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Mama muss bei der Zeitung anrufen! |
Donnerstag, 17. Juni 2010, 15:19 Uhr unter Straßenverkehr, Würzburg. Von: Alex [ Kommentare: keine ]
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Der Artikel in der Mainpost ist schon lustig: Ein Abiturient hat auf der Talavera geparkt, um sich seine Prüfungsergebnisse abzuholen, er war allerdings nicht reif genug, die Parkverbotsschilder, die dort schon seit längerem die Sperre wegen des Kiliani-Aufbaus ankündigen, richtig zu lesen, und als er zurückgekommen ist, war sein Auto weg. Nicht mehr da. Abgeschleppt. Echt dreist, diese böse Stadt Würzburg.
Weil die Reifeprüfung manchmal auch Reifeprüfung heißt, hat der Bursche seine Mutter losgeschickt, die bei der Stadt und bei der Zeitung den Aufstand probt und sich beschwert, weil sie ihren Sohn natürlich voll und ganz versteht, da die Parkverbotsregelung auf dem Platz missverständlich sei. Irgendwie putzig, dass das jetzt so in der Zeitung steht.
“Ich habe aber gedacht…” hilft im Leben nach der Schule nicht immer weiter.
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DU Arsch, du blöder! |
Montag, 24. Mai 2010, 1:45 Uhr unter Straßenverkehr. Von: Alex [ Kommentare: 2 ]
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Ein wunderschöner Sonntagnachmittag, Sonnenschein, blauer Himmel, Pfingsten, morgen auch noch frei und trotzdem ist der Radweg am Main immer wieder ein Kampfplatz für Platzhirsche und vor allem Platzhirschkühe.
Da sind einmal die Fahrradgruppen, die zehn Personen + x stark sind, in denen die forschen Männer vorausfahren – natürlich nebeneinander, eine Unterhaltung ist schließlich nie verkehrt – und die noch lauter schnatternden Damen mit gepackten Körben auf dem Gepäckträger hinterherfahren, dabei aber noch mehr Platz in der Breite brauchen, was nicht immer unbedingt am Brauereisgaulsarsch liegen muss, um mal einen wunderbaren Begriff einerseits und eine kleine Unverschämtheit andererseits loswerden zu können. Kommt nun ein anderer Verkehrsteilnehmer zu nahe, sei es auf Füßen, auf Inlinern oder gar auf einem Mountainbike, auf dem sowieso nur Rüpel unterwegs sind, dann wird geschimpft, am besten derb und laut.
Der Radweg rund um Randersacker ist immer wieder zweigeteilt, die eine Seite für die Fußgänger, die andere für die Radler. Breit genug ist er, deutlich durch Schilder gekennzeichnet auch und doch denken viele, sie sind auf einem sehr breiten Radweg unterwegs, der durch eine durchgezogene Linie markiert, auf welcher Seite man Richtung Ochsenfurt fährt und wo man nach Würzburg gelangt.

Jetzt gibt es also die Situationen, in denen sich mehrköpfige Radgruppen begegnen, die gleichzeitig auch noch Fußgänger überholen müssen. Platz machen und hintereinander fahren, das kommt nicht in Frage. Man müsste hier ja die eigenen Revieransprüche zurücknehmen und anderen sogar den Vortritt lassen. Ausgeschlossen. Klingeln? Wenn überhaupt jemand klingelt, wird das gemacht, wenn man sich schon auf gleicher Höhe befindet und den Fußgänger oder Radfahrer mehr erschreckt als warnt und gerne auch zu Streitereien führt, wenn man höflich darauf hinweist, vielleicht etwas früher zu klingeln.
