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Armer Russenclub |
Dienstag, 8. September 2009, 11:22 Uhr unter Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: 12 ]
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Voller Schadenfreude habe ich am letzten Freitag die Nachricht gelesen, dass der FC Chelsea für sein rüdes Vorgehen auf dem Transfermarkt recht hart bestraft worden ist. Keine Geldstrafe, die mal eben aus der Portokasse vom Russen-Milliardär bezahlt wird, sondern eine Strafe, die richtig weh tut. Der FC Chelsea darf in den Transferperioden im kommenden Winter und im nächsten Sommer keine neuen Spieler aus dem In- und Ausland verpflichten, 900.000€ Geldstrafe kommen zwar hinzu, dürften aber an der Stamford Bridge nicht für die große Empörung gesorgt haben. Jetzt heulen sie rum und wollen vor den Internationalen Sportgerichtshof ziehen.
Englische Clubs bedienen sich hemmungslos im Ausland und kaufen für Unsummen Jugendspieler, weil in England laut FA-Statuten nicht auf Talentjagd gegangen werden darf, nur im Umkreis von 50 Kilometern dürfen junge Spieler gescoutet werden. Deutsche Spieler, französische Spieler, überall werden die Talentschmieden abgegrast. Chelsea hat wohl etwas zu aggressiv gegrast, gegen laufende Verträge verstoßen und Ablöseforderungen in den Wind geschlagen, Lens ließ sich das nicht gefallen und hat Chelsea angezeigt. Die Quittung kommt jetzt, auch wenn die Folgen nicht so drastisch sein dürften, wie Ex-Chelsea-Spieler Arjen Robben prognostiziert: Der redet gleich von Chelseas Niedergang. Lustig wäre es, aber der Kader von Abramowitschs Spielzeug ist ein bisschen zu stark, um gleich zu zerbrechen, weil der Milliardär ein Jahr lang nicht mit Geld um sich schmeißen darf.
Dumm für die Bundesliga: Vor ein paar Jahren haben die Profi-Clubs vereinbart, sich gegenseitig keine Talente abzuwerben. Darüber sollte nochmal nachgedacht werden. Lieber wechseln die Spieler innerhalb Deutschlands, als dass sie dann im Ausland verschwinden. Meine Meinung. Bleibt das Urteil bestehen, wird das hoffentlich auch andere Vereine abschrecken, bestehende Verträge einfach zu missachten, auch wenn das dann meistens über höhere Ablösesummen kompensiert wird. Da nehme ich auch die Bayern nicht aus. Was bei Kloses Transfer ablief, war unmöglich.
Frittenmeister hat sich zu dem Thema auch seine Gedanken gemacht.
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Franck Ribéry zum Russenclub Chelsea? |
Samstag, 30. Mai 2009, 8:21 Uhr unter FC Bayern, Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: 2 ]
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Franck Ribéry würde sich als geldgieriger Abzocker lächerlich machen, wenn er die ganze Zeit mit einem Wechsel zu Real Madrid, Barcelona oder ManU kokettiert und dann zu den russischen Geldscheißern vom FC Chelsea wechselt, um dort die CL gewinnen zu können, wie das einst schon Herr Ballack tat, um die sportliche Herausforderung in Form von Abramowitschs Millionen zu suchen. Mit dem FC Chelsea hat Ribéry nicht so viel größere Chancen als beim FC Bayern, die Russen kamen in den letzten Jahren maximal eine Runde weiter als die Bayern, nur letztes Jahr waren sie im Finale.
Für 50 Millionen verkauft Uli Hoeneß Ribéry hoffentlich nicht an Chelsea, wenn der Franzose schon weg will, hoffe ich, dass er den Geldscheißern mehr Geld aus der Tasche zieht.
Die Finanzkrise hat leider die Milliardärsclub im europäischen Fußball noch nicht erreicht, Abramowitsch dürfte inzwischen eine Milliarde Euro in sein Spielzeug investiert haben. Ekelhaft.
