanders schon gescheitert waren, eine erfolgreiche Truppe gemacht, aber langsam geht mir dieses Hoffenheim-Hysterie so richtig auf die Nerven. Monica Lierhaus schaut bei der Anmoderation des Hoffenheim-Spiels so beseelt, als wäre sie frisch verliebt, schwanger und Lottogewinnerin zugleich, die Kommentatoren überschlagen sich vor Glück und Freude, wenn der Hopp-Club nur erwähnt wird. Ich hoffe, dass alle Teams in der Rückrunde besser darauf vorbereitet sind, was sie mit Hoffenheim als Gegner erwartet. Der eine oder andere Dämpfer sollte dann auch die Euphoriewelle abebben lassen, denn beim Dorfverein spielt derzeit fast jeder deutlich über seinen Möglichkeiten. Ein klarer Sieg der Bayern am nächsten Freitag wäre ein erster Schritt, dieses Affentheater endlich zu beenden. Wer momentan alles den blöden Hoffenheimern die Daumen drückt, weil das ach so sympathisch ist, dass so ein klitzekleiner süßer Knut-Club plötzlich so erfolgreich ist. Ein paar Dämpfer und keinen der momentanen “Fans” interessiert mehr Hoffenheim, die wohl auf absehbare Zeit nicht mehr absteigen werden, aber hoffentlich auch nicht mehr ganz oben mitmischen.

Geburtsstunde eines Klassikers… Was für eine blöde Überschrift. Ende eines Traums wäre mir lieber. Was Kaiserslautern 1998 als Aufsteiger geschafft hat, das war eine tolle Leistung, obwohl ich Otto Rehhagel nicht leiden kann. Hoffenheim Meister… Alles außer einer Schalker Meisterschaft darf passieren, aber nicht das.



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