Die lustigste Situation hat sich aber mit den Platzhirschkühen einer etwa 15-köpfigen Radlergruppe, die sich sehr breit gemacht hat, zugetragen. Schön nebeneinander fahrend haben sie die rechte Seite, also den Radweg komplett blockiert, die entgegenkommenden Radfahrer, die auf dem Fußweg unterwegs waren und gerade die störenden Fußgänger überholen wollten, mussten auch nebeneinander fahren und zu allem Überfluss waren da noch zwei Mountainbiker, die mit recht hohem Tempo die Brauereigäule überholen wollten. “Du Arsch, du blöder!” war dann die nette Reaktion der einen “Dame” (hat sie den MTBikern hinterhergerufen), die wir dann auf Inline-Skates auch überholt haben, nur um kurze Zeit später auf dem Fußweg fast überfahren zu werden, weil eine Familie in der festen Überzeugung, auf dem Radweg unterwegs zu sein, die Spur auf dem Fußweg behaupten musste. Mit Kinderanhänger in James-Dean-Manier draufzuhalten ist obendrein sehr mutig blöd. Egal. Lustig ist das auf jeden Fall, und wer nur ein bisschen streitlustig ist, kann es morgen gleich nochmal probieren, schließlich ist Pfingstmontag und wieder schönes Wetter.
Morgen nehme ich aber mal das Mountainbike und ziehe mich in die Weinberge zurück.
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Rush Aua! |
Mittwoch, 19. Mai 2010, 14:35 Uhr unter Lästereien, Straßenverkehr, Würzburg. Von: Alex [ Kommentare: 2 ]
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Wer in fremden Sprachen nicht firm ist, sollte im Deutschen bleiben, das ist für viele schwer genug:

Bildschirmfoto: Main-Post
Wunderbar! Ramsauers Zeit ist gekommen, seit Raschauers Zeit abgelaufen ist. “menschenkind” empfehle ich, in Zukunft “zu Stoßzeiten” zu benutzen. “Stoßzeiten”, nicht “Stosszeiten”, falls es wieder einmal Probleme mit dem “ß” gibt, das es immer noch gibt. Vielleicht bauen sie im Schwarzwald demnächst nicht nur Kuckucks-, sondern auch Ochsenuhren. Wäre doch mal was… Da schnaubt dann zur vollen Stunde immer der Hourochse.
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Radfahrer, Autofahrer, Fußgänger – alle böse!!! |
Samstag, 8. Mai 2010, 13:33 Uhr unter Straßenverkehr, Würzburg. Von: Alex [ Kommentare: 2 ]
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Alle sind sie böse, ganz ganz böse. Aufeinander und miteinander und überhaupt, am schlimmsten ist es natürlich in Würzburg und jedem ist etwas Schlimmeres widerfahren. Die bösen Radfahrer sind die allerschlimmsten. Die nehmen überhaupt keine Rücksicht, fahren auf Gehsteigen, gegen Einbahnstraßen, gegen Fußgänger, gegen Autotüren und anschließend suchen natürlich alle das Weite. Alle Würzburger Radfahrer sind potenzielle Unfallflüchtige. Warum? Weil ein paar Würzburger mal etwas Ähnliches erlebt haben und aus dem Einzelfall immer der Regelfall wird, vor allem dann, wenn im Kindergarten Main-Post-Leserforum anonyme Besserwisser aufeinander losgehen, die zu jedem Thema ihren Senf beitragen müssen.
Gleich drei Taxifahrer haben sich über Radfahrer beschwert. Interessant, viele – nicht alle! – Taxifahrer sind riesengroße Rüpel und scheren sich einen Dreck um irgendwelche Verkehrsregeln, Radfahrer scheinen für die ein rotes Tuch zu sein, anders ist es nicht zu erklären, warum mich vorher so ein schnauzbärtiger Vollprolet in seinem Karo-Holzfällerhemd geschnitten hat, dass ich fast vom Rad geflogen wäre. In die alberne Scheindebatte um die Radfahrer in Würzburg will ich aber gar nicht einstimmen, gegenseitige Schuldzuweisungen gibt es nämlich bei der Main-Post schon zu Genüge, ich finde es eher lächerlich, wie hier jeder meint, seine persönliche Geschichte zum Besten geben zu müssen, was er und sie schon Schlimmes mit Radfahrern erlebt hat. Radfahrer sind alle rücksichtslos und sollen mehr Rücksicht nehmen. Autofahrer sind natürlich fast genauso böse und sollen doch selbst Rücksicht nehmen. Und Fußgänger natürlich auch. Immer sollen die anderen Rücksicht nehmen, selbst füheln sich die meisten nicht dazu aufgerufen, auf den anderen genauso Rücksicht zu nehmen.