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Skandalös auf diesem Niveau |
Mittwoch, 6. Mai 2009, 22:13 Uhr unter Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: 7 ]
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Chelsea spielt super, Barca nicht, aber auf diesem Niveau einen Schiedsrichter auf Kreisklasse-Niveau einzusetzen, ist ein Witz. Zweimal Elfer für Chelsea verweigert und jetzt eine so lächerliche rote Karte gegen Abidal, weil sich Anelka amateurhaft hinfallen lässt. Auf eine solche Schwalbe reinzufallen, Respekt!
Meister Propper aus Norwegen soll in den Fjords Fische fangen, aber keine CL-Spiele mehr pfeifen. Oberpfeife.
1-1 in der Nachspielzeit. Am 27.05.2009 spielen Manchester United und Fc Barcelona um die Fußballkrone Europas.
[Nachtrag] Zu Recht fühlt sich Chelsea beschissen, in jeder Hinsicht, eine Verschwörung wird es nicht gewesen sein, aber letztlich ist es doch gut, dass die beste Mannschaft des Wettbewerbs auch im Finale steht. Der Övrebö hat nach dem Spiel sogar Morddrohungen bekommen und musste unter Polizeischutz das Land verlassen. Hat der jetzt England-Verbot? Hauptsache, er hat Fußballverbot.
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Räume dicht |
Dienstag, 28. April 2009, 22:39 Uhr unter Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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So wenig ich die Abramowitsch-Söldnertruppe, genannt FC Chelsea, mag, so sehr beeindruckt mich, wie Chelsea die Räume für den FC Barcelona dicht macht und Beton anrührt, so dass das berüchtigte Kurzpassspiel, das Barca gegen Bayern in perfekter Vollendung zeigen konnte, eben weil Bayerns Abwehr nicht mehr als ein aufgescheuchter Hühnerhaufen war, nicht mehr möglich ist. Chelseas Abwehr wurde von Guus Hiddink grßartig eingestellt, wirklich super. Allerdings geht bei Chelsea nach vorne kaum etwas, Barcelona hat keinen Plan B gegen diese enge Deckung, folglich ist das Spiel 0-0 ausgegangen. Ich bin gespannt, wie nächste Woche das Rückspiel in Chelsea ausgeht. Ich drücke Barca die Daumen.
Chelsea hat keine Tore geschissen. Das hat Torwart Petr Cech gerade bei Premiere gesagt. Der spricht wirklich super Deutsch, der kleine Fehler sei ihm verziehen.
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Eine Ladung Tomaten auf den Augen! |
Dienstag, 3. Februar 2009, 18:52 Uhr unter Fußball, NM / International, Würzburg. Von: Alex [ Kommentare: 10 ]
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In Deutschland wird ja nach den Spielen gerne über falsche Schiedsrichter-Entscheidungen diskutiert, um nach der dritten Zeitlupe zu dem Schluss zu kommen, der Angriff könnte ein Foul gewesen sein, es hätte Elfmeter geben müssen und wenn dann ein Tor gefallen wäre, hätte das Spiel einen ganz anderen Verlauf genommen. Wäre da nicht der Konjunktiv. Nach drei Zeitlupen und der berühmten Abseitslinie beim Standbild ist jeder schlauer als der Schiedsrichter, der in Bruchteilen von Sekunden entscheiden muss. Zugegeben, manche Entscheidungen sind schon kurios und die Frage, ob alle drei Schiedsrichter auf dem Platz blind sind, scheint durchaus berechtigt.
Wie der Schiedsrichter am Wochenende in der englischen Premier League allerdings dieses fiese Frustfoul von Chelseas Jose Bosingwa übersehen konnte, ist unglaublich. Der totale Tomaten-Anfall…
Der blindeste Schiri der Welt, wie Bild heute passend feststellte, es gab nämlich Freistoß für Chelsea (!).
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Fußball-Allerlei |
Samstag, 24. Januar 2009, 0:17 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: 8 ]
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Eine Woche noch, dann rollt endlich wieder der Bundesliga-Ball, schon am Dienstag geht es ja im DFB-Pokal wieder los und die schlimme Zeit ohne Fußball, mit vielen uninteressanten Testspielen, die selbstverständlich live übertragen werden, und unzähligen Transfergerüchten ist vorbei. Wo ist Franck Ribéry nicht überall hingewechselt, wer ist nicht alles zum FC Bayern gekommen oder sonstwo gehandelt worden?!
Einer wird nie wieder für den FCB spielen. Willy Sagnol muss seine Karriere beenden. Seine Verletzung an der Achillesverse bereitet ihm so große Schmerzen, dass der Vertrag in diesen Tagen aufgelöst wird. Schade um unseren Willy, weder Lell noch Oddo können ihm das Wasser reichen, Willys Flanken waren einfach zu präzise, als er noch auf Top-Niveau spielen konnte. Sagnol wird ab der neuen Saison Manager des AS Monaco, von dort wechselte er einst nach München.
Dafür kommt Mittelfeld-Talent Alexander Baumjohann von Gladbach zum FC Bayern. So ganz verstehe ich den Wechsel nicht, weil ja nicht einmal Toni Kroos regelmäßig zum Zuge kommt, wenn auch auf anderer Position. Die Bayern-Bosse werden hoffentlich wissen, warum sie Baumjohann holen, er hat ja jede Menge Vorschusslorbeeren bekommen, aber das dürfte Kroos auch bekannt vorkommen. Mit Mark van Bommel wurde bisher nicht verlängert, schade, dass er nur einen Ein-Jahres-Vertrag angeboten bekommen hat und weiterhin (erfolglos) am Ukrainer Anatoli Timoschtschuk herumbaggert. Van Bommel hat nach seinem Intermezzo auf der Bayern-Bank eine grandiose Hinrunde gespielt, es wäre sehr schade, wenn unser Kapitän vergrault würde.
Nachdem der neureiche Russe Roman Abramowitsch jahrelang den europäischen Fußball mit seinem wahllosen Kaufrausch genervt hat und Söldner Stars zusammengekauft hat, um mal die Champions-League zu gewinnen, ist ihm scheinbar inzwischen die schier unendliche Kohle ausgegangen, denn immer häufiger wird über einen Verkauf spekuliert. Schade, dass fast zeitgleich die noch reicheren Scheichs aus den Emiraten auf den Plan gerufen wurden und nun Unsummen für teilweise nur durchschnittliche Spieler bezahlen, um ihre Errungenschaft Manchester City mit Stars vollzustopfen. Nigel de Jong ist sicher kein schlechter Spieler, aber gemessen an den 25 Millionen, die Bayern für Ribéry bezahlt haben, sind 20 Millionen doch wirklich übertrieben. Es ehrt Milans Star Kaka, dass er das völlig kranke Angebot von Manchester abgelehnt hat und für deutlich weniger Geld bei Milan bleibt. 130 Millionen Euro Ablöse und 18 Millionen Euro Jahresgehalt standen da am Ende im Raum. Hoffentlich bekommen die Scheichs noch mehr Körbe…
Überhaupt scheinen die Öl-Scheichs in die Premier League zu drängen, um ihre Milliarden irgendwo loszuwerden. Der Traditionsclub FC Liverpool steht kurz vor dem Verkauf an einen Milliardär aus Kuwait, der neue Trikotsponsor von Manchester United ist eine saudi-arabische Firma, Arsenal wird schon länger von Fly Emirates finanziert, übrigens auch Sponsor des HSV. Auf den klammen bisherigen Russenclub Chelsea soll angeblich der schwerreiche Besitzer von Manchester City ein Auge geworfen haben. Kaufen kann er es selbst nicht, das gäbe Probleme mit der Uefa, jetzt sollen es “deutsche” Investoren richten. Schon merkwürdig, diese Auswüchse. Wer da noch von Sport redet und das gutheißt, ist nicht ganz dicht, Fußballclubs sind nur noch Spielball reicher Ausländer, die keinerlei Bezug zu den Vereinen haben. Meine Meinung.