Was kümmert denn die kleinbürgerlichen Holzköpfe ein Radfahrer auf dem Gehsteig, wenn genug Platz ist? Nur weil das nicht erlaubt ist, muss man nicht einen Schritt in die Mitte machen, um den Radfahrer dann anzustänkern, dass er gefälligst absteigen soll. Noch schlimmer sind die Rempler, die das Recht auch gleich durchsetzen wollen. Dass es dann zu Pöbeleien und gegenseitigen Beschimpfungen kommt, ist natürlich irgendwo verständlich. Dann sind es aber wieder die bösen Radfahrer, die auch noch unverschämt werden, wenn man etwas sagt. Warum hat mich der alte Herr vorhin in der Eichhornstraße vor der Hypovereinsbank anmaulen müssen, dass das die Fußgängerzone ist. Ich bin von den Fahrradstellplätzen losgefahren und habe niemanden gestört. Hauptsache gemeckert.
Nehmen Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger auf alle Verkehrsteilnehmer Rücksicht, passiert nichts, es muss niemand eine doofe Debatte lostreten, bei der sowieso kein Ergebnis zu erwarten ist, und alle sind zufrieden. Es braucht keine Verbote oder vermehrte Kontrollen, nur ein bisschen mehr Gelassenheit und weniger Betonköpfe, die gerne Polizist spielen.
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Neue Variante |
Dienstag, 23. März 2010, 22:57 Uhr unter Straßenverkehr, Total bescheuert, Würzburg. Von: Hank [ Kommentare: 3 ]
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Heute habe ich im Bus unfreiwillig einer Unterhaltung zwischen zwei Schülerinnen beiwohnen dürfen. Bei der Fahrt von der Theaterstraße zum Rennweg erklärte die eine, dass die Straße bald gesperrt wird, weil ja immer so viele gegen das Tor fahren…
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Am besten nie mehr hinters Steuer |
Dienstag, 23. Februar 2010, 21:40 Uhr unter Lästereien, Straßenverkehr. Von: Alex [ Kommentare: 3 ]
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Es gibt Nachrichten, die klingen zu absurd, um wirklich wahr zu sein. Beispiel? Ein Rentner aus Rheinland-Pfalz ist auf dem Weg in den Urlaub nach Oberstdorf wie immer (!) über Ochsenfurt gefahren, war dabei aber etwas überfordert, weil sich seit dem letzten Mal die Verkehrsführung geändert hat. Haben die Läushämmel doch wirklich eine neue Brücke in Goßmannsdorf gebaut und mitten auf der B13 einen Kreisverkehr gebaut. Das war auf jeden Fall zu viel Neues für den alten Herrn, er ist wie immer geradeaus gefahren und dabei dann auf der Verkehrsinsel hängen geblieben. Das hat er so auch zur Polizei gesagt.
Solche Leute fahren Auto. Ein Abstecher nach Hamburg ist sicher drin, wenn er auf dem Weg nach Oberstdorf schon in Ochsenfurt ist.
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Voyeurismus oder Informationspflicht? |
Mittwoch, 30. Dezember 2009, 15:31 Uhr unter Straßenverkehr, Würzburg. Von: Alex [ Kommentare: 8 ]
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Liebe Main-Post-Redaktion, da ich weiß, dass hier mancher von euch mitliest, möchte ich doch mal an dieser Stelle die Frage in den Raum stellen, ob es wirklich nötig ist, bei schweren Verkehrsunfällen mit mehreren Toten immer ein Video von Herrn Diem online zu stellen, dazu eine Fotostrecke mit den völlig zerstörten Autos, an denen manchmal auch die Blutspuren zu sehen sind. Bedient das nicht ausschließlich den Voyeurismus von Leuten? Unfallgaffer verteufelt man, in der Main-Post bekommt man aber leider immer öfter genau diese Bilder zu sehen? Warum? Eine Schilderung des Unfallgeschehens reicht doch vollkommen. Mehr ist nicht nötig. Sind die negativen Kommentare unter solchen Berichten nicht ausreichend? Braucht es noch mehr oder geht es euch wirklich nur um die Seitenaufrufe? Herr Sahlender ist doch so gerne Leseranwalt und wägt ab, wie weit Journalisten gehen dürfen.