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Oh Franz, was erzählst du manchmal für einen Mist! |
Mittwoch, 12. November 2008, 17:15 Uhr unter FC Bayern, Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: 1 ]
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Franz Beckenbauer sagt manchmal sehr viel, wenn der Tag lang ist. Bedacht oder unbedacht, mal ehrlich, das ist beim Kaiser doch eh wurscht.
Dass er aber jetzt gerne Roman Abramowitsch als Investor beim FC Bayern sehen würde, finde ich grenzwertig. Das passt doch nicht zu deinem FCB, Franz! Wirtschaften Uli Hoeneß und der FC Bayern nicht seit einer Ewigkeit seriös? Schulden werden nicht gemacht, Transfers nicht auf Biegen und Brechen und vor allem nicht auf Pump finanziert. Die Bilanzen sind ausgeglichen, der Verein macht sogar Gewinne, die jedes Jahr auf der Jahreshauptversammlung stolz verkündet werden. Natürlich können Spieler nicht beliebig verpflichtet werden, nicht jeder Gehaltsforderung wird nachgekommen, aber das wäre nicht mehr mein FC Bayern, wenn plötzlich ein steinreicher Oligarch daherkäme und den FC Bayern mit russischen oder arabischen Öl-Millionen zuscheißen würde, um den Erfolg seines Spielzeugs kurzfristig mit Geld zu erzwingen. Ganz ehrlich, der Wert eines CL-Sieges wäre dahin. Schulden machen ohne Ende und “sportlich” erfolgreich sein, diesem Spielchen hat die Uefa leider noch immer keinen Riegel vorgeschoben, Real Madrid, der AC Mailand oder Chelsea stünden in der Bundesliga längst ohne Lizenz da.
Manchester City bietet dem Oberpöbler Mourinho angeblich 18 Millionen Euro (!) Gage im Jahr (!). Mark Hughes ist nicht mehr gut genug, um das Patchwork-Team zum kurzfristigen Erfolg zu pushen. Mit Chelsea hat das Trainer-Ekel ja bewiesen, dass er mal eben die CL gewinnt… Andererseits kann Beckenbauer noch länger vom reichen Russen träumen. Der ist wohl von der Finanzkrise ganz gut gebeutelt worden und muss sparen. Der Club fährt bereits einen harten Sparkurs, die halbe Scouting-Abteilung wurde entlassen, und selbst ein Ausstieg des Russen scheint nicht ausgeschlossen. Für diesen Fall wäre Ballacks Brötchengeber ganz schnell weg vom Fenster und ich vor Schadenfreude kurz vor dem Hyperventilieren.
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ManCity wohl noch schlimmer als Chelsea |
Dienstag, 2. September 2008, 17:57 Uhr unter Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: 3 ]
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Scheinbar droht dem europäischen Fußball mit dem Einstieg der Araber bei Manchester City noch mehr Ungemach als beim Kaufrausch des Russen-Milliardärs Abramowitsch. Offenbar sind die Herren am Golf so unglaublich milliardenschwer, dass sogar der Fußball-Russe verblasst. Der überraschende Wechsel des Brasilianers Robinho von Real Madrid zu ManCity war offenbar nur der Anfang einer Reihe von millionenschweren Transfers, die der Club plant. Scheinbar haben die eine wahre Anschlagserie auf die Clubs vor, um schnell große Erfolge zu “erringen”, Cristiano Ronaldo von ManU soll wohl ganz oben auf der Liste stehen. Angeblich wollen die Araber bis zu 165 Millionen Euro bezahlen.
Ich bin mal gespannt, wer alles die sportliche Herausforderung bei Manchester City sucht. Michael Ballacks Vertrag bei Chelsea läuft ja aus. Ich hoffe aber, dass die Großen doch Anstand haben und nicht nur dem Ruf des Geldes folgen.
Scheinbar soll so innerhalb kürzester Zeit die Champions League gewonnen werden. Ganz schlimm. Wo da noch der sportliche Wert sein soll… So geht der Fußball kaputt, wenn Araber und Russen auf diese Weise ihre Schwänze vergleichen müssen.
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Geldscheißer kaufen die Premier League |
Montag, 1. September 2008, 20:06 Uhr unter Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: 5 ]
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Dass der FC Chelsea 2003 von Roman Abramowitsch aus der Bedeutungslosigkeit zur Meisterschaft gekauft wurde, weiß inzwischen fast jeder, der sich für Fußball interessiert, spätestens seit Michael Ballack dort die sportliche Herausforderung suchte. Über 600 Millionen Euro (!) hat der Russen-Milliardär seitdem für Chelsea ausgegeben, für den Gewinn der CL hat es dennoch nicht gereicht. Manchester United, das vorher schon höchst erfolgreichen Fußball geboten haben, gehört seit einigen Jahren dem US-Milliardär Malcolm Glazer, der FC Liverpool, ebenfalls ein traditionsreicher englischer Club, gehört seit 2007 zwei finanzkräftigen Geschäftsleuten aus den USA und auch bei Arsenal London mischen steinreiche ausländische Finanzjongleure mit, die allerdings meines Wissens noch nicht die Aktienmehrheit besitzen, wie das bei den anderen Clubs der Fall ist.
Zu den großen vier Clubs in England, die stets mit großem Abstand zur Konkurrenz die Meisterschaft unter sich ausmachen, wird sich bald Manchester City gesellen, das bisher einem reichen thailändischen Politiker (!) gehörte. Dieser hat nun seine Club-Anteile an ein Investmentunternehmen aus Abu Dhabi verkauft, die sich den Club für 185 Millionen Euro gekauft haben. Und im kranken Wettbieten um den ehemaligen Leverkusener Stürmer Dimitar Berbatov hat ManCity heute gleich mal eine Schippe Geld draufgelegt, auch Chelsea bietet eifrig mit, nachdem vorher nur ManU Berbatov verpflichten wollte. Wieso der FC Bayern bei diesen Summen letzte Woche als weiterer möglicher Interessent ins Spiel gebracht wurde, kann ich nicht verstehen.
Ich hoffe, es bleibt dabei, dass reiche Investoren in Deutschland nicht die Mehrheit an einem Club besitzen dürfen. Ich möchte doch Fan eines Vereins sein, der nicht Spielball reicher Leute aus dem In- und Ausland ist, die ein Wettrüsten betreiben, um sich damit den Erfolg zu kaufen. Sport ist das nicht. Wenigstens funktioniert das nicht auf Knopfdruck, wie das Beispiel Chelski zeigt, die anderen waren ja schon vorher bedeutende Clubs mit großen Erfolgen.
[Nachtrag 02.09.] Und weil ja bei ManCity jetzt noch mehr Öl-Millionen zur Verfügung stehen, haben die “Engländer” mal eben Robinho von Real Madrid gekauft. Für 40 Millionen Euro. ManU hat dafür Dimitar Berbatov unter Vertrag genommen, er hat 38 Millionen Euro gekostet. Da muten die bisher teuersten Transfers der Bundesliga richtig niedlich an. Für Franck Ribéry (FCB) und Marcio Amoroso (BVB) wurden 25 Millionen Euro bezahlt.