Schlägern sich irgendwelche Russen und Türken, dann werden daraus “Jugendliche”, damit nicht Vorurteile geschürt werden, sterben Menschen bei schrecklichen Verkehrsunfällen, fallen solche Bilder sicher nicht unter die journalistische Pflicht zu informieren. Besonders befremdlich finde ich, dass die überflüssigen Fotoserien im interaktiven Fenster neben den Party-Bildern zu finden sind. Für den Fall, dass ich genug Unfall gesehen habe, ansonsten verlinkt ihr ja gerne auf frühere Unfälle mit Bildern und Videos.
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Rückspiegel! |
Samstag, 31. Oktober 2009, 20:34 Uhr unter Alltag, Straßenverkehr. Von: Alex [ Kommentare: 1 ]
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Wenn man beim Rückwärtsfahren in den Rückspiegel schaut oder sich umdreht, passiert sowas nicht. Fährt der junge Knabe einfach zurück und klemmt mein Vorderrad unter seiner Stoßstange ein. Er war vorher schon unsicher, ist langsam gefahren und wusste nicht so recht, wo er langfahren soll. Als der Linksabbieger sich dafür entschieden hat, meinem Vordermann die Vorfahrt zu nehmen, ist der zurückgefahren und hat mich auf meinem Fahrrad übersehen, ehe ich reagieren konnte. Die Felge hat wohl nichts abbekommen, zumindest sah es in der Dunkelheit so aus, als hätte der Reifen alles abgefangen. Der junge Bursche hatte aber tierisch Angst, dass das unangenehme Folgen hat, weil er doch noch Probezeit hat. Ich solle doch gleich überprüfen, ob die Felge was abbekommen hat, das wäre ihm am liebsten. Im Dunklen sehe ich das schlecht, folglich wollte ich seine Adresse und seine Telefonnummer, wobei ich ihn aber beruhigen musste, dass er von mir nie mehr was hört, wenn nicht doch was kaputt ist. Ich solle aber bitte nicht zur Polizei. Da gehe ich auch nicht hin, die haben dort Besseres zu tun.
Er hätte nicht so auf den anderen schimpfen sollen, schließlich war er es, der nicht nach hinten geschaut hat.
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Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte |
Freitag, 30. Oktober 2009, 18:14 Uhr unter Straßenverkehr. Von: Alex [ Kommentare: 1 ]
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Ist es eigentlich so schwer zu begreifen? Da ist ein bisschen Nebel, mit normalem Abblendlicht sieht man 300 oder 400 Meter weit und jeder zweite Depp muss mit Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte fahren. Das blendet wie Sau. Von vorne und im Rückspiegel sowieso. Die Kombinaton mit dem Nebel macht es dann erst richtig schwierig. Ich habe meine Zusatzleuchten erst einmal gebraucht. Im dichten Schneefall, wo man wirklich keine 50 Meter weit gesehen hat.

Die Fahrerer am letzten Sonntagabend zwischen Würzburg und Bamberg war zum Kotzen. Andere Idioten lassen völlig schmerzfrei ihr Fernlicht an, auch wenn Gegenverkehr kommt. Manchmal wünsche ich mir ein Auto wie James Bond.