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Fußball-Potpourri einer bewegten Woche |
Sonntag, 25. Mai 2008, 10:26 Uhr unter Bundesliga, FC Bayern, Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: 10 ]
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Timo Hildebrands Ausbootung bei der Nominierung des EM-Kaders soll einer nachvollziehen. Das Leistungsprinzip, das Klinsi, Löw und Köpke vor der WM 2006 ausgerufen haben, um Jens Lehmann auf die Eins zu hieven, wurde jetzt endgültig ad absurdum geführt, da der Pudel mit Spielpraxis aus läppischen 14 Spielen weiterhin das Tor der Nationalmannschaft hüten darf, während Hildebrand, der immer brav die Zwei bzw. Drei hinter Lehmann und Kahn war und nie gemeckert hat, wie das Lehmann jahrelang praktiziert hat, mit der Bekanntgabe des EM-Kaders rausfliegt, obwohl er vorher immer zum Kreis der Nationalelf gehört hat. Zweifelhaft, zumal Jogi dem Geschassten nicht mal selbst die Entscheidung mitteilen konnte. Vielleicht hätte er auch öfters mal den arroganten Arsch raushängen lassen sollen, wie er selbst sagte, und seine Mannschaftskameraden angreifen sollen wie einst Herr L. … Naja, David Odonkor darf ja auch wieder mit, auch er hat sich seit 2006 durch großartige Spiele ausgezeichnet. Wenigstens ist Asamoah nicht mehr dabei und uns bleibt somit das Gejammer von Xavier Naidoo erspart. Die drei Spieler, die nicht mit zur EM dürfen und beim “Casting” – ein bisschen albern – noch aussortiert werden, sollen stilvoller verabschiedet werden. Jermaine Jones ist hoffentlich dabei. Bei den drei Heimfahrern.
Vize-Ballack ist unser Kapitän und wird das auch bleiben. Das CL-Endspiel zwischen ManU und Chelski haben wir am Mittwoch im Vereinsheim von Philipp Lahm beim FT München-Gern angeschaut. Tolle Stimmung und vorwiegend ManU-Sympatisanten. Dass Chelsea das Finale im Elfmeterschießen verloren hat, ein schöner Moment. Den höchsten Vereinstitel Europas kann man sich eben doch nicht kaufen, Herr Abramowitsch. Wer anderes als ein englischer Nationalspieler hätte es versauen können. John Terry hätte nur noch treffen müssen, dann hätte Ballack weiterjubeln können. So war es etwas zu früh. Und unser Owen Hargreaves hat zum zweiten Mal den Titel gewonnen, verdient hat er es, schließlich war er länger bei Bayern als Ballack. Und weil Avram Grant die Elfer verschossen hat, wurde er als Trainer des FC Chelsea inzwischen entlassen. Heute durfte er sich auch noch vom Pöbel-König Jose Mourinho verhöhnen lassen.
Jürgen Klopp beim BVB? Ich weiß nicht, ob das klappt. Der kommt aus seinem beschaulichen kleinen Mainz, wo er keinen Erfolgsdruck hatte und soll jetzt den Biene-Maja-Haufen zu höheren Zielen führen, wo die Fans immer noch nicht begriffen haben, dass die kurzfristig erfolgreiche Geldvernichtung längst vorbei ist und der BVB nur noch Mittelmaß ist? Er hat anfangs bestimmt einen Sympathiebonus, wie lange das anhält, ich bin gespannt. Ich kann mir Klopp bei einem Großklub einfach nicht vorstellen, kurz scheint er ja sogar bei den Bayern im Gespräch gewesen zu sein.
Bei der Meisterfeier hat Kalle Rummenigge mal wieder gepoltert, dieses Mal traf es OB Ude, der statt auf dem Balkon lieber im Urlaub weilte. Etwas unglücklich, schließlich steht der letzte Spieltag seit fast einem Jahr fest, aber meines Erachtens auch kein Grund so loszuledern, schließlich wird Löwe Ude bei seiner Rede grundsätzlich ausgepfiffen. In den Münchner Boulevard-Zeitung war es lustig, jeden Tag neue Vorwürfe zu lesen, seit Freitag nun scheint es möglich, dass die Stadt den Bayern die Feier auf dem Rathausbalkon in Zukunft verweigert. Was urlauben Ude? Das wird sich schon wieder beruhigen, es wird einen Versöhnungsgipfel geben und die Bayern können die nächsten Jahre auch auf dem Balkon feiern. Ude braucht ja auch die Wählerstimmen der Bayernfans..
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Heimspiel in Moskau |
Mittwoch, 30. April 2008, 23:19 Uhr unter Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Der Russenclub hat es geschafft, in der Verlängerung konnten sich die Blues mit 3-2 gegen die Reds aus Liverpool durchsetzen. Schade. Jetzt wird für Abramowitschs Söldnertruppe in Moskau der rote Teppich ausgerollt, ich wünsche ManU im englischen Finale alles Gute, dass es am 21.Mai zum verdienten Titelgewinn reicht. Der Titel von 1999 war schließlich nicht verdient, sondern geschenkt und gegen Chelsea hat es jede Mannschaft verdient.
Liverpool hat sich aber teilweise auch echt blöd angestellt, was ich jetzt in der letzten halben Stunde gesehen habe, ich bin nämlich erst zur Verlängerung eingestiegen. War schon der Elfer zum 2-1 blöd (und nicht unbedingt einer, den man geben muss), war das 3-1 ein unglaublicher Fehler der Hintermannschaft. So darf man Anelka und Drogba nicht alleine lassen.
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Gnade! Ein englisches CL-Finale… |
Dienstag, 29. April 2008, 22:55 Uhr unter Fußball, NM / International. Von: Alex [ Kommentare: 1 ]
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Die Inselaffen, die keine Inselaffen mehr sind…
Haben wir bei der englischen Nationalmannschaft wenigstens noch genug Stoff zum Spotten, sind die in der CL vertretenen Vereinsmannschaften in der CL Spielzeuge finanzkräftiger Milliardäre, die sich die Spieler kaufen, die ihnen gefallen und jedes Gehalt bezahlen. Der FC Liverpool, Arsenal London und Manchester United haben seit vielen Jahren einen Namen, beim FC Chelsea ist es bekanntlich der russische Öl-Clown, der einmal die CL gewinnen will, egal. Das ist eben so und wenn ich mich noch zehnmal beschwere, keiner wird daran mehr etwas ändern können, wenn Vereine zwar Jahr für Jahr ein Minus erwirtschaften könnten, das aber nichts ausmacht, weil der gute Onkel das Konto wieder ausgleicht. Gäbe es ein Lizenzierungsverfahren, Vereine wie der AC Milan, das Spielzeug von Medien-Milliardär Mussolini Berlusconi, Real Madrid oder Chelsea hätten wegen der Überschuldung auch mal aussetzen müssen. Dem ist aber nicht so und so müssen wir eben damit leben, dass zum zweiten und wahrscheinlich nicht letzten Mal die Milliardärsclubs ab dem Halbfinale unter sich ausmachen. Letztes Jahr durfte dann noch der AC Milan den Titel gewonnen, weil der Verein so lange begnadigt wurde, bis die Qualifikation gesichert war, dieses Jahr haben wir ein “englisches” Finale: ManU hat den CF Barcelona aus dem Wettbewerb geworfen, morgen wird der Gegner zwischen Chelski und den Reds ermittelt. Da drücke ich doch glatt dem FC Liverpool die Daumen, Chelsea gönne ich das einfach nicht. Russischer Söldnerverein… Ich würde mich nicht wundern, wenn Philipp Lahm beim FC Chelsea die “sportliche Perspektive” suchen würde wie einst Herr Ballack.
Wann Bayern München wieder ans CL-Finale hinschnuppern darf, ich befürchte, das dauert noch eine ewige Zeit. Schade. Selbst Real Madrid hat es in der Geld-Liga inzwischen nicht mehr leichter als die Bayern.
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