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Tankstellen-Schwierigkeiten |
Freitag, 2. Oktober 2009, 14:59 Uhr unter Alltag, Straßenverkehr. Von: Alex [ Kommentare: 3 ]
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Da mich der kotzende Autofahrer an der Ampel gestern so beeindruckt hat, habe ich ganz vergessen, dass ich in Tschechien – nur 20 Minuten später – an der Tankstelle auch etwas Lustiges beobachtet habe, es war nur zu weit weg, um es zu fotografieren, zudem wäre es aufgefallen und das ist mir immer etwas peinlich. In dem Moment auf jeden Fall. Ein Autofahrer aus Zwickau hat dort nämlich mit der Zapfanlage gekämpft. Die sind in Tschechien nicht anders als bei uns, der Herr hat sich auf jeden Fall angestellt, als tanke er zum ersten Mal in seinem Leben. Wenn man den Zapfhahn wieder einhängen will, geht der Hahn zuerst in die Vertiefung, dann wird er mit dem Griff unten eingehängt. Hängt man nun den Zapfhahn, wie es der Zwickauer getan hat, zuerst unten ein, muss er sich nicht wundern, wenn der Tankschlauch wieder runterfällt. Da er es ein zweites Mal auf die gleiche Weise versucht hat, war er schon fast empört, auf jeden Fall hat es so ausgesehen, denn ganz trotzig hat er die Hände in die Seite gestemmt und auf den Tankschlauch am Boden geschaut und den Kopf geschüttelt. Beim dritten Versuch hat es dann geklappt, vor einem vierten Versuch hätte ich es ihm wahrscheinlich auch gezeigt. Oder ein Foto gemacht, was die wahrscheinliche Variante gewesen wäre.
Beim Bezahlen hatte er dann auch die Ruhe weg, ich war mal wieder in der langsamsten Schlange. Wie immer halt. Aber bei 15ct Ersparnis pro Liter nehme ich das dann auch gerne in Kauf.
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Rote Ampeln zum Kotzen |
Donnerstag, 1. Oktober 2009, 23:14 Uhr unter Alltag, Straßenverkehr. Von: Alex [ Kommentare: 7 ]
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Es gibt Momente, die sind so unglaublich, dass ich selbst kurz überlegen muss, ob das jetzt wirklich passiert ist. Manchmal sagen Leute Sachen, die so peinlich sind, dass man kurz hofft, dass das eben Gehörte nicht wirklich gesagt wurde. Was ich heute an der roten Ampel gesehen habe, glaube ich eigentlich jetzt noch nicht und finde es unendlich schade, dass ich die Szene nicht im Foto festhalten konnte: Plötzlich ging am Auto vor mir, ein etwas in die Jahre gekommener Mercedes, die Fahrertür auf, im gleichen Moment hat der Fahrer auf die Straße gekotzt, die Tür wieder zugemacht und ist bei Grün losgefahren, als sei es das Normalste auf der Welt, bei Rot mal eben aus dem Auto zu kotzen.
Faszinierend. Ich habe recht lange überlegt, ob der Herr das öfters macht. Das sah so routiniert aus.
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Zum Fremdschämen |
Donnerstag, 24. September 2009, 16:58 Uhr unter Lästereien, Straßenverkehr, Würzburcher im Exil. Von: Alex [ Kommentare: 9 ]
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Als ob die tiefergelegte Proll-Schleuder, ein Opel Kadett, mit megabreiten Niederquerschnittreifen, einem sehr speziellen Blau und Arschgeweih-Muster auf der Heckscheibe nicht genug gewesen wäre… Der Kuss während des Fahrens hat den jungen Rennfahrer, der seine linke Hand standesgemäß irgendwo auf zwei Uhr hatte (ich frage mich immer, wie man in dieser Haltung überhaupt fahren kann), wohl völlig aus der Fassung gebracht, anders ist es nicht zu erklären, dass er auf gerade Strecke erst Schlangenlinien gefahren ist, um anschließend beim Knutschen auf den Gehsteig zu schrubben. Das Geturtel war danach vorbei.
Was habe ich gelacht! Hier sind schon merkwürdige Menschen auf der Straße unterwegs. Dagegen sind die Spezialisten aus MSP, TBB, SW und KT richtig harmlos.